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Bumdog – downtown LA
Bumdog ist ein Obdachloser in Los Angeles mit einem Traum: “Ein Film, ich wollte immer einen Film machen.” Sein erstes Video handelt von einem Buch des amerikanischen Fotografen Jim Goldberg: “Raised by Wolves” – von Wölfen aufgezogen.
Jim Goldberg, Magnum-Fotograf seit 2006, fotografierte Ende der 1980er, Anfang der 90er Jahre obdachlose und verwahrloste Jugendliche in Los Angeles. Goldberg ist einer der ganz wenigen Fotografen, die ihre Bilder mit Texten ergänzen und erweitern.
Bumdog war gerade im Gefängnis von LA County, Er hatte die Idee zu einen kleinen Film über Bob Dylans Song “Like a Rolling Stone” im Kopf. In der Zeitung las er einen Bericht über eine Ausstellung von Jim Goldberg: “Raised by Wolves”. Da wurde ihm klar, dass genau diese Bilder zu seiner Filmidee “Like a Rolling Stone” passen würden.
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Wir haben die Quelle gefunden: Stephen Shores Äußerungen über die Qualität der Fotos bei Flickr stammen aus einem Interview, das er der Chef-Kuratorin der Henry Art Gallery in Seattle gegeben hatte. Die Galerie der University of Washington zeigte Ende 2006 eine Ausstellung mit Shores Bildern. Siehe das Posting auf fokussiert.com vom 9. August.

Die Henry Art Gallery führt Interviews mit den ausstellenden Künstlern und veröffentlicht diese Gespräche als “Artcasts”. So auch das Gespräch mit Shore, das es hier als mp3-Datei im Original zu hören gibt.
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Die Erde Mein Stern ist eine Kugel und keine Scheibe!
Hier der fotografische Beweis:

Technische Daten der Aufnahme: Olympus E 330, Fisheye Zuiko Digital 8 mm, Blende 5,3, 1/100 s.
Eine umfangreiche Schau zeigt Menschen im China der vergangenen fünf Jahrzehnte. In der Münchner Pinakothek.
Eine dokumentarische Ausstellung über das Leben in fremden Ländern mag nichts besonderes sein, auch China ist immer wieder in aller Munde. Fanden doch grade in diesem Land in den letzten Jahren die größten kulturellen Verschiebungen statt.
Nur sind es diesmal nicht die westlichen Reporter und Kritiker, die ein Land im Umbruch bereisen und uns davon berichten wollen: Es sind seine Bewohner.
Das erlaubt einen unverfälschten, neuen und einmaligen Blick auf die Menschen in einem Land, von dem wir so viel wissen, und das uns noch immer noch fremd zu sein scheint.
Die Ausstellung, ausgerichtet vom Guangdong Museum of Art, Guangzhou, zeigt in 590 Dokumentarfotografien Menschen und Leben in China der vergangenen 50 Jahre.
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Der ein oder andere mag die Webseite von Greg Apodaca schon kennen, gilt sie doch unter Photoshop-Kennern als Klassiker.

Dennoch ist es immer wieder faszinierend, was Könner selbst schon vor Jahren mit dem nötigen Wissen und Geschick aus ihren Bildern herausgeholt haben. Ein schönes Beispiel sind die Seiten von Greg Apodaca, der schon mit der Photoshop Version 5 Beachtliches leistete.
Obwohl die Seiten seit langem nicht aktualisiert wurden und obwohl viele von uns all das schon etliche Male gesehen haben, ist es spannend mit der Maus über die einzelnen Bilder zu fahren und den vorher-nachher Effekt erneut zu entdecken. Das Staunen ist immer wieder das gleiche.
Trotz des Alters mancher Fotos haben die Art der Bearbeitung und die Professionalität dieser Fotomontagen nichts von ihrer Aktualität verloren.
Webseite Greg Apodaca

Midnight – Weegee auf Tour
Das erste Mal in Paris zu sehen – Weegee, der Fotograf der Nacht, der Verbrechen und der Liebenden. Das Musée Maillol zeigt seine Bilder aus der Berliner Sammlung Berinson noch bis zum 15. Oktober.
Weegee (1899 bis 1968, Usher Fellig, ab 1910 Arthur Fellig), ein bekannter Pressefotograf, nahm mit seiner Kamera hauptsächlich Verbrechen- und Unfallszenen in New York City auf. 1935 begann seine Karriere als freiberuflicher Fotograf.
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Tilt-Shift in der Nachbearbeitung: Ein spannender fotografischer Effekt

Rich Legg
In Zeiten der digitalen Bildbearbeitung haben wir ja inzwischen so einiges gesehen. Fotomontagen soweit das Auge reicht, von riesigen Monstern bis zu Menschen die (digital) auf Zwergengröße geschrumpft wurden.
Jetzt besinnen sich immer mehr Fotografen auf die Realität und versuchen die Welt im Miniaturformat wiederzugeben.
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Stephen Shore: U.S. Route 10, Post Falls, Idaho. August 25, 1974
Die Wogen schlagen hoch: Der Amerikanische Starfotograf Stephen Shore hat sich auf Flickr umgeschaut und ein vernichtendes Urteil darüber abgegeben: Das ist alles Shit!
Die Reaktionen fielen heftig aus, die Quelle des Zitats war aber nicht herauszufinden.
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Die Wochenzeitung Die Zeit beschäftigte sich in ihrem Dossier mit der zeitgenössischen Fotografie in Deutschland. Das Dossier ist jetzt online.

Zum einen geht es um den Hype, den es vor allem außerhalb Deutschlands um die deutsche Fotografie gibt. Es geht um die Preise, die ein Gursky auf Auktionen inzwischen erzielen kann und andererseits um Galerien wie Lumas, die fotografische Bilder zu erschwinglichen Preisen anbieten und sehr viel Erfolg damit haben. Die Fotokunst als Anlageobjekt. Der Kunstmarkt bekommt die Fotografie in den Griff, so wie er Malerei oder die Objektkunst längst kommerzialisiert hat.
Quasi nebenbei erklärt Die Zeit einen Diskurs, der die Fotografen weltanschaulich ziemlich entzweit: nämlich den Konflikt zwischen Bildersuchern und Bildermachern.
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Die Technik der Doppelbelichtung ist bestimmt so alt wie die Fotografie selbst. Auch die Idee der Langzeitbelichtung kann heute niemanden mehr überraschen. Wo die eine Technik zwei verschiedene Bilder zu einem neuen vereint, vermag die andere durch lange Belichtungszeiten alles Bewegliche und Lebendige zu verwischen und verschwinden zu lassen, übrig bleiben nur die statischen Elemente des Bildes.
Thomas Weinberger, eigentlich gelernter Architekt, kombiniert die beiden klassischen Techniken in seinen Bildern.
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