57 Artikel in der Kategorie Bearbeiten auf fokussiert.com.

Samuel Raymanns Multilayer:
Die Welt in vielen Schichten

Leere und Überfluss kreiert Samuel Raymann in seinen Bildern. Die Technik nennt er “Multi-Layer”: Aus der Idee eines Touristen wurde so ein Projekt.

Der Times Square in New York, der Stadt, die niemals schläft, ist rund um die Uhr eines der belebtesten Zentren Manhattans. Aber auf Samuel Raymanns grossformatigem Foto ist er absolut menschenleer: Kein Yellowcab, kein Cop, kein Bombenkommando.

Samuel Raymann: Multi-Layer
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (7 Bilder)

Die gleiche trostlose Leere herrscht im Grand Central Terminal, wo der glänzende Boden nur das Sternbild im Tonnendach spiegelt. Und in einem McDonalds-Restaurant, das aussieht, als hätten vor Sekunden noch Leute auf den festgeschraubten Stühlen gesessen.

Dafür tummeln sich im Washington Square Park scheinbar Millionen von Eichhörnchen, und auf einem Basketball-Court an der 4th Street springen Dutzende von Bällen auf und ab, als hätten sich grade zwei Schulklassen mitten im Sportunterricht in Luft aufgelöst:

» weiterlesen

Fotoespresso 2/2010:
Über das neue Photoshop CS5

Was bringt Photoshop CS5 uns Fotografen? Der neue Fotoespresso gibt einen Überblick zu den neuen Funktionen.

Der kostenlose Newsletter Ausgabe 2/2010 berichtet auch über Erfahrungen mit dem iPad: Was kann Apples neuestes Gerät den Fotografen nützen? » weiterlesen

HDR-Tricks vom Experten:
Kontrastreiche Welt

David Kaplan bricht eine Lanze für die Anwendung von HDR, wo immer es einen Gewinn für das Bild bringt. Und das kann sogar bei einer einzelnen Aufnahme in RAW der Fall sein.

Von David Kaplan

Mittlerweile ist HDR (High Dynamic Range) oder DRI (Dynamic Range Increase) wohl den meisten Fotografen ein Begriff. Die Technik dient in allererster Linie dazu, Szenen mit sehr hohem Kontrastumfang ansehnlich in ein Bild zu bekommen. Und das geht auch mit einem einzelnen RAW-Bild, wie wir hier sehen und gleich im Detail erörtern werden:

» weiterlesen

Vignettierung:
Strahlende Menschen

Randabschattung oder Vignettierung versuchen wir in der digitalen Dunkelkammer meist zu korrigieren. Dabei kann sie einem Bild das gewisse etwas geben.


Dem Softerotik-Fotografen und Regisseur David Hamilton wird nachgesagt, er soll als Weichzeichner einen Nylonstrumpf über das Objektiv seiner Kamera gezogen und mit einer Zigarette ein Loch ins Zentrum gebrannt haben. Das Resultat sollen angeblich die Hamilton-typischen, watteweichen Schmusefotos gewesen sein – lange, bevor sowas mit Photoshop an jedem Bild geübt werden konnte.

Mehr als den Mädchen-Fotografen aus meiner Teenie-Zeit interessiert mich heute die Technik von Profis wie dem spanischen AP-Fotografen Emilio Morenatti, der in Asien für die Agentur unterwegs ist und häufig erstaunliche Bilder über den Dienst schicken lässt. Ihnen sind allen einige Dinge gemeinsam:

» weiterlesen

Geotagging:
Zeig mir “Richmond, San Francisco”

Geotagging ist ein unterschätztes Mittel zur Katalogisierung von Fotos. Tipps für den Workflow für jedermann.

Geotagging – die Markierung von Fotos mit den Koordinaten ihres Aufnahmeortes – macht Spass. Viel wichtiger als der Flug durch Google Earth vorbei an den in der virtuellen Landschaft “stehenden” eigenen Fotos aber ist die Katalogisierung, die Geotagging erlaubt: Zur Aufnahmezeit und der (händisch einzugebenden) Verschlagwortung gesellt sich der exakte Ort der Aufnahme.

Und der ist eigentlich das wichtigere Archivierungsdatum als die Aufnahmezeit. Die dominiert aber unser Denken, seit die Digitalisierung eingesetzt hat. Eher als die Bilder “vom Juli 2008″ möchte ich ja eigentlich all meine Aufnahmen der Golden Gate Brücke begutachten. Wenn ich das könnte, ohne jedes Bild beschriften zu müssen… » weiterlesen

EXIF und IPTC:
Der eingebaute Katalog

Metadaten in Fotos wie Exif und IPTC sind von unschätzbarem Wert. Leider werden diese Informationen noch zu häufig und von zu vielen Fotografen vernachlässigt. Die wichtigsten Tipps.

Für unsere Bildkritik auf fokussiert.com bitten wir ausdrücklich um Fotos mit eingebetteten Exif-Daten. Dennoch kriegen wir vielfach Bilder ohne diese vond er Kamera automatisch ins Bild eingebetteten Informationen – oder sie sind umgekehrt vom Fotografen zusätzlich in der Bildbeschreibung vermerkt (die eigentlich dazu dienen soll, uns etwas mehr über den Umstand der Aufnahme, die Absicht und die nicht-technischen Bedingungen zu vermitteln). Jedenfalls ist eindeutig, dass viele Fotografinnen und Fotografen sich mit den Metadaten noch nicht beschäftigt haben.

Müssten sie das tun? Unbedingt – und eigentlich überhaupt nicht:

» weiterlesen

Pferderennen:
Künstlerisch künstlich

Nachträglich mit Photoshop eingefügte Bildeffekte können aus manchem brauchbaren Bild einen Hingucker machen. Als “Dokumentation” darf sowas dann aber nicht mehr deklariert werden.

Kommentar des Fotografen:

Das Bild habe ich auf einer Pferderennbahn in Nordfrankreich aufgenommen. Mir gefielen hier vor allem die Farben und das Licht, welches ich nur minimal korrigiert habe. Den Bewegungsunschärfeeffekt jedoch habe ich nachträglich in Photoshop erstellt, weil ich es versäumt habe die Kamera bei der Aufnahme mitzuziehen. Ich finde dadurch wird das Bild noch dynamischer und spannender. Ich interessiere mich für Sportfotografie und versuche so viele Sportarten wie möglich abzulichten.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Matthias Willems:

Man muss bei diesem Bild hingucken: Die Dynamik ist mitreißend, die Farben im Fokus sind stechend. Und trotzdem bin ich mit der Aufnahme insgesamt so gar nicht einverstanden.

Wie, nicht einverstanden?

» weiterlesen

Horst Kløver:
Fotograf, Kurator, Kritiker

Der Fotograf Horst Kløver verstärkt ab sofort unser Autorenteam – zunächst mit Profikritiken, demnächst mit Postings.

Horst ist ziemlich “rumgekommen” in den fotografischen Berufen, seit er 1991 beschlossen hat, Fotograf zu werden. Wir freuen uns über eine sachkundige Verstärkung fürs Team, wobei hier auf fokussiert.com jeder Autor seinen eigenen Stil pflegen kann, soll und wird.

Horst über Horst: “Ich denke nicht, dass Fotografie zwangsläufig Kunst ist und möchte auch mit Arbeiten konfrontiert werden, die einen kommerziellen, propagandistischen oder dekorativen Zweck haben. Jeder aussergewöhnliche und auch gerne experimentelle Blick auf die äussere Wirklichkeit oder eine Welt, die nur dem Fotografen zugänglich ist, der sie erschaffen hat, soll in meinen Beiträgen auf fokussiert.com zur Sprache kommen.”

Die ganze Geschichte und einige seiner eigenen Arbeiten gibts im Autorenporträt von Horst Kløver.

Farbmanagement und Browser:
Firefox gleicht aus

Wenn wir uns Bilder online anschauen oder sie sogar beurteilen, sehen wir alle das gleiche Bild? Leider nein, was die Farben, Kontrast und Helligkeit betrifft.

Das Problem: Ihr habt wunderbare Bilder bearbeitet, die Ihr nun ins Netz stellt, damit andere daran teilhaben können. Oder Ihr habt das Bild bei fokussiert.com zur Beurteilung eingereicht. Die anderen draußen an ihren Monitoren mit ihren verschiedenen Betriebssystemen und Browsern finden die Bilder jedoch gar nicht toll. Sie erscheinen ihnen vielleicht flau, zu hell, zu dunkel oder die Farben sind seltsam verschoben.

» weiterlesen

Nachschlagewerk Bildverarbeitung:
Für Analog- und Digitalfotografen

Ein umfassendes Buch beschreibt die Technik der professionellen Bildverarbeitung und -Korrektur. Nicht nur für Analogfotografen.

Trotz des scheinbar unaufhaltsamen Siegeszuges der Digitalkamera im Amateur- wie auch im professionellen Bereich, hält sich die analoge Fotografie standhaft.

Dabei sind es nicht nur Nostalgiker, die den Umstieg scheuen. Selbst “neue” Fotografen, die erst durch die Digitaltechnik zur Fotografie gekommen sind, probieren alte analoge Techniken aus und wollen das Fotografieren mit Film kennenlernen.

Auch im Netz, eigentlich eine Domäne der Digitalfreunde, entstehen Foren für Analogfotografen, und Bildportale wie Flickr werden immer wieder zur Präsentationsplattform analoger Fotografien.

Doch was die Analogfotografen heute machen, ist nicht die klassische, chemische Fotografie, sondern wird vielmehr zu einer Mischung beider Welten. Durch Digitalisierung und Bearbeitung wird das klassische Labor vom Computer abgelöst und der Fotograf kombiniert die Vorteile beider Medien. So kommt es immer mehr zu einer “hybriden” Arbeitsweise. Und hier setzt dieses Buch an.

» weiterlesen