Wolf-Dieter Roth

Wolf-Dieter Roth (Jahrgang 1963), Dipl. Ing. Nachrichtentechnik und Redakteur, ist Funkamateur und Elektronikbastler seit seiner Kindheit. Er versuchte 1995, aus der Homepage, die man bei Compuserve anlegen musste, um eine nicht nur aus wirren Zahlenfolgen bestehende E-Mail-Adresse verwenden zu können, etwas zu machen, das über das damals übliche «das bin ich, das ist mein Haus, mein Hund und meine Frau, und zwar in dieser Reihenfolge” hinausging. 2004 entwickelte er für den Heise-Verlag mit «Telepolis Geektools” das erste Gadgetblog in Deutschland, 2007 wurde er Autor und Redakteur bei Blogwerk und betreut als Gadget-Experte und Fotograf unter anderem neuerdings.com und fokussiert.com.

In seiner rar gewordenen Freizeit hört er Radio Caroline auf Astra 28,2° Ost (und auch beim Bloggen) oder macht Sendungen für den ehemaligen Piratensender, konsumiert paperbasierte Datenträger oder führt Ipod und Kamera spazieren.

Wolf-Dieter Roth ist per E-Mail unter unter
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Alle 139 Artikel von Wolf-Dieter Roth auf fokussiert.com:

Der Fotograf Edward Weston:
Immer in Bewegung

Wolf-Dieter Roth, 28. September 2008 um 9.13 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Er fotografierte mit Plattenkameras, mit Blende 64 und in schwarzweiß. Heute klingt das wie Technik aus einer anderen Welt. Doch Edward Weston war einer der einflußreichsten Fotografen seiner Zeit. Heute im Porträt auf Arte zu sehen.

Edward Weston, Nude 1936, (Bild: Norddeutscher Rundfunk / Center for Creative Photography, Arizona Board of Regents)

Das Leben des Edward Weston ist eine Spurensuche in Kalifornien. Eine Reise nach Carmel und Point Lobos, zu den Sanddünen von Oceano und durch die bizarren Felslandschaften des Death Valley. Und eine sehr persönliche Geschichte der modernen amerikanischen Fotografie.

Der Arte-Beitrag über Edward Weston zeigt nicht nur seine Fotos, sondern auch jene inspirierende kalifornische Landschaft, in der er lebte.

Edward Weston wurde am 24. März 1886 geboren und starb am 1. Januar 1958. Seine erste Kamera erhielt er 1902 als 16jähriger, gerade ein Jahr später wurden seine ersten Bilder bereits am Art Institute in Chicago ausgestellt.

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Canon 5D Mark II:
Video auch für Profis

Wolf-Dieter Roth, 18. September 2008 um 9.31 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

Canon übernimmt mit der Profi-DSLR 5D Mark II zwei der aktuellen Nikon-Trümpfe. Die 5D Mark II hat aus allen Welten das Beste - eine extreme Empfindlichkeit, Vollformat, hohe Auflösung und - was im Profibereich bislang undenkbar war - Videoaufzeichnung in Full HD.

Gerade erst hatte Nikon die Wahnsinns-Empfindlichkeit von ISO 25600 bei D3 und D700 präsentiert - und mit der D90 die erste digitale Spiegelreflexkamera mit einem bis dato nicht nur verpönten, sondern technisch bei DSLRs zuvor auch gar nicht möglichen Video-Modus.

Die Canon 5D MarkII will nun sogar mehr sein als eine Videokamera: Da sie mit einem Vollformatsensor von 24 x 36 mm das volle 35-mm-Kleinbildformat abbildet, ergibt sich bei Videoaufnahmen auch die Optik einer 35-mm-Filmkamera mit ihrer geringen Tiefenschärfe und den sonst nur von Fotos bekannten freigestellten Köpfen bei Portraiteinstellungen.

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Nikon D700 im Test:
Das Nachtsichtgerät

Wolf-Dieter Roth, 9. September 2008 um 13.18 Uhr, 10 Kommentare Kommentare

Die Nikon-Vollformatkameras D3 und D700 haben eine enorme Sensor-Empfindlichkeit von bis zu ISO 25600. Was kann man damit nachts wohl sehen? Mehr als das Auge…

Auch wenn die Nikon D700 bei Tage mitunter etwas umständlich zu bedienen ist (mehr dazu hier später) - bei Nacht sind die wichtigen Einstellknöpfe - Belichtungszeit, Empfindlichkeit, Zeitauslöser - gut zu finden. Daß der Einschalter beim Hinausdrehen über die Ein-Position das für den Nachtbetrieb wegen geringer Helligkeit wesentlich besser als der Monitor geeignete LC-Display auf der Kameraoberseite für einige Sekunden aufleuchten läßt, kommt dabei der “Dunkelarbeit” zugute - die Menüs auf dem Monitor sind dagegen nachts viel zu hell und blenden, wenn man sie nicht via Einstellungen verdunkelt und sich dazu eine eigene Nacht-Konfiguration speichert (was ich bei einer Mietkamera natürlich nicht mache).

