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Kevin Connolly aus dem US-Bundesstaat Montana wurde ohne Beine geboren. Viele Jahre nahm er die zahllosen Blicke hin, dann knipste er zurück. So entstand die “Rolling Exhibition”.
Das Titelbild von Kevin Conollys Website mit seiner “Rolling Exhibition”
Connolly bereiste 15 Länder, 31 Städte und machte 32 000 Fotos. Sie zeigen den immer gleichen Blick auf den Mann ohne Beine. Viele der Bilder entstanden in Europa. Connolly rollte zum Beispiel durch Paris oder Wien – auf seinem Skateboard.
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Diese Aufnahme gefällt auch, aber nicht nur, weil sie mit der neuen Technik von High Dynamic Range (HDR) aus 23 einzeln belichteten Bildern zusammengesetzt wurde. Ein geglücktes Bild ist es noch dazu.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Benjamin Hesser). – Nikon d70s – f/11 – 24mm (36mm) – ISO200
Kommentar des Fotografen:
Entstand Ende August 2007 bei einem Versuch, mit Hilfe von HDR + Tonemapping die Stimmung und das Licht besser einzufangen: HDR (high dynamic range) aus 23 Aufnahmen
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Benjamin Hesser:
Ein grandioses Landschaftsbild, das nicht nur aufgrund seiner Aufteilung, sondern auch wegen der technischen Herangehensweise überzeugt:
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Ein Postkartenbild wird vom Geäst im Vordergrund massiv gestört. Mit einem Kontrollblick auf den Monitor der Digicam wäre das leicht zu erkennen gewesen. Ein wenig Photoshop-Zauberei zeigt hier, wie man aus dem Schnappschuss ein Poster hätte machen können.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Fredi Boos). – Canon DIGITAL IXUS 400 – 1/60s – f/2.8 – 7.4mm (35mm KB)
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Fredi Boos:
Diesmal sehen wir uns ein Landschaftsbild an, das kurz nach Verschwinden der Sonne hinter dem Horizont gemacht wurde. Das ist etwas, das fast jedem von uns gefällt, und was die Mehrheit von uns wahrscheinlich schon einmal fotografiert hat. In diesem Fall würden mir wohl die meisten darin zustimmen, dass die Bäume und Zweige im Vordergrund auf der rechten Seite nicht mit ins Bild hätten kommen sollen, denn sie beeinträchtigen die Komposition, die ansonsten ein befriedigendes Bild ergeben hätte. Sieh Dir das Beispiel ohne die Bäume und Zweige an, die mit Photoshop entfernt wurden und dessen Ausschnitt ich etwas verändert habe:
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Fotografie ist kein Schönwetterhobby – Regenstimmung kann bezaubernd sein. Aber braucht man für Shootings im Sturm keine Sonderausrüstung?

Regennachmittag in Havanna – ein Bild aus Paul Dodsons Serie “Photos in the Rain” (Bild Paul Dodson )
Es wird ein grässlich stürmisches Wochenende in San Francisco, und einmal mehr habe ich mir überlegt, mit der Kamera im Regen auf Bilderjagd zu gehen – der Golden Gate Park ist in diesem Winterwetter eine märchenhafte Landschaft. Und sogleich habe ich Gedanken mangels Ausrüstung, sprich Regenhülle für die Kamera und einen Schirmhalter für den Monopod, und gute Schuhe und… verworfen (gute Ausrede – bei Windböen von 50mph kann ich den Schirm eh vergessen, wobei ich dann vielleicht auch nicht neben 100 Jahre jungen Redwoods und -alten Eukalyptusbäumen stehen sollte). Dabei brauchts gar nicht viel:
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Aktfotografie verlangt mehr als gute Technik – sie setzt eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Fotograf und Modell voraus. Zumall dann, wenn Nacktheit ein Nebenaspekt ist.

