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	<title>fokussiert.com &#187; Fotografieren</title>
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		<title>Samuel Aranda erzählt&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
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		<description><![CDATA[Samuel Aranda scheut als Fotojournalist keine Gefahren. Mit grade mal 21 Jahren reiste er für die spanische Nachrichtenagentur EFE in den Nahen Osten, um den Israelisch-Palästinensischen Konflikt zu dokumentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Samuel Aranda scheut als Fotojournalist keine Gefahren. Mit grade mal 21 Jahren reiste er für die spanische Nachrichtenagentur EFE in den Nahen Osten, um den Israelisch-Palästinensischen Konflikt zu dokumentieren. </h4>

<p>Im letzten Jahr fotografierte der nun 33jährige in Tunesien, Ägypten, Libyen und dem Jemen Szenen aus dem Arabischen Frühling – eine dieser Aufnahmen wurde an der World Press Photo zum Pressefoto des Jahres gekürt. Ein Gespräch über Angst, Privatsphäre und das Geheimnis seines Erfolges.<br />
 <span id="more-27853"></span><br />
<a href="http://fokussiert.com/2012/05/21/samuel-aranda-erzaehlt/samuelaranda/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2012/05/samuelaranda-450x298.jpg" width="450" height="298"  alt="" /></a><br />
<strong>Interview: Raoul Abea<br />
</strong><br />
<em><strong>Herr Aranda, wann haben Sie für die Fotografie Feuer gefangen?</strong><br />
</em>Das hat sich so ergeben. Ich war 18, als ich angefangen habe meine Graffitis zu fotografieren. Mit der Zeit begann ich, auch die Umgebung aufzunehmen. Bald haben Zeitungen angefangen, die Bilder zu kaufen, der Rest ist Geschichte. </p>
<p><em><strong>Sie haben also nie eine fotografische Ausbildung genossen?</strong></em><br />
Nein, habe ich nicht.</p>
<p><strong><em>Was für eine Ausrüstung nutzen Sie im Berufsalltag?</em></strong><br />
Ich arbeite mit einer Nikon D700 und einem 35 mm Objektiv.</p>
<p><strong><em>Was braucht es, um ein guter Kriegsfotograf zu sein?</em></strong><br />
Die Fähigkeit, sich auf Menschen einzulassen. Die Arbeit in Jemen ist ein gutes Beispiel. Es war einfach, mich mit den Einheimischen zu identifizieren, da ich ihren Kampf um Demokratie gut nachvollziehen konnte. Ich konnte mich in sie hineinfühlen, was sich auf die Qualität der Bilder auswirkt. </p>
<p><strong><em>Sie reisen zu den Gefahrenherden dieser Erde und arbeiten in Kampfgebieten – Haben Sie nie Angst?</em></strong><br />
Sicher. Ständig. </p>
<p><em><strong>Warum tun Sie sich das an und setzen für ein paar Bilder Ihr Leben aufs Spiel?</strong><br />
</em>Es mag eine gefährliche Arbeit sein, aber sie erfüllt mich. Ich selbst hatte früher wenig Perspektiven und Chancen. Nun bin ich in der Lage, anderen Menschen mit ähnlichen Voraussetzungen zu Aufmerksamkeit zu verhelfen und sie in ihren Zielen zu unterstützen. </p>
<p><strong><em>Wie steht es mit dem Geld, ist das auch ein Motivator?</em><br />
</strong>Niemand macht diesen Job wegen des Gelds. Man verdient mehr, wenn man Bilder von Paraden für eine Lokalzeitung schiesst. Wenn das die einzige Motivation ist, dann wird man diesen Beruf nach ein oder zwei Jahren an den Nagel hängen; was die meisten Anfänger übrigens auch tun.</p>
<p><strong><em>Was hält Ihre Partnerin von Ihrer risikoreichen Berufswahl?</em><br />
</strong>Sie ist Kanadierin, arbeitet für BBC Radio und hat so ziemlich die gleichen Reiseziele wie ich. Meist reisen wir zusammen und sind demnach gleichermassen gefährdet. </p>
<p><strong><em>Möchten Sie Kinder?</em><br />
</strong>Ja. Um ehrlich zu sein versuche ich grade, welche zu kriegen! Aber meine Freundin sieht zur Zeit von einer Schwangerschaft ab – warum wohl! (lacht) </p>
<p><strong><em>Würde ein Kind die Einstellung zu ihrem Beruf ändern?</em><br />
</strong>Das kann ich zum jetztigen Zeitpunkt nicht beantworten. Aber ich rufe Sie an, wenn es so weit ist!</p>
<p><strong><em>Ihr preisgekröntes Foto zeigt eine Mutter, die ihren verwundeten Sohn in den Armen hält. Wie reagieren Menschen in Krisengebieten, wenn sie von Ihnen fotografiert werden?</em></strong><br />
Menschen im Nahen Osten reagieren sehr positiv auf mein Interesse an ihrem Schicksal. Sie wissen, dass Öffentlichkeit wichtig ist, um ihre Ziele zu erreichen. Sie haben also nichts dagegen, wenn ich sie ablichte – ganz im Gegenteil. Natürlich sind nicht alle Parteien von meiner Arbeit begeistert, weshalb man sich vor dem Militär und Regimeanhängern in Acht nehmen muss.</p>
<p><strong><em>Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, die Privatsphäre des Einzelnen aber auch. Wo liegt bei Ihnen die Schmerzgrenze?</em></strong><br />
Diese Perspektive ist eine typisch westliche. Ich habe hier mal eine Frau aufgenommen, die im Park mit ihrem Kind spielte. Sie ist ausgerastet und wollte alles über mich, meine Absichten und den Zweck der Fotos wissen. Hier im Westen ist man von Angst beherrscht. Denken Sie wirklich, dass sich die Mutter eines erschossenen Demonstranten über Privatsphäre Gedanken macht? Wenn Sie die Veröffentlichung der Bilder überhaupt bemerkt, ist sie höchstens froh darüber, dass der Tod ihres Sohnes nicht unbemerkt passierte. Menschen in Krisengebieten sind dankbar für die Aufmerksamkeit. Folglich setze ich mir diesbezüglich keine Grenzen, solange die Fotos den Menschen und dem journalistischen Zweck dienen.  </p>
<p><strong><em>Hat die Auszeichung viel verändert?</em><br />
</strong>Ich bin um 10’000 Euro und eine Kamera reicher und habe neue potentielle Arbeitgeber. Aber um ehrlich zu sein: für mich hat sich nicht viel geändert, was ich auch begrüsse. Wenn ich die Pressereise beendet habe freue ich mich wieder auf meinen Berufsalltag. </p>
<p><strong><em>Verfolgen Sie neue Projekte?</em><br />
</strong>Ja, ich möchte in die arabische Welt zurückkehren und ihre Schönheit zeigen. Bis jetzt wird immer nur ihre Brutalität und Verzweiflung gezeigt. Aber das ist eine extrem einseitige Sicht. Ich möchte die freudvolle und lebensbejahende Seite der muslimischen Welt bekannter machen. </p>
<p><strong><em>Was raten Sie jemandem, der in den Bildjournalismus einsteigen möchte?</em><br />
</strong>Bevor du in eine teure Ausrüstung investierst, solltest du deine Motivation überprüfen. Und wenn du dir deiner Berufswahl wirklich sicher bist, brauchst du als Kriegsfotograf erst mal Geduld. Nur in einem Kriegsgebiet zu sein und Fotos zu schiessen garantiert noch keine Aufträge oder Käufer. Und auch eine gute Ausrüstung und solides Handwerk sind nichts wert ohne Mitgefühl für die Menschen vor der Linse.</p>
<p><strong><em>Wann ist eine Aufnahme gut?</em><br />
</strong>Wenn sie es schafft, Gefühle zu vermitteln. Wenn Sie sich mein Preisfoto genauer ansehen, werden Sie feststellen, dass Licht und Fokus alles andere als perfekt sind. Es wird jedoch weltweit verstanden. Es weckt Mitgefühl. Und das macht es zu einer guten Aufnahme. </p>
<p><strong><em>Und wie schafft man es, Gefühl zu transportieren?</em><br />
