Uli Eberhardt, Jahrgang 1959, beschäftigt sich schon viele, viele Jahre mit der Kunst der Fotografie. Immer wieder gibt es neue, spannende Fotografinnen und Fotografen mit ihren Arbeiten zu entdecken, neue Entwicklungen zu verfolgen. Darüber schreibt er seit 2007 für fokussiert.com.
In der Freizeit arbeitet er an seinen eigenen Bildern und kennt sich mit Freud und Leid des fotografischen Handwerks deshalb bestens aus.
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Alle 545 Artikel von Uli Eberhardt auf fokussiert.com:
Jetzt bei Buchmann in Berlin zu entdecken: der amerikanische Fotograf Joel Sternfeld – ein Wegbereiter heutiger Fotografiekunst.

Joel Sternfeld: Looking North from a Cane Break, Near Walnut Trees Road, Towards Nook Road, on a Late March Afternoon, The Meadows, Northampton, Massachusetts, March 2007, aus: The Fields.Courtesy of the Artist and Buchmann Galerie, Berlin
Erstmals ist Joel Sternfeld mit einer Einzelausstellung in Deutschland zu sehen. Die Ausstellung erlaubt den Zugang zu einem Fotografen, dessen Einfluss auf die künstlerische Fotografie tiefgehend ist – und hierzulande leider herzlich wenig bekannt. Sternfeld wird zugeschrieben, die Türen für eine neue Art der Fotografie geöffnet zu haben. Einer Fotografie, wie sie von Rineke Dijkstra, Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth, Jeff Wall und vielen anderen ausgeübt wird. Titel der aktuellen Ausstellung: “The Geography of no Place: American Utopias”.
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Wenn die Straße senkrecht aufwärts führt und der Grabstein einen Briefkasten hat, dann ist der Frankfurter Fotograf Frank Kunert am Werk gewesen. “Verkehrte Welt” heißt sein neuer Bildband.

Frank Kunert: Aufwärts!
Frank Kunert arbeitet an “Fotografien kleiner Welten”, wie er auf seinen Webseiten schreibt. Das meint er ganz wörtlich: Die “kleinen Welten” baut er in mühevoller Kleinarbeit im Studio zusammen, bevor er sie fotografiert.
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Junge Foto-Profis, Kinder und Jugendliche bekommen in Viernheim zwischen Heidelberg und Mannheim gemeinsame Ausstellungsmöglichkeiten: Dort gibt es das “Europäische Fotozentrum für junge Fotografie”. Ab heute stellt Markus J. Feger seine Bilder vor: “Allegorien des Verblassens”.

Markus J. Feger – aus: Allegorien des Verblassens
Markus J. Fegers Fotografien wirken seltsam abwesend und unwirklich, so das Zentrum für junge Fotografie: Seine fotografierten Darsteller hat man alle schon einmal irgendwo gesehen. Dennoch blieben sie in ihrer Künstlichkeit eigenartig fremd: Schwellenwesen, deren Identität in einem Dazwischen zu verblassen scheint.
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Die Berliner Akademie der Künste widmet sich mit einem umfangreichen Programm dem künstlerischen Erbe der 68er-Bewegung. Titel: Kunst und Revolte. Darunter eine Ausstellung mit den prägenden Fotografien von Michael Ruetz aus dieser bewegten Zeit.

Rede von Rudi Dutschke, 1967. Im Audimax der Berliner FU auf einer Veranstaltung zur Vorbereitung des Internationalen Protesttags gegen den US-Krieg in Vietnam. Berlin, 20. Oktober 1967.
Wie kaum ein anderer Künstler hat Michael Ruetz das Bild der Protestbewegung von 1968 geprägt. Viele seiner Fotografien sind Teil des visuellen Gedächtnisses geworden. Dabei ist Ruetz weit mehr als nur Berichterstatter dieser Zeit.
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Ihre Bilder zeigen Windhunde und meinen Menschen: Das Museum Folkwang in Essen zeigt bis 15. Juni Arbeiten der Londoner Fotografin Jo Longhurst.

