Uli Eberhardt, Jahrgang 1959, beschäftigt sich schon viele, viele Jahre mit der Kunst der Fotografie. Immer wieder gibt es neue, spannende Fotografinnen und Fotografen mit ihren Arbeiten zu entdecken, neue Entwicklungen zu verfolgen. Darüber schreibt er seit 2007 für fokussiert.com.
In der Freizeit arbeitet er an seinen eigenen Bildern und kennt sich mit Freud und Leid des fotografischen Handwerks deshalb bestens aus.
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Alle 532 Artikel von Uli Eberhardt auf fokussiert.com:
Beatrice Minda geht mit ihren Bildern auf die Suche nach ihren rumänischen Wurzeln. “Innenwelt” heißt ihre Ausstellung, die in der vhs-photogalerie Stuttgart bis 29. Juni gezeigt wird.

Beatrice Minda: Innenwelt #53
Die Beschäftigung mit ihrer eigenen Geschichte und Identität hatte Beatrice Minda dazu veranlasst, ihre persönlichen Erinnerungen aufzuspüren und sie in fotografische Bilder zu fassen, teilt die vhs-photogalerie mit. Dabei will sie die Dinge nicht nur aufzeichnen und vor dem Vergessen bewahren, sondern untersuchen, wie sie wahrgenommen, verarbeitet und in der Erinnerung geformt werden.
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Wer war Franz Kafka? Sein Werk ist bekannt, aber der Mensch? Das Münchner Literaturhaus zeigt nun eine Ausstellung mit rund 150 Fotos aus seinem Leben, bis 3. August – “Kafkas Welt”.

Franz Kafka auf dem Altstädter Ringplatz, Prag, um 1922 (© Deutsches Literaturarchiv Marbach)
Obwohl Kafkas Leben und Werk außerordentlich gut erforscht sind, ist er bis heute eine von Legenden und Anekdoten umrankte Berühmtheit geblieben. Der Kafka-Forscher und Literaturprofessor Hartmut Binder hat über Jahrzehnte Fotos gesammelt und lässt daraus ein realistisches Bild von Kafkas Leben entstehen. So entsteht auf Kafkas Ambiente, das das Prag von der Jahrhundertwende des 19. auf das 20. und die Jahrzehnte danach.
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Kaum zu glauben: New York soll bisher noch kein Fotofestival von internationalem Format erlebt haben. Jetzt wird’s eins geben, das diesen Anspruch erhebt: das erste “New York Photo Festival” ab 14. bis zum 18. Mai – ein neuer Nabel der Welt.


Foto © Horacio Salinas, Foto © Roger Ballen
Aus der von Kathy Ryan zusammengestellten Ausstellung
Das New York Photo Festival ist eine gemeinsame Initiative des Verlags Powerhouse Books und der Fotoagentur Photo VII. Nach Angaben der Gründer Daniel Power und Frank Evers will dieses Festival sogar das erste in den USA sein, das internationalen Anspruch erhebt und die Fotografie der Zukunft in allen ihren Formen zeigen will. Der Wahlspruch lautet: die Zukunft der zeitgenössischen Fotografie. Also mal sehen, was es dort gibt.
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Jewgeni Chaldej – nie gehört? Aber das Bild mit der sowjetischen Flagge auf dem Berliner Reichstag kennt jeder. Eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau erinnert an den Capa Russlands.

Jewgeni Chaldej: Sowjetische Flagge auf dem Reichstag, 2. Mai 1945 © Sammlung Ernst Volland / Heinz Krimmer
Zu berichten ist von der ersten großen Retrospektive des russichen Fotografen Jewgeni Chaldej im Berliner Martin-Gropius-Bau ab 9. Mai. Jewgeni Chaldej, der als Robert Capa Russlands gilt, hat als Fotograf über den Zweiten Weltkrieg, den Krieg zwischen Deutschland und der Sowjetunion berichtet. Einige dieser Bilder sind bis heute weltberühmt. Zum Beispiel die – nachträglich inszenierte – Flaggenhissung auf dem Deutschen Reichstag.
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Eine neue Gelegenheit, die groteske Welt von Martin Parr zu besichtigen: “Parrworld” im Haus der Kunst in München, bis 17. August.