</strong>Dazu müssen Sie eine Beziehung zu den Personen aufbauen können, die Sie fotografieren. Wenn Sie sich vor dem fürchten, was Sie grade ablichten, werden Sie nie ein gutes Bild machen können. </p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2012/04/19/keystone-praesentiert-world-press-photo-12-%e2%80%93-fokussiert-com-verlost-eintritte/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2012/04/133555243-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2012/04/19/keystone-praesentiert-world-press-photo-12-%e2%80%93-fokussiert-com-verlost-eintritte/">KEYSTONE präsentiert World Press Photo 12: fokussiert.com verlost Eintritte</a></b><br /><font size="2">Samuel Aranda hat das beste Pressefoto des Jahres 2011 geschossen. Der World Press Photo Contest ist der renommierteste Pressefoto-Wettbewerb der Welt. </font><font color="#aaa">(19. April 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/02/13/fotografien-aus-12-monaten-worldpressphoto-awards-2010/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/02/130652/wrldprsspht_1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/02/13/fotografien-aus-12-monaten-worldpressphoto-awards-2010/">Fotografien aus 12 Monaten: Worldpressphoto Awards 2010</a></b><br /><font size="2"><p>Die besten Presse-Fotos des Jahres 2009 sind gekürt. Alle sind dramatisch, viele sind leider blutig und schockierend.</p> </font><font color="#aaa">(13. Februar 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2008/11/11/die-kameramaenner-von-verdun-der-foto-krieg-fand-im-saale-statt/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/11/weltkrieg_neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2008/11/11/die-kameramaenner-von-verdun-der-foto-krieg-fand-im-saale-statt/">Die Kameramänner von Verdun: Der Foto-Krieg fand im Saale statt</a></b><br /><font size="2">Im ersten Weltkrieg wurde bereits eifrig fotografiert und gefilmt. Doch den wahren Krieg bekamen wir nachher nicht gezeigt. </font><font color="#aaa">(11. November 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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		<title>Bildrecht im Internet</title>
		<link>http://fokussiert.com/2012/05/16/bildrecht-im-internet/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Hess</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der ONE hat Blogwerk einen Vortrag der Kanzlei Meili Pfortmüller und Keystone zum Thema Bildrecht organisiert. Angelika Schlosser, Selina Staub und Sarah Zurmühle haben in ihrem Vortrag das Thema Bildrecht und speziell die Verwendung von Bildern im Internet und auf sozialen Plattformen fürs Publikum zugänglich gemacht. Wir alle wissen, dass wir Bilder nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Im Rahmen der ONE hat Blogwerk einen Vortrag der Kanzlei Meili Pfortmüller und Keystone zum Thema Bildrecht <a title="Vortrag Bildrecht an der ONE" href="http://www.blogwerk.com/2012/04/02/one-vortrag-bildverwendung-im-internet-was-es-zu-beachten-gilt/">organisiert</a>.</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2012/05/16/bildrecht-im-internet/facebook/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2012/05/facebook-443x300.png" width="443" height="300"  alt="" /></a></p>
<p>Angelika Schlosser, Selina Staub und Sarah Zurmühle haben in ihrem Vortrag das Thema Bildrecht und speziell die Verwendung von Bildern im Internet und auf sozialen Plattformen fürs Publikum zugänglich gemacht. Wir alle wissen, dass wir Bilder nicht einfach so verwenden dürfen. Aber ist das wirklich allen immer so präsent? Folgende Erkenntnisse aus den Beispielen von Meili Pfortmüller sollte man sich gelegentlich wieder in Erinnerung rufen.</p>
<p><strong>Was bedeutet Urheberrecht?<br />
</strong><br />
Ein Werk ist urheberrechtlich geschützt, wenn es unabhängig von seinem Wert oder Zweck, eine geistige Schöpfung der Literatur und Kunst ist, die individuellen Charakter hat. Der Urheber ist der Ersteller des Werkes, er darf über Art und Dauer einer Veröffentlichung verfügen. <span id="more-27805"></span>Er bestimmt auch über die strafrechtliche Verfolgung bei Missbrauch seiner Bilder. Der rechtliche Schutz geistigen Eigentums dauert ab dem Zeitpunkt der Erstellung bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.</p>
<p><strong>Wann kommt das Urheberrecht zum Tragen?<br />
</strong>Bei einer Verwendung von Bildern in Drucksachen wie Flyern, Broschüren, usw. aber auch bei der Veröffentlichung von Fotos im Internet gilt das Urheberrecht: Die Bilder gehören dem Ersteller. Sie dürfen also nicht einfach für die neue Webseite von Firma Sowieso aus dem Internet kopiert werden. Das Urheberrecht gilt auch für Blogs. Vom Urheberrecht ausgeschlossen ist der Eigengebrauch: Jedes (fremde) Bild darf beispielsweise als Poster in der Küche aufgehängt werden.</p>
<p><strong>Die Krux mit Facebook<br />
</strong>Bei der Verwendung von Bildern auf den sozialen Plattformen wird es so richtig kompliziert. Facebook schreibt in den AGB folgenden Text: &#8220;Sie übertragen Facebook hiermit eine unabänderliche, unbefristete, nicht exklusive, übertragbare, hiermit vollständig bezahlte, weltweit gültige Lizenz (mit dem Recht sie weiter zu lizenzieren), alle Nutzer-Inhalte zu verwenden, kopieren, veröffentlichen, streamen, speichern, öffentlich aufzuführen, zeigen, übertragen, scannen, neu zu formatieren, verändern, redigieren, übersetzen, auszugsweise zu nutzen, adaptieren und zu verbreiten, die Sie bei Facebook einstellen (…)&#8221;. Das bedeutet, dass die Nutzungsrechte bei Klick auf den OK-Button automatisch ausgeweitet werden und Facebook die Möglichkeit hat, sämtliche Inhalte, welche je gepostet wurden, auf der ganzen Welt für jeden beliebigen Zweck zu verwenden. Was ist aber nun, wenn das Bild gar nicht mir gehört? Nur weil wir ein Bild für einen Prospekt gekauft haben oder von einem Fotografen eigens für unsere Firma machen liessen, bedeutet das nicht, dass das Bild auch Facebook gepostet werden darf; wir können nicht die Rechte für etwas übertragen (und das tun wir ja, weil wir den AGBs zugestimmt haben), das uns nicht gehört. Bildagenturen bieten seit Neuestem eine Lizenz für Social Media an. Mit dem Hausfotografen sollte man diesen Punkt unbedingt klären. Oft kann mit dem Urheber der Bilder ein &#8220;Deal&#8221; vereinbart werden, etwa, in dem man Name und Link zum Bild publiziert oder seine Seite &#8220;liked&#8221;.</p>
<p><strong>Fast alle bewegen sich in der Grauzone<br />
</strong>Die Problematik geht über das Posten von Bildern in unserem Facebook-Profil hinaus. Noch sind die Gesetze nicht so weit, dass das Thema &#8220;sharing&#8221; auf Social Media Plattformen geklärt wäre. Social Media lebt vom Teilen, auf Facebook wird geliked und geshared. Und im Grunde dürften wir weder ein Twitpic retweeten noch ein Bild bei Facebook liken, weil da ja dann das Thumbnail in unserer Timeline erscheint. Hier bewegen wir uns in einer Grauzone; wo kein Kläger, da kein Richter. Wichtig ist, sich der Problematik bewusst zu sein. Fotografen sollten sich überlegen, wie sie damit umgehen wollen und das Thema mit ihren Kunden klären.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
