225 Artikel in der Kategorie Fotografieren auf fokussiert.com.
Wer als Landschaftsfotograf bei vermeintlich “schlechtem” Wetter den inneren Schweinhund niederringt, dem winkt als Belohnung die Energie für Monate voller Motivation. Ein Erlebnisbericht.
Ich habe mir am Wochenenden auf dem Rückweg von Las Vegas (von der Elektronikmesse CES) einen Umweg durch die östliche Sierra Nevada gegönnt, um noch ein oder zwei Landschaftsshootings mitzunehmen. Die Fahrt durchs Death Valley nach Lone Pine und von da aus nach Norden via Bishop an den Mono Lake bietet eine Strecke voller versteckter Schönheiten. Aber häufig verstecken sich die grössten Schönheiten hinter nichts anderem als dem inneren Schweinehund. Wie wir gleich sehen werden.
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Lightpainting wird als Technik meist bei Nachtaufnahmen in der Natur angewandt. Dabei lässt sich auch im Studio mit Langzeitbelichtung und Taschenlampen-Malerei Spannendes erzeugen.
Dierk Topp ist Fotograf aus Leidenschaft und hat nach eigenen Angaben schon mit “ungefähr allem” fotografiert, was Bilder aufnehmen kann – vom Papprohr mit Loch bis zur Gigapan-Anlage mit 800 Megapixeln. Auf fokussiert.com sind bisher zwei seiner Bilder in der Kritik veröffentlicht worden.
Er hat uns aber auch eine Serie von Pflanzen- und Blumenbildern geschickt, die faszinierend anders wirken. Auf Nachfrage hat Dierk mir erklärt, dass es sich um Lightpainting-Bilder handelt – und diese Technik beschreibt er hier:
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Im fahrenden Auto lassen sich nachts originelle Bilder schiessen. Ein Stativ, gute Strassen und wenig Gegenverkehr vorausgesetzt.
Gefunden habe ich die Idee für dieses Bild bei den Webperlen von Fotoholikerin Julia Stern; die verweist auf dphotojournal.com, und dort wird die Technik von Fotograf Ben McLeod erklärt, der es mit seinen Autofahrt-Bildern zu einer beachtlichen Perfektion gebracht hat.
Meine sind beim ersten Selbstversuch nicht ganz so sauber gelungen (was vielleicht auch am weit weniger sauberen Auto liegt), aber es war ein Heidenspass, mit klickender Kamera in San Francisco rumzukurven:
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Mondbilder aus San Francisco: Diesmal hat’s fast rundherum geklappt. Die letzte Knacknuss bei der Planung von Vollmond-Bildern bleibt die Höhe des Mondes zu einer bestimmten Zeit.
Es hat sich diesmal wirklich gelohnt: Ich habe zum wiederholten Male ausgiebig mit Winkelmesser und Mondstandstabellen herumprobiert und in Google Earth nach Standorten gesucht – und diesmal sogar den wichtigsten in der Stadt vorgängig ausgekundschaftet. Am ersten der beiden Mondshooting-Tagen war der Erdtrabant zwar ein bisschen hoch über meinem Motiv, aber der flammende Himmel – Waldbränden in Südkalifornien sei Dank – hat mich mehr als entschädigt. Die Bilder in der Stadt am Donnerstag gelangen fast genau so, wie ich sie geplant hatte.
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Am Donnerstag herrscht Vollmond, und die Zeiten von Sonnenuntergang und Mondaufgang erlauben diese Woche grandiose Mondfotos.
Inzwischen schon fast eine Tradition auf fokussiert – die monatliche Vollmondwarnung, für einmal nicht zu spät:
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Wasser als Motiv erlaubt eine Unmenge an fotografischen Effekten. Ein paar Spielereien mit der Verschlusszeit am Ufer des Pazifik zeigen, dass hier der Fotograf das Motiv gestaltet.
