333 Artikel in der Kategorie Fotografieren auf fokussiert.com.
Der sogenannte ‘Lensbaby- oder Tilt-Shift-Look’ erfreut sich einer gewissen Beliebtheit – Grund genug, Euch in einem zweiteiligen Tutorial unserer Reihe ‘Bildbearbeitung’ die Erstellungsmöglichkeiten mit Photoshop-Mitteln vorzustellen.
Einleitung
Methoden
Methoden (weiter)
Fazit
Methoden (weiter)
Radialer Weichzeichner mit Ausradieren

Radialer Weichzeichner, kreisförmig

Radialer Weichzeichner, strahlenförmig
Mein Favorit für die ‘wirklich krassen Effekte’ …
Wiederum dupliziere man die Ausgangsebene und füge auf der neu erstellten Bearbeitungsebene über das Menü ‘Filter’, Untermenü ‘Weichzeichnungsfilter’ nun den ‘Radialen Weichzeichner’ ein. Das Zentrum der Weichzeichnung muß durch Ziehen mit der Maus bei der Auswahl schon festgelegt werden, was ohne Vorschaufunktion und einer (unbenommen des Bildformats) immer quadratischen Auswahlfläche etwas Fingerspitzengefühl erfordert. » weiterlesen
Der sogenannte ‘Lensbaby- oder Tilt-Shift-Look’ erfreut sich einer gewissen Beliebtheit – Grund genug, Euch in einem zweiteiligen Tutorial unserer Reihe ‘Bildbearbeitung’ die Erstellungsmöglichkeiten mit Photoshop-Mitteln vorzustellen.
Einleitung
Methoden
Methoden (weiter)
Fazit
Einleitung
Der Name dieses ‘Looks’ rührt von den Lensbaby- und Tilt-Shift-Objektiven her, deren Bildergebnisse quasi auf Softwareebene simuliert werden. Ein Charakteristikum solcher Bilder sind ungewöhnliche, also von der Seherwartung deutlich abweichende Schärfeverläufe. Bei den Lensbaby-Objektiven (wie in meinem Tutorial zu dieser Objektivart schon beschrieben) ist dies gewöhnlich ein ‘Schärfepunkt bzw. -ring’, der sich aus der Mischung einer ’Schärfedehnung nach Scheimpflug’ und einer extrem kalottenförmiger Bildfeldwölbung ergibt; bei den einschlägigen Tilt-Shift-Objektiven resultiert ein ‘Schärfekeil’ durch die ’Schärfedehnung nach Scheimpflug’.
Passable Gründe, auf solche Möglichkeiten der Software zurückzugreifen, können sein … » weiterlesen
Der nachfolgende Artikel will zu einer Klärung der oben genannten, oftmals etwas widersprüchlich bzw. verwirrend verwendeten Begriffe beitragen und einige praktische Anwendungsbeispiele geben.
Lokalkontrast
Der Lokalkontrast (womit ich also die an anderer Stelle geläufigen Begriffe “Mikrokontrast” bzw. “Klarheit” subsummiere) steht nach meinem Verständnis an mittlerer Stelle zwischen Schärfung und Globalkontrast. Diese Auffassung bezieht sich auf das Verhalten der Parameter “Stärke” und “Radius”, wie ich es nun nachstehend erläutern möchte.
Konzeption
Das Verblüffende ist, daß sowohl die Schärfung wie auch die Verstärkung des Lokalkontrasts mit ein und demselben Instrument erfolgen kann, nämlich dem “Unscharf Maskieren” – es hängt maßgeblich von der Aussteuerung der Parameter ab.
Ich darf nochmals rekapitulieren (und aus dem dritten Teil meinem Tutorials zur Bildschärfung wie folgt zitieren): “Ein guter Ausgangswert bei ‘Unscharf Maskieren’ und ‘Selektivem Scharfzeichner’ sind Bildauflösung / 2 für die Stärke und Bildauslösung / 200 für den Radius. Für die Ansicht am Monitor oder im Internet errechnen sich daraus Werte von 36 bis 48 (72 bis 96 ppi/2) für die Stärke, 0,4 bis 0,5 für den Radius (72 bis 96 ppi/200), für den Tintendruck hingegen Werte von 150 bis 180 (300 bis 360 ppi/2) für die Stärke, 1,5 bis 1,8 für den Radius (300 bis 360 ppi/200).” » weiterlesen
Der nachfolgende Artikel will zu einer Klärung der oben genannten, oftmals etwas widersprüchlich bzw. verwirrend verwendeten Begriffe beitragen und einige praktische Anwendungsbeispiele geben.

