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Lowepro Slingshot-Rücksäcke:
Der Schleuderschuss für Reporter

Die Slingshot-Taschen von Lowepro setzen Masstäbe in der Klasse der kleinen Reporter-Kamerabags. Die Ein-Riemen-Tasche lässt sich leicht vom Rücken nach vorn auf den Bauch schwingen und gewährt blitzschnellen Zugriff auf die Kamera.

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Es gibt Schultertaschen, Rollkoffer und Rücksäcke: Fotografen nutzen die Transportmöglichkeiten für ihr Werkzeug je nach Aufgabe und Ausrüstung, aber auch nach persönlichen Vorlieben. Ich mag beispielsweise keine Schultertaschen. Sie sind zwar angenehm zu durchsuchen, aber ganz einfach sehr unbequem oder sogar rückenschädigend zu tragen. Rücksäcke hingegen können stundenlang geschleppt werden, senken aber die Frequenz der Fotostopps deutlich – wer mag sich denn die ganze Zeit aus- und wieder einfädeln?

Den Kompromiss bringt der kalifornische Hersteller „lowepro“ mit der Slingshot-Serie. Dabei handelt es sich um eine Tasche mit nur einem diagonalen Tragriemen, ähnlich den in den neunzïger Jahren verbreiteten „City-Bags“. Zum „Schleuderschuss“ gelangt man mit einer schnellen Schulterbewegung, welche die Tasche vor den Bauch schwingt – wo die Kamera dank der seitlichen Taschenöffnung schnell entnommen ist.

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Das RAW-Format:
Wozu roh fotografieren?

Digitale Spiegelreflex und immer mehr kompakte Kameras können Bilder im sogenannten RAW-Format speichern. Es bietet wesentlich mehr Spielraum für Korrekturen und Kreativität – und ein paar deftige Nachteile, wenns um Speicherung und das Archiv geht.

Raw ist englisch und heisst soviel wie „roh, unbearbeitet“. Genau dafür – unbearbeitet – steht das „RAW“-Format bei digitalen Kameras.

RAW Bilder

Wie denn – die Fotos aus meiner Knipsbox sind „bearbeitet“? Oh ja – und wie. Wer sich mal in die Tiefen der Menüsteuerung seiner Kamera vorwagt, stösst auf einen Haufen Einstellungen von „Weissabgleich“ über „Schärfe“ bis zu „Brillianz“ und dergleichen.

Während die Charakteristik einer Fotografie früher von der Wahl des Films und der Nachbearbeitung in der Dunkelkammer abhing, übernimmt in den Digitalen der eingebaute Prozessor einen Grossteil der Anpassung an äussere Umstände. Und wie jeder Computer ist er ziemlich beschränkt in seiner Wahrnehmung.

Davon kann ein Lied singen, wer schon mal im Schnee oder an einem Sandstrand fotografiert und dazu nicht das entsprechende Motivprogramm gewählt hat: Die Aufnahmen wurden flau und unansehlich. Und sie sind auch am PC kaum noch zu retten. Ausser, sie wurden als RAW fotografiert.

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Test Leica D-Lux 3 – Fazit:
Etwas zu laut

Für mich ist nach zwei Wochen Testbetrieb klar, dass die D-Lux 3 allenfalls als Notfall-Kamera für den Sonntagsspaziergang in Frage kommt, aber nicht für Fotogänge ins Feld oder ein geplantes Shooting. Für Fotografen, die explizit nach einer Kompakten mit manueller Steuerung suchen, könnte sie eine gute Wahl sein.

Test Leica D-Lux 3: Handling / Bildleistung / Fazit

D-Lux 3 3

Die Leica D-Lux 3 bietet manuelle Möglichkeiten zu Hauf und erlaubt RAW-Fotografie. Dass die künstlerische Gestaltungsfreiheit durch die physikalischen Nachteile des Kleinsensors arg eingeschränkt werden, ist ein Nachteil der Kompakten und nicht spezifisch der Leica anzukreiden.
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Kompakte Zweitkamera Test Canon Powershot TX1 (IV/IV)

Canon bringt mit der TX1 ein mutiges Produkt auf den Markt, das versucht, Videofeatures aus der Oberklasse ins bezahlbare Kompaktformat zu bringen. Kann diese Innovation unter dem Strich überzeugen?

Testreihe Canon TX1:
Übersicht / Handling / Bildqualität / Fazit

Canontx1 3.Jpg-1Hochauflösendem Video gehört klar die Zukunft. Wer den Markt für Videokameras beobachtet, sieht das sofort. Bisher war HD aber sowohl von den Preisen wie auch den Geräteformaten her eine wenig massentaugliche Sache. Canon will das mit der TX1 gern ändern.

Der Versuch ist allerdings nur teilweise geglückt. Die TX1 überzeugt durch ihre kompakte Grösse, dank der man dieses Gerät problemlos überallhin mitnehmen kann. Die TX1 ist sicher ein idealer Reisebegleiter. Ebenfalls sehr gut ist die optische Bildstabilisation in Kombination mit einerm leistungsstarken 10-fach Zoom. So gelingen auch noch Aufnahmen, die mit anderen Kompaktkameras nicht mehr möglich wären. Und schliesslich ist die Tatsache, dass man passables HD-Video mit so einem winzigen Gerät schiessen kann, schon allein sehr bemerkenswert und nützlich.

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Akzeptable Bilder lernen laufen Test
Canon Powershot TX1 (III/IV)

HD-Video mit 720p (1280×720 Pixel), das klingt allemal gut. Nur wenige Camcorder auf dem Markt bieten das heute, und die sind allesamt deutlich teurer und grösser als die kleine Canon. Wie schlägt sich ein so winziges und vergleichsweise preiswertes Gerät wie die TX1 in dieser Disziplin?

Testreihe Canon TX1: Übersicht / Handling / Bildqualität / Fazit

Nun, eigentlich gar nicht mal schlecht, aber Wunder darf man keinesfalls erwarten. Die HD-Auflösung stellt sicher einen Qualitätssprung gegenüber preiswerten Consumer-Camcordern mit klassischer PAL-Auflösung dar. Alles wirkt schärfer und besser definiert, Details sind deutlicher zu sehen, und insgesamt wirkt das Bild wesentlich natürlicher. Allerdings kann die TX1 ausgewachsenen HD-Camcordern (wie z.B. dem bei neuerdings.com getesteten Sony HDR-HC3) bei weitem nicht das Wasser reichen. Die Kantenschärfe ist eher unbefriedigend, das Bildrauschen selbst bei guten Lichtverhältnissen zu stark, und auch in Sachen Farbwiedergabe kann die TX1 nicht besonders überzeugen.

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Ein Standbild aus einem mit der TX1 aufgenommenen HD-Video (Klicken zum Vergrössern). Unten zum Vergleich ein Foto des gleichen Strandes, ebenfalls mit der TX1 aufgenommen.

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Deutlich fällt die sehr viel weniger nuancierte Farbwiedergabe im Videomodus auf. Die Farben wirken etwas verwaschen und blass. Dieser Effekt ist bei weniger hell ausgeleuchteten Motiven allerdings nicht so stark.

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Kein Ergonomisches WunderTest
Canon Powershot TX1 (II/IV)

Die Canon TX1 verspricht HD-Video und hochwertige Fotografie in einem extrem kompakten Paket. Doch wie sieht es mit der Bedienbarkeit dieses winzigen technischen Wunderwerks aus?

Testreihe Canon TX1: Übersicht / Handling / Bildqualität / Fazit

Die meisten Leute finden vermutlich die Bedienungselemente gängiger Camcorder schon ziemlich klein. Mit ihren winzigen Knöpfchen, fummeligen Zoomwippen und überkompakten Drehrädchen sind die meisten modernen Videokameras nur recht schwer zu bedienen. Wie sieht das erst bei der nochmals um Faktoren kleineren Canon TX1 aus?

Um es vorwegzunehmen: Die Bedienung ist vermutlich die grösste Schwäche der TX1. Die wichtigsten Bedienungselemente sind an der hinteren Schmalseite angebracht, und auf die Fläche von 2x5cm hat Canon immerhin eine Zoomwippe, einen Fünfweg-Joystick, zwei Menübuttons, ein Funktionswahlrad sowie den Start/Stop-Knopf untergebracht. Ein Ergonomiewunder ist damit nicht entstanden, um es mal sehr vorsichtig auszudrücken.

Schon die Inbetriebnahme der Kamera muss man erst mal gründlich üben. Der Ein/Aus-Knopf ist an einer etwas unintuitiven Stelle angebracht, und zudem muss man den LCD-Screen ausklappen und drehen, bevor man was sieht. Immerhin ist die TX1 aber nach keinen drei Sekunden schussbereit – das schafft kein gängiger Camcorder und auch nicht so manche normale Digitalkamera.

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Selfmade-Stabilisator:
Draufhalten

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Der einfachste Kniff für schärfere Bilder bei grenzwertig langen Verschlusszeiten war bisher den Profis mit Motor-Kameras vorbehalten, die sich um Materialkosten nicht scheren mussten. Heute können sich auch Amateure mit einer schnellen Spiegelreflex den preiswertesten Bildstabilisator leisten, den es gibt – das „Seriefeuer“.

Dazu positioniert sich die Fotografin möglichst stabil, visiert das Motiv und drückt den Auslöser in extremem „Zeitlupentempo“ bei eingeschalteter Schnellserie. Dabei wird der Druck gleichmässig erhöht, bis der Auslösepunkt erreicht ist – und darüber hinaus: Je nach Kamera führt das zu einer Serie von drei bis fünf Bildern. Die hier gezeigten Resultate sind bei ISO 100 mit 1/6s, 200mm (300mm KB-äquivalent) bei Blende 5,6 entstanden und zeigen den Effekt recht deutlich:

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Die kleine Kanone für alles? Test Canon Powershot TX1 (I/IV)

Canon bringt mit der PowerShot TX1 eine Digitalkamera der besonderen Art auf den amerikanischen (und hoffentlich bald auch europäischen) Markt: Eine Mischung aus kompakter Fotokamera und HDTV-Camcorder. Mit dem Gerät in der Grösse einer normalen Kompaktkamera lassen sich Videos in Hochauflösung drehen.

Testreihe Canon TX1: Übersicht / Handling / Bildqualität / Fazit

Im Vergleich zu den Videokameras von früher sind die Camcorder von heute wahre Wunder an Kompaktheit. In den letzten 10 Jahren hat sich bezüglich Miniaturisierung allerdings nicht mehr viel getan. Irgendwo müssen die Optik und das Videoband (oder die DVD oder die Harddisk) ja unterkommen.

 

Und darum ist der Camcorder, wie auch die Spiegelreflexkamera, heute immer noch ein Gerät, das man typischerweise nicht immer dabei hat, sondern bewusst mitnehmen muss.

Mit der rasant steigenden Kapazität von Flash-Speicherkarten eröffnen sich nun aber neue Möglichkeiten, digitale Camcorder noch kleiner zu bauen. Denn welcher Videofan wünscht sich nicht, auf Reisen nicht immer den unhandlichen Camcorder mitschleppen zu müssen und trotzdem gute Bilder drehen zu können? Sanyo brachte mit der Xacti-Linie schon vor bald zwei Jahren eine Serie von Pionierprodukten auf den Markt, die Camcorderfunktionalität in kleinster Grösse anboten.

Leider schnitten diese Geräte in den Testberichten aber nicht gut ab, da die Bildqualität und das Handling stark zu wünschen übrig liessen. Die etablierten Camcorder-Hersteller hielten sich bisher in dieser neuen Produktkategorie denn auch vornehm zurück.

Canon ändert das nun und scheint gewillt, aus Sanyos Fehlern zu lernen. Die neue PowerShot TX1 ist eine hybride Video- und Standbildkamera mit einigen interessanten Innovationen. Das Gerät ist vor einigen Wochen auf den amerikanischen Markt gekommen und dürfte wohl auch bald in Europa erhältlich sein.

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Leica D-Lux 3 im Test:
Scharfer Pfeffer, grobes Korn

Taugt die Leica D-Lux 3 als Zweitkamera für anspruchsvolle Fotografen? Uns hat sie im Bild-Test gleichermassen begeistert und enttäuscht. 16:9 Format und 28mm-Weitwinkel sind ein Gewinn für die von Superzooms geplagten Kompakten. Das Bildrauschen hingegen ist eine herbe Enttäuschung.

Test Leica D-Lux 3: Handling / Bildleistung / Fazit

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Unbearbeitetes RAW-Bild der Leica D-Lux 3 im 4:3-Format. Alle Fotos sind als JPG ohne Nachbearbeitung gespeichert und können per Mausklick in voller Auflösung geöffnet werden Vorsicht: Grosse Dateien!

Man sollte von einer zigarettenboxgrossen Kamera nicht zu viel erwarten, auch nicht, wenn Leica draufsteht. Denn an den physikalischen Gesetzen kann auch der renommierteste Linsenschleifer nichts ändern.

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JPG-komprimiertes Bild mit Standard-Korrekturwerten des Kamera-Prozessors.

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1:1 Vergrösserung: Die Rauschunterdrückung fordert ihren Tribut.

Aber er kann das Optimum aus den Gegebenheiten herausholen. Von denen gilt es bei Kompakt-Digitalkameras vor allem eine zu meistern: Die Lichtschwäche, die mit dem winzigen Sensor einhergeht. Je nach Priorität des Kameraherstellers wird sie verschlimmert oder in gewissen erträglichen Grenzen gehalten.

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Von 28 bis 504mm in 8 Megapixeln

Panasonic stellt mit der Lumix DMC-FZ18 ein kompaktes Multitalent mit „Protzwerten“ in fast allen Kategorien vor. Die Bedienungsfeatures lassen Hoffnungen auf hohen Anspruch schwinden – das Modell bringt Point-And-Shoot in Reinkultur.

8 Megapixel Auflösung, ein Zoom von 28mm Weitwinkel bis 504mm Tele bei einer Anfangslichtstärke von 2,8 – 4,2, Bildstabilisator und Aufnahmeoption im RAW-Format lassen aufhorchen.

panasonic Lumix 18

Das Leica-Objektiv mit 11 Elementen in acht Gruppen und der Modus-Wählschalter mit der Betonung auf Zeit-, Blenden- und P-Automatik lassen zusätzlich auf eine Ausrichtung auf Prosumer und ambitionierte Amateure schliessen. Die Freie Wahl von einem der elf Autofokus-Punkte bei der Spotmessung deutet in die gleiche Richtung.

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