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Kamerafernsteuerung:
Kreative Bilder einfacher gemacht

Moderne Kameras bieten viele neue Funktionen. Wir zahlen dafür, also sollten wir sie auch nutzen.

Selbstbildnis mit der Kamerafernsteuerung gemacht

Selbstbildnis mit der Kamerafernsteuerung gemacht

Viele Fotografen vergleichen die technischen Spezifikationen und Funktionen der Kameras, für die sie sich interessieren. Und das, obwohl man diese Funktionen nicht wirklich braucht oder sie später nutzt. In meiner ganzen „Fotografenlaufbahn“ habe ich z.B. die Serienbildfunktion vielleicht drei Mal genutzt. Und selbst da war es irrelevant, ob ich nun 4 oder 8 Bilder pro Sekunde machen konnte.

Moderne Kameras sind voll gepackt mit Funktionen, die über das „normale“ Fotografieren hinaus gehen. Man hat diese Funktionen bezahlt, warum also sie nicht ab und an nutzen? Mit etwas Kreativität und Experimentierfreude kann man mit diesen Funktionen interessante Bilder machen. So war es bei mir mit der Kamerafernsteuerung (nicht Tethering) per App.

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Tutorial Panorama-Fotografie (4/4):
Der Nodalpunktadapter

Aus der Hand ein breites Panorama zu schiessen ist sehr, sehr schwierig. Mit dem Stativ geht’s besser, aber am besten geht es mit Stativ und Nodalpunktadapter.

NPA_Details

Der Nodalpunktadapter (Affiliate-Link) ist ein an sich sehr wichtiges Instrument für die Panoramafotografie. Es wird erst am Ende dieses Panorama-Fotografie-Tutorials erwähnt, weil es zwar theoretisch immer verwendet werden müsste, in der Praxis tatsächlich nur für Panoramen nötig ist, bei denen Objekte sich recht nahe an der Kamera (wenige Meter und näher) vor einem deutlich weiter entfernten Hintergrund befinden; nimmt man z.B. in der Landschaft ein Panorama mit einer Normal- oder gar Telebrennweite auf, wo sämtliche Objekte ziemlich weit vom Kamerastandort entfernt sind, kann man auf diesen Adapter getrost verzichten.

Man kann einmal einen kleinen Test machen: mit der Kamera vor dem Auge und einem schwachen oder auch starken Weitwinkel-Objektiv drehe man sich langsam um die eigene Achse und beobachte genau die im Sucherbild erscheinenden Objekte (das kann man ruhig „indoor“ in einem großen Zimmer tun, wo sich z.B. ein Sessel oder Stuhl direkt vor der Nase vor dem Hintergrund einer Schrankwand o.ä. befindet). Achtet man genau auf ein solch nahe liegendes Objekt, wird man schon nach einer geringfügigen Drehung sehen, dass sich z.B. eine Stuhllehne vor dem Hintergrund des Schranks deutlich sichtbar verschiebt – und dies umso mehr, je weiter man sich selber dreht (bis dieses Objekt aus dem Sucher verschwindet).

Und genau diese Verschiebung würde auf den Bildern sichtbar, falls sie bei dieser Drehung aufgenommen worden wären.

Streng genommen kann ein Stitch-Programm zwei benachbarte Bilder mit solchen Verschiebungen nicht fehlerfrei im Überlappungsbereich zur Deckung bringen – im zusammengesetzten Bild würden deutliche Fehler an genau diesen verschobenen Bildteilen zu sehen sein, z.B. wäre die Stuhllehne mit einem geisterhaften Schatten versehen oder ähnliches.
Mittlerweile bringen es die guten Panoramaprogramme fertig, solche Verschiebung – wenn sie geringfügig sind – auszugleichen und ein fehlerfreies Gesamtbild zu liefern.
Fotografiert man also Panoramen (z.B. in der Landschaft ohne Objekte in der unmittelbaren Nähe), kann man sich den Nodalpunktadapter sparen; bei stark weitwinkligen Bildern mit Details „direkt vor der Nase“ sollte man ihn aber verwenden.

