257 Artikel in der Kategorie Bildkritik auf fokussiert.com.
Bei Landschaftsbildern spielen Stimmungen eine große Rolle. Und wenn der Betrachter anfängt zu fühlen, dann hat es der Fotograf geschafft.
Kommentar des Fotografen:
Mt. Cook / Neuseeland
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Tobias Schmidt:
Irgendwie muss ich bei diesem Bild immer wieder an ein Auto einer bekannten süddeutschen Fabrik denken, das elegant und zügig auf der geschwungenen Straße fahrend im Nirgendwo verschwindet: in Richtung Freiheit. » weiterlesen
Für ein wirksames Studio-Porträt müssen Fotograf und Modell an einem Strang ziehen, damit etwas Besonderes herauskommt. Hier ist das eindeutig gelungen.
Kommentar des Fotografen:
Dieses Bild entstand in einer Reihe von Profilbildern, die ich von einem guten Freund geschossen habe.
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Steve Splittgerber:
Mein erster Gedanke war “Apocalypse Now”, der 79- er Kinofilm von Coppola. Dort taucht in einer Dschungelsequenz ein Soldat (ich glaube Martin Sheen) aus einem schlammigen Fluß auf. Dabei hat er die gleiche Ausstrahlung wie der Mann auf diesem Bild. Ich finde das Foto aus drei grundsätzlichen Überlegungen sehr gelungen.
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Jedes Motiv kann deinem eigenen Geschmack, deiner eigenen Vorstellung oder zeitgemäßer Fotografie entsprechen; manchmal genügt es, einfach die Farben und den Farbton zu verändern.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Urs Weiss:
Du hast also ein interessantes Motiv gefunden und das Bild nach der Regel des goldenen Schnittes gut arrangiert, aber trotzdem ist dein Foto nicht so ausdrucksstark oder auffallend, wie du es gern hättest. Irgendetwas scheint zu fehlen. Was kann man tun?
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Nebelbilder wirken am besten, wenn etwas aus der Suppe herausragt. Und wenn man in sie hineinzoomt.
Kommentar des Fotografen:
Nebel, nasskaltes Wetter, Baustellen und pures Stadtleben (Frankfurt) verleiten leicht zu solch düsteren, mysteriösen Aufnahmen. Die Schwarz/Weiß-Aufnahme zeigt mehrere Hochhäuser im Stadtkern von Frankfurt am Main.
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Urs Mücke:
Die Bankenkrise ist noch nicht vorbei, die Weltwirtschaft taumelt, und in Frankfurt versinken mächtige Kreditinstitute im Nebel. Auch ohne Krise würde dieses Bild eine enorme Stimmung ausstrahlen. Denn wenn das Wetter nicht gefällig ist, werden Fotos zuerst außergewöhnlich und dann spannend.
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Für Porträtfotografie braucht man eine gute Beleuchtung und eine interessante Pose, aber am wichtigsten ist der Ausdruck der Person und was dieser dem Betrachter über die Person verrät.
Kommentar des Fotografen:
Ich bin mir des Fehlers der Komposition durchaus bewusst, obwohl der Platz rechts dann doch nicht so knapp bemessen ist dass es sofort stören würde. Zur Technik: Dunkler Raum, Bulb und Blitz. Dazu noch ein mehr oder weniger interessanter Ausdruck im Gesicht und schon hat man ein Selbstportrait, das eher nicht für den Pass geeignet ist.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Thomas R. Koll:
Obwohl Du selber auf einen vermeintlichen Kompositionsfehler hinweist, finde ich die Komposition so, wie sie sich hier präsentiert in Ordnung. Die Person „klebt“ nicht direkt in der Mitte des Bildes, wie es so oft gemacht wird. Stattdessen wurde sie entlang der rechten Linie des goldenen Schnittes positioniert. Zusammen mit der schwarzen Linie im Hintergrund auf der linken Seite ergibt das eine gute Komposition. Durch die schwarze Linie wird die Komposition gut ausbalanciert und das Foto erhält Tiefe.
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Mit Digitalkameras sind zwar farbenfrohe Nachtaufnahmen einfach, bunte Lichter allein aber lassen beim Betrachter schnell Langeweile aufkommen.
Kommentar des Fotografen:
Vor einiger Zeit hab ich ein Portfolio gesehen, in dem Bilder mit ähnlicher Bildkomposition wie bei meinem gezeigt wurden. Ich fand diese Art zu fotografieren einfach atemberaubend und behielt so diese Idee immer im Gedächtnis. Während meines Aufenthaltes in Paris gelang es mir schließlich dieses Foto an einer Kreuzung vor dem Eiffelturm zu machen. Die Fahrradfahrer Ampel schaltete in diesem Augenblick auf Gelb um und mir gefiel die Stimmung so sehr, dass ich schnell versuchte sie einzufangen. Leider ist es mir dabei nicht gelungen den manuellen Fokus auf die Haare des Mannes zu bekommen.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Sascha Fiedler:
Erst vor kurzen habe ich eine Fotoausstellung besucht, wo eine Fotografin auch Leute von hinten aufgenommen hatte. Sie wollte uns damit zeigen - so habe ich das jedenfalls verstanden - was man sieht, wenn Leute vor Touristenattraktionen fotografiert werden.
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Kopiere beim Fotografieren nicht einfach, was du schon mal gesehen hast. Versuche, etwas Neues zu schaffen, etwas, was zeigt, wie Du die Dinge siehst.
Kommentar des Fotografen:
Belichtungszeit und Blende weiss ich leider nicht mehr genau, da Analogkamera… Zeit war sehr wahrscheinlich 1/250s oder kürzer, Blende vermutlich f5.6. Das Bild wurde von mir nicht digital bearbeitet.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Alexander Sage:
Dieses Foto hier ist ein Beispiel für ein typisches Blumenfoto. Aufgenommen mit dem typischen Abstand zur Blume, mit dem typischen blättrigen, grünen Hintergrund, sieht die Blume im Bild genauso aus, wie wir es erwarten würden.
Da gibt es keine Überraschungen. Der unscharfe, fast traumähnliche Hintergrund ist ganz gut. Leider reicht das aber nicht. Es sticht nicht heraus aus den Unmengen an Blumenfotos, die tagtäglich gemacht werden.
Wenn Leute interessante Motive für Fotos suchen, stehen farbenfrohe Blüten hoch in ihrer Gunst. Dafür gibt es viele Gründe:
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Panoramen können die Majestät einer Landschaft besonders gut ausdrücken. Aber die Stimmung des Fotografen lässt sich nicht eins zu eins übersetzen.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild wurde aus 2 Bildern mit Autopano-Pro zusammengefügt. Es wurde am 29.09.2007 auf dem Kitzsteinhorngletscher mit einer Sony Cybershot DSC-W70 fotografiert :-)
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Matthias Maurer:
Ein paar farbenfrohe Skifahrer, ein rasender Snowboarder, ein Bergrettungshund, eine attraktive Brünette auf einem Schneemobil, zwei Skistöcke, die im Schnee stecken;
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Silhouetten-Belichtung macht ein Motiv interessanter als eine die Standardmessung. Aber reicht der Trick, um eine spektakuläre Aufnahme zu kreieren?
Kommentar des Fotografen:
Das Bild wurde am Ernst Happel Stadion in Wien aufgenommen, wo sich sonst tausende Menschen tummeln; wo es laut, fröhlich und traurig sein kann; wo erst Menschen diesem Ort eine Funktion geben. Diese Menschenmassen sind hier nicht vorhanden, stattdessen sieht man, wie die Bäume ihre ersten Blätter verlieren, die Sonne strahlt und mitten in dieser Ruhe das Stadion. Diese etwas andere Sicht eines Stadions und des Umfelds mit seiner Ruhe und Menschenleere machen das Bild für mich interessant.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Jens N.:
Was macht dieses Foto visuell so interessant?
Die Komposition ist nicht großartig, aber auch nicht schlecht; es erzählt keine spannende Geschichte, es wird kein historisches Ereignis aufgedeckt.
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Farben und Atmosphäre verwandeln ein einfaches Foto eines stillen Moments in ein spannungsgeladenes Wartespiel
Kommentar des Fotografen:
Dieses Bild habe ich in Bardolino (Italie / Gardasee) im Urlaub aufgenommen. Jeden Tag bin auf der Suche nach Motiven durch die Umgebung gezogen und habe so einiges Entdeckt. Dieses Motiv hat mich ca. 15 Minuten und 30 Schüsse gekostet bis ich zufrieden mit der Auslese war. Das hintere Schiff ist weichgezeichnet, so dass es nicht vom Hauptmotiv ablenkt.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Michael Neumann:
Auf den ersten Blick wirkt das Foto unscheinbar. Aber über die klaren, knackigen Farben, das spritzende Wasser und den Kippwinkel des Bootes bekommen wir ganz subtil ein starkes Gefühl für den eingefangenen Moment. Man kann fast das Schlagen der Seile und das Klacken des Metalls an den Masten hören, das Wasser riechen.
Diese Atmosphäre ist der wichtigste Aspekt dieses Fotos:
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