Wolf-Dieter Roth

Wolf-Dieter Roth (Jahrgang 1963), Dipl. Ing. Nachrichtentechnik und Redakteur, ist Funkamateur und Elektronikbastler seit seiner Kindheit. Er versuchte 1995, aus der Homepage, die man bei Compuserve anlegen musste, um eine nicht nur aus wirren Zahlenfolgen bestehende E-Mail-Adresse verwenden zu können, etwas zu machen, das über das damals übliche «das bin ich, das ist mein Haus, mein Hund und meine Frau, und zwar in dieser Reihenfolge” hinausging. 2004 entwickelte er für den Heise-Verlag mit «Telepolis Geektools” das erste Gadgetblog in Deutschland, 2007 wurde er Autor und Redakteur bei Blogwerk und betreut als Gadget-Experte und Fotograf unter anderem neuerdings.com und fokussiert.com.

In seiner rar gewordenen Freizeit hört er Radio Caroline auf Astra 28,2° Ost (und auch beim Bloggen) oder macht Sendungen für den ehemaligen Piratensender, konsumiert paperbasierte Datenträger oder führt Ipod und Kamera spazieren.

Wolf-Dieter Roth ist per E-Mail unter unter
erreichbar.

 

Alle 164 Artikel von Wolf-Dieter Roth auf fokussiert.com:

GigaPan:
Der Panorama-Roboter

Einen “Fotografier-Roboter” haben Forscher der Carnegie Mellon Universität entwickelt: In “GigaPan” wird eine handelsübliche Digitalkamera eingesetzt; das Gerät schießt dann selbstständig eine Fotoserie.


Panorama-Aufnahme Golden Gate, San Franzisco (Bild: Randy Sargent, Carnegie Mellon Universität)

Panorama-Aufnahmen sind immer noch sehr gefragt; statt mit Klebstoff und Schere kann man heute die Fotos in Photoshop oder speziellen Programmen zu einem großen Panorama zusammensetzen lassen. Nur die Aufnahmen, die muß man zuvor mit Stativ und Panorama-Kopf noch selbst machen. Noch.

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Canon ProFashional Photo Award:
Preise 2008 verliehen

Die Gewinner des Canon ProFashional Photo Award 2008 sind bekannt. Der erste Preis geht an einen Schweizer.


Canon Photo Award 2008 1. Platz: “Geisha”, Philipp Jeker, Basel, CH

Kochmütze oder Pferdehalfter? Auf jeden Fall modisch ausgefallen, die Bekleidung des Models des Siegerfotos – und darum geht es ja beim Canon ProFashional Photo Award.

Der Gewinner, Philipp Jeker aus Basel, war zwar bereits von 2001 bis 2006 Freelance-Grafiker in diversen Werbeagenturen, entdeckte dann von 2003 bis 2005 in Barcelona seine fotografischen Interessen. 2004 nahm er an der Fotoausstellung “BASELona Retour” in Basel teil, seit 2006 ist er selbstständiger Fotograf.

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Test Canon 40D infrarot:
Fast ohne Stativ

Fünf Tage testete fokussiert.com die Canon 40D. An einem regnete es sogar einmal nicht und wir konnten die Infrarot-Tauglichkeit der Kamera überprüfen.


Statt Orange wie bei Olympus werden Bilder mit dem 715-nm-Infrarot-Filter bei der Canon 40D rosa… (EF 50 mm 1:1,2 L USM, 50 mm, Blende 1,2, 1/15 s, ISO 3200, Bild: W.D.Roth)

Für professionelle Infrarot-Fotografie benutzt man natürlich umgebaute oder Spezial Kameras, bei denen der Infrarot-Sperrfilter vor dem Bildsensor abmontiert ist. Für gelegentliche Experimente reicht es dagegen, ein Infrarot-Filter vor normale Digitalkameras zu schrauben. Der Preis: sehr lange Belichtungszeiten:

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Olympische Spiele in Peking:
Keine dicken Kameras erlaubt

Die Wellen der Empörung schlagen bereits hoch, doch wirklich unerwartet ist es nicht: Normale Besucher der olympischen Spiele dürfen keine größeren Kamerausrüstungen in die Stadien bringen.



Ein Polizist wehrt einen Fotografen an einem Checkpoint beim Tiananmen-Platz ab. (Keystone / AP / Ng Han Guan)

Ein wichtiger Hnweis für die zahlreichen unserer Leser, die schon im Flieger nach Peking sitzen, um die Olympischen Spiele 2008 vor Ort live und in Farbe zu erleben und nur noch über WLAN schnell als Letztes fokussiert.com lesen, bevor sie ihren Notebook zum Start abschalten müssen:

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Test Canon EF-S 17-85 mm 1:4,0 – 5,6 IS USM:
Schnell, leicht, krumm

Das Canon-Objektiv EF-S 17-85 mm 1:4,0 – 5,6 IS USM könnte eigentlich alle Ansprüche an ein Standard-Zoom abdecken. Doch das schafft es nicht.

Canon EF-S 17-85 mm und 135 mm
Das Canon EF-S 17-85 mm 1:4,0 – 5,6 IS USM, beim Klick aufs Bild neben einem Canon EF 135 mm 1:2,8 Softfocus (Bild: W.D.Roth)

Zum Test der Canon 40D, die wir von Lens Avenue bestellt hatten, war natürlich auch noch ein Objektiv erforderlich. Was wäre ein typisches Standardobjektiv? Als ich mit Spiegelreflex zu fotografieren begann, waren dies die drei Kleinbild-Festbrennweiten 35 mm (Weitwinkel), 50 mm (Normal) und 135 mm (Tele). Zoom-Objektive waren damals noch etwas für Banausen, die weder auf hohe Lichtstärke, geringes Gewicht noch geringe Verzerrungen Wert legten.

Ich legte mir statt des damals üblichen 35 mm-Weitwinkels ein noch rares und selbst gebraucht teureres 28-mm-Weitwinkel (damals: “Super-Weitwinkel”) zu – eine deutlich sinnvollere Abstufung, die mir auch von Anfang an etliche eindrucksvolle Innenaufnahmen einbrachte. Weitwinkel und Tele hatten die maximale Blendenöffnung 1:2,8, das serienmäßige Zeiss Normalobjektiv der SLR 1:1,8.

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Pinnacle Studio “Extreme Photo Edition”:
Videoschnitt für Fotografen

Eine Videoschnittsoftware für Fotografen? Bei Pinnacle Studio ist das mittlerweile nicht mehr nur eine Notlösung, sondern ein reguläres Feature.

Pinnacle plus Extreme Photo Edition
Spezial-Foto-Version von Pinnacle Studio 11

Pinnacle Studio ist seit Jahren das am einfachsten zu bedienende Videoschnitt-Tool: Man schmeißt einfach alle zu bearbeitenden Videosequenzen auf die Timeline und trimmt sie zurecht.

Schon meinen Videofilm von der Silicon-Valley-Tour des High-Tech Presse-Clubs habe ich mit den Dias ergänzt, die ich während der Tour neben den Videos geschossen hatte. Später hatte ich auch eine vertonte Diashow komplett mit Pinnacle Studio 11 auf Video umgesetzt.

Doch gibt es sogar eine speziell für Fotografen gedachte Edition von Pinnacle Studio:

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Canon 40D im Test:
Unterschätzte Mittelklasse-DSLR

Die “großen” (1D, 5D…) und die “kleinen” (450D, 1000D) Canon-Kameras kennt eigentlich jeder. Doch dazwischen gibt es seit letztem Herbst das Modell 40D. Zu Unrecht kaum bekannt, wie wir nach einem ersten Test feststellen mußten.

Canon 40D
Der unterschätzte Semiprofi: Canon 40D, hier mit Batteriegriff (Bild: W.D.Roth)

Canon selbst ist natürlich Schuld an der Verwirrung um ihre Kameramodelle. Eigentlich ist es ja ganz klar: je kleiner die Zahl, desto Profi, je größer, desto Amateur Consumer.

Doch dann wird die 450D mit “Profi” gelabelt, und die 40D steht bei den Consumer-Kameras. Die 1000D ist dagegen das “Einsteiger-Modell” – was übrigens nichts mit den Fällen zu tun hat, wenn nachts in ein Fotogeschäft eingestiegen wird…

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Makroaufnahmen bis Maßstab 1:1:
Ganz nah dran

Makrofotografie kann bis in den Bereich der Mikroskopie gehen. Doch das Scharfstellen wird bei solch starken Vergrößerungen problematisch.

Miniaturbibliothek Leipzig
Kleine Bücher, dank Marko gross: Es handelt sich um Exemplare der Miniaturbibliothek Leipzig in gerade halber Streichholzschachtelgröße. Klick aufs Bild für mehr Information. (Bild: W.D.Roth)

Von großen, beeindruckenden Landschaften oder herrschaftlichen Schlössern bis hin zu den kleinsten Dingen – so weit reicht die Bandbreite der Fotografie. Während vor einigen Jahrzehnten die Kameras noch einen oder zwei Meter als kürzestmögliche Entfernungseinstellung boten, liegen diese heute im Zentimeterbereich.

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Panasonic DMC-LX3:
Lichtstarke Taschenkamera

Die neue Panasonic DMC-LX3 hat das Zeug zur Zweitkamera für DSLR-Fotografen. Sie gehört damit in eine kleine Auswahl von “Bridge”-Kameras, die RAW-Dateien beherrschen und den Einsatz von Filtern und anderem Zubehör erlauben.

Panasonic DMC-LX3
Panasonic DMC-LX3 mit Zubehör (Bild: Panasonic)

Ein ernsthafter Fotograf hat immer mindestens zwei Freundinnen Kameras: Die ideale, die aber wegen ihres Wertes und ihrer Unhandlichkeit nicht überall hin mitgenommen werden kann – und die kleine, die man für unerwartete Gelegenheiten immer dabei hat, auch wenn sie wohl nicht die Vorlage für den doppelseitigen Aufmacher des Fotobuches liefern wird.

Die erste ist die DSLR, die man auf offiziellen Terminen zeigt und im Studio benutzt, die zweite die kleine Kompakte, die mancher schamhaft versteckt, doch mitunter am Ende mit ihr mehr Fotos schießt als mit der “richtigen” Kamera.

Bei mir ist die “kleine” seit Ende 2006 die Panasonic Lumix DMC-LX2. Nun ist ihr Nachfolger angekündigt. Was macht Panasonic bei der Lumix DMC-LX3 noch besser?

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Objektive für Portraitaufnahmen:
Bitte keine Knollennasen!

Welche Objektive sind für Portraits geeignet – und welche garantiert nicht? Ein paar Beispiele aus der Praxis.

Portrait 1
Aufgenommen wurde dieses Bild mit einer Studioblitzanlage und dem ZUIKO DIGITAL ED 35-100 mm 1:2,0 (Bild: W. D. Roth)

Makroobjektive mit längeren Brennweiten werden ebenso wie gemäßigte Teleobjetive oft in der Porträtfotografie eingesetzt, weil sie Beleuchtungsprobleme bei kurzen Aufnahmeabständen abmildern. Die geringere Schärfentiefe der langen Brennweiten spielt hier keine Rolle, da die Kamera bei kurzen Brennweiten für den gleichen Abbildungsmaßstab wieder näher an das zu fotografierende Objekt gerückt werden muss – das Ergebnis ist dasselbe.

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