Was tut der Nodalpunktadapter?

Kurz gesagt: er lässt die Kamera nicht mehr um den Punkt drehen, der durch die Achse des Panoramakopfes definiert ist, sondern um eine Achse, die exakt durch den optischen Mittelpunkt des Objektivs läuft. Dazu muss der Schlitten des Adapters, auf dem eine cm-Skala markiert ist, an einem bestimmten Punkt fixiert werden, den man für die eigene Kamera und das Objektiv bestimmen muss.

Dafür ist bei den Nodalpunktadaptern eine genaue Anleitung beigefügt, wie man anhand mehrerer Versuchsfotos und wechselnden Einstellungen am Adapter diese korrekte Marke ohne Berechnungen sehr genau herausfinden und fixieren kann.

Der Adapter muss auf einem Stativ befestigt werden, dafür ist dann auch ein Kugelkopf geeignet. Wichtig ist, dass der Adapter mithilfe z.B. einer winzigen Wasserwaage oder einer Linse am Stativkopf exakt waagrecht ausgerichtet wird.

Wiederholt man den oben beschriebenen Versuch, indem man an der gleichen Position wie vorher die Kamera auf einem korrekt eingestellten NPA befestigt, so wird man bei der langsamen Drehung sehen, dass sich die besagte Stuhllehne nicht mehr vor dem Hintergrund verschiebt.

Wenn man bei dieser Drehung Bilder fotografieren würde, wären die Überlappungsbereiche ohne verschobene Objekte und könnten fehlerfrei zum Panorama verschmolzen werden.

Dieses Beispiel auf www.weitesgebirge.de ist mit einem Nodalpunktadapter aufgenommen worden in zwei übereinander liegenden Reihen.

Für die Verwendung des Adapters relevant ist z.B. die mit Blumen bewachsene Fläche vor den weit dahinter liegenden Hängen oder der mit Steinbrocken übersäte Hang vom Kamerastandort bis hinab zum See.

Tutorial Panorama-Fotografie (3/4):
Zusammenfügen, was zusammengehört

Die digitale Verarbeitung einer Serie von Fotografien zum Panorama kann mit sehr teurer oder mit frei verfügbarer Software bewerkstelligt werden. DIe Korrekturfähigkeiten der Software variiert allerdings stark.

Ein klassisches Gipfelpanorama vom Großen Widderstein im Allgäu, Brennweite 38 mm. © Dietrich Kunze

Ein klassisches Gipfelpanorama vom Großen Widderstein im Allgäu, Brennweite 38 mm. © Dietrich Kunze

Wenn die Belichtung, Fokussierung und Brennweiteneinstellung der Bilder korrekt angewendet worden sind, bleibt eigentlich nur noch der Feinschliff übrig, in dem die Weißabgleichwerte der Bilder harmonisiert und eventuelle Änderungen an Kontrasten, Tonwertkurven u.ä. vorgenommen werden. Deren Parameter sollten bei allen Bildern identisch sein.

Nun folgt endlich die Erstellung des Panoramas aus den Einzelbildern. Dazu benötigt man Software, die genau dieses Ergebnis liefert. Diese Programme werden häufig „Stitchprogramme“ oder „Stitchsoftware“ genannt (stitch – zusammenfügen, zusammenflicken etc.).

Software kann Fehler verzeihen

Es gibt zum einen Freeware aus dem Internet wie autostitch oder Hugin, die so etwas können oder kostenpflichtige Programme wie PanoramaStudio oder PTGUI (dies sind natürlich nur Beispiele, es gibt viel mehr Angebote). Wieviel oder ob man dafür Geld ausgeben will, muss entschieden werden. Es macht hier relativ wenig Sinn, die Vor- oder Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten einzeln darzustellen. Wenn man das erste Mal sich mit diesem Thema beschäftigt, kann man ohne weiteres erstmal mit kostenlosen Programmen oder mit Testversionen der Bezahl-Software in die Panorama-Welt hineinschnuppern.

