Uli Eberhardt, Jahrgang 1959, beschäftigt sich schon viele, viele Jahre mit der Kunst der Fotografie. Immer wieder gibt es neue, spannende Fotografinnen und Fotografen mit ihren Arbeiten zu entdecken, neue Entwicklungen zu verfolgen. Darüber schreibt er seit 2007 für fokussiert.com.
In der Freizeit arbeitet er an seinen eigenen Bildern und kennt sich mit Freud und Leid des fotografischen Handwerks deshalb bestens aus.
Uli ist zu erreichen via

Alle 532 Artikel von Uli Eberhardt auf fokussiert.com:
Dem Foto-Buch als einer eigenständigen fotografischen Ausdrucksform widmet sich der 4. Kasseler Fotofrühling vom 30. Mai bis 1. Juni. Mit Gelegenheit für Fototalente, ihr Portfolio zu präsentieren.
“Foto:Buch” – so lautet der Titel des vierten Fotofrühlings. Viele namhafte Fotobuch-Verlage auch aus dem Ausland sind an der Kasseler Kunsthochschule vertreten, zeigen ihre Programme und die Verleger referieren und diskutieren. Übrigens wird auch Martin Parr in Kassel sein, der – wie fokussiert.com kürzlich berichtete – eine eigene und umfangreiche Fotobuchsammlung besitzt (und derzeit in München ausstellt).
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Magnum-Fotograf Alec Soth ist derzeit mit zwei Ausstellungen in Berlin vertreten. Die eine: “Paris/Minnesota”, Bilder aus der Welt der Mode. Die andere: “Dog Days, Bogotá”, eine weniger schillernde Wirklichkeit.

Alec Soth: Natalia, 2007 Alle Bilder (© Alec Soth / Magnum Photos)
Der Zyklus “Paris/Minnesota” ist das aktuelle Projekt des Amerikaners Alec Soth – er entstand letztes Jahr.
“Dog Days Bogotá” entstand bereits 2002 in der kolumbianischen Hauptstadt.
Anlass für “Paris/Minnesota” war ein Auftrag des französischen Fashion Magazine, Modeschauen in Paris zu fotografieren.
Mit den in Paris entstandenen Bildern und deren inhaltlicher Leere war Alec Soth so unzufrieden, dass er die die Serie in seiner Heimat Minnesota erweiterte. Dieser Kontrast ergibt einen ungewöhnlichen Blick auf die Modewelt – mit einer gewissen Distanz, nicht ohne Sympathie:
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Che Guevara könnte im Juni seinen 80. Geburtstag feiern, würde er noch leben. Sein anhaltender Ruhm beruht vor allem auch darauf, dass es von ihm diese eine Fotografie gibt – die jedes Kind kennt. Diese Kultbilder sind im Original nun in Wien zu sehen.

Alberto Korda: “Che”, Havanna 1960 © Alberto Korda
Nach dem Amtsverzicht von Fidel Castro erreichen Erleichterungen die kubanische Bevölkerung. Sie dürfen sich nun Mobiltelefone, Fernseher und Computer zulegen. Seit neuestem veröffentlicht die staatliche Zeitung Granma sogar Leserbriefe, die sich kritisch zu den Lebensverhältnissen auf der kommunistischen Insel in der Karibik äußern. Was Ernesto “Che” Guevara, geboren am 14. Juni 1928, wohl dazu gesagt hätte? Wir wissen es nicht, denn 1967 starb er durch Hinrichtung gewaltsam in Bolivien.
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Das Verschwinden und Vergessen findet derzeit in der “lebendigen Fachwerkstadt” Grünberg statt: Unter dem Titel “Last & Lost” werden dort bis 22. Juni “Bilder eines verschwindenden Europas” gezeigt.

Tomek Mzyk – aus: Silent Industry, 2004
Die Fotoausstellung “Last & Lost” wird von der Bundeszentrale für politische Bildung verliehen. Sie wandert derzeit durch die ganze Republik, das mittelhessische Grünberg ist eine der Stationen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt vom Literaturhaus München, vom Literarischem Colloquium Berlin, vom Suhrkamp-Verlag und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg- Platz in Berlin. Das Ziel:
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In Sachen Fotografie ist Berlin derzeit wirklich eine Reise wert, gerne eine längere. Auch die Ausstellung zum “Photography Prize 2008″ der Deutschen Börse lohnt auf jeden Fall eine Stippvisite – bis 13. Juli im C/O.

