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Bewegung richtig eingesetzt: Das Herbstkind wirbelt wie ein Blatt im Wind. Leider ist der Kopf abgeschnitten.
Edit: Auf Bitte des Fotografen respektive seines Modells haben wir dieses Bild entfernt. Wir bitten im Namen des abgebildeten Mädchens um Verständnis.
Leserfoto (Klick für Vollansicht) (© Julian S.). – 1/800s – f/2.8 – 75mm (Kamera nicht genannt)
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Julian S:
Normalerweise bin ich der Meinung, einige Gedanken vorweg können oft den feinen Unterschied zwischen einem guten und einem hervorragenden Bild machen. Aber dieses bewegte und interessante Foto ist ein geeignetes Beispiel dafür, wie Spontaneität in Kombination mit ein wenig Glück ebenso ein tolles, optisch ansprechendes Bild mit starker Aussage schaffen kann.
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Robert Capas zerstört geglaubten Negative aus dem spanischen Bürgerkrieg sind wieder aufgetaucht. Seit dem Einmarsch der deutschen Truppen in Paris während des Zweiten Weltkriegs galten sie als verschollen.

Robert Capas Koffer mit den Negativfilmen aus dem spanischen Bürgerkrieg
Die New York Times deckte jetzt am Wochenende diese Sensation auf. Gemäss ihrem Bericht seien die Negative in einem guten Zustand in drei Koffern vorgefunden worden. Jetzt wird es spannend: Nach über siebzig Jahren könnte möglicherweise die Frage geklärt werden, ob Capas berühmtes Bild des fallenden Soldaten gestellt war oder tatsächlich traurige Wirklichkeit ist:
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Nahezu perfekt in Aufteilung und Moment. Aber irgendwie fehlt doch der Kontrast, das echte Weiss.

Leserfoto (Klick für Vollansicht): Reichstag, Berlin (© Bastian Widmer). – Nikon D200 (Direkt S/W Modus) – 1/125s – f/5.6 – ISO 100 – 18mm (27mm)
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Bastian Widmer:
Sehr spannende Aufteilung des Bildes: Die Spiegelsäule führt einen von oben nach unten durch- und auch in das Bild hinein. Der Anschnitt läßt genügend Raum, die Besucher noch in das Bild einzubeziehen und zusätzlich zu den architektonischen Elementen eine Geschichte zu erzählen.
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Florian Böhm dokumentiert Menschen in Warteposition: An der roten Ampel. Zu sehen im Münchner Fotomuseum.

Wo findet man in einer Großstadt wie New York Menschen aus unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten auf einem Platz? Auf der Straße. Wo aber begegnen sie einem in völligem Stillstand, bunt gemischt, losgelöst von ihrer normalen Umgebung und gänzlich unbeobachtet?
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Nicht wenige Profis tingeln winters mit spannenden Dia-Vorträgen durch die Lande.
Der Winter ist die Jahreszeit, sich einige lohnende Diavorträge heraus zu suchen und einen Ausflug durch das trübe Wetter in die bunte Ferne der schönen Bilder zu unternehmen. Allerdings: Wirklich hervorragende Referenten gibt es nur wenige im deutschsprachigen Raum.
Nun kann und will ich auch keine konkrete Wertung vornehmen, da doch alles subjektiv ist. Nun – fast alles. Technisch einwandfreie Fotos, eine gute Überblendanlage (wir sprechen hier noch von richtigen, analogen Dias, die projiziert werden), einen ordentlich bestuhlten Saal mit der passenden Soundanlage und einen spannend live gesprochenen Vortrag möchte ich für das meist nicht zu knapp bemessene Eintrittsgeld schon erwarten.
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Eine umfangreiche Ausstellung zeigt neue und alte Fotografien von Jim Rakete. Bis zum 1. März in Berlin.

