Wolf-Dieter Roth (Jahrgang 1963), Dipl. Ing. Nachrichtentechnik und Redakteur, ist Funkamateur und Elektronikbastler seit seiner Kindheit. Er versuchte 1995, aus der Homepage, die man bei Compuserve anlegen musste, um eine nicht nur aus wirren Zahlenfolgen bestehende E-Mail-Adresse verwenden zu können, etwas zu machen, das über das damals übliche «das bin ich, das ist mein Haus, mein Hund und meine Frau, und zwar in dieser Reihenfolge” hinausging. 2004 entwickelte er für den Heise-Verlag mit «Telepolis Geektools” das erste Gadgetblog in Deutschland, 2007 wurde er Autor und Redakteur bei Blogwerk und betreut als Gadget-Experte und Fotograf unter anderem neuerdings.com und fokussiert.com.
In seiner rar gewordenen Freizeit hört er Radio Caroline auf Astra 28,2° Ost (und auch beim Bloggen) oder macht Sendungen für den ehemaligen Piratensender, konsumiert paperbasierte Datenträger oder führt Ipod und Kamera spazieren.
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Alle 164 Artikel von Wolf-Dieter Roth auf fokussiert.com:
“Die Schweizer Bank für digitale Daten”: Mit 100%iger und ewiger Datensicherheit warb der Online-Speicher Gigabank. Doch die Daten-Bank ist pleite und schließt – in fünf Jahren.
Eine sehr gute Idee war der Online-Speicher “Gigabank”. Nicht gedacht als temporäres externes Backup, wie es beispielsweise
Carbonite Backup anbietet, sondern als langfristiges, versionierendes und revisionssicheres Aufbewahren von besonders wichtigen Dokumenten außer Haus. Daten, die unabhängig von möglichen Hardwarewechseln auch nach 50 Jahren noch zugänglich wären (wer kann heute noch 5 1/4-Zoll-Disketten lesen?). Gut auch
als Bildarchiv für Fotografen.
Doch nichts ist in der Computertechnik so alt wie die Idee von gestern. Diese Idee hat sich leider nicht bewährt – die Gigabank wird schliessen. Folgende E-Mail trudelte heute bei mir ein:
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Um bei Langzeitbelichtungen fehlerhafte “Hot Pixel” zu eliminieren und das Sensorrauschen zu reduzieren, kann bei den meisten DSLR in einer zweiten Phase ein Dunkelbild aufgenommen und vom Originalbild subtrahiert werden. Der Nutzen wird allerdings oft angezweifelt. Wir haben an der Olympus E-30 mit einer ausführlichen Testreihe nachgetestet.
Praktisch jede bessere digitale Spiegelreflexkamera hat zwei Mechanismen zur Rauschunterdrückung: Der eine versucht, das normale Sensor- und Verstärkerrauschen der Elektronik zu vermindern. Dazu wird mit einem mehr oder minder guten Algorithmus das Bild “entschärft”, weichgezeichnet. Gut ist die Funktion, wenn es dabei nicht sichtbar unscharf wird.
Bei der Olympus E-30 nennt sich diese Funktion “Rauschunterdrückung” – sie kennt die Stufen “Aus”, “Weniger”, “Normal” und “Stark”. Wie stark das Rauschen bei den verschiedenen Empfindlichkeiten ist und welche Einstellung hier sinnvoll ist, zeigen wir in einem anderen Beitrag.
Der andere Vorgang heißt bei der Olympus E-30 “Rauschminderung”:
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Eigentlich enthalten Negative genau dieselben Informationen wie normale Positiv-Bilder. Doch es ist kaum möglich, auf Negativen selbst gute Freunde zu erkennen.
Personen erscheinen uns auf Negativfilm gruslig, wie Zombies. Im Film “Der Omega-Mann” wurde genau diese Umkehrung ins Negative am Filmende als Gruseleffekt genutzt.
Doch warum gruselt es uns nicht nur, warum können wir außerdem auch die eigenen Familienmitglieder auf Negativfilm nicht erkennen, während es mit Alltagsgegenständen durchaus funktioniert? » weiterlesen
Wie hat man die dicke Spiegelreflexkamera auch im Getümmel schnell zur Hand, ohne daß sie verloren gehen kann? Der “R-Strap” ist eine Art “Schnellschußhalterung” für DSLRs.
Das Minimum für die sichere Bedienung einer Spiegelreflexkamera ist es, den mitgelieferten Kameragurt fest und sicher anzubringen. Wer sich dabei geniert, für seinen Kamerahersteller Schleichwerbung zu machen, kann ja ein neutrales Modell kaufen. Doch ohne Kameragurt zu fotografieren, ist so gefährlich wie ohne Gurt im Auto: Zu schnell fällt einem die Kamera herunter.