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Der Fotograf Benjamin Katz:
Der Künstler-Fotograf

Wolf-Dieter Roth, 6. September 2008 um 8.32 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

300.000 Fotos hat Benjamin Katz gemacht. Auf 20.000 davon ist der Künstler Georg Baselitz zu sehen. Die Portraits von Katz sind ohne Zweifel etwas sehr Persönliches. 3sat widmet ihm heute eine Dokumentation.


Benjamin Katz wurde am 14. Juni 1939 in Antwerpen, Belgien geboren. 1956 begann er in Berlin an der Hochschule für Bildende Künste zu studieren und gründete 1963 die Galerie Werner & Katz.

1972 zog Katz nach Köln und kümmert sich seitdem um die Kunst im Ruhrgebiet, 1976 begann er, beruflich als Fotograf zu arbeiten, wobei er jedoch stets Künstler aufnimmt und auch selbst schon auf der Documenta vertreten war.

Den Maler und Bildhauer Georg Baselitz kennt Benjamin Katz seit 1957, inzwischen hat er über 20.000 Aufnahmen von ihm gemacht.

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AF-S DX NIKKOR 18-105mm 1:3,5-5,6G ED VR:
Das Unaussprechliche

Wolf-Dieter Roth, 31. August 2008 um 12.18 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Speziell als Partner der neuen Nikon D90 gedacht ist das Nikon-Objektiv mit dem einprägsamen Namen AF-S DX NIKKOR 18–105 mm 1:3,5–5,6G ED VR. Es ist aber einfacher zu benutzen als auszusprechen…

Das Nikon AF-S DX NIKKOR 18–105 mm 1:3,5–5,6G ED VR (ok, wer kann es inzwischen fehlerfrei aussprechen???) hat einen integrierten Bildstabilisator (Vibration Reduction, daher VR), für den Nikon drei Lichtwertstufen Gewinn verspricht.

Es enthält eine Linse aus ED-Glas und eine asphärische Linse, was Bilder mit hoher Auflösung, sehr gutem Kontrast und besonders geringer chromatischer Aberration bewirken soll.

Ein sogenannter Silent-Wave-Motor (SWM) sorgt für einen geräuscharmen, schnellen und effizienten Autofokus. Das Äußere ist in Lederoptik auf das Kameragehäuse der Nikon D90 abgestimmt.

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Datacolor Spyder 3 elite im Test:
Von der Farbvision zur Datenfarbe

Wolf-Dieter Roth, 30. August 2008 um 11.40 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Die Bildschirmspinne hat sich schon in der Version 2 bewährt, um Monitore - und auch Fernseher - in Helligkeit, Farbe und Kontrast abzugleichen. Was bringt die Version 3 im Praxistest mehr?

Monitore - insbesondere von Notebooks, aber auch die normale Büroware - sind wie Fernseher ab Werk nicht unbedingt auf optimal neutrale Farbwiedergabe eingestellt, sondern in einer Art “Verkaufseinstellung”, in der sie möglichst grell und möglichst “frisch” erscheinen sollen.

Das bedeutet beim Notebook, des ja aus Energiegründen stets ein Helligkeitsproblem zu haben scheint, auch wenn die Helligkeit für Innenräume normalerweise ausreichend ist, daß alles möglichst hell dargestellt wird, auch Dunkelgrau erscheint noch Hellgrau, erst bei Schwarz geht man dann langsam in der Helligkeit herunter. Der normale Bürobildschirm wiederum wird ab Werk oft mit deutlichem Blaustich geliefert, weil das dann frischer und energetischer wirkt.

Leider sind die Folgen massive Fehleinstellungen, wenn auf diesen Monitoren Digitalfotos bearbeitet werden:

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Canon EF-S 18-200mm 1:3,5-5,6 IS:
“Mega-Zoom” von Canon

Wolf-Dieter Roth, 29. August 2008 um 14.33 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Zur Photokina kommt Canon mit dem EF-S 18-200mm 1:3,5-5,6 IS auf einen 11-fachen Zoombereich, das prinzipiell den gesamten gängigen Brennweitenbereich abdeckt.


Canon EF-S 18-200mm 1:3,5-5,6 IS

Super- und Mega-Zooms, die Brennweitenbereiche bis zu 1:20 abdecken, findet man bislang nur an Kompaktkameras. Für Profi-DSLRs ist ihre Bildqualität und Lichtstärke zu schwach.

Neidisch guckten deshalb viele Canon-Fotografen bisher zu Nikon, wo das DX 18-200 VR 1:3,5-5,6G IF-ED seit seinem Erscheinen einen recht guiten Ruf geniesst.

1:10 fand man immerhin schon bei Olympus-Four-Thirds-Linsen und bei einigen Drittherstellern wie Sigma.

Nun bringt auch Canon ganz offziell so eine Linse:

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Nikon D90:
Video aufnehmen mit der DSLR

Wolf-Dieter Roth, 27. August 2008 um 23.01 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Die erste digitale Spiegelreflexkamera, die auch filmen kann, stellt nun Nikon mit der D90 vor. Doch auch sonst hat die Neue einiges zu bieten.


Die Nikon D90 mit Objektiv AF-S DX 18-105mm/3.5-5.6G ED VR: Schaut so eine Videokamera aus? Ja! (Bild: Nikon)

Zugegeben, bei meiner zur Jahrtausendwende angeschafften Sony DSC-P1 war der bereits vorhandene Videomodus mit 160 auf 120 Pixeln eher ein Witz, begleitet von einem ebenso unbrauchbaren rudimentären Ton. Ein Fotoapparat ist nunmal keine Videokamera.

Bei der Minolta 7Hi sah ich es dann schon anders: Auch dort kamen zwar nur Briefmarken-Videos mit dumpfem Ton zustande, aber immerhin schon mit ein paar Pixeln mehr, und manche Dinge sind einfach nur als Video rüberzubringen, auch wenn man zu 95% nur Standbilder machen wird als jemand, der sich beim entspannten Fotografieren eher zu Hause fühlt als beim Videofilmen, das ja die komplette Aufmerksamkeit beansprucht und einen so im Urlaub eher blockiert.

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Canon 50D:
Ablösung der “Unterbewerteten”

Wolf-Dieter Roth, 27. August 2008 um 0.45 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Mit der Canon 50D stellt der Hersteller zur Photokina die Nachfolgerin der auch gerade erst ein Jahr alten Canon 40D vor. Die 50D hat einige interessante Neuigkeiten zu bieten.


Neue Kamera, altes Objektiv: Canon 50D mit EF-S 17-85 mm 1:4,0 - 5,6 IS USM (Bild: Canon)

Gerade hatten wir die Canon 40D im Praxistest, die noch kein Jahr am Markt ist, da gehört sie auch schon zum alten Eisen: Der Nachfolger ist angekündigt, die Canon 50D!

Ja, DSLR werden zum Modeartikel, die Modell-Lebensdauer erreicht nicht mal mehr ein Jahr.

Und man fragt sich, ob die Hersteller auch hier - von Handys ist es mir bekannt - absichtlich offensichtlich sinnvolle Features für das nächste Modell zurückhalten, damit “das auch noch etwas zu bieten hat”. Fotobücher zu schreiben macht so jedenfalls langsam keinen Spaß mehr…

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Chi Peng, Fotograf des Affenkönigs:
Moderne chinesische Fotografie

Wolf-Dieter Roth, 24. August 2008 um 13.40 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Arte TV stellt heute abend den 1981 geborenen Fotografen Chi Peng innerhalb des Themenschwerpunkts “China” vor. Gerade erst Mitte 20, gilt er als einer der innovativsten Vertreter der zeitgenössischen chinesischen Kunst-Avantgarde.


Chi Peng - “Fotograf des Affenkönigs” (Bild: ZDF / Gebrüder Beetz)

China ist derzeit in aller Munde. Anläßlich der Olympiade 2008 in Peking hat auch Arte TV ein China-Special, und zwar zum Thema “Chinas Kunst-Avantgarde - Die Zukunft ist jetzt!”.

Mittlerweile werden chinesische Künstler der Gegenwart überall auf der Welt ausgestellt und werden auf der Biennale in Venedig, Kulturinstitutionen in Paris und der Documenta in Kassel geschätzt. Als vierten Beitrag dieser Dokumentationsfilm-Reihe wird heute abend um 20.15 Uhr der Fotograf Chi Peng vorgestellt:

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