Uli Eberhardt

Uli EberhardtUli (Jahrgang 1959) ist Journalist von der Pike auf. Fotografie ist seine große Passion schon seit Jugendzeiten, sie stand nach dem Abitur als eine der beruflichen Möglichkeiten zur Wahl.

Weil die Hochschule die Bewerbungsmappe ablehnte, wurde Uli doch Redakteur.

Die Liebe zur Fotografie blieb bestehen. Mit den neuen digitalen Möglichkeiten lebte sie wieder auf. Uli kündigte seinen fest Job, um mehr Zeit für die Passion zu haben.

Bei fokussiert.com schließt sich also ein Kreis: Passion und Profession kommen zusammen.

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Alle 387 Artikel von Uli Eberhardt auf fokussiert.com:

Wo Inspiration zu finden ist

Uli Eberhardt, 22. August 2007 um 8.37 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Alain Briot weiss, wo man sich als Fotograf Inspiration holen kann. Und er teilt sein Wissen in einer Sammlung von Essays auf seiner Webseite mit der Welt.

Alain Briot kommt aus Frankreich, studierte Kunst in Paris und wurde in den USA ein erfolgreicher Landschaftsfotograf. Aber er fotografiert nicht nur, sondern setzt auch seine Gedanken rund um das Thema Fotografie in vielen Aufsätzen in die Welt.

Im Laufe der Jahre ist da ein richtig umfangreiches Kompendium entstanden, das teilweise kostenlos auf seiner Homepage nachzulesen ist. Verständlicherweise stellt er nicht mehr alles umsonst zur Verfügung. Für ein kleines Entgelt könnt ihr seine Essays abonnieren.

Aber schon die kostenlosen Zusammenfassungen sind lesenswert. Unter anderem schrieb er eine Serie über seine Sicht auf den kreativen Prozess. Erster Teil ist ein Aufsatz unter dem Titel “Finding Inspiration”.

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Das größte Foto der Welt

Uli Eberhardt, 20. August 2007 um 18.18 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

In Kalifornien hat eine Gruppe von Fotografen nicht das beste, aber jedenfalls das flächenmässig grösste Bild der Welt geschossen. Als Kamera diente ein Flugzeughangar.

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Das größte Foto der Welt zeigt: ein undeutliches Nichts. Oder höflicher gesagt: nichts Wichtiges. Staunen dürfen wir umso mehr über die technischen Daten. Denn das weltgrößte Foto wurde auch mit der weltgrößten Lochkamera (13×24X49 Meter) belichtet. Das neue Guiness-Buch erkennt diese Rekorde an.
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Bildersturm in Arles

Uli Eberhardt, 15. August 2007 um 13.10 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Gegen eine der Hauptausstellungen der Rencontres d’Arles gibt es heftige Proteste. Eine regionale katholische Gruppierung geht gegen die Retrospektive des Werkes von Alberto García-Alix vor.

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Alberto García-Alix, Selbstporträt 2002

Die Libération berichtete darüber in ihrer Ausgabe vom 14. August.

Der deutsch-französische Kultursender Arte informierte in den Kulturnachrichten am gleichen Tag ebenfalls ganz kurz – und entschuldigte sich, dass der Sender die Bilder leider nicht zeigen dürfe. Das ist schon Zensur – und dieses garstige Wort nahmen auch Behördenvertreter bei der Präfektur bereits in den Mund.

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Bumdogs Traum

Uli Eberhardt, 14. August 2007 um 12.05 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

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Bumdog – downtown LA

Bumdog ist ein Obdachloser in Los Angeles mit einem Traum: “Ein Film, ich wollte immer einen Film machen.” Sein erstes Video handelt von einem Buch des amerikanischen Fotografen Jim Goldberg: “Raised by Wolves” – von Wölfen aufgezogen.

Jim Goldberg, Magnum-Fotograf seit 2006, fotografierte Ende der 1980er, Anfang der 90er Jahre obdachlose und verwahrloste Jugendliche in Los Angeles. Goldberg ist einer der ganz wenigen Fotografen, die ihre Bilder mit Texten ergänzen und erweitern.

Bumdog war gerade im Gefängnis von LA County, Er hatte die Idee zu einen kleinen Film über Bob Dylans Song “Like a Rolling Stone” im Kopf. In der Zeitung las er einen Bericht über eine Ausstellung von Jim Goldberg: “Raised by Wolves”. Da wurde ihm klar, dass genau diese Bilder zu seiner Filmidee “Like a Rolling Stone” passen würden.