Versteinerte Dialoge von Häberle und Pfleiderer
Die Verwirrung beginnt schon mit dem Begriff des sogenannten “Mikrokontrasts”: Zwar finden sich dazu im Internet manche Ausführungen im Rahmen der elektronischen Bildbearbeitung, doch ist es eigentlich ein Begriff, der aus der Objektivfertigung stammt und etwas über die Abbildungsgüte aussagt; und wie wenn dies noch nicht genug wäre, gibt es im Modul Camera Raw von Adobe Bridge und im Entwicklungsbereich von Adobe Lightroom noch den Begriff der sogenannten “Klarheit”. Aus anderen Programmen lassen sich noch weitere Bezeichnungen wie “Smart Contrast”, “HDR-Kontrast” oder schlicht “Details” ableiten …
Wie sollen wir – sofern wir den Anspruch haben, unseren Bildern durch sorgfältige Bearbeitung von Hand Geltung zu verschaffen und nicht alles den Automatiken zu überlassen – mit Werkzeugen arbeiten, deren Bauart und Auswirkungen uns nicht wirklich klar sind und die an verschiedenen Stellen auch noch unterschiedlich benannt sind? » weiterlesen
In dieser Artikelreihe werden Fragen der Schwarzweißfotografie mit digitaler Ausrüstung behandelt. Heute möchte ich Euch die Grundlagen, Bedeutung und Verwendbarkeit des Zonensystems vorstellen.
Heutige Verwendung
Ich möchte nun mit zwei Beispielen (einem einfacheren und einem etwas komplexeren) abschließen. In beiden Fällen ist unsere Fähigkeit zur “Prävisualisierung” gefragt – jener Gabe also, sich bereits in der Aufnahmesituation Gedanken zum fertigen Bild machen und eine entsprechende Vision entwickeln zu können.
Die Beschäftigung mit dem Zonensystem schult eben auch (über die nachstehenden praktischen Belange hinaus) jene Vorstellungskraft, über die Fotografen früherer Tage noch viel eher verfügten. Diese droht uns in Zeiten allfälliger Belichtungsautomatik verloren zu gehen, sie ebnet aber (sofern gepflegt) noch heute den Weg zu technisch gelungenen Bildern, die den eigentlichen Inhalt bestmöglich unterstützen.
Beispiel 1
Alltägliche Bildergebnisse beim Fotografieren mit Belichtungsautomatik: ein hellhäutiger Nordeuropäer (Zone VI) wirkt auf dem späteren Bild wie ein dunkelhäutiger Mittelmeeranrainer (Zone V); eine seitlich beschienene Schneefläche (Zone VII) wirkt plötzlich matschig grau (Zone V); oder eine schön durchgezeichnete Schattenpartie eines Gebäudes (Zone III) wirkt plötzlich flach und künstlich aufgehellt (Zone V). » weiterlesen
In dieser Artikelreihe werden Fragen der Schwarzweißfotografie mit digitaler Ausrüstung behandelt. Heute möchte ich Euch die Grundlagen, Bedeutung und Verwendbarkeit des Zonensystems vorstellen.
Aufbau
Das Zonensystem besteht aus elf Tonwertbereichen, die mit römischen Ziffern von 0 bis 10 (0, I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X) bezeichnet werden. Die Unterteilung folgt hierbei nicht den optischen Gegebenheiten, denn die Tonwerte verlaufen ja kontinuierlich von Schwarz nach Weiß und weisen keine natürliche Grenzen auf. Das geniale Konstrukt besteht vielmehr darin, daß die jeweils summierten bzw. gemittelten Werte eines Tonwertbereichs eine Verdoppelung gegenüber dem linksgelegenen Bereich darstellen, somit also jeweils den Unterschied eines ganzen Blendenwertes markieren. » weiterlesen
Als ich letzte Woche die Chrome Camera in Marly besichtigen durfte, habe ich erstmals mit der Royal Photographic Socitey Bekanntschaft gemacht.