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        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/02/11/urheberrecht-ist-deine-fotografie-ein-werk/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/02/christophmeili-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/02/11/urheberrecht-ist-deine-fotografie-ein-werk/">Urheberrecht: Ist deine Fotografie ein "Werk"?</a></b><br /><font size="2">Fotorecht und Urheberrecht: Einige Links zum Thema  </font><font color="#aaa">(11. Februar 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/02/11/kunstwerk-fotografie-problematische-interpretation/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/02/luftangriff-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/02/11/kunstwerk-fotografie-problematische-interpretation/">Kunstwerk-Fotografie: Problematische Interpretation</a></b><br /><font size="2">Kann eine Fotografie eines Kunstwerks selbst Kunst sein? Und welche Kriterien gilt es zu erfüllen? </font><font color="#aaa">(11. Februar 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/08/24/versteckte-kamera-heikles-unterfangen/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/08/candidcam-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/08/24/versteckte-kamera-heikles-unterfangen/">Versteckte Kamera: Heikles Unterfangen</a></b><br /><font size="2"><p>Drittpersonen im realen Leben ungefragt abzulichten - und noch dazu auf ihrem Privatboden - kann ins Auge gehen.</p> </font><font color="#aaa">(24. August 2010)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The Impossible Project: Nichts ist Unmöglich</title>
		<link>http://fokussiert.com/2012/04/13/the-impossible-project-%e2%80%93-nichts-ist-unmoeglich/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2012/04/13/the-impossible-project-%e2%80%93-nichts-ist-unmoeglich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 07:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofie Dittmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Polaroid]]></category>

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		<description><![CDATA[Polaroid - Macht es Sinn, im Zeitalter digitaler Fotografie ein analoges Filmformat wiederzubeleben?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Macht es Sinn, im Zeitalter digitaler Fotografie ein analoges Filmformat wiederzubeleben?</h4>

<p><a href="http://fokussiert.com/2012/04/13/the-impossible-project-%e2%80%93-nichts-ist-unmoeglich/sofie-dittmann-photography/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2012/04/forsale_092011-47-450x300.jpg" width="450" height="300"  alt="Polaroid-Kameras" /></a></p>
<p>Polaroid ist der Inbegriff der Sofortbildfotografie. Generationen sind mit Polaroid aufgewachsen, haben so ihre Erinnerungen festgehalten. Und doch stellte Polaroid 2008 nach über sieben Jahrzehnten die Produktion von Sofortbildfilmen in den letzten noch funktionstüchtigen Fabriken ein. Das war zumindest der Plan.<span id="more-27481"></span></p>
<p>Polaroid, eine eingetragene Handelsmarke (Trademark) von PLR IP Holdings, LLC hatte 2001 Konkurs angemeldet, wurde dann 2005 von der Holding aufgekauft und hörte 2007 mit der Herstellung von Sofortbildkameras auf. Den eigentlichen Sofortbildfilm nicht mehr zu produzieren war nur der letzte, logische Schritt, trotz heftiger Auflehnung von Bewunderern des Genres und von Künstlern, die sich auf Polaroid-Kunst und Polaroidfotografie spezialisiert hatten. Webseiten wie „Save Polaroid“ (savepolaroid.com) und Blogs zum Thema schossen wie Pilze aus dem Boden, aber auch sie konnten die Firma nicht davon überzeugen, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken. Statt dessen heuerte man Lady Gaga Anfang 2010 als Creative Director an, um eine von ihr geschaffene Produktreihe ins Leben zu rufen.</p>
<p>Die Partnerschaft mit Lady Gaga hat bisher nur einen Fotodrucker, den GL10, hervorgebracht, mit dem man unter anderem über Bluetooth Bilder direkt vom Telefon ausdrucken kann. Dieser hat wohlwollende Bewertungen (siehe beispielsweise PC Magazine) erhalten, aber darüber hinaus waren die Reaktionen eher lauwarm. Geplant sind weiterhin die digitale Sofortbildkamera GL30 und eine Kamerabrille (GL20). Wo aber bleiben hier die Fans und Nutzer von analogen Polaroid Produkten?</p>
<p><strong>Das unmögliche möglich gemacht</strong><br />
Hier kommt das Impossible Project ins Spiel. Benannt nach einem Zitat von Polaroid-Gründer Edwin Land („Don&#8217;t undertake a project unless it is manifestly important and nearly impossible.”, zu Deutsch „Unternimm kein Projekt, wenn es nicht offenkundig wichtig und fast unmöglich ist.“) kaufte Impossible unter dem Österreicher Dr. Florian Kaps 2008 das letzte noch funktionierende Werk in Enschede/Holland auf. Zunächst wurden noch vorhandene Filmbestände neu verpackt („limited Special Edition designed by Paul Giambarba“), dann mußte der Film buchstäblich neu erfunden werden, denn viele Originalzutaten, wie etwa die ursprünglichen Farben, waren nicht mehr erhältlich und/oder konnten nicht reproduziert werden.</p>
<p>Im Zuge der Entwicklungen wurden auch Experimente erfolgreich vermarktet, wie etwa der sogenannte „Fade to Black“ Film. Mit „Fade to Black“ („ins Schwarze verschwinden“) gemachte Bilder, an sich bereits eher dunkel mit Tonabstufungen von braun/grün bis schwarz, verfärbten sich über Stunden hinweg und wurden am Ende so dunkel, daß außer Schwarz nichts mehr erkennbar war. Die einzige Möglichkeit, den Ablauf vollständig aufzuhalten, war, den weißen Rand des Bildes aufzutrennen und das Foto austrocknen zu lassen, damit die Chemikalien nicht mehr reagieren konnten.<br />
<a href="http://fokussiert.com/2012/04/13/the-impossible-project-%e2%80%93-nichts-ist-unmoeglich/sx70_fadetoblack2/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2012/04/sx70_fadetoblack2-178x220.jpg" width="178" height="220"  alt="Fade To Black" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a><a href="http://fokussiert.com/2012/04/13/the-impossible-project-%e2%80%93-nichts-ist-unmoeglich/sx70_fadetoblack_back/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2012/04/sx70_fadetoblack_back-173x220.jpg" width="173" height="220"  alt="Fade To Black Rückseite" align="right" hspace="5" vspace="5"/></a></p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2012/04/13/the-impossible-project-%e2%80%93-nichts-ist-unmoeglich/polaroid_spectra_colorful-2/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2012/04/polaroid_spectra_colorful1.jpg" width="450" height="464"  alt="Polaroid Spectra Special Edition" /></a></p>
<p>Mittlerweile produziert Impossible mehrere Arten Film für verschiedene Polaroid-Kameras, unter anderem „Silver Shade“, „Color Shade“ und „PX 70 Push“, und ihren Verkaufsstatistiken im Online-Shop nach zu urteilen sind diese regelmäßig ausverkauft. Fotografen werden ermuntert, Kommentare zu hinterlassen und ihre Arbeiten einzustellen, was auch regelmäßig geschieht. Dennoch muß man sich im Digitalen Zeitalter und mitten in einer Rezession bei einem Kostenpunkt von €1.71/Aufnahme ($2.04) für etwa „PX 70 Push!“ (ein Dreierpack à 8 Aufnahmen pro Packung kostet €41.00 oder $48.99) allerdings fragen, wer sich das überhaupt leisten kann. Warum sich nicht einfach die Kosten und Mühen sparen und mit einer Retro-App wie Hipstamatic die Sache für viel weniger Geld simulieren?</p>