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Wie Stephen Shore verstanden werden will

Uli Eberhardt, 13. August 2007 um 9.04 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wir haben die Quelle gefunden: Stephen Shores Äußerungen über die Qualität der Fotos bei Flickr stammen aus einem Interview, das er der Chef-Kuratorin der Henry Art Gallery in Seattle gegeben hatte. Die Galerie der University of Washington zeigte Ende 2006 eine Ausstellung mit Shores Bildern. Siehe das Posting auf fokussiert.com vom 9. August.

Shore At Henry
Die Henry Art Gallery führt Interviews mit den ausstellenden Künstlern und veröffentlicht diese Gespräche als “Artcasts”. So auch das Gespräch mit Shore, das es hier als mp3-Datei im Original zu hören gibt.
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Weegee auf Tour in Paris

Uli Eberhardt, 10. August 2007 um 8.21 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Weegee Midnight 2
Midnight – Weegee auf Tour

Das erste Mal in Paris zu sehen – Weegee, der Fotograf der Nacht, der Verbrechen und der Liebenden. Das Musée Maillol zeigt seine Bilder aus der Berliner Sammlung Berinson noch bis zum 15. Oktober.

Weegee (1899 bis 1968, Usher Fellig, ab 1910 Arthur Fellig), ein bekannter Pressefotograf, nahm mit seiner Kamera hauptsächlich Verbrechen- und Unfallszenen in New York City auf. 1935 begann seine Karriere als freiberuflicher Fotograf.
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Stephen Shore über Flickr:
“Tausendfacher Shit”

Uli Eberhardt, 9. August 2007 um 10.39 Uhr , 8 Kommentare Kommentare

Shore Falls
Stephen Shore: U.S. Route 10, Post Falls, Idaho. August 25, 1974

Die Wogen schlagen hoch: Der Amerikanische Starfotograf Stephen Shore hat sich auf Flickr umgeschaut und ein vernichtendes Urteil darüber abgegeben: Das ist alles Shit!

Die Reaktionen fielen heftig aus, die Quelle des Zitats war aber nicht herauszufinden.
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Bilder für Millionen – oder:
Die “Struffskys”

Uli Eberhardt, 8. August 2007 um 16.57 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Die Wochenzeitung Die Zeit beschäftigte sich in ihrem Dossier mit der zeitgenössischen Fotografie in Deutschland. Das Dossier ist jetzt online.

Zum einen geht es um den Hype, den es vor allem außerhalb Deutschlands um die deutsche Fotografie gibt. Es geht um die Preise, die ein Gursky auf Auktionen inzwischen erzielen kann und andererseits um Galerien wie Lumas, die fotografische Bilder zu erschwinglichen Preisen anbieten und sehr viel Erfolg damit haben. Die Fotokunst als Anlageobjekt. Der Kunstmarkt bekommt die Fotografie in den Griff, so wie er Malerei oder die Objektkunst längst kommerzialisiert hat.

Quasi nebenbei erklärt Die Zeit einen Diskurs, der die Fotografen weltanschaulich ziemlich entzweit: nämlich den Konflikt zwischen Bildersuchern und Bildermachern.

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Reportage von der “Farm der Tiere”

Uli Eberhardt, 7. August 2007 um 8.59 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Mit Alessandra Sanguinetti gibt es eine Fotografin zu entdecken, die das Genre der Reportage auf neue und faszinierende Weise interpretiert.

Und am sechsten Tag sprach Gott: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

Mit ihrer Bildserie “On the Sixth Day” bezieht sich Alessandra Sanguinetti auf die Bibel. Ihre Sicht auf das argentinische Landleben zeigt uns, wie der Mensch über das Vieh herrscht. Sentimentale Gefühle sind völlig fehl am Platz. Die Tiere sind Nutztiere, sie werden verwertet, und genauso blutig sieht es auf vielen Bildern aus. Der Tod ist allgegenwärtig.

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Heimweh in Stuttgart

Uli Eberhardt, 3. August 2007 um 10.05 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Der Stuttgarter Foto-Sommer gilt als ein Spiegel aktueller und junger Fotografie und Fotokunst in Deutschland. Bei über 50 Einzelausstellungen ist das aber eine sehr unübersichtliche Angelegenheit geworden. Weitere Ausstellungsprojekte – allesamt zum Thema Heimat und Identität – vergrößern noch die Qual der Wahl.

Fotosommer Lo
Die Hauptausstellung des Fotosommers geht am 5. August zu Ende – das vielleicht noch als Tipp für’s Wochenende. Wer’s nicht mehr schafft: Auf der Webseite des Fotosommers gibt es eine Auswahl der Bilder zu sehen.
Am 4. August beginnt dafür die zweite große Stuttgarter Ausstellung Fokus 0711, die bis zum 26. August zu sehen sein wird. Das Thema ist: Heimweh.

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