243 Artikel in der Kategorie Fotografieren auf fokussiert.com.
Samuel Aranda scheut als Fotojournalist keine Gefahren. Mit grade mal 21 Jahren reiste er für die spanische Nachrichtenagentur EFE in den Nahen Osten, um den Israelisch-Palästinensischen Konflikt zu dokumentieren.
Im letzten Jahr fotografierte der nun 33jährige in Tunesien, Ägypten, Libyen und dem Jemen Szenen aus dem Arabischen Frühling – eine dieser Aufnahmen wurde an der World Press Photo zum Pressefoto des Jahres gekürt. Ein Gespräch über Angst, Privatsphäre und das Geheimnis seines Erfolges.
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Im Rahmen der ONE hat Blogwerk einen Vortrag der Kanzlei Meili Pfortmüller und Keystone zum Thema Bildrecht organisiert.
Angelika Schlosser, Selina Staub und Sarah Zurmühle haben in ihrem Vortrag das Thema Bildrecht und speziell die Verwendung von Bildern im Internet und auf sozialen Plattformen fürs Publikum zugänglich gemacht. Wir alle wissen, dass wir Bilder nicht einfach so verwenden dürfen. Aber ist das wirklich allen immer so präsent? Folgende Erkenntnisse aus den Beispielen von Meili Pfortmüller sollte man sich gelegentlich wieder in Erinnerung rufen.
Was bedeutet Urheberrecht?
Ein Werk ist urheberrechtlich geschützt, wenn es unabhängig von seinem Wert oder Zweck, eine geistige Schöpfung der Literatur und Kunst ist, die individuellen Charakter hat. Der Urheber ist der Ersteller des Werkes, er darf über Art und Dauer einer Veröffentlichung verfügen. » weiterlesen
Macht es Sinn, im Zeitalter digitaler Fotografie ein analoges Filmformat wiederzubeleben?
Polaroid ist der Inbegriff der Sofortbildfotografie. Generationen sind mit Polaroid aufgewachsen, haben so ihre Erinnerungen festgehalten. Und doch stellte Polaroid 2008 nach über sieben Jahrzehnten die Produktion von Sofortbildfilmen in den letzten noch funktionstüchtigen Fabriken ein. Das war zumindest der Plan. » weiterlesen
Schwarz-Weiss-Bilder stehen hoch im Kurs. Franz Bogners reduziertes Schilfgras hat im August das Rennen der fokussiert-Konkurrenz gemacht.
Wir bitten um Entschuldigung für die massiv verspätete Meldung über das Siegerbild der August-Version der fokussiert.com-Fotokonkurrenz – unter anderem war ich vollkommen mit meinem neuen Job und einem Fotoworkshop auf Hawaii beschäftigt.
Aber die Kritiker haben gewählt, und oben aus schwang eine Fotografie, die durch ihre extreme Reduktion besticht:Franz Bogner sagt über seine Aufnahme:
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Auf der Suche nach neuen Lernmöglichkeiten sollte man vor Experimenten nicht zurückschrecken. FotoTV bietet am Sonntag eines: Die FotoTV.Challenge in Willich bei Düsseldorf.
Bisher ist mir FotoTV vor allem wegen der hochwertigen Interviews und Videoanleitungen aufgefallen – und auch wenn ich mein Abo viel zu wenig ausnütze, ruft sich der innovative Dienst immer wieder in Erinnerung.
Jetzt ist es eine Art “Battle” von Fotografen, die am Sonntag für Lehreffekte, Erfahrungen und spielerische Foto-Erlebnisse sorgen soll: An der FotoTV.Challenge messen sich vier Fotografinnen und Fotografen an verschiedenen Aufgaben, die sie unter Beobachtung des Publikums (und der FotoTV-Kameraleute) zu bewältigen haben. Jeder ist zu dem Event eingeladen, kann die Herangehensweise der Fotografen genau beobachten und hat natürlich die Möglichkeit, selber zu fotografieren. In den Pausen werden die Coaches kostenlos kleine Workshops und Demonstrationen geben – das ist uns einen kleinen “Werbespot” wert:
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Der Sieger unseres monatlichen Fotowettbewerbs heisst Johannes Heuckeroth. Sein Pano aus der Defense in Paris ist uns das Preisgeld von 100 Euro wert.
Stadtlandschaften der besonderen Art haben es uns im Mai angetan: Dass darunter zweimal Paris fungiert, ist allerdings ein Zufall.Johannes Heuckeroths Bild von der Defense in Paris ist genau genommen kein Foto, sondern ein Pano aus mehreren hochkant-Fotografien – und das ist, zusammen mit der Langzeitbelichtung und der Komposition, dermassen gut gelungen, dass die Kritiker es durchwegs hoch bewertet haben – und Johannes den Preis für das Bild des Monats Mai von hundert Euro zugesprochen haben. Herzliche Gratulation!
Auf den Rängen dahinter finden sich vier weitere, bemerkenswerte Bilder:
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Was sind “gute Bedingungen”? Für Fotografen gelten andere Massstäbe als für Touristen. Zur richtigen Einstellung gehört deswegen auch die richtige Ausrüstung, um aus dem Regenmorgen eine fotografische Party zu machen.
Meine Finger sind klamm, die Ärmel des dünnen REI-Jäckchens kleben bis zu den Ellenbogen an meinen nassen Armen. Die Kapuze meines Ponchos ist in der Mitte gerissen. Der prasselnde Regen läuft an der Plastikhaut ab und durchnässt meine leichte Nylon-Outdoor-Hose vom Knie an abwärts.
Ich nehme den Objektivdeckel ab, schütze die Frontöffnung mit der linken notdürftig gegen Regentropfen und wische schimpfend den Polfilter ab, der sich vor dem kalten Objektiv permanent beschlägt.
Da kommt Workshop-Leiter Don Smith auf dem Waldpfad um die Ecke und ruft mir begeistert zu: “Wir bleiben eine Stunde länger – die Bedingungen sind einfach grossartig!”
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Was man mit Makro-Fotografie auch noch machen kann: Illusionen einer futuristischen Welt – gebaut aus Heftklammern.
Der Schweizer
Roger Albani, der auf fokussiert.com auch bereits mit einem
Architekturbild vertreten war, hat eine Serie Stadtfotos geschossen, die der Romantik der Skyscraper-Klischees folgt und mit Silhouetten und Lichteinfällen operiert. Allerdings handelt es sich um Makro-Fotos, die dank geringer Schärfentiefe (Modell-Effekt, Fake Tilt/Shift) wie Aufnahmen grosser Städte aussehen. Uns hat Roger erzählt, dass er nicht von Peter
Root’s Staple-Stadt Ephemicropolis inspiriert war, die aber nicht minder interessant ist:
Roger Albanis Bostitch City und Peter Roots Ephemicropolis
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (9 Bilder)
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Ein Stativ bremst den Fotografen, es sorgt für Ruhe und eine feste Routine bei der Komposition – einige weitere Argumente für das Dreibein, das jeder Landschaftsfotograf mit sich rumschleppen sollte.
Profi Gary Hart ist Spezialist für Landschaftsfotografie und Instruktor
Das wichtigste Argument dafür, warum eine Landschaftsfotografin nie ohne Stativ unterwegs sein sollte, ist die Kompromisslosigkeit bei der Bildqualität – nur wenn Du die richtige Blende für Deine Komposition wählen kannst, hast Du eine Garantie für die beste Bildqualität. Das haben wir im ersten Teil dieses Stativ-Argumentariums geklärt.
Aber es gibt noch mehr Gründe, warum ein ernsthafter Landschaftsfotograf nicht ohne das Dreibein in die Gegend zieht.
Nehmen wir als erstes die zusätzliche Kontrolle, welche das Stativ beim kreativen Prozess der Komposition ermöglicht.
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Kein Teil des Equipments eines Landschaftsfotografen hat grösseren Einfluss auf die Bildqualität als der unbequemste: Das Stativ.
Gary Hart ist Landschaftsfotograf und Workshop-Instruktor in Kalifornien
Du spazierst gegen Sonnenuntergang den Ufern des Merced im Yosemite Nationalpark (lies: Jo semitti) entlang, als sich plötzlich ohne Warnung der mächtige El Capitan aus einer Wolkenwalze befreit; zu deinen Füssen mischt sich eine kristallklare Spiegelung der Szene mit den Granitblöcken im Wasser. Die Kamera ans Auge hebend, findest Du schnell heraus, dass eine Komposition bei 30mm Querformat am besten funktioniert.
Aber um den Capitan und den Vordergrund scharf zu halten, brauchst Du Blende 16:
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