<p>Das Digitale Zeitalter hat nämlich auch dafür gesorgt, daß jeder, der ein Handy mit Kamera besitzt, sich mittlerweile einbildet, ein Fotograf zu sein oder gar ein Künstler. Man muß sich nur auf einer Seite wie flickr.com umschauen. Von allen Seiten wird man visuell regelrecht bombardiert – wie soll man da noch etwas schaffen, was wirklich einzigartig ist? Analoge Fotografie, und insbesondere Sofortbildfotografie, bietet eine Möglichkeit, sich von anderen künstlerisch abzugrenzen. Insbesondere eine Kamera wie die SX70 ist in ihrer Einfachheit für einen ungeübten Fotografen eben nicht so einfach zu bedienen – alles voll manuell, alles muß eingeschätzt und gemessen werden, und anstatt der so bewunderten Retro-Aufnahmen kommen leicht verschwommene Farbkleckskompositionen heraus. Und egal, wie gut das Photoshop-Plugin oder die Retro-App auch sein mögen, an das analoge Original kommen digitale Möchtegerns nur selten heran.</p>
<p><strong>Die Zukunft ist analog</strong><br />
Schon bevor Polaroids Management die aufkeimende Digitalfotografie verschlief und sich, als es ihnen dämmerte, schließlich panisch auf alles mögliche Digitale stürzte, entwickelte sich Sofortbildfotografie und –kunst zu einem Nischenmarkt. Polaroid-Transfers, Polaroid-Manipulationen, eine Polaroidaufnahme am Tag&#8230; Dieser Nischenmarkt, von Polaroid aufgegeben, wird heute von Impossible bedient, mittlerweile ein offizieller Partner der Firma. Und im Gegensatz zu Polaroid, die von denen man auch heute noch den Eindruck gewinnt, als wüßten sie nicht ganz, wie sie sich als Firma und Produkt(e) definieren sollen, hat Impossible ein klares Ziel vor Augen: „Die Zukunft ist analog.“ Die Zukunft wird zeigen, ob sie recht behalten.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://fokussiert.com/2012/04/13/the-impossible-project-%e2%80%93-nichts-ist-unmoeglich/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2012/04/13/the-impossible-project-%e2%80%93-nichts-ist-unmoeglich/&title=The Impossible Project: Nichts ist Unmöglich&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2009/12/10/experimentelles-schwarzweiss-portraet-verfolgungswahn/">Experimentelles Schwarzweiss-Porträt: Verfolgt</a></b><br /><font size="2"><p>Etwas wirklich neues zu schaffen wird zunehmend schwierig. Was zählt, sind letztlich Ideen.</p> </font><font color="#aaa">(10. Dezember 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2008/10/06/manipulations-portraet-ohne-idee-waere-alles-nichts/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/10/portraetmanipuliewrt-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2008/10/06/manipulations-portraet-ohne-idee-waere-alles-nichts/">Manipulations-Porträt: Ohne Idee wäre alles nichts</a></b><br /><font size="2">Photomontagen und Photoshop-Spielereien setzen vor allem eines voraus: Eine gute Idee. Erst sie rechtfertigt weitreichende Manipulationen. </font><font color="#aaa">(6. Oktober 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/05/15/manbabies-vaeter-mit-kindskoepfen/">ManBabies: Väter mit Kindsköpfen</a></b><br /><font size="2">Kopftausch zwischen Vater und Sohn: Photoshop-Manipulationen als Massenphänomen - hier mit verblüffend guten Resultaten. </font><font color="#aaa">(15. Mai 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Foto des Monats: Unerhört reduziert</title>
		<link>http://fokussiert.com/2011/09/28/foto-des-monats-unerhort-reduziert/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2011/09/28/foto-des-monats-unerhort-reduziert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 09:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bild des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiss]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Schwarz-Weiss-Bilder stehen hoch im Kurs. Franz Bogners reduziertes Schilfgras hat im August das Rennen der fokussiert-Konkurrenz gemacht.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Schwarz-Weiss-Bilder stehen hoch im Kurs. Franz Bogners reduziertes Schilfgras hat im August das Rennen der fokussiert-Konkurrenz gemacht.</h4>
<a href="http://fokussiert.com/2011/09/28/foto-des-monats-unerhort-reduziert/20110928blddsmntsaugust_1jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/09/280908/blddsmntsaugust_ue.jpg" width="450"  usemap="#imagemapblddsmntsaugust"  alt="Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder )" /></a> <!---Start imagemap--><br />
<map id="imagemapblddsmntsaugust" name="imagemapblddsmntsaugust">
<area title="Franz Bogner: Ein Schilfbestand im klaren, niedrigen Wasser des Weissensees in Kärnten spiegelte sich wunderbar auf der fast stillen Wasseroberfläche. Mich erinnerte das ganze an asiatische Schriftzeichen und so versuchte ich in der SW-Umsetzung besonders die Kontraste heraus zu arbeiten, ohne den Wassereindruck gänzlich verschwinden zu lassen." href="http://fokussiert.com/2011/09/28/foto-des-monats-unerhort-reduziert/20110928blddsmntsaugust_1jpg/" shape="rect" coords="-2, -2,452,452" />
<area title="Gregor John: Mich hat die Struktur der Architektur sehr beeindruckt, und der Zusammenhang mit meinem Sport war das i-Tüpfelchen." href="http://fokussiert.com/2011/09/28/foto-des-monats-unerhort-reduziert/20110928blddsmntsaugust_2jpg/" shape="rect" coords="-2, 453,69,558" />
<area title="Andi Wenter: Unser kleiner Held hielt dann doch einen Augenblick still, denn ihm dürfte etwas besonders peinlich gewesen sein." href="http://fokussiert.com/2011/09/28/foto-des-monats-unerhort-reduziert/20110928blddsmntsaugust_3jpg/" shape="rect" coords="70, 453,236,558" />
<area title="Bodo Viebahn: Walzer. Dieses Bild ist Teil einer Serie mit dem Titel Rosentanz. Ich habe als Experiment zur Abstraktion einen Rosenstrauss in Bewegung mit Langzeitbelichtungen aufgenommen." href="http://fokussiert.com/2011/09/28/foto-des-monats-unerhort-reduziert/20110928blddsmntsaugust_4jpg/" shape="rect" coords="237, 453,309,558"  /></map>
<p><!---Ende imagemap-->
<p>Wir bitten um Entschuldigung für die massiv verspätete Meldung über das Siegerbild der August-Version der fokussiert.com-Fotokonkurrenz &#8211; unter anderem war ich vollkommen mit meinem neuen Job und einem Fotoworkshop auf Hawaii beschäftigt.</p>
<p>Aber die Kritiker haben gewählt, und oben aus schwang eine Fotografie, die durch ihre extreme Reduktion besticht:<a href="Ein Schilfbestand im klaren, niedrigen Wasser des Weissensees in Kärnten spiegelte sich wunderbar auf der fast stillen Wasseroberfläche. Mich erinnerte das ganze an asiatische Schriftzeichen und so versuchte ich in der SW-Umsetzung besonders die Kontraste heraus zu arbeiten ohne den Wassereindruck gänzlich verschwinden zu lassen.">Franz Bogner</a> sagt über seine Aufnahme:</p>