So richtig sicher im Getümmel – beispielsweise bei Aufnahmen auf Veranstaltungen – ist die DSLR mit dem Normalgurt jedoch nicht. Wenn jemand daran hängen bleibt oder sie stehlen will, fällt sie dann doch noch zu Boden. Helfen Rucksack oder Kameratasche?
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Sehr oft erwähnt werden bei der Olympus E-30 das neue Feature der Mehrfachbelichtung und die ART-Kreativprogramme: Beide seien völlig überflüssig. Nun, dies stimmt nur für eine der beiden Funktionen…
Mehrfachbelichtung? Das war bei den früheren Film-Fotokameras eher ein Bug als ein Feature, wenn der Fotograf wieder mal verpennt hatte, nach der Aufnahme den Film zu transportieren. Schon waren Tante Erna und eine Kröte gemeinsam in ein Bild belichtet – und der Familienfrieden ernsthaft gefährdet.
Deshalb erhielten die meisten Fotokameras irgendwann eine Auslösesperre, bis der Film ordnungsgemäß transportiert war. Bei der Olympus E-30 kann dagegen nun mehrfach belichtet werden, auch wenn die Speicherkarte noch nicht ordnungsgemäß zurückgespult wurde:
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Die Ankündigung der Olympus E-30 klang ziemlich marketingmäßig, wenig interessant: Braucht man eine Kamera mit “Grainy Film-Modus”? Nun, haben wir uns ihr etwas ausführlicher gewidmet. Einige Features sind durchaus interessant.
Olympus gilt bislang als Nischenhersteller bei den Anbietern von Digitalspiegelreflexkameras: Platzhirsche sind Canon und Nikon. Doch hat Olympus technisch viel zu bieten. Das technisch interessanteste Produkt aus dem Haus Olympus momentan ist die
E-30.
Die Olympus E-30 kombiniert die Funktionen von Olympus’ Profi-Digitalspiegelreflexkamera E-3 und der Consumer-Spiegelreflexkamera E-520 . Dabei wurden von beiden Modellen technische Fortentwicklungen übernommen:
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Die Schweizer “Gigabank” verspricht Langzeitarchivierung auch für Digitalbilder. Wir haben das System getestet.
Digitalbilder haben viele Vorzüge gegenüber Film. Langzeit-Datensicherheit gehört jedoch nicht dazu: Während Filme erst nach Jahrzehnten ausbleichen, sind CD-Rs und DVD-Rs mitunter schon nach Monaten unlesbar. Zudem finden sich für ältere Medien wie Disketten und ZIP-Disks an heutigen Computern gar keine Lesegeräte mehr. Auch heutige Festplatten sind zwar recht zuverlässig, wenn man sie in den Schrank legt, doch in ein paar Jahren wird den PCs die passende Schnittstelle fehlen, um sie anzuschließen.
Warum nicht im Netz ablegen? Aber wenn der Provider dann in 3 Jahren Pleite ist, sind die online hinterlegten Bilder plötzlich weg. Manchmal sogar noch eher. Gibt es denn etwas mit Langzeitsicherheit?
Ja, den in der Schweiz gehosteten Dienst Gigabank:
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Panasonic bringt mit der Lumix DMC-GH1 die erste Micro-Four Thirds -Videokamera. Respektive: Kamera mit Videomodus.
Eigentlich war es bei Four Thirds naheliegend: Dieser Standard für Bildsensoren beziehungsweise Wechselobjektive schrie geradezu nach einer Videoanwendung, nachdem er in der Variante Micro Four Thirds auf den Spiegel der Spiegelreflexkamera verzichtete und damit der Weg zu Video frei war. Doch die erste Micro-Four-Thirds-Kamera, die Panasonic Lumix G1, hatte kein Video.
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Die Fotobranche Österreichs trifft sich vom 27. bis 29. März 2009 in Gmunden zu den Gmunder Fototagen – ihres Zeichens Messe und Treffpunkt gleichermaßen, mit Workshops und Vorträgen zusätzlich zu den Ausstellungsständen.
Die Gmunder Fototage finden zum 9. Mal statt. Sie zielen auf Profifotografen und private Foto-Liebhaber ebenso wie auf Studenten, Lehrlinge und Fachschüler. Der Veranstaltungsort ist das Congress Areal in Gmunden und das Motto des diesjährigen Events “170 Jahre Fotografie”.
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Olympus bringt mit der E-620 zur PMA eine Consumer-DSLR, welche die Features der anderen aktuellen Modelle in sich zu vereinen versucht.
Das gegenwärtige DSLR-Sortiment von Olympus besteht aus der
E-3 für jene, die beruflich beispielsweise als Reporter fotografisch unterwegs sind, die
E-420 als kleinste DSLR, die
E-520 als Consumer-DSLR mit Bildstabilisator und die Olympus
E-30 mit vielen neuen Softwarefatures.
Nur 95 Gramm mehr als die E-420 wiegt nun die neue E-620:
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