Erst kürzlich haben wir an dieser Stelle auf den neu erschienenen Bildband “1/8 sec.” von Jim Rakete hingewiesen, jetzt zeigt die Berliner Galerie Camera Work eine Auswahl seiner Arbeiten.
Die aktuelle Ausstellung spiegelt in 70 Fotografien die typische Handschrift des Künstlers Rakete wider. Seit Jahrzehnten portraitiert er wichtige deutsche Persönlichkeiten aus Gegenwart und Vergangenheit, ungeschminkt und auf seine ganz persönliche, direkte Weise. Die Bandbreite reicht dabei von Politik, Kunst, Musik bis zum Jungen Deutschen Film.
Wie auch schon in Raketes letztem Buch, entstanden die ausgestellten Bilder alle mit einer alten Plattenkamera und kommen als rein analoge Abzüge ohne jegliche digitale Hilfe oder Nachbearbeitung aus.
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Ein postkartenhaft spiegelnder See. Er hätte sich mit einer langen Belichtungszeit noch mehr glätten lassen. Ein richtiger Vordergrund würde die Harmonie angenehm brechen.

Leserfoto (Klick für Vollansicht) (© Tom Brühwiler). – SONY DSC-P10
1/320s -f/5.6 – ISO 100 – 7.9mm (38mm)
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Tom Brühwiler:
Ein Postkartenmotiv mit schöner Spiegelung. Die Elemente sind mit der auslaufenden Linie des Berges rechts oben, die das Bild sozusagen abschließt, und dem Hotel direkt am Strand, mit dem die Linie beginnt, schön aufgeteilt. Mir fehlt allerdings das Besondere an dem Bild, sozusagen der Aha!-Effekt. Zunächst ist das Bild mittags aufgenommen – und deswegen ist das Licht realtiv hart.
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Das “internationale Festival für jungen Fotojournalismus” der Fachhochschule Hannover und der Fotojournalisten-Organisation Freelens soll im Juni zum Marktplatz des professionellen Fotojournalismus werden.
Beiträge aus aller Welt und mehr als 10.000 Fotobegeisterte werden zu der viertägigen Veranstaltung vom 18. bis 21. Juni 2008 nach Hannover erwartet, dem ersten “internationalen Festival für jungen Fotojournalismus”. Nein, mit den Weltjugendspielen hat das nichts zu tun. Fotoreporter bis 35 Jahre sollten sich schnellstens hinter ihre Repo machen.
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Schön gesehen, der einzelne Baum mit den Diagonalen durchs Bild. Aber das Ganze verkommt zur grauen Suppe: Kein Kontrast, keine Dramatik. Das liesse sich ändern – bei der Aufnahme oder in der digitalen Dunkelkammer.

Leserfoto (Klick für Vollansicht) (© Robin Byland). – Canon Ixus 60 – 1/400s – f/5.6 – 5.8mm (35mm)
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Robin Byland:
Der einzelne Baum ist super ausgewählt und gesehen. So allein am Abhang, mit einer grandiosen Krone, die sich schön gleichförmig im Halbkreis um die drei Hauptstämme schmiegt. Auch die Wahl für schwarz-weiß ist goldrichtig, da hier sowieso keine besonderen Farben zu erwarten sind. Der Baum ist also das Hauptelement und auch das Spannendste im Bild. Allerdings:
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Die “berühmteste unbekannte Fotografin Amerikas” wurde sie genannt: Evelyn Hofer, 85, stellt beim Kunstverein in Ulm aus – bis 24. Februar 2008.
Evelyn Hofer: Saul Steinberg, with Himself as a Little Boy, Long Island 1978
Die “berühmteste Unbekannte” stammt aber ursprünglich aus Deutschland – aus Marburg an der Lahn. Dort wurde Evelyn Hofer 1922 geboren. 1933 mussten sie und ihre Familie emigrieren – zuerst in die Schweiz, dann nach Spanien und Mexiko. Seit 1947 lebt sie in New York.
Evelyn Hofers gesamtes Werk umspannt mehr als fünfzig Jahre und reicht von der Architektur- und Landschaftsfotografie über das Porträt bis zum Stillleben. Bekannt wurde sie durch fotografische Städteporträts, zum Beispiel von Dublin, London und New York.
Zunächst begann sie als Modefotografin und arbeitete später auch für Zeitschriften wie Vogue, Vanity Fair, das New York Times Magazine und Life.
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