Esko Männikö: Untitled (11), 2005
John Davies, Jacob Holdt, Esko Männikkö, Fazal Sheikh – so heißen die Finalisten des des Deutsche Börse Photography Prize 2008. Von der Dokumentation postindustrieller Landschaften über investigativen Bildjournalismus bis hin zur politisch engagierten Fotografie reicht ihr breites Spektrum.
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Der Staat Israel feiert 60. Geburtstag und David Rubinger war von Anfang an als Fotograf mit dabei. Seine Bilder aus 60 Jahren machen ihn zum “Auge” der Geschichte Israels.

David Rubinger, 1948: Wasser war eine sehr rare Ressource im belagerten Jerusalem. Zur Bildgalerie
Unter dem Titel «Israel. 60 Jahre – 60 Bilder. Aus David Rubingers Fotoarchiv« zeigt das Jüdische Museum Wien bis 26. Oktober in seiner Außenstelle am Judenplatz die Ausstellung. Jedes Jahr der 60-jährigen Geschichte wird mit ausgewählten Fotos schlaglichtartig beleuchtet. Alle Fotos stammen vom 1924 in Wien geborenen David Rubinger, einem der bedeutendsten Pressefotografen Israels. Rubinger war fotografischer Zeuge der Geburt Israels und begleitete den Staat auf seinem Weg in die Gegenwart.
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Christian Lutz erhielt den Hauptpreis des Swiss Photo Award – laut Veranstalter ewz.collection vergeben für die “beste fotografische Arbeit der Schweiz des Jahres 2007″.

Christian Lutz – aus der prämierten Arbeit: Protokoll
Christian Lutz erhielt den mit 15.000 Franken dotierten Schweizer Fotopreis für seine Arbeit “Protokoll”. Lutz hat dafür drei Jahre lang das diplomatische Korps der Schweiz begleitet.
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Tote Babys und verschwindende Welten – die jungen Fotografen in Deutschland beschäftigen sich mit beklemmenden Fragen der Zeit. Die Ausstellung “gute aussichten” zeigt davon einen Ausschnitt – jetzt in Berlin.

Caterina Micksch: Gretchen, www.guteaussichten.org
Caterina Micksch etwa bannt in “Gretchen” Orte ins Bild, an denen im Jahr 2006 tote Babys gefunden wurden. Die abgebildeten Orte sind den tatsächlichen Fundstätten in dokumentarischer Sachlichkeit nachempfunden. Mit dem Wissen um das Geschehen erzeugen diese Bilder grausiges Entsetzen.
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Die Preisträger der Villa Romana des Jahres 2008 arbeiten an den Grenzen zwischen Fotografie und Video, Malerei und Installation. Die Deutsche Guggenheim in Berlin zeigt die Arbeiten der vier jungen Leute bis 22. Juni.

Clemens von Wedemeyer: Metropolis, Report from China, 2004-2007
So heißen die vier Preisträger: Dani Gal, Julia Schmidt, Asli Sungu und Clemens von Wedemeyer. Sie dürfen sich zehn Monate in der Villa Romana über den Hügeln von Florenz aufhalten und ihre künstlerischen Projekte weiterentwickeln.
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Man sagt ihr nach, sie habe den absoluten Blick, so wie ein Musiker das absolute Gehör habe: Barbara Klemm. Das Museum Frieder Burda in Baden-Baden zeigt ihre Künstlerporträts bis 22. Juni.
Andy Warhol, Frankfurt am Main 1981 © Barbara Klemm
Gerhard Richter, Joseph Beuys, Andy Warhol, Blinky Palermo, Jeff Wall, Louise Bourgeois, Julian Schnabel und Georg Baselitz: Sie alle haben sich von Barbara Klemm, der Fotografin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, porträtieren lassen.
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