Es kommt allerdings sehr schnell der Punkt, wo man feststellt, dass fehlerhaftes Bildmaterial (verschiedene Neigungswinkel der Kamera bei einzelnen Aufnahmen, schiefe Bilder, verschieden helle Aufnahmen) von unterschiedlichen Programmen unterschiedlich behandelt werden – das eine präsentiert ein Gesamtergebnis mit deutlichen Stitchfehlern ohne weitere Korrekturmöglichkeiten, ein anderes erlaubt Eingriffe über die sogenannten „Kontrollpunkte“ oder lässt die Einzelbilder untereinander neu ausrichten oder erlaubt nachträgliche Korrektur der Helligkeit der Einzelbilder etc.

Am Anfang sollte man schon mit fehlerhaftem Bildmaterial rechnen. Will man dann die Flinte nicht gleich ins Korn werfen, ist es nicht verkehrt, mit Testversionen anspruchsvollerer Programme auszuprobieren, was noch zu retten ist. Und nebenbei lernt man dadurch ganz praktisch dazu, wo die meisten Fehler bei der Panoramafotografie gemacht werden und bis zu welchem Grad diese im Nachhinein mit Programmen wieder ausgebügelt werden können.

Bei allen Unterschieden führen die meisten Stitch-Programme mindestens zwei Arbeitsgänge durch – erst werden nach Vorgabe die Einzelbilder ausgewählt und geladen und danach versucht das Programm, daraus ein neues digitales Bild zusammenzufügen.

Das erste Ergebnis eines geglückten Stitchings ist ein digitales Bild, das die Gesamtsicht der Einzelbilder ohne Brüche, sichtbare Übergänge und dergleichen darstellt: Es scheint, als wäre es als ein einziges Bild fotografiert worden. Normalerweise sind die oberen und unteren Ränder leicht versetzt oder gewellt – sie können mit dem letzten Arbeitsgang der Panorama-Software zu einem rechteckigen Endprodukt beschnitten werden.

Diese Art der Präsentation macht keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Blickwinkeln bis hin zu 360°, es kommt immer ein „flaches“ Bild heraus, das sich mehr oder weniger in die Breite ausdehnt.

Rundumsicht

Gerade aber für die komplette Rundumsicht bietet sich eine andere, sehr attraktive Variante der Präsentation an – manche Panorama-Software bietet zusätzlich die Möglichkeit, ein interaktives Rundumpanorama zu erstellen. Dieses ist dann in der Regel über einen Webbrowser aufrufbar, lässt den Betrachter mit Mausklicks und/oder Steuerungs-Buttons durch die komplette Rundumsicht wandern, herein- oder herauszoomen, nach oben oder nach unten schauen oder auch den kompletten „Rundgang“ langsam selbsttätig durchlaufen lassen etc. etc.

Für das Internet ist dies natürlich eine ausgezeichnete Präsentationsmöglichkeit.  Ein Beispiel dafür auf der Websitewww.weitesgebirge.de.

Im Vergleich dazu ein „flaches“ Panorama (es fehlen nur wenige Grad zu 360°)

Volle Auflösung!

Wichtig: bei der interaktiven Präsentation sollte das erstellte Panorama mit der vollen Auflösung der Einzelbilder erstellt werden, damit man dann im Browser an jeder beliebigen Stelle ganz nah heranzoomen kann, was ja gerade den Charme dieser Darstellungsweise ausmacht. Beim flachen rechteckigen 2D-Panoramen kann man ruhig auf die benötigte Auflösung von z.B. 1080 Pixel in der Höhe o.ä. verkleinern.

Tutorial Panorama-Fotografie (2/4):
Eine Frage der Wasserwaage

Zum Fotografieren hochauflösender Panoramen ist mehr als eine ruhige Hand gefragt: Die einzelnen Aufnahmen müssen den gleichen horizontalen Ausschnitt und den gleichen NEigungswinkel aufweisen. Unterwegs ist ein Stativ deshalb sehr von Vorteil.

Panorama, dass während eines Ballonfluges über Kitzbühel und dem Wilden Kaiser aufgenommen wurde, Brennweite 26 mm. © Dietrich Kunze

Panorama, dass während eines Ballonfluges über Kitzbühel und dem Wilden Kaiser aufgenommen wurde, Brennweite 26 mm. © Dietrich Kunze

Die im ersten Beitrag dieses Panorama-Fotografie-Tutorials erwähnten Regeln zur Einstellung der Kamera gewährleisten eine durchgängig gleiche Belichtung und Schärfe sowie einen sauberen Anschluss der Aufnahmen.

Eine weitere Anforderung kommt noch hinzu und ist unter Umständen – zumindest am Anfang – die schwierigste: Jede Aufnahme sollte nach Möglichkeit in absolut der gleichen Höhe wie die vorhergehende Fotografie gemacht werden und außerdem mit einer durchgängig identischen Ausrichtung der Kamera in der Horizontalen und der Vertikalen. Weiterlesen

Tutorial Panorama-Fotografie (1/4):
6 Regeln für die Aufnahme

Panorama des Annapurna, Himalaya

Panorama des Annapurna, Himalaya

Die digitale Fotografie hat neben vielen anderen Genres auch der Panorama-Fotografie Vorteile gebracht. Bei der Aufnahme der einzelnen Fotos allerdings gelten immer noch die gleichen Regeln, wie sie schon für Film-Panoramen anzuwenden waren.

Was versteht man unter „Panorama-Fotografie“? Am auffälligsten präsentiert sich ein Panoramabild durch seine extreme Breite, die einen deutlich weiteren Blickwinkel umfasst als ein „normales“ Einzelbild. Für diesen Blickwinkel gibt es keine Grenze, das Maximum ist die Rundumsicht von 360° in der Horizontalen. Dies ist auch in der Vertikalen möglich, ist aber dann auf einem flachen Medium wie einem Papierbild oder einem simplen Digitalbild am Computer nur sehr unvollkommen darstellbar.

Solche Panoramen entstehen aus ganz normalen einzelnen Fotografien, die im Prinzip mit jeder normalen Kamera gemacht werden können. Es ist lediglich notwendig, dass jedes Bild an das vorherige anschließt, indem es das jeweilige Vorgängerbild um ein Stück überlappt (da kann man einen Bereich von 20 bis über 30% wählen). Weiterlesen

Wahrheitsanspruch:
Fotografie und die Realität

Die Kamera lügt nicht, sagt man. Sind Fotografien deshalb immer ein Abbild der Wahrheit? Eigentlich fängt deren Manipulation bei der Wahl der Belichtungszeit und des Bildausschnitts an.

Zu welcher Tageszeit wurde dieses Bild gemacht?

Zu welcher Tageszeit wurde dieses Bild gemacht?

Selbstverständlich „lügt“ die Kamera nicht, denn dazu gehört ein freier Wille. Lügen bedeutet ja, dass man, obwohl man die Wahrheit kennt, die Unwahrheit sagt. Es ist also eine bewusste Entscheidung, zu der ein elektronisches Gerät nicht fähig ist. „Lügen“ kann allerdings der Fotograf. Und sein Werkzeug dafür kann durchaus eine Kamera sein.

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Andere Foto-Perspektive:
Zwei Schritte nach rechts,
einer nach hinten

Manche Motive muss man einfach fotografieren, wenn man vor Ort ist. Dabei kann die digitale Grossbildjagd ihre Eintönigkeit verlieren, wenn man einen Perspektivwechsel anstrebt. Nach dem obligaten Blattschuss werden dabei viele andere Optionen ausprobiert.

Hamburg Speicherstadt von der Poggenmühlenbrücke aus © PS

Hamburg Speicherstadt von der Poggenmühlenbrücke aus, neuer Blick © PS

Ich war (mit Kamera und allem) in Hamburg, und das Wetter war grossartig. Was sage ich: Hamburg (Affiliate-Link) war grossartig. Tolle Stadt, Motive überall, und mit dem Hotel in Hafen City war klar, dass ich das Foto auch machen würde.

Welches? Also, kommt schon. Weiterlesen

«Doppelt Gesehen» hinter den Kulissen:
Das Doppelporträt

Für unser juriertes Leser-Fotobuchprojekt suchen wir derzeit Einreichungen, die für Euch das Thema „Doppelt Gesehen“ beschreiben, also Aufnahmen, in denen die Zahl Zwei eine Rolle spielt. Diesbezüglich haben mich ein paar Leser zu den Bildern privat befragt, die wir in den Materialien online benutzt haben. Vielleicht bekommt die/der eine oder andere von Euch dadurch ja Anregungen allgemein zu einem Fotoprojekt, oder Ihr habt etwas Ähnliches in Eurem Fundus, das Ihr zum Wettbewerb einschicken möchtet.

In diesem Beitrag: das Doppelporträt.

(c) Sofie Dittmann

(c) Sofie Dittmann

Seitdem ich fotografiere, bin ich mit allem möglichen am Experimentieren, besonders auch, was Porträts angeht. Ich fotografiere gerne Porträts, aber nach einer Weile wird es langweilig, einfach nur „normale“ Bilder von Leuten zu machen. Also kamen konsequenterweise irgendwann Make-up, Accessoires, und wie in diesem Fall Schwarzlicht. Ja, Schwarzlicht. Weiterlesen

«Doppelt Gesehen» hinter den Kulissen:
Das Diptychon

Für unser juriertes Leser-Fotobuchprojekt suchen wir derzeit Einreichungen, die für Euch das Thema „Doppelt Gesehen“ beschreiben, also Aufnahmen, in denen die Zahl Zwei eine Rolle spielt. Diesbezüglich haben mich ein paar Leser zu den Bildern privat befragt, die wir in den Materialien online benutzt haben. Vielleicht bekommt die/der eine oder andere von Euch dadurch ja Anregungen allgemein zu einem Fotoprojekt, oder Ihr habt etwas Ähnliches in Eurem Fundus, das Ihr zum Wettbewerb einschicken möchtet.

In diesem Beitrag: das Diptychon.

Doll House Dream Visions #7 - (c) Sofie Dittmann

Doll House Dream Visions #7 – (c) Sofie Dittmann

Ich habe ein Verhältnis von Haßliebe zu Barbiepuppen. Als ich klein war, durfte ich aus mehreren Gründen keine haben, und als ich dann später doch durfte, war ich sie sehr schnell leid. Die damals noch grundsätzlich langen, geraden blonden Haare waren irgendwann nicht mehr so schön seidig, und viel tun konnte man mit ihnen auch nicht, denn die Rolle, die eine jede zu spielen hatte, war irgendwo bereits in der Packung mit vorgezeichnet. Auf der anderen Seite sind sie auch Jahrzehnte nach ihrer Erfindung immer noch ein Dauerbrenner auf der Wunschliste junger Mädchen, und auch unsere Tochter durfte mit ihnen spielen. Weiterlesen

Fotografische Selbstzweifel:
Zerdenke Deine Bilder nicht

Was wohl die Kluge Else tun würde, wenn man ihr heutzutage eine Digitale Spiegelreflex-Kamera in die Hand drückte?

Fotografie © Sofie Dittmann

© Sofie Dittmann

Es ist schon eine Weile her, da habe ich darüber nachgedacht, eine Serie von Abstrakten bei einer namhaften Kunstfotografiezeitschrift in den USA einzureichen. Ich habe es mir hin- und herüberlegt, war kurz davor, sie abzuschicken, habe es dann schlußendlich doch nicht gemacht, weil ich mich selbst davon überzeugt hatte, das kapiert keiner, das bringt doch nichts, sie werden sie ablehnen. Kurz darauf haben sie einen Beitrag von jemandem veröffentlicht, der ähnliche Abstrakte fotografiert hatte. Anstatt die Fotografien einfach abzuschicken und die Leute die Entscheidung selbst treffen zu lassen, habe ich die Sache so lange zerdacht, bis jemand anderer zugeschlagen hat. Weiterlesen