<blockquote></blockquote>
<p><span id="more-25195"></span><br />
<blockquote>
<p>Ein Schilfbestand im klaren, niedrigen Wasser des Weissensees in Kärnten spiegelte sich wunderbar auf der fast stillen Wasseroberfläche. Mich erinnerte das ganze an asiatische Schriftzeichen und so versuchte ich in der SW-Umsetzung besonders die Kontraste heraus zu arbeiten, ohne den Wassereindruck gänzlich verschwinden zu lassen.</p>
</blockquote>
<p>Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob es die Umwandlung in Schwarz-Weiss überhaupt gebraucht hätte: Die Aufnahme besticht grundsätzlich durch die Mischung aus Einfachheit und Komplexität,indem nur sehr wenige Linien eine ganze Landschaft, aber auch eine Stimmung wiedergeben &#8211; sehr schön getroffen, wunderbar umgesetzt. Und damit die hundert Euro für den August wert.</p>
<p>Auf den Rängen hinter Franz liegen die Fotografien von Gregor John, der für einen Freund <a href="http://fokussiert.com/2011/08/31/strassenfotografie-perfekt-inszenierte-silhouette/">BMX-Radfahrer</a> fotografiert hat -</p>
<blockquote>
<p>Dieses Foto jedoch war für MICH. Mich hat die Struktur der Architektur sehr beeindruckt, und der Zusammenhang mit meinem Sport war das i-Tüpfelchen.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://http//home.fotocommunity.de/andiwenter">Andi Wenter</a> hat nicht nur mich, sondern auch eine Mehrheit der anderen Kritiker mit diesem unbenannten <a href="http://fokussiert.com/2011/09/20/naturfoto-zoo-modell-im-top-einsatz/">Nagetier</a> entzückt, das schwierig zu fotografieren gewesen sei:</p>
<blockquote>
<p>Unser kleiner Held hielt dann doch einen Augenblick still, denn ihm dürfte etwas besonders peinlich gewesen sein.</p>
</blockquote>
<p>Immer wieder überraschend und erfreulich sind die Arbeiten von <a href="http://www.bodo-viebahn-art.de/">Bodo Viebahn</a>. Im August hat er uns mehrere abstrakte Fotografien mit Bewegungsunschärfe zukommen lassen, und diese hier &#8211; allerdings eine Montage und damit wohl mehr etwas in der Kategorie &#8220;Digitale Kunst&#8221;, hat viel Aufmerksamkeit erhalten:</p>
<blockquote>
<p>Dieses Bild ist Teil einer Serie mit dem Titel &#8220;Rosentanz&#8221;. Ich habe als Experiment zur Abstraktion einen Rosenstrauss in Bewegung mit Langzeitbelichtungen aufgenommen. Bei diesem Bild habe ich dann doch noch das Bedürfnis gehabt, eine Rose aus diesem Strauß an einer Stelle einzumontieren, an der ihre Bewegungsspuren zu sehen waren.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://http//www.flickr.com/photos/truetruemagic">Andre Kayser</a> hat mit einem ebenso einfachen wie verblüffenden Bild en fünften Platz belegt. Er sagt dazu nur &#8220;Aufgenommen in der National Gallery in Washington.&#8221; Ich habe <a href="http://fokussiert.com/2011/08/19/architekturfoto-reale-abstraktion/">mehr Worte gebraucht.</a></p>
<p>Wir danken für die Teilnahme, die Diskussionen über unsere Kritiken und die grossartigen, interessanten oder beispielhaften Bilder. Und wir freuen uns, wenn ihr uns mehr davon zukommen lasst.</p>
<p><small>Auch wenn hier in der <a href="http://fokussiert.com/tag/bild-des-monats/">Monats-Ausscheidung</a> nur die besten gewinnen können, werden wir immer wieder auch Bilder besprechen und analysieren, die es vielleicht nicht in die Endrunde schaffen. Deswegen bitte keine Hemmungen: Schickt uns, <a href="http://fokussiert.com/bilder-zur-kritik-einreichen/">was ihr gerne beurteilt haben möchtet.</a></small></p>
<ul><li><a href="http://fokussiert.com/2011/02/07/foto-des-monats-januar-das-geisterhaus/">Foto des Monats Januar: Das Geisterhaus</a> (7. Februar 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/03/07/fokussiert-fotowettbewerb-taenzerin-gewinnt-im-februar/">Foto des Monats: Tänzerin gewinnt im Februar</a> (7. März 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/04/06/bild-des-monats-die-neue-mona-lisa/">Foto des Monats: Die neue Mona Lisa</a> (6. April 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/05/16/foto-des-monats-architektur-auf-dem-podest/">Foto des Monats: Architektur auf dem Podest</a> (16. Mai 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/">Foto des Monats: Stadtansichten im Mai</a> (13. Juni 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/07/14/foto-des-monats-originalitat-und-umsetzung/">Foto des Monats: Originalität und Umsetzung</a> (14. Juli 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/08/18/foto-des-monats-uber-new-york/">Foto des Monats: Über New York</a> (18. August 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/09/28/foto-des-monats-unerhort-reduziert/">Foto des Monats: Unerhört reduziert</a> (28. September 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/11/09/foto-des-monats-neblige-stimmung/">Foto des Monats: Neblige Stimmung</a> (9. November 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/11/18/foto-des-monats-lola-und-die-ballons/">Foto des Monats: Lola und die Ballons</a> (18. November 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2012/01/11/foto-des-monats-giftgrun/">Foto des Monats: Giftgrün</a> (11. Januar 2012)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2012/01/26/foto-des-monats-dezember-2011-top-landschaft/">Foto des Monats Dezember 2011: Top-Landschaft</a> (26. Januar 2012)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2012/03/27/foto-des-monats-der-kuehlturm-ist-heiss/">Foto des Monats: Der Kühlturm ist heiss</a> (27. März 2012)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2012/04/24/foto-des-monats-mischbilder/">Foto des Monats: Mischbilder</a> (24. April 2012)</li></ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://fokussiert.com/2011/09/28/foto-des-monats-unerhort-reduziert/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2011/09/28/foto-des-monats-unerhort-reduziert/&title=Foto des Monats: Unerhört reduziert&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/08/18/foto-des-monats-uber-new-york/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/08/171842/fdmjuli_1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/08/18/foto-des-monats-uber-new-york/">Foto des Monats: Über New York</a></b><br /><font size="2"><p>Den Fotowettbewerb vom Juli gewinnt Timo Kaan mit einer Stadtansicht von oben. Generell fällt auf, dass Schwarz-Weiss im Vormarsch ist.</p> </font><font color="#aaa">(18. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/07/14/foto-des-monats-originalitat-und-umsetzung/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/07/hochzeitssprung-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/07/14/foto-des-monats-originalitat-und-umsetzung/">Foto des Monats: Originalität und Umsetzung</a></b><br /><font size="2"><p>Den Fotowettbewerb des Monats Juni entscheidet Ralf Menzel für sich: Sein Ansatz für eine andere Hochzeitsfotografie überzeugte die Kritiker.</p> </font><font color="#aaa">(14. Juli 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/06/112137/maigewinner_1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/">Foto des Monats: Stadtansichten im Mai</a></b><br /><font size="2"><p>Der Sieger unseres monatlichen Fotowettbewerbs heisst Johannes Heuckeroth. Sein Pano aus der Defense in Paris ist uns das Preisgeld von 100 Euro wert.</p> </font><font color="#aaa">(13. Juni 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://t3n.de/partner/9173300660fdd3fb5c28c2d4a759ae5b817348f4/abo/"><img src="http://t3n.de/app/fileadmin/banner/t3n_banner_125x125.png" width="125" height="125" alt="" /></a></div>
