Wolf-Dieter Roth (Jahrgang 1963), Dipl. Ing. Nachrichtentechnik und Redakteur, ist Funkamateur und Elektronikbastler seit seiner Kindheit. Er versuchte 1995, aus der Homepage, die man bei Compuserve anlegen musste, um eine nicht nur aus wirren Zahlenfolgen bestehende E-Mail-Adresse verwenden zu können, etwas zu machen, das über das damals übliche «das bin ich, das ist mein Haus, mein Hund und meine Frau, und zwar in dieser Reihenfolge” hinausging. 2004 entwickelte er für den Heise-Verlag mit «Telepolis Geektools” das erste Gadgetblog in Deutschland, 2007 wurde er Autor und Redakteur bei Blogwerk und betreut als Gadget-Experte und Fotograf unter anderem neuerdings.com und fokussiert.com.
In seiner rar gewordenen Freizeit hört er Radio Caroline auf Astra 28,2° Ost (und auch beim Bloggen) oder macht Sendungen für den ehemaligen Piratensender, konsumiert paperbasierte Datenträger oder führt Ipod und Kamera spazieren.
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Alle 148 Artikel von Wolf-Dieter Roth auf fokussiert.com:
Die “großen” (1D, 5D…) und die “kleinen” (450D, 1000D) Canon-Kameras kennt eigentlich jeder. Doch dazwischen gibt es seit letztem Herbst das Modell 40D. Zu Unrecht kaum bekannt, wie wir nach einem ersten Test feststellen mußten.

Der unterschätzte Semiprofi: Canon 40D, hier mit Batteriegriff (Bild: W.D.Roth)
Canon selbst ist natürlich Schuld an der Verwirrung um ihre Kameramodelle. Eigentlich ist es ja ganz klar: je kleiner die Zahl, desto Profi, je größer, desto Amateur Consumer.
Doch dann wird die 450D mit “Profi” gelabelt, und die 40D steht bei den Consumer-Kameras. Die 1000D ist dagegen das “Einsteiger-Modell” - was übrigens nichts mit den Fällen zu tun hat, wenn nachts in ein Fotogeschäft eingestiegen wird…
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Makrofotografie kann bis in den Bereich der Mikroskopie gehen. Doch das Scharfstellen wird bei solch starken Vergrößerungen problematisch.

Kleine Bücher, dank Marko gross: Es handelt sich um Exemplare der Miniaturbibliothek Leipzig in gerade halber Streichholzschachtelgröße. Klick aufs Bild für mehr Information. (Bild: W.D.Roth)
Von großen, beeindruckenden Landschaften oder herrschaftlichen Schlössern bis hin zu den kleinsten Dingen - so weit reicht die Bandbreite der Fotografie. Während vor einigen Jahrzehnten die Kameras noch einen oder zwei Meter als kürzestmögliche Entfernungseinstellung boten, liegen diese heute im Zentimeterbereich.
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Die neue Panasonic DMC-LX3 hat das Zeug zur Zweitkamera für DSLR-Fotografen. Sie gehört damit in eine kleine Auswahl von “Bridge”-Kameras, die RAW-Dateien beherrschen und den Einsatz von Filtern und anderem Zubehör erlauben.
Panasonic DMC-LX3 mit Zubehör (Bild: Panasonic)
Ein ernsthafter Fotograf hat immer mindestens zwei Freundinnen Kameras: Die ideale, die aber wegen ihres Wertes und ihrer Unhandlichkeit nicht überall hin mitgenommen werden kann - und die kleine, die man für unerwartete Gelegenheiten immer dabei hat, auch wenn sie wohl nicht die Vorlage für den doppelseitigen Aufmacher des Fotobuches liefern wird.
Die erste ist die DSLR, die man auf offiziellen Terminen zeigt und im Studio benutzt, die zweite die kleine Kompakte, die mancher schamhaft versteckt, doch mitunter am Ende mit ihr mehr Fotos schießt als mit der “richtigen” Kamera.
Bei mir ist die “kleine” seit Ende 2006 die Panasonic Lumix DMC-LX2. Nun ist ihr Nachfolger angekündigt. Was macht Panasonic bei der Lumix DMC-LX3 noch besser?
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Welche Objektive sind für Portraits geeignet - und welche garantiert nicht? Ein paar Beispiele aus der Praxis.

Aufgenommen wurde dieses Bild mit einer Studioblitzanlage und dem ZUIKO DIGITAL ED 35-100 mm 1:2,0 (Bild: W. D. Roth)
Makroobjektive mit längeren Brennweiten werden ebenso wie gemäßigte Teleobjetive oft in der Porträtfotografie eingesetzt, weil sie Beleuchtungsprobleme bei kurzen Aufnahmeabständen abmildern. Die geringere Schärfentiefe der langen Brennweiten spielt hier keine Rolle, da die Kamera bei kurzen Brennweiten für den gleichen Abbildungsmaßstab wieder näher an das zu fotografierende Objekt gerückt werden muss - das Ergebnis ist dasselbe.
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Seit einigen Wochen gibt es den Online-Kamera- und Zubehörverleih Lens Avenue. fokussiert.com hat ihn ausprobiert.

Praktisch verpackt in einer passenden Kameratasche (hier Tamrac System 6) liefert Lens Avenue Bestellungen aus (Bild: W.D.Roth)
Aus Zeitgründen konnte ich den schon vor einigen Wochen kurz angekündigten neuen Online-Verleihdienst Lens Avenue leider erst jetzt testen. Dieser spricht experimenterfreudige, neugierige,fortgeschrittene Amateurfotografen an:
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Fotograf - der Traumberuf? Ein Pressefotograf liefert teils sehr persönliche Einblicke in beruflichen und privaten Alltag…

Pete Dine - Der Photograph
Nach dem Anhören von John Katzenbach - Der Fotograf fiel mir ein, daß ich vor einigen Jahren schon ein Buch mit dem gleichen Titel gelesen hatte, das mich wesentlich mehr beeindruckt hatte. Doch eine Hardware-Suche in den Bücherregalen wurde nach 4 Metern abgebrochen und eine Software-Suche bei Amazon schlug fehl. Erst ein Nachschlagen in den Bestellungen von 2002 führte zum Erfolg. Der Grund:
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Wenn ein Buch “Der Fotograf” heißt, dann ist es doch ganz bestimmt für Fotografen interessant? Nicht unbedingt…

Hörbuch “John Katzenbach - Der Fotograf”
Vor einiger Zeit hatte der Hörbuch-Anbieter Audible Gutscheine verschenkt für Hörbücher von John Katzenbach. Dieser schreibt immer im Milieu von New York, Cape Cod und Long Island, im Milieu von psychisch schwer gestörten Mördern, Psychiatern und Psychopathen, wobei garantiert keine wirklich normale Person im Buch vorkommt - zumindest nicht längere Zeit lebendig.
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Werbeseiten von Kameraherstellern sind selten interessant, wenn man nicht gerade eine neue Kamera kaufen will. Mit dem “Museum of Beauty” hat Konica allerdings ein virtuelles Kunstwerk geschaffen - das an Ort und Stelle inspiziert werden kann.

“Future is here”: Die virtuelle Stadt von Konica
Flash-Websites kann ich gar nicht leiden: Lange Ladezeiten, nervige Geräusche, und Menüs, die nie so funktionieren, wie man es erwartet. Wie Konica die Venus von Milo virtualisiert und geflasht hat, ist allerdings sehenswert:
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Mit der neuesten Firmware 1.10 kann die Casio Exilim EX-F1 nicht nur Serienbilder in Videogeschwindigkeit aufzeichnen - sie kann dies auch noch “vorbeugend” tun …
Die Casio Exilim EX-F1 wurde auf unserem Schwesterblog neuerdings.com bereits als Maschinengewehr tituliert.
Mit ihren bis zu 60 Serienbildern pro Sekunde und Hochgeschwindigkeits-Videos von bis zu 1200 Bildern pro Sekunde statt deren 25 beim normalen Fernsehen kann sie sicherlich auch in Zeitlupe zeigen, wie eine Handgranate “dick wird”.
Als ob das nicht schon militaristisch genug klänge, kann sie nun aber auch wie die Olympus SP-570 noch Vorratsdatenspeicherung betreiben:
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Für uns schaut die Welt morgens, mittag und abends fast gleich aus. Für die Kamera dagegen nicht. Um die Fähigkeiten des menschlichen Auges nachzubilden, benötigt sie den Weißabgleich - doch der kann einem auch ein stimmungsvolles Sonnenuntergangs-Foto zunichte machen.

Dieser sich in Wolken und Meer spiegelnde Sonnenuntergang in den Tropen konnte nur mit einem auf Tageslicht fixierten Weißabgleich in seiner einzigartigen Lichtstimmung festgehalten werden. (Bild: W.D.Roth)
Unser Auge und die Bildbearbeitung in unserem Kopf stellen sich auf die Umgebungsbedingungen automatisch ein. Wenn wir von einem hellen in einen dunklen Raum kommen, sehen wir zwar im ersten Moment sehr wenig, doch nach einigen Minuten sieht die Welt wieder ganz normal aus.
Ähnlich ist es mit der Lichtfarbe, also der Verteilung bzw. Intensität der einzelnen Farben im Spektrum: In der Dämmerung tendiert sie sehr ins Bläuliche, deshalb wird auch von der “blauen Stunde” gesprochen; wenn die Sonne aufgeht, wandelt sich die Lichtfarbe ins genaue Gegenteil, ins Rötliche.
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