Jo Longhurst: The refusal (part I), [shot 2001, produced 2007], © Jo Longhurst, 2008
Seit mehreren Jahren stehen Whippets, eine in Großbritannien bei Züchtern sehr beliebte Windhundrasse, im Mittelpunkt der Fotografie von Jo Longhurst. Sie beobachtet Züchter von Whippets bei ihren Bemühungen um das perfekte Tier. Sie fotografiert die Hunde so, als ob sie Menschen porträtieren würde.
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Neues Lesefutter für lernbegierige Fotografen: Der deutsche Fotoespresso Nr. 1/2008 ist erschienen und wie immer kostenlos erhältlich. Eines der Themen: typische Fehler bei der Bildkomposition.

Fotoespresso 1/2008: Titelbild mit der Oberfläche des neuen Lightroom 2 beta
Titelgeschichte dieses Fotoespresso ist ein erster Blick auf das neue Adobe Lightroom Version 2, das derzeit im öffentlichen Beta-Test steht und kostenlos geladen und ausprobiert werden kann.
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Eins, zwei … meins: Der Rubel rollt bei der Versteigerung von Meisterwerken der Fotogeschichte. Das Auktionshaus Christie’s meldet neue Rekorderlöse.

Ansel Adams: Clearing Winter Storm, Yosemite Valley, 1944 – Erbrachte 481.000 Dollar (304.000 Euro), Courtesy Christie’s
In fünf Auktionen wurden an zwei Tagen rund 17,6 Millionen US-Dollar oder 11,1 Millionen Euro erzielt. Nach Angaben von Christie’s ist dies das weltweit höchste Ergebnis bisher.
Christie’s wurde von den Preisentwicklungen selber überrascht. Erwartet wurde für diese fünf Auktionen in New York ein Gesamterlös von knapp unter 15 Millionen US-Dollar. “Der Markt wurde in neue Dimensionen gehoben”, sagt Philippe Garner, bei Christie’s verantwortlich für internationale Fotografie. Weitere Super-Preiserzieler:
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Landschafts-Ansichten aus unterschiedlichen Fotografengenerationen: Die Photographische Sammlung der Kölner SK Stiftung Kultur stellt August Sander und Clifford Ross gegenüber – auf der ArtCologne bis zum Sonntag, 20. April.
Clifford Ross: Mountain II, 2005
Die Landschaften des New Yorker Künstlers Clifford Ross (Jahrgang 1952) werden nach Angaben der SK Stiftung Kultur erstmals in einer größeren europäischen Stadt gezeigt. Ross fotografiert die metergroßen farbigen Panoramen mit einer eigens gebauten Großbildkamera auf Negative mit 9 x 18 inch (23 x 46 cm). Diese werden einzeln eingescannt und bringen dann 2,6 Gigabyte Speicherplatz auf die Platte. Zentrales Thema der Ausstellung ist aber nicht in erster Linie die Technik, sondern der künstlerische Ansatz von Ross:
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Die Darmstädter Tage der Fotografie finden vom 18. bis 20. April zum vierten Mal statt. Das Motto 2008: “Querdenker – vom Kopf an die Wand”.

Darmstädter Tage der Fotografie: Programmtitel
Die Darmstädter Tage der Fotografie sind nach Angaben der Veranstalter eine Plattform für Fotokunst und unterschiedliche Sichtweisen: Wunderbar erfrischende Fotoserien von mehr als 50 Fotografen an 17 Orten werden über die Stadt verteilt zu sehen sein. Auf dem gleichzeitig stattfindenden Symposium an der Hochschule Darmstadt werden Künstler, ein Musiker, eine Kunsthistorikerin und ein etwas anderer Art Direktor zum Thema sprechen.
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Im Kölner Forum für Fotografie zu sehen: Gerhard Vormwald ab 17. April – Arbeiten mit Fotografien seit 1985.

Gerhard Vormwald: Wassergitter, Düsseldorf 2002
Der Düsseldorfer Professor für Fotografie will uns das “zweite Gesicht der Dinge” zeigen – ihre Beziehungen untereinander und im Raum, scheinbar schwerelos manchmal und oft irritierend. “Die Autonomie der Dinge” – so lautet der Titel der Ausstellung – und das soll uns vorgaukeln, dass die Dinge ein Eigenleben führen.
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