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    </div>
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	</item>
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		<title>FotoTV.Challenge: Foto-Event mit Kamera-Begleitung</title>
		<link>http://fokussiert.com/2011/07/15/fototv-challenge-foto-event-mit-kamera-begleitung/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2011/07/15/fototv-challenge-foto-event-mit-kamera-begleitung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 19:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bildidee]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Auf der Suche nach neuen Lernmöglichkeiten sollte man vor Experimenten nicht zurückschrecken - etwa der FotoTV.Challenge vom Sonntag.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Auf der Suche nach neuen Lernmöglichkeiten sollte man vor Experimenten nicht zurückschrecken. FotoTV bietet am Sonntag eines: Die FotoTV.Challenge in Willich bei Düsseldorf.</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/07/15/fototv-challenge-foto-event-mit-kamera-begleitung/fototvchallenge-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/07/fototvchallenge-small.jpg" width="220" height="127"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Bisher ist mir FotoTV vor allem wegen der hochwertigen Interviews und Videoanleitungen aufgefallen &#8211; und auch wenn ich mein Abo viel zu wenig ausnütze, ruft sich der innovative Dienst immer wieder in Erinnerung.</p>
<p>Jetzt ist es eine Art &#8220;Battle&#8221; von Fotografen, die am Sonntag für Lehreffekte, Erfahrungen und spielerische Foto-Erlebnisse sorgen soll: An der FotoTV.Challenge messen sich <a href="http://www.fototv.de/blog/wir_stellen_vor_die_kandidaten_f%C3%BCr_die_fototvchallenge">vier Fotografinnen und Fotografen</a> an verschiedenen Aufgaben, die sie unter Beobachtung des Publikums (und der FotoTV-Kameraleute) zu bewältigen haben. Jeder ist zu dem Event eingeladen, kann die Herangehensweise der Fotografen genau beobachten und hat natürlich die Möglichkeit, selber zu fotografieren. In den Pausen werden die Coaches kostenlos kleine Workshops und Demonstrationen geben &#8211; das ist uns einen kleinen &#8220;Werbespot&#8221; wert:</p>
<p><span id="more-24305"></span>
<p>Zugleich sorgen zahlreiche Sponsoren aus der Fotowelt mit namhaften Instruktoren und Shooting-Möglichkeiten und anderen Events dafür, dass das Publikum nicht als blosser Zuschauerhaufen nach Willich bei Düsseldorf reist.</p>
<p>Eins habe ich nicht erst in der Fotografie erfahren: Am meisten lernt man, wenn man sich mit gleichgesinnten Menschen an der Praxis übr und Erfahrungen austauscht.</p>
<p>Und während die einen das in wochenlangen Workshops in der Wüste und in kleinen Gruppen tun, können es andere an Grossanlässen am besten &#8211; und die FotoTV.Challenge verspricht, ein solcher zu werden. Allein die 60 American Football Spieler, die den Teilnehmern zusammen mit Cheerleadern für Shoorings und kreative Ideen zur Verfügung stehen, dürften Kristallisationspunkt für Erfahrungsaustausch und Aha-Erlebnisse werden, indem Ihr Euch gegenseitig über die Schultern schaut.</p>
<p> Aus dem Rahmenprogramm:</p>
<ul>
<li>
<div>Alle vier Challenges werden vor Ort in interessanten Filmdrehs mit Quadrocopter, Dolly GoPro und Kran festgehalten.</div>
</li>
<li>
<div>In Workshops mit Martin Krolop werden gemeinsam mit den Zuschauern atemberaubende Actionbilder fotografiert.</div>
</li>
<li>
<div>Bert Stephani kommt extra aus Belgien und bietet Workshops über das Fotografieren mit Reflektoren von California Sunbounce an.</div>
</li>
<li>
<div>Bildideen werden in Workshops mit Peter Steinheisser im Manfrotto Studiooder vor Ort umgesetzt.</div>
</li>
<li>
<div>In Workshops mit Eberhard Schuy werden mobile Blitze von Richter Studiotechnik für die Realisierung von Still-Lifes rund um das Thema American Football zur Verfügung stehen.</div>
</li>
<li>
<div>Michael Quack erstellt zusammen mit Zuschauern eine fotografische Eventreportage und gibt Tipps &amp; Tricks zur Reportagefotografie.</div>
</li>
<li>
<div>Andreas Rost installiert sein &#8220;Photobooth&#8221; mit der Möglichkeit, sich selbst zu fotografieren und die Ergebnisse auch gleich mitzunehmen.</div>
</li>
<li>
<div>Original US-Polizeimotorräder werden als Fotomotive vor Ort sein.</div>
</li>
<li>
<div>Das Nikon Forum wird ein Usertreffen veranstalten.</div>
</li>
</ul>
<p>Wann? Sonntag, den 17. Juli 2011ab 9:30<br />
Wo? Sportanlage SC-08 Schiefbahn, Siedlerallee 27, 47877 Willich-Schiefbahn (Nähe Düsseldorf/Neuss)</p>
<p>Alle Details gibt&#8217;s via <a href="http://www.fototv.de/blog/die_fototvchallenge_wirft_ihre_schatten_voraus">FotoTV.Challenge-Website bei FotoTV.</a></p>


        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://fokussiert.com/2011/07/15/fototv-challenge-foto-event-mit-kamera-begleitung/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2011/07/15/fototv-challenge-foto-event-mit-kamera-begleitung/&title=FotoTV.Challenge: Foto-Event mit Kamera-Begleitung&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/07/11/aktfotografie-unkurvig/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/07/aktfotobauch-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/07/11/aktfotografie-unkurvig/">Aktfotografie: Unkurvig</a></b><br /><font size="2"><p>Aktfotografie gilt oft als Königsdisziplin der Fotografie, denn es ist schwer, den menschlichen nackten Körper vorteilhaft aussehen zu lassen, ohne dass er dabei jedoch billig, vulgär oder obszön wirkt.</p> </font><font color="#aaa">(11. Juli 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/07/10/deutscher-jugendfotopreis-2011-wir-sind-fusball/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/07/DJF11_Max_Eicke_03-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/07/10/deutscher-jugendfotopreis-2011-wir-sind-fusball/">Deutscher Jugendfotopreis 2011: Wir sind Fußball!</a></b><br /><font size="2">Es ist Fußballweltmeisterschaft der Frauen und deshalb widmete sich der <em>Deutsche Jugendfotopreis 2011</em> diesem Thema. Die Gewinner stehen fest. </font><font color="#aaa">(10. Juli 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/07/06/fotoreportage-fusballschule-in-buenos-aires/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/06/152032/20110616soccer_1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/07/06/fotoreportage-fusballschule-in-buenos-aires/">Fotoreportage: Fußballschule in Buenos Aires</a></b><br /><font size="2">Natacha Pisarenko war zu Besuch beim Training von Estrella de Maldonado in Buenos Aires.