Martin Parr: Russia. Moscow. The Millionaire Fair, Crocus Expo International Exhibition Center, 2007, © Martin Parr
Dass Martin Parr, Mitglied der Fotoagentur Magnum, auch sammelt, ist nicht jedem bekannt. Die Ausstellung “Parrworld” präsentiert seine Sammlungen von Postkarten, Objekten, Fotobüchern und Fotografien und stellt sie einer Auswahl aus seiner eigenen neuen Serie “Luxury” gegenüber. Zusammengenommen ergeben diese Sammlungen eine Art mediale Wunderkammer, ein Psychogramm ihres Urhebers und eine augenzwinkernde Analyse des Mediums Fotografie.
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Erstmals in Deutschland, in Berlin: Amy Stein mit “New American Fables” – neuen Märchen aus der neuen Welt.

Amy Stein – aus: Domesticated
Die New Yorkerin Amy Stein gehört zur jüngeren Fotografen-Generation Amerikas. Jetzt zeigt sie Arbeiten aus ihren Serien “Domesticated” und “Halloween in Harlem” in der Berliner Pool Gallery, bis zum 24. Mai.
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Als Amerikaner kam er nach Paris zurück – der in Zürich aufgewachsene Robert Frank, berühmt geworden mit dem epochemachenden Fotobuch “The Americans”. Die Paris-Bilder lassen davon schon einiges vorahnen.

Robert Frank: Paris – Blinder Straßensänger mit Akkordeon und zuschauende Kinder, ca. 1950, © Robert Frank
In der Ausstellung “Robert Frank. Paris” zeigt das Essener Museum Folkwang erstmals eine umfangreiche Auswahl aus den Anfang der 1950er Jahre entstandenen Paris-Bildern von Robert Frank. Ein Teil dieser Aufnahmen wird erstmals veröffentlicht. Sie wurden eigens für die Ausstellung in Essen und das Begleitbuch ausgewählt und zum Teil neu vergrößert.
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Jetzt bei Buchmann in Berlin zu entdecken: der amerikanische Fotograf Joel Sternfeld – ein Wegbereiter heutiger Fotografiekunst.

Joel Sternfeld: Looking North from a Cane Break, Near Walnut Trees Road, Towards Nook Road, on a Late March Afternoon, The Meadows, Northampton, Massachusetts, March 2007, aus: The Fields.Courtesy of the Artist and Buchmann Galerie, Berlin
Erstmals ist Joel Sternfeld mit einer Einzelausstellung in Deutschland zu sehen. Die Ausstellung erlaubt den Zugang zu einem Fotografen, dessen Einfluss auf die künstlerische Fotografie tiefgehend ist – und hierzulande leider herzlich wenig bekannt. Sternfeld wird zugeschrieben, die Türen für eine neue Art der Fotografie geöffnet zu haben. Einer Fotografie, wie sie von Rineke Dijkstra, Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth, Jeff Wall und vielen anderen ausgeübt wird. Titel der aktuellen Ausstellung: “The Geography of no Place: American Utopias”.
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Wenn die Straße senkrecht aufwärts führt und der Grabstein einen Briefkasten hat, dann ist der Frankfurter Fotograf Frank Kunert am Werk gewesen. “Verkehrte Welt” heißt sein neuer Bildband.

Frank Kunert: Aufwärts!
Frank Kunert arbeitet an “Fotografien kleiner Welten”, wie er auf seinen Webseiten schreibt. Das meint er ganz wörtlich: Die “kleinen Welten” baut er in mühevoller Kleinarbeit im Studio zusammen, bevor er sie fotografiert.
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Junge Foto-Profis, Kinder und Jugendliche bekommen in Viernheim zwischen Heidelberg und Mannheim gemeinsame Ausstellungsmöglichkeiten: Dort gibt es das “Europäische Fotozentrum für junge Fotografie”. Ab heute stellt Markus J. Feger seine Bilder vor: “Allegorien des Verblassens”.

Markus J. Feger – aus: Allegorien des Verblassens
Markus J. Fegers Fotografien wirken seltsam abwesend und unwirklich, so das Zentrum für junge Fotografie: Seine fotografierten Darsteller hat man alle schon einmal irgendwo gesehen. Dennoch blieben sie in ihrer Künstlichkeit eigenartig fremd: Schwellenwesen, deren Identität in einem Dazwischen zu verblassen scheint.
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