Wer den Ozean vor der Haustüre hat, sollte als Fotograf dankbar sein: Die Küste bietet Unmengen an spannenden Motiven. Neben vielen anderen Dingen ist die Brandung – die bewegte Wassermasse selber, die Landschaft und Lebewesen zugleich zu sein scheint – ein Abenteuer für sich. Kaum sonstwo spielt die Belichtungszeit in der Landschaftsfotografie eine grössere Rolle, kann das Motiv selber durch die Wahl der Verschlusszeit vom Fotografen gestaltet werden. Die Unterschiede zwischen Langzeit- und Kurzbelichtung machen ganze Bilderwelten aus.
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Ralf Augustin wollte (wieder) in die Fotografie einsteigen. Statt orientierungslos auf Bildersuche zu gehen, hat er sich ein Projekt gegeben. Das Resultat ist eine Bildserie, die sich sehen lassen kann.
Das Bild vom Sprungtum im Strandbad war der Anlass für mich, den Lehrer und Fotografen Ralf Augustin zu kontaktieren: Er hatte selber in der Bildbeschreibung angemerkt, dass die Fotografie Teile einer Serie, eines fotografischen Projekts war.
Winter am Bodensee - © Ralf Augustin
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Erstens hat mich die besprochene Aufnahme gefesselt, wie man der Kritik wohl unschwer anmerkt. Und zweitens höre ich immer wieder (und stelle es auch bei den Profis fest), dass man sich als Fotograf am schnellsten weiter entwickelt und Fortschritte macht, indem man sich einem konkreten Projekt widmet.
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Nachts zu fotografieren ist dank Digitalkameras noch aufregender geworden: Die Belichtung gelingt eigentlich immer. Tatsächlich ist die Gefahr der Überbelichtung am grössten.
Na gut, ich gebs zu: Ich bin mondsüchtig. Das hier wird ein weiteres Mondfoto-Posting, jedenfalls teilweise – Mondhasser, bitte nicht gleich wegklicken, es gibt noch ein paar andere Bilder, die ihr gerne kommentieren könnt.
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Wer den idealen Tag für Mondfotografie, den Tag vor Vollmond, verpasst, kann auf kreative Varianten der Mondfotografie zurückgreifen.
Ich könnte mir die Haare raufen: Wie im letzten Mondfotografie-Artikel angekündigt, habe ich mir alle verbleibenden Vollmond-Tage des Jahres im Kalender markiert – aber zu wenig acht gegeben und den für Mondfotografie idealen Tag vor dem Vollmond, an dem Sonnenuntergang und Mondaufgang sich perfekt überschneiden, verpasst.
Nun, das ist zwar schade, denn in der Tat gibt es die idealen Verhältnisse für solche Mondfotos nur zwölf Mal pro Jahr (wenn man auf dem Mondaufgang beharrt). Aber es gibt Varianten für spannende Mondfotos, allerdings mit anderen Problemen:
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Sportfotografie stellt spezifische Anforderungen – in jeder einzelnen Sportart. Dieses Einsteigerbuch verleiht einen guten Überblick und vermag zu einem Versuch zu reizen. Illustriert mit grossartigen Fotos, bietet das Buch aber vor allem technische und organisatorische Informationen.
Bei meiner täglichen Durchsicht einiger Tausend Agentur-Fotos auf der Suche nach den faszinierendsten und fotografisch spannendsten Newsbildern schaue ich mir zwangsläufig sehr viele Sportbilder an.
Und obwohl ich dieses Genre ursprünglich aus den “Fotografien aus 24 Stunden” ausschliessen wollte, lässt sich nicht verleugnen, dass es fast täglich herausragende, umwerfend attraktive Bilder hervorbringt.
Grund genug, sich mit der Sportfotografie ein wenig näher zu befassen. Ein neues Buch aus dem Data-Becker-Verlag, “Faszination Sportfotografie” (Affiliate-Link) vom preisgekrönten Sportfotografen Laci Perényi und Autor Jörg Walther, bietet einen umfassenden Einstieg in ein extrem vielfältiges Thema. Ein Vorweg-Fazit:
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