 </font><font color="#aaa">(6. Juli 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.keystone.ch/" target="_blank" alt="Keystone Schweiz" title="Keystone Schweiz">
    <img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/08/Keystone-Sponsoring-White.jpg" alt="Keystone Schweiz" title="Keystone Schweiz"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://t3n.de/partner/9173300660fdd3fb5c28c2d4a759ae5b817348f4/abo/"><img src="http://t3n.de/app/fileadmin/banner/t3n_banner_125x125.png" width="125" height="125" alt="" /></a></div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Werden Sie Sponsoring-Partner von fokussiert.com" title="Werden Sie Sponsoring-Partner von fokussiert.com">
    <img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/03/sponsoringfok.png" alt="Werden Sie Sponsoring-Partner von fokussiert.com" title="Werden Sie Sponsoring-Partner von fokussiert.com"></a>  
    </div>
</div>]]></content:encoded>
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<media:content url="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/07/fototv.challenge_mini.jpg" type="" expression="sample" />
	</item>
		<item>
		<title>Foto des Monats: Stadtansichten im Mai</title>
		<link>http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 18:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bild des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtlandschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Sieger unseres monatlichen Fotowettbewerbs heisst Johannes Heuckeroth. Sein Pano aus der Defense in Paris ist uns das Preisgeld von 100 Euro wert.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Der Sieger unseres monatlichen Fotowettbewerbs heisst Johannes Heuckeroth. Sein Pano aus der Defense in Paris ist uns das Preisgeld von 100 Euro wert.</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/20110613maigewinner_1jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/06/112137/maigewinner_ue.jpg" width="450"  usemap="#imagemapmaigewinner"  alt="Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Leserbilder)" /></a> <!---Start imagemap--><br />
<map id="imagemapmaigewinner" name="imagemapmaigewinner">
<area title="Das Siegerbild im Mai stammt von Johannes Heuckeroth und wurde in Paris aufgenommen. Es handelt sich um ein aus mehreren hochformatigen Weitwinkel-Langzeitaufnahmen von 25 Sekunden Belichtungszeit bei Blende 11 zusammengefügten Panorama." href="http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/20110613maigewinner_1jpg/" shape="rect" coords="-2, -2,452,308" />
<area title="Andre Nicke fotografiert Frauen mit ihren Brautkleidern als Portät-Serie. Diese Aufnahme hat es den Kritikern angetan: FinePic S5Pro, 1/35s - F/3.8bei 800 und 22mm." href="http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/20110613maigewinner_2jpg/" shape="rect" coords="-2, 309,67,400" />
<area title="Johannes Walthers Pariser Stadtansicht entstand bei 25 Sekunden und Blende 10 bei ISO 100 und 18mm auf einer Nikon D60." href="http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/20110613maigewinner_3jpg/" shape="rect" coords="68, 309,202,400" />
<area title="Bodo Viehbahn ist ein fokussiert.com-Veteran und hat schon viele hervorragende Bilder eingereicht. Diese spannende Aufnahme fast senkrecht auf eine Touristeninformation am Potsdamer Platz in Berlin hat Bodo sehr schön komponiert - und dann auf einen einsamen Touristen am verwaisten Schalter gewartet." href="http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/20110613maigewinner_4jpg/" shape="rect" coords="203, 309,337,400" />
<area title="Der Krokus von Annmarie Berlin hat nicht nur mich begeistert, sondern auch die andern Kritiker. Die Angaben zur Technik sind in der entsprechenden Kritik erschienen. " href="http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/20110613maigewinner_5jpg/" shape="rect" coords="338, 309,467,400" /></map>
<p><!---Ende imagemap--></p>
<p>Stadtlandschaften der besonderen Art haben es uns im Mai angetan: Dass darunter zweimal Paris fungiert, ist allerdings ein Zufall.<a href="http://pfnphoto.com">Johannes Heuckeroths</a> Bild von der Defense in Paris ist genau genommen kein Foto, sondern ein Pano aus mehreren hochkant-Fotografien &#8211; und das ist, zusammen mit der Langzeitbelichtung und der Komposition, <a href="http://fokussiert.com/2011/06/10/nachtaufnahme-die-quicklebendige-innenstadt/">dermassen gut gelungen,</a> dass die Kritiker es durchwegs hoch bewertet haben &#8211; und Johannes den Preis für das Bild des Monats Mai von hundert Euro zugesprochen haben. Herzliche Gratulation!</p>
<p>Auf den Rängen dahinter finden sich vier weitere, bemerkenswerte Bilder:</p>
<p><span id="more-23840"></span>
<p><a href="http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1099177">André Nicke</a> hatte eine Idee: Er will Frauen mit ihrem Brautkleid porträtieren &#8211; aber lange, nachdem sie es das erste Mal getragen haben. Wir finden nicht nur das Konzept für eine Serie bestechend, sondern auch die erste Umsetzung in diesem Bild:</p>
<blockquote>
<p>Dieses Foto entstand mit einer Arbeitskollegin, die von der Idee begeistert, sich dass Brautkleid ihrer Freundin aus England schicken ließ. Ihr Eigenes hat die Jahre nicht überlebt&#8230; Es dauerte einige Zeit, bis sie so bei sich war, dass dieser eher eindringliche Moment entstanden ist.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.johanneswalther.de/">Johannes Walther</a> hat uns mit einer weiteren Pariser Stadtansicht in den Bann gezogen &#8211; diesmal aber in der Dämmerung.</p>
<p>Bodo Viebahn ist ein Stammleser und geschätzter Diskussionsteilnehmer, der schon viele bemerkenswerte Bilder bei fokussiert.com eingereicht hat. Dieses zeigt die verwaiste Touristeninformation am Potsdamer Platz. Bodo hat extra auf einen ratlosen Touristen gewartet für das Bild, schreibt er. Das hat sich gelohnt.</p>
<p><a href="http://www.zauber-natur.de/">Annemarie Berlin</a> liess uns im Mai mehrere Blumenbilder zukommen, die sich durch <a href="http://fokussiert.com/2011/05/13/blumenbild-zeitdimension-durch-bokeh/">geringe Schärfentiefe und schönes Bokeh</a> auszeichnen. Dieses ist eines davon, das den Kritikern gefallen hat.</p>
<p>Auch wenn hier in der <a href="http://fokussiert.com/tag/bild-des-monats/">Monats-Ausscheidung</a> nur die besten gewinnen können, werden wir immer wieder auch Bilder besprechen und analysieren, die es vielleicht nicht in die Endrunde schaffen. Deswegen bitte keine Hemmungen. Schickt uns, <a href="http://fokussiert.com/bilder-zur-kritik-einreichen/">was ihr gerne beurteilt haben möchtet.</a></p>
<ul><li><a href="http://fokussiert.com/2011/02/07/foto-des-monats-januar-das-geisterhaus/">Foto des Monats Januar: Das Geisterhaus</a> (7. Februar 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/03/07/fokussiert-fotowettbewerb-taenzerin-gewinnt-im-februar/">Foto des Monats: Tänzerin gewinnt im Februar</a> (7. März 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/04/06/bild-des-monats-die-neue-mona-lisa/">Foto des Monats: Die neue Mona Lisa</a> (6. April 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/05/16/foto-des-monats-architektur-auf-dem-podest/">Foto des Monats: Architektur auf dem Podest</a> (16. Mai 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/">Foto des Monats: Stadtansichten im Mai</a> (13. Juni 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/07/14/foto-des-monats-originalitat-und-umsetzung/">Foto des Monats: Originalität und Umsetzung</a> (14. Juli 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/08/18/foto-des-monats-uber-new-york/">Foto des Monats: Über New York</a> (18. August 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/09/28/foto-des-monats-unerhort-reduziert/">Foto des Monats: Unerhört reduziert</a> (28. September 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/11/09/foto-des-monats-neblige-stimmung/">Foto des Monats: Neblige Stimmung</a> (9. November 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/11/18/foto-des-monats-lola-und-die-ballons/">Foto des Monats: Lola und die Ballons</a> (18. November 2011)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2012/01/11/foto-des-monats-giftgrun/">Foto des Monats: Giftgrün</a> (11. Januar 2012)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2012/01/26/foto-des-monats-dezember-2011-top-landschaft/">Foto des Monats Dezember 2011: Top-Landschaft</a> (26. Januar 2012)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2012/03/27/foto-des-monats-der-kuehlturm-ist-heiss/">Foto des Monats: Der Kühlturm ist heiss</a> (27. März 2012)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2012/04/24/foto-des-monats-mischbilder/">Foto des Monats: Mischbilder</a> (24. April 2012)</li></ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2011/06/13/foto-des-monats-stadtansichten-im-mai/&title=Foto des Monats: Stadtansichten im Mai&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2008/05/16/fotowettbewerb-microsoft-sucht-panoramen/">Fotowettbewerb: Microsoft sucht Panoramen</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(16. Mai 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/06/10/nachtaufnahme-die-quicklebendige-innenstadt/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/06/ladefense-1-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/06/10/nachtaufnahme-die-quicklebendige-innenstadt/">Nachtaufnahme: Die quicklebendige Innenstadt</a></b><br /><font size="2"><p>Architektur, Standort, Tageszeit, Belichtungszeit, Brennweite und Bildbearbeitung: Das sind die Faktoren, um dieses Foto zu einem lebendigen und beeindruckenden Architekturfoto werden zu lassen.