240 Artikel in der Kategorie Fotografieren auf fokussiert.com.

Foto des Monats:
Unerhört reduziert

Schwarz-Weiss-Bilder stehen hoch im Kurs. Franz Bogners reduziertes Schilfgras hat im August das Rennen der fokussiert-Konkurrenz gemacht.


Wir bitten um Entschuldigung für die massiv verspätete Meldung über das Siegerbild der August-Version der fokussiert.com-Fotokonkurrenz – unter anderem war ich vollkommen mit meinem neuen Job und einem Fotoworkshop auf Hawaii beschäftigt.

Aber die Kritiker haben gewählt, und oben aus schwang eine Fotografie, die durch ihre extreme Reduktion besticht:Franz Bogner sagt über seine Aufnahme:

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FotoTV.Challenge:
Foto-Event mit Kamera-Begleitung

Auf der Suche nach neuen Lernmöglichkeiten sollte man vor Experimenten nicht zurückschrecken. FotoTV bietet am Sonntag eines: Die FotoTV.Challenge in Willich bei Düsseldorf.

Bisher ist mir FotoTV vor allem wegen der hochwertigen Interviews und Videoanleitungen aufgefallen – und auch wenn ich mein Abo viel zu wenig ausnütze, ruft sich der innovative Dienst immer wieder in Erinnerung.

Jetzt ist es eine Art “Battle” von Fotografen, die am Sonntag für Lehreffekte, Erfahrungen und spielerische Foto-Erlebnisse sorgen soll: An der FotoTV.Challenge messen sich vier Fotografinnen und Fotografen an verschiedenen Aufgaben, die sie unter Beobachtung des Publikums (und der FotoTV-Kameraleute) zu bewältigen haben. Jeder ist zu dem Event eingeladen, kann die Herangehensweise der Fotografen genau beobachten und hat natürlich die Möglichkeit, selber zu fotografieren. In den Pausen werden die Coaches kostenlos kleine Workshops und Demonstrationen geben – das ist uns einen kleinen “Werbespot” wert:

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Foto des Monats:
Stadtansichten im Mai

Der Sieger unseres monatlichen Fotowettbewerbs heisst Johannes Heuckeroth. Sein Pano aus der Defense in Paris ist uns das Preisgeld von 100 Euro wert.


Stadtlandschaften der besonderen Art haben es uns im Mai angetan: Dass darunter zweimal Paris fungiert, ist allerdings ein Zufall.Johannes Heuckeroths Bild von der Defense in Paris ist genau genommen kein Foto, sondern ein Pano aus mehreren hochkant-Fotografien – und das ist, zusammen mit der Langzeitbelichtung und der Komposition, dermassen gut gelungen, dass die Kritiker es durchwegs hoch bewertet haben – und Johannes den Preis für das Bild des Monats Mai von hundert Euro zugesprochen haben. Herzliche Gratulation!

Auf den Rängen dahinter finden sich vier weitere, bemerkenswerte Bilder:

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Naturfotografie:
Bedingungen sind relativ

Was sind “gute Bedingungen”? Für Fotografen gelten andere Massstäbe als für Touristen. Zur richtigen Einstellung gehört deswegen auch die richtige Ausrüstung, um aus dem Regenmorgen eine fotografische Party zu machen.

Meine Finger sind klamm, die Ärmel des dünnen REI-Jäckchens kleben bis zu den Ellenbogen an meinen nassen Armen. Die Kapuze meines Ponchos ist in der Mitte gerissen. Der prasselnde Regen läuft an der Plastikhaut ab und durchnässt meine leichte Nylon-Outdoor-Hose vom Knie an abwärts.

Ich nehme den Objektivdeckel ab, schütze die Frontöffnung mit der linken notdürftig gegen Regentropfen und wische schimpfend den Polfilter ab, der sich vor dem kalten Objektiv permanent beschlägt.

Da kommt Workshop-Leiter Don Smith auf dem Waldpfad um die Ecke und ruft mir begeistert zu: “Wir bleiben eine Stunde länger – die Bedingungen sind einfach grossartig!”

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Ephemicropolis und Bostitch-City:
Makro-Stadtlandschaften

Was man mit Makro-Fotografie auch noch machen kann: Illusionen einer futuristischen Welt – gebaut aus Heftklammern.

