Horst Kløver

Während einer langen Reise über den indischen Subkontinent entschloss sich Horst Kløver (Klöver, Kloever) 1991 Fotograf zu werden. Am Lette Verein Berlin studierte er die handwerkliche Seite, parallel dazu besuchte er Vorlesungen in Kunstgeschichte, Kommunikations- und Literaturwissenschaft in Berlin und München. Horst Kløver begann sich mit der Fotografie intensiv theoretisch auseinanderzusetzen, als er 1992 bis 1994 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin Konzepte für Ausstellungen, Kataloge und Workshops entwickelte.

Ein ganzes Jahr lang dokumentierte er 1993 das religiöse Leben Berlins in klassischem Schwarzweiss, forschte in Pakistan und machte sich im gleichen Jahr selbstständig. Um das Jahr 1996 entdeckte er die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung, gab die Schwarzweissfotografie auf und wurde 1999 mit einem Kodak Pixel Award für seine Panoramafotografie ausgezeichnet.

Aus der 'Serie Ein Tag in Paris' - Horst Kloever, 2004. Klick für Vollansicht. (Bilder Horst Kloever)
Aus der 'Serie Ein Tag in Paris' - Horst Kloever, 2004. Klick für Vollansicht. (Bilder Horst Kloever)

Es folgten Jahre intensiver Auftragsfotografie. 2001 wurde Horst Kløver Mitglied der Fotografenagentur laif in Köln, die heute sein Archiv verwaltet. Zu seinen Kunden zählten und zählen die Magazine Stern, Merian, Brand Eins, Time (USA), GQ, Brigitte/BYM (Brigitte Young Miss) und Der Spiegel. Er fotografierte Werbung und Geschäftsberichte im Auftrag der KNSK Hamburg, Publicis Berlin und weiterer renommierter Agenturen.

Aus der 'Serie Ein Tag in Paris' - Horst Kloever, 2004. Klick für Vollansicht. (Bilder Horst Kloever)
Aus der 'Serie Ein Tag in Paris' - Horst Kloever, 2004. Klick für Vollansicht. (Bilder Horst Kloever)

Freie fotografische Projekte und ein Gaststudium an der Münchner Filmakademie hielten seine Sinne auch im größten professionellen Stress wach. Auf Reisen und am Rande von Aufträgen entstanden Arbeiten, die ihm mehr am Herzen liegen als all die geschliffenen Bilder, mit denen er sein Brot verdient. Auszeichnungen beim Epson Portrait Award 2004 und Canon ProFashional Award 2005 belohnten seine Anstrengungen, immer wieder nach neuen Sichtweisen zu suchen. Die Bilder auf dieser Seite entstammen den Serien “Ein Tag in Paris” aus dem Jahr 2004 und “Der rote Faden” 2006. Das inszenierte Einzelbild trägt den Titel “Nouvelle Vague” und ist eine Hommage an den (französischen) Film, der ihn sehr beeinflusst hat.

2006 war das Jahr, in dem Horst Kløver sich entschied, die Fotografie wieder etwas genauer vor außen zu betrachten. Er gründete eine Galerie, die bis 2008 unter dem Namen Photeur Fotografie aus Mittel- und Osteuropa präsentierte und wurde Autor und Kurator. Er wird regelmäßig auf internationale Festivals als Portfolio Reviewer eingeladen. Zu seinen Auftraggebern zählen die Avenso AG (Lumas Editionsgalerien, Whitewall), der Bund der ungarischen Fotokünstler und Publikationen wie Photonews und Fototv.

Horsts persönliches Blog ist unter photeurblog.de zu finden.

Er selber kann via Mailadresse

erreicht werden.

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