</p> </font><font color="#aaa">(10. Juni 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/05/16/foto-des-monats-architektur-auf-dem-podest/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/05/kastorundpollux-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/05/16/foto-des-monats-architektur-auf-dem-podest/">Foto des Monats: Architektur auf dem Podest</a></b><br /><font size="2">Der April bringt uns ein weiteres Architekturbild als Monatssieger - Andreas Wecker gewinnt hundert Euro für Kastor und Pollux. </font><font color="#aaa">(16. Mai 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.keystone.ch/" target="_blank" alt="Keystone Schweiz" title="Keystone Schweiz">
    <img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/08/Keystone-Sponsoring-White.jpg" alt="Keystone Schweiz" title="Keystone Schweiz"></a>  
    </div>
<div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://t3n.de/partner/9173300660fdd3fb5c28c2d4a759ae5b817348f4/abo/"><img src="http://t3n.de/app/fileadmin/banner/t3n_banner_125x125.png" width="125" height="125" alt="" /></a></div>
<div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://blogwerk.com/verlag/werbung/sponsoring/" target="_blank" alt="Werden Sie Sponsoring-Partner von fokussiert.com" title="Werden Sie Sponsoring-Partner von fokussiert.com">
    <img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/03/sponsoringfok.png" alt="Werden Sie Sponsoring-Partner von fokussiert.com" title="Werden Sie Sponsoring-Partner von fokussiert.com"></a>  
    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Naturfotografie: Bedingungen sind relativ</title>
		<link>http://fokussiert.com/2011/05/31/naturfotografie-bedingungen-sind-relativ/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2011/05/31/naturfotografie-bedingungen-sind-relativ/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 06:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Regenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was sind "gute Bedingungen"? Für Fotografen gelten andere Massstäbe als für Touristen. Zur richtigen Einstellung gehört deswegen auch die richtige Ausrüstung, um aus dem Regenmorgen eine fotografische Party zu machen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Was sind &#8220;gute Bedingungen&#8221;? Für Fotografen gelten andere Massstäbe als für Touristen. Zur richtigen Einstellung gehört deswegen auch die richtige Ausrüstung, um aus dem Regenmorgen eine fotografische Party zu machen.</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/05/31/naturfotografie-bedingungen-sind-relativ/ladybirdgrove-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/05/ladybirdgrove-small.jpg" width="450" height="250"  alt="Ladybird Johnson Grove, Redwood Ntl. Park, Nordkalifornien (ÂÂ© Peter Sennhauser)" /></a></p>
<p>Meine Finger sind klamm, die Ärmel des dünnen REI-Jäckchens kleben bis zu den Ellenbogen an meinen nassen Armen. Die Kapuze meines Ponchos ist in der Mitte gerissen. Der prasselnde Regen läuft an der Plastikhaut ab und durchnässt meine leichte Nylon-Outdoor-Hose vom Knie an abwärts.</p>
<p>Ich nehme den Objektivdeckel ab, schütze die Frontöffnung mit der linken notdürftig gegen Regentropfen und wische schimpfend den Polfilter ab, der sich vor dem kalten Objektiv permanent beschlägt.</p>
<p>Da kommt <a href="http://fokussiert.com/2009/02/03/investition-workshop-die-richtige-wahl-treffen/">Workshop</a>-Leiter <a href="http://www.donsmithphotography.com">Don Smith</a> auf dem Waldpfad um die Ecke und ruft mir begeistert zu: &#8220;Wir bleiben eine Stunde länger &#8211; die Bedingungen sind einfach grossartig!&#8221;</p>
<p><span id="more-23643"></span>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/05/31/naturfotografie-bedingungen-sind-relativ/gelbebluemchen-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/05/gelbebluemchen-small.jpg" width="220" height="331"  alt="Gelbe Blüten im Redwood" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a><a href="http://fokussiert.com/2011/05/31/naturfotografie-bedingungen-sind-relativ/workshop11-45-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/05/workshop11-45-small.jpg" width="220" height="331"  alt="Waldlilie im Regen" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Optimale Bedingungen? Klar: Licht und Wind. Ersteres ist sagenhaft weich und gedämpft, letzterer ist fast gar nicht vorhanden: Um uns herum breitet sich der <a href="http://maps.google.com/maps?q=41.30764333,-124.02175000&amp;hl=en&amp;ie=UTF8&amp;ll=41.31495,-124.025345&amp;spn=0.48324,1.056747&amp;z=11">Ladybird Johnson Grove des Redwood National Parks</a> im höchsten Norden von Kalifornien in seiner vollen Pracht und genau jenen Bedingungen aus, welche diese unvergleichlichen Bäume hier wachsen lassen. Das Grün der jungen Büsche und Farne leuchtet, das Braun der Redwood-Giganten bietet einen schönen Kontrast und der zwischen ihnen durchziehende Nebel sorgt für Tiefenschichtungen, wie man sie sich nicht besser wünschen könnte. Wäre nicht der Regen (der durchaus auch <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2008/03/13/13-fabelhafte-fotos-mit-regen/">Anlass für hervorragende Fotos</a> sein kann), der früh morgendliche Ausflug wäre insgesamt ein Genuss &#8211; so ist er es vor allem fotografisch.</p>
<p>Die ganze Workshopgruppe hat sich auf dem <a href="http://www.redwoodhikes.com/RNP/LBJ.html">Wanderpfad von anderthalb Meilen Länge</a> verteilt und ist in die Anblicke und die Fotografie der Urwaldlandschaft vertieft. Alle kämpfen dabei mit der Unbill des Wetters &#8211; einige mit professionellen Covers für die Kamera, im Outdoor-Parka und mit Regenhaube über dem Fotorucksack; andere &#8211; wie der zweite Workshopleiter <a href="http://eloquentnature.wordpress.com/gallery/">Gary Hart</a>, der erfahrenste unter uns Landschaftsfotografen &#8211; mit Schlapphut, Regenschirm und einem Abfallsack, den er zwischen den Fotostopps, bei denen er die Kamera im Schutz des Schirms einrichtet, immer wieder über das Gerät stülpt.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/05/31/naturfotografie-bedingungen-sind-relativ/regenshooting-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/05/regenshooting-small.jpg" width="220" height="146"  alt="Regenfotografen in Nordkalifornien..." align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Von Profis wie ihm lernt man am schnellsten, welche Anschaffungen sich lohnen und welche nicht. Dabei finde ich es besonders erfrischend, dass sich abgesehen vom optischen Equipment meistens einfache, preiswerte und in jedem Supermarkt erhältliche Ausrüstungsgegenstände als bewährte Lösung erweisen.</p>
<ul>
<li>
<div>Der <strong>billige Poncho</strong>, den ich für solche Notfälle in der Fototasche habe, erwies sich die erste halbe Stunde als ganz praktisch. Aber spätestens für Perspektiven, bei denen man auf die Knie muss &#8211; und nach einer Stunde im strömenden Regen &#8211; erweist er sich als weniger wasserdicht als die <strong>Regenanzüge</strong>, die meine Kameraden unten auf dem Parkplatz übergestreift haben.</div>
</li>
<li>
<div><strong>Eine Kapuze</strong> an der Jacke schützt zwar auch im Wind vor Regen, aber sie schränkt das Sichtfeld ein, und ich muss auf der Jagd nach starken Szenen immer wieder mit einer Hand die Kapuze mitdrehen. Garys <strong>breitkrempiger Hut</strong> bietet etwa gleichviel Schutz bei ungleich mehr Kopfdreh-Freiheit.</div>
</li>
<li>
<div>Die <strong>Wegwerf-Regenhülle von OP Tech</strong> für die Kamera, die ich bisher erst <a href="http://fokussiert.com/2008/04/12/kamera-regenschutz-kata-und-optech-im-test/">theoretisch getestet</a> habe, versieht ihren Dienst mit Bravur und erweist sich, weil durchsichtig, als höchst praktisch: Ich kann sogar den Schlauch, der das Objektiv verdeckt, vorne geschlossen lassen und mein Bild zunächst grob durch den Klarsicht-Plastik hindurch komponieren, was das Risiko von Regentropfen auf dem Frontