Wolf-Dieter Roth (Jahrgang 1963), Dipl. Ing. Nachrichtentechnik und Redakteur, ist Funkamateur und Elektronikbastler seit seiner Kindheit. Er versuchte 1995, aus der Homepage, die man bei Compuserve anlegen musste, um eine nicht nur aus wirren Zahlenfolgen bestehende E-Mail-Adresse verwenden zu können, etwas zu machen, das über das damals übliche «das bin ich, das ist mein Haus, mein Hund und meine Frau, und zwar in dieser Reihenfolge” hinausging. 2004 entwickelte er für den Heise-Verlag mit «Telepolis Geektools” das erste Gadgetblog in Deutschland, 2007 wurde er Autor und Redakteur bei Blogwerk und betreut als Gadget-Experte und Fotograf unter anderem neuerdings.com und fokussiert.com.
In seiner rar gewordenen Freizeit hört er Radio Caroline auf Astra 28,2° Ost (und auch beim Bloggen) oder macht Sendungen für den ehemaligen Piratensender, konsumiert paperbasierte Datenträger oder führt Ipod und Kamera spazieren.
Wolf-Dieter Roth ist per E-Mail unter unter 
erreichbar.
Alle 163 Artikel von Wolf-Dieter Roth auf fokussiert.com:
Schwarzweiß ist Kunst und Farbe ist Knipserei. So galt es lange Zeit. Erst der Fotograf William Eggleston beendete dieses Schubladendenken. Arte TV widmet ihm einen Film.
William Eggleston gilt als Wegbereiter einer modernen, künstlerischen Farbfotografie. Diesen Ruf erwarb er sich bereits 1976 mit seiner ersten Einzelausstellung, die gleich im New Yorker Museum of Modern Art gezeigt wurde. Obwohl die Ausstellung mehr Tadel als Lob erhielt und von den Kritikern missverstanden wurde, sollte sie Geschichte schreiben und den Beginn der modernen Farbfotografie markieren.
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Vier Objektive, ein Blitz und eine DSLR mit Bildstabilisator für knapp 2000 Euro? Das ist ein limitiertes Set-Angebot für alle, die an der Olympus E-520 Interesse haben.
Neue Kameras mit Wechseloptik hat Olympus auf der Photokina diesmal nicht präsentiert – von einem Prototypen der kommenden ersten
Micro-Four-Thirds-Kamera einmal abgesehen, wobei Panasonic bereits
ein fertiges Modell hatte.
Allerdings weitere Kompaktkameras – und einige Objektivkits. Das Interessanteste dürfte das Olympus E-520 Evolution Kit sein:
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Vollformat ist noch zu wenig, aber digitales Mittelformat unerschwinglich? Mit der S-System bietet Leica nun ein Zwischenformat.
Digitalkameras sind nicht mehr auf genormte Filmformate angewiesen, weshalb es eigentlich gar nicht notwendig ist, sich an Kleinbild oder Mittelformat zu orientieren.
Von Nikon war ja ein etwas größerer Bildsensor erwartet worden – nicht allerdings von Leica, die nun gerade das Kleinbild-Format erfunden und populär gemacht hatte. Doch ausgerechnet dieses Fabrikat wird nun größer:
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Lange war sie vergessen, die 3D-Fotografie. Dabei konnte man sie an sich mit jeder Kamera ausüben, solange das Motiv unbewegt war. Nun gehen bald auch wieder 3D-Schnappschüsse.
Das Münchner Imax-Kino zeigte sie vor einigen Jahren, 3D-Fotos aus dem New York der vorletzten Jahrhundertwende. Ganz einfach aufgenommen, mit Kameras auf einem Stativ, wie es damals ohnehin notwendig war: Man verschob die Kamera noch einmal um den Augenabstand zur Seite und machte ein zweites Bild. Dann in einem Stereoskop betrachtet – als Dia oder auf Papier – und man sah zwar alles in schwarzweiß und mit den damals unvermeidlichen Filmfehlern, doch dreidimensional.
Die Fotografie ist längst farbig, das Müncher Imax-Kino ist seit einigen Jahren pleite und geschlossen. Und von der 3D-Fotografie redete im Gegensatz zu Film und Video niemand mehr. Bis jetzt: Fuji präsentierte auf der Photokina eine Stereo-Kamera.
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Er fotografierte mit Plattenkameras, mit Blende 64 und in schwarzweiß. Heute klingt das wie Technik aus einer anderen Welt. Doch Edward Weston war einer der einflußreichsten Fotografen seiner Zeit. Heute im Porträt auf Arte zu sehen.
Das Leben des
Edward Weston ist eine Spurensuche in Kalifornien. Eine Reise nach Carmel und Point Lobos, zu den Sanddünen von Oceano und durch die bizarren Felslandschaften des Death Valley. Und eine sehr persönliche Geschichte der modernen amerikanischen Fotografie.
Der Arte-Beitrag über Edward Weston zeigt nicht nur seine Fotos, sondern auch jene inspirierende kalifornische Landschaft, in der er lebte.
Edward Weston wurde am 24. März 1886 geboren und starb am 1. Januar 1958. Seine erste Kamera erhielt er 1902 als 16jähriger, gerade ein Jahr später wurden seine ersten Bilder bereits am Art Institute in Chicago ausgestellt.
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Canon übernimmt mit der Profi-DSLR 5D Mark II zwei der aktuellen Nikon-Trümpfe. Die 5D Mark II hat aus allen Welten das Beste – eine extreme Empfindlichkeit, Vollformat, hohe Auflösung und – was im Profibereich bislang undenkbar war – Videoaufzeichnung in Full HD.
Gerade erst hatte Nikon die Wahnsinns-Empfindlichkeit von ISO 25600 bei D3 und D700 präsentiert – und mit der D90 die erste digitale Spiegelreflexkamera mit einem bis dato nicht nur verpönten, sondern technisch bei DSLRs zuvor auch gar nicht möglichen Video-Modus.
Die Canon 5D MarkII will nun sogar mehr sein als eine Videokamera: Da sie mit einem Vollformatsensor von 24 x 36 mm das volle 35-mm-Kleinbildformat abbildet, ergibt sich bei Videoaufnahmen auch die Optik einer 35-mm-Filmkamera mit ihrer geringen Tiefenschärfe und den sonst nur von Fotos bekannten freigestellten Köpfen bei Portraiteinstellungen.
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Die Nikon-Vollformatkameras D3 und D700 haben eine enorme Sensor-Empfindlichkeit von bis zu ISO 25600. Was kann man damit nachts wohl sehen? Mehr als das Auge…
Auch wenn die Nikon D700 bei Tage mitunter etwas umständlich zu bedienen ist (mehr dazu hier später) – bei Nacht sind die wichtigen Einstellknöpfe – Belichtungszeit, Empfindlichkeit, Zeitauslöser – gut zu finden. Daß der Einschalter beim Hinausdrehen über die Ein-Position das für den Nachtbetrieb wegen geringer Helligkeit wesentlich besser als der Monitor geeignete LC-Display auf der Kameraoberseite für einige Sekunden aufleuchten läßt, kommt dabei der “Dunkelarbeit” zugute – die Menüs auf dem Monitor sind dagegen nachts viel zu hell und blenden, wenn man sie nicht via Einstellungen verdunkelt und sich dazu eine eigene Nacht-Konfiguration speichert (was ich bei einer Mietkamera natürlich nicht mache).
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300.000 Fotos hat Benjamin Katz gemacht. Auf 20.000 davon ist der Künstler Georg Baselitz zu sehen. Die Portraits von Katz sind ohne Zweifel etwas sehr Persönliches. 3sat widmet ihm heute eine Dokumentation.
Benjamin Katz wurde am 14. Juni 1939 in Antwerpen, Belgien geboren. 1956 begann er in Berlin an der Hochschule für Bildende Künste zu studieren und gründete 1963 die Galerie Werner & Katz.
1972 zog Katz nach Köln und kümmert sich seitdem um die Kunst im Ruhrgebiet, 1976 begann er, beruflich als Fotograf zu arbeiten, wobei er jedoch stets Künstler aufnimmt und auch selbst schon auf der Documenta vertreten war.
Den Maler und Bildhauer Georg Baselitz kennt Benjamin Katz seit 1957, inzwischen hat er über 20.000 Aufnahmen von ihm gemacht.
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Speziell als Partner der neuen Nikon D90 gedacht ist das Nikon-Objektiv mit dem einprägsamen Namen AF-S DX NIKKOR 18–105 mm 1:3,5–5,6G ED VR. Es ist aber einfacher zu benutzen als auszusprechen…
Das Nikon AF-S DX NIKKOR 18–105 mm 1:3,5–5,6G ED VR (ok, wer kann es inzwischen fehlerfrei aussprechen???) hat einen integrierten Bildstabilisator (Vibration Reduction, daher VR), für den Nikon drei Lichtwertstufen Gewinn verspricht.
Es enthält eine Linse aus ED-Glas und eine asphärische Linse, was Bilder mit hoher Auflösung, sehr gutem Kontrast und besonders geringer chromatischer Aberration bewirken soll.
Ein sogenannter Silent-Wave-Motor (SWM) sorgt für einen geräuscharmen, schnellen und effizienten Autofokus. Das Äußere ist in Lederoptik auf das Kameragehäuse der Nikon D90 abgestimmt.
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Die Bildschirmspinne hat sich schon in der Version 2 bewährt, um Monitore – und auch Fernseher – in Helligkeit, Farbe und Kontrast abzugleichen. Was bringt die Version 3 im Praxistest mehr?
Monitore – insbesondere von Notebooks, aber auch die normale Büroware – sind wie Fernseher ab Werk nicht unbedingt auf optimal neutrale Farbwiedergabe eingestellt, sondern in einer Art “Verkaufseinstellung”, in der sie möglichst grell und möglichst “frisch” erscheinen sollen.
Das bedeutet beim Notebook, des ja aus Energiegründen stets ein Helligkeitsproblem zu haben scheint, auch wenn die Helligkeit für Innenräume normalerweise ausreichend ist, daß alles möglichst hell dargestellt wird, auch Dunkelgrau erscheint noch Hellgrau, erst bei Schwarz geht man dann langsam in der Helligkeit herunter. Der normale Bürobildschirm wiederum wird ab Werk oft mit deutlichem Blaustich geliefert, weil das dann frischer und energetischer wirkt.
Leider sind die Folgen massive Fehleinstellungen, wenn auf diesen Monitoren Digitalfotos bearbeitet werden:
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