Jahresausstellung der Photographic Society, London, 1858
Schon fast so alt wie die Fotografie ist die Britische Fotografische Vereinigung: im Jahr 1851 wurde erstmals ein Komitee gegründet, welche eine grosse Ausstellung mit über 600 Fotografien in der Gallery of the Society of Art organisierte. » weiterlesen
In dieser Artikelreihe werden Fragen der Schwarzweißfotografie mit digitaler Ausrüstung behandelt. Heute möchte ich Euch die Grundlagen, Bedeutung und Verwendbarkeit des Zonensystems vorstellen.
Einleitung

Eine neue Religionsstiftung?
Eine kurze Google-Suche ergibt für …
• “Ansel Adams“: knapp 6 Millionen Einträge
• “Fred Archer“: knapp 10 Millionen Einträge
• “Zone System“: etwa 500 Millionen Einträge (!)
Das Ergebnis mag doch überraschen. Ansel Adams ist ja weithin bekannt, Fred Archer schon weniger. Und das Zonensystem? Belegen die Zahlen womöglich, daß hierüber einerseits viel gemunkelt und spekuliert wird, andererseits enormer Erklärungsbedarf besteht?
Spötterstimmen (zu denen ich womöglich auch gehöre) sehen im “Zonensystemkult” ja schon Ansätze einer neuen Religionsstiftung: “verstehen tut es zwar keiner, aber gerade das macht es unglaublich wichtig …” – siehe Bild. » weiterlesen
Der nachfolgende, mehrteilige Artikel über die digitale Bildschärfung soll helfen, einige Antworten auf grundsätzliche Fragen (warum, wie, wann und was) der digitalen Bildschärfung zu finden.
Im zweiten Teil ging es um das “Wie” des Schärfens. In diesem dritten und letzten Teil möchte ich mich nun mit dem “Wann” und dem “Was” befassen, wann die Bilder also und welche Bildteile davon zu schärfen sind …
Wann?
Grundschärfung
Bei der Raw-Konvertierung ist eine Grund- bzw. Vorschärfung aus meiner Sicht unbedingt zu empfehlen (die Meinungen gehen hierzu auseinander, was ich nicht verhehlen will). Es geht hierbei ja nicht darum, ein Bild bereits druckfertig zu machen, sondern um den (im ersten Teil skizzierten) nötigen Ausgleich zum Tiefpaß- bzw. Antialias-Filter. “Wohldosiert” (ich komme darauf noch zurück) werden dadurch auch keine Artefakte erzeugt, sondern Grundlagen geschaffen, um in der nachfolgenden Ausarbeitung feinste Bilddetails sichtbar zu machen (eine Ausnahme stellen natürlich die Kameras ohne Tiefpaßfilter wie die D800 E von Nikon dar, deren Bilder keine solche Vorschärfung dulden).

Schärfegrade: unscharf, schärfer. leicht überschärft (von links nach rechts)
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Der nachfolgende, mehrteilige Artikel über die digitale Bildschärfung soll helfen, einige Antworten auf grundsätzliche Fragen (warum, wie, wann und was) der digitalen Bildschärfung zu finden.
Im ersten Teil ging es um das “Warum” des Schärfens. In diesem zweiten Teil möchte ich mich nun mit dem “Wie”, also den verschiedenen Methoden des Schärfens befassen …
Wie?
Unscharf Maskieren
Noch aus der Ära der analogen Dunkelkammer stammt (wie im ersten Teil bereits angedeutet) das Prinzip der “Schärfung durch Maskierung der Unschärfe”, kurz auch USM. Ich will diese analoge Prozedur ein wenig erläutern, da sie für das Verständnis der digitalen USM-Variante wichtig ist. Beim Film erzeugte man Schärfe (akzentuierte man also die Kontrastkanten) dadurch, daß man von einem unscharfen Negativ eine noch unschärfere Variante anfertigte und dann beide Bilder übereinander belichtete. Der Clou das Ganzen war, daß die noch unschärfere Variante als transparentes Positiv Verwendung fand – so gelang der verstärkte Schärfeeindruck dadurch, daß man vom unscharfen Ausgangsbild das noch unschärfere Zwischenbild quasi subtrahierte.

Schema der Wirkung des "Unscharf Maskierens"
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