Leserfoto: Aus der Serie “honest”. Klick für Vollansicht (© Boris Baldinger). – Leider keine Exif-Daten vorhanden
Kommentar des Fotografen:
Dieses Bild ist Teil meiner analogen Serie “honest”. Darin geht es darum, den Charakter und die Schönheit jeder einzelnen Frau festzuhalten. Jedes Bild wird mit einer Canon EOS 3 auf einem Kodak Tri-X aufgenommen und dann vom Negativ digitalisiert. Pose, Gesichtsausdruck, Filmmaterial, Kamera und Blende sind bei jedem Bild identisch. Wichtig für mich ist, dass die portraitierten Damen immer einen sehr entspannten Gesichtsausdruck haben. Ebenfalls werden die Bilder immer mit Tageslicht aufgenommen.
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Boris Baldinger:
Aktporträts sind eine große Herausforderung für einen Fotografen. Zunächst sollte das Konzept sowohl technisch als auch inhaltlich überzeugen. Vor allem aber muss eine besonders vertrauensvolle Beziehung zu den Personen, die abgelichtet werden sollen, aufgebaut werden.
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Idris Khan nimmt sich Fotografien, Gemälde, Bücher und Musiknoten und lagert sie übereinander. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt bis 9. März seine ungewöhnlichen Arbeiten.

Idris Khan: Sigmund Freud’s “The Uncanny», 2006 – “Das Unheimliche”
Der junge britische Künstler Idris Khan (Jahrgang 1978) schloss 2004 im Royal College of Art in London sein Studium ab. Die seither entstandenen Arbeit zeigen bereits ein beeindruckendes Werk von großer Geschlossenheit. Das Gemeinsame ist ihnen das Prinzip des Überlagerns – wie oben demonstriert anhand Sigmund Freuds Essay “Das Unheimliche”. Khan scannte etliche Seiten ein, legt sie transparent übereinander und es entsteht so eine unlesbare, fotografisch anmutende Gesamtansicht.
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Allein schon die Umsetzung der Bildidee bei Eiseskälte verdient ein Lob. Das Bild selber ist aber auch gut gelungen. Wermutstropfen sind die Büsche im Vordergrund.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Boris Macek). NIKON D80 – 236s – f/13 – ISO100 – 14mm (28mm) -
Kommentar des Fotografen:
Das Bild entstand am 16.2.2008 um 18:54 bei -7 Grad in der Schöllenschlucht an der Gotthard-Passstrasse zwischen Göschenen und Andermatt.
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Eine düstere, einsame Athmosphäre in der Videospiel-Szene prägt die Bildserie “Gamers” des Amerikaners Todd Deutsch. Dabei geht es dem Fotografen keineswegs um eine Verteufelung. “Gamers” ist bis März in Brescia, Italien zu sehen.

Wie Mönche, ins Gebet versunken: “Gamers” – Ein Fotoprojekt über Jugend, Spiele und die Kultur Heranwachsender.
(Copyright Todd Deutsch)
Der Fotograf Todd Deutsch hat sich auf ein Thema spezialisiert, welches Millionen anderer Fotografen auch verfolgen: Die eigene Familie, das Heranwachsen seiner Söhne, das Leben im eigenen Haus. Aber Todd knippst keine Souvenirbildchen, sondern fotografiert kunstvolle Studien des gemeinsamen Lebens.
Und er lichtet nicht nur die Gegenwart ab, sondern sucht auch die Zukunft seiner Kinder – daraus wurde diese eindrückliche Serie namens “Gamers”:
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Durch geschickte Reduktion von Farbe und Inhalt setzt der Fotograf dieses Portraits seinen Akzent. Mit etwas Zusatzbeleuchtung wär’s ein hervorragendes Bild.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Christian Kubisch). – Leider keine Exif-Daten
Kommentar des Fotografen:
Ziel war ein interessantes, neugierig machendes Portrait mit klarem Augenmerk auf die blauen Augen zu schaffen. Anlass für das Shooting war eine neue Frisur und ein Geburtstag.
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Christian Kubisch:
Ein sehr gutes Porträt, das in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich ist. Das Ziel des Fotografen, den Betrachter auf die tiefblauen Augen zu lenken, ist meiner Ansicht nach durch zwei Aspekte sehr gut gelungen:
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Noch eine Fotografenlegende, der wir zur Zeit in Deutschland begegnen können: Das Sprengel-Museum Hannover zeigt Helen Levitts Lebenswerk.

Helen Levitt: Straßenszene New York, siebziger Jahre
Helen Levitt, heute 94 Jahre alt, wurde durch die persönliche Begegnung mit Henri Cartier-Bresson zur Straßenfotografie angeregt. Über viele Jahrzehnte hielt sie Szenen ihrer vertrauten Straßenzüge in New York fest. Was sie interessiert, ist das alltägliche Schauspiel des menschlichen Miteinanders in den Straßen.
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