57 Artikel in der Kategorie Bearbeiten auf fokussiert.com.

Dunkelkammer renoviert

Adobe hat mit der Version 1.2 bereits das zweite Update für das Nachproduktionstool Lightroom bereitgestellt.

ImageLightroom 1.2 korrigiert Fehler bei der Darstellung des Rasters unter Windows Vista und steigert die Performance beim automatischen Schreiben von XMP-Informationen. Zudem wurde die Grund-Korrektur der Rauschunterdrückung für Sensoren mit Bayer-Aufteilung (Rot-Grün-Rot gegen Blau-Grün-Blau-Grün-Pixel-Zeilen) angepasst.

Ausserdem wurde dem zehntels-Versionsnummern- Update direkte Unterstützung für folgende Kameras mitgegeben: Canon EOS 40D, Fuji FinePix IS-1, Olympus EVOLT E-510, Panasonic DMC-FZ18, Sony Alpha 700, und weitere.

Die Komplette Liste der Verbesserungen und Korrekturen:

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Vermag das “Digitale Negativ” Datenverlust zu verhindern?

Wer digitale Bilder archivieren will, hat ein Problem: das Datenformat für die Speicherung. JPG eignet sich nicht für Originaldaten, die RAW-Formate der Kamerahersteller sind uneinheitlich und vielleicht bald schon nicht mehr lesbar. Adobe hat deshalb DNG kreiert – einen “Standard” für Digitale Negative.

Wir haben an dieser Stelle bereits die Vor- und Nachteile des Datenformats “RAW” für digitale Fotografien behandelt. Dabei steht der Aspekt im Vordergrund, dass diese rohen, nicht durch den Kameraprozessor bearbeiteten Daten ein Vielfaches jener Information enthalten können, welche etwa in den verbreiteten JPGs mit ihren 256 Graustufen je Farbe enthalten ist. Aus scheinbar unterbelichteten Fotos lässt sich so, wenn sie im RAW-Format gespeichert wurden, vielfach noch ein perfektes Bild herausholen.

Das Problem mit RAW besteht darin, dass es kein Format ist und jeder Kamerahersteller seine rohen Daten ab Bildsensor wieder völlig anders speichert. Damit besteht das Risiko, dass, wenn der Kamerahersteller bankrott geht, aufgekauft wird oder sonstwie von der Bildfläche verschwindet, auch sein RAW-Format in Vergessenheit gerät. Will heissen, es gibt möglicherweise schon in zwei Jahren keine einzige Software mehr, welche mit den 30’000 Digitalen Fotos mit irgendeiner exotischen Dateiendung etwas anfangen kann.

Adobe hat deshalb vor drei Jahren einen neuen “Standard” vorgestellt, der sich als Format für “digitale Negative” durchsetzen soll: DNG steht denn auch für “digital negative”.

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Photoshop für Fortgeschrittene

Der ein oder andere mag die Webseite von Greg Apodaca schon kennen, gilt sie doch unter Photoshop-Kennern als Klassiker.

Dennoch ist es immer wieder faszinierend, was Könner selbst schon vor Jahren mit dem nötigen Wissen und Geschick aus ihren Bildern herausgeholt haben. Ein schönes Beispiel sind die Seiten von Greg Apodaca, der schon mit der Photoshop Version 5 Beachtliches leistete.

Obwohl die Seiten seit langem nicht aktualisiert wurden und obwohl viele von uns all das schon etliche Male gesehen haben, ist es spannend mit der Maus über die einzelnen Bilder zu fahren und den vorher-nachher Effekt erneut zu entdecken. Das Staunen ist immer wieder das gleiche.
Trotz des Alters mancher Fotos haben die Art der Bearbeitung und die Professionalität dieser Fotomontagen nichts von ihrer Aktualität verloren.

Webseite Greg Apodaca

Fake Tilt/Shift:
Die große Welt ganz klein

Tilt-Shift in der Nachbearbeitung: Ein spannender fotografischer Effekt


Rich Legg

In Zeiten der digitalen Bildbearbeitung haben wir ja inzwischen so einiges gesehen. Fotomontagen soweit das Auge reicht, von riesigen Monstern bis zu Menschen die (digital) auf Zwergengröße geschrumpft wurden.

Jetzt besinnen sich immer mehr Fotografen auf die Realität und versuchen die Welt im Miniaturformat wiederzugeben.

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Die Theorie des Digitalbilds

Einführungen und Weiterführungen zur digitalen Bildtechnik stellt der Berliner Professor Uwe Barthel in Form von Videomittschnitten seiner Vorlesungen zur Verfügung. Auch für Nicht-Medieninformatik-Studenten durchaus interessant.

bartel mov

Ganz so furchtbar trocken, wie man anderswo vermutet, finde ich die Vorträge des Studiengangsprechers an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin gar nicht.

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Das RAW-Format:
Wozu roh fotografieren?

Digitale Spiegelreflex und immer mehr kompakte Kameras können Bilder im sogenannten RAW-Format speichern. Es bietet wesentlich mehr Spielraum für Korrekturen und Kreativität – und ein paar deftige Nachteile, wenns um Speicherung und das Archiv geht.

Raw ist englisch und heisst soviel wie “roh, unbearbeitet”. Genau dafür – unbearbeitet – steht das “RAW”-Format bei digitalen Kameras.

RAW Bilder

Wie denn – die Fotos aus meiner Knipsbox sind “bearbeitet”? Oh ja – und wie. Wer sich mal in die Tiefen der Menüsteuerung seiner Kamera vorwagt, stösst auf einen Haufen Einstellungen von “Weissabgleich” über “Schärfe” bis zu “Brillianz” und dergleichen.

Während die Charakteristik einer Fotografie früher von der Wahl des Films und der Nachbearbeitung in der Dunkelkammer abhing, übernimmt in den Digitalen der eingebaute Prozessor einen Grossteil der Anpassung an äussere Umstände. Und wie jeder Computer ist er ziemlich beschränkt in seiner Wahrnehmung.

Davon kann ein Lied singen, wer schon mal im Schnee oder an einem Sandstrand fotografiert und dazu nicht das entsprechende Motivprogramm gewählt hat: Die Aufnahmen wurden flau und unansehlich. Und sie sind auch am PC kaum noch zu retten. Ausser, sie wurden als RAW fotografiert.

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Klarspüler für digitale Bilder

Mehr Klarheit und Brillanz für digitale Bilder – dafür gibt’s einen ganz einfachen Trick. Der Klarspüler heißt “Unscharf maskieren”.

Unscharf maskieren ist einer der Basisfilter in Adobe Photoshop und Elements sowie PaintShop Pro. Wer den bisher allein zum Schärfen benutzt hat, der hat ihn nur zum Teil ausgenutzt.
Auf die richtigen Werte eingestellt, verbessert der Filter den lokalen Kontrast in den Mitteltönen. Mit verblüffendem Effekt: Das Bild wir klarer, die Farben brillanter, die kleinen Details werden lebendiger. Es ist, als wäre ein leichter Dunstschleier vom Bild entfernt worden.

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