Der Schweizer Roger Albani, der auf fokussiert.com auch bereits mit einem Architekturbild vertreten war, hat eine Serie Stadtfotos geschossen, die der Romantik der Skyscraper-Klischees folgt und mit Silhouetten und Lichteinfällen operiert. Allerdings handelt es sich um Makro-Fotos, die dank geringer Schärfentiefe (Modell-Effekt, Fake Tilt/Shift) wie Aufnahmen grosser Städte aussehen. Uns hat Roger erzählt, dass er nicht von Peter Root’s Staple-Stadt Ephemicropolis inspiriert war, die aber nicht minder interessant ist:

Roger Albanis Bostitch City und Peter Roots Ephemicropolis
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (9 Bilder)

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Das Stativ in der Landschaftsfotografie (II):
Positive Nebenwirkungen

Ein Stativ bremst den Fotografen, es sorgt für Ruhe und eine feste Routine bei der Komposition – einige weitere Argumente für das Dreibein, das jeder Landschaftsfotograf mit sich rumschleppen sollte.

Profi Gary Hart ist Spezialist für Landschaftsfotografie und Instruktor

Das wichtigste Argument dafür, warum eine Landschaftsfotografin nie ohne Stativ unterwegs sein sollte, ist die Kompromisslosigkeit bei der Bildqualität – nur wenn Du die richtige Blende für Deine Komposition wählen kannst, hast Du eine Garantie für die beste Bildqualität. Das haben wir im ersten Teil dieses Stativ-Argumentariums geklärt.

Aber es gibt noch mehr Gründe, warum ein ernsthafter Landschaftsfotograf nicht ohne das Dreibein in die Gegend zieht.

Nehmen wir als erstes die zusätzliche Kontrolle, welche das Stativ beim kreativen Prozess der Komposition ermöglicht.

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Das Stativ in der Landschaftsfotografie (I):
Der wichtigste Ausrüstungsteil

Kein Teil des Equipments eines Landschaftsfotografen hat grösseren Einfluss auf die Bildqualität als der unbequemste: Das Stativ.

Gary Hart ist Landschaftsfotograf und Workshop-Instruktor in Kalifornien

Du spazierst gegen Sonnenuntergang den Ufern des Merced im Yosemite Nationalpark (lies: Jo semitti) entlang, als sich plötzlich ohne Warnung der mächtige El Capitan aus einer Wolkenwalze befreit; zu deinen Füssen mischt sich eine kristallklare Spiegelung der Szene mit den Granitblöcken im Wasser. Die Kamera ans Auge hebend, findest Du schnell heraus, dass eine Komposition bei 30mm Querformat am besten funktioniert.

Aber um den Capitan und den Vordergrund scharf zu halten, brauchst Du Blende 16:

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Urheberrecht:
Ist deine Fotografie ein “Werk”?

Dieser Artikel behandelte ursprünglich einen Aspekt des Urheberrechts, der allerdings nur in der Schweiz gültig ist und namentlich in Deutschland zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen führt. Ich habe ihn deshalb offline genommen und danke den Kommentatoren für Korrekturen und Hinweise.

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Hier sind einige nützliche und interessante Links zum Thema. Zu bedenken gilt es allerdings immer, dass das Recht im Detail wie auch in grösseren Fragen von Staat zu Staat und von Rechtssystem zu Rechtssystem abweichenkann. » weiterlesen

Fotowettbewerb des Familienministeriums:
…und danke für Eure Rechte

Dass Fotowettbewerbe bisweilen zur Beschaffung von Bildmaterial für kommerzielle Zwecke dienen, ist hinlänglich bekannt. Wenn sich allerdings das Deutsche Familienministerium auf solche zwielichtigen Wege begibt, grenzt das an einen Skandal.

Bereits im vergangenen Jahr hat der Fall des Fotowettbewerbs des Hamburg Cruise Centers für berechtigte Aufregung gesorgt: Die Bedingungen der Ausschreibung sicherten dem Center die Nutzungsrechte an den eingereichten Bildern – kostenlos.

Noch sehr viel weiter gehen die juristischen und moralischen Fragen, wenn ausgerechnet das deutsche Familienministerium auf den gleichen Trick setzt, um sich Bildmaterial zu beschaffen:

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Bildkritik und Fotografie:
Warum “gefällt mir” nutzlos ist

Eine Bildkritik sollte eine Beurteilung sein und kein Urteil. Der Unterschied? Ersteres hat Einfluss auf mein Können, letzteres nur auf die Stimmung.

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Ronny Ritschel ist kürzlich hier auf fokussiert.com in den Genuss einer Bildkritik gekommen. Ich sage das absichtlich so hochgestochen. Denn es mag sich jeder von uns fragen, wann er das letzte mal eine substantielle Einschätzung eines seiner oder ihrer Bilder durch einen Profi mit 30 Jahren Erfahrung erhalten hat (Ronny hat darüber gebloggt und sein Publikum auf Blogtimes nach ähnlichen Erfahrungen gefragt).

Ist nicht so wichtig, mag jetzt die eine oder der andere denken: Auf flickr kriege ich zu jedem publizierten Bild zehn, fünfzehn Beurteilungen von anderen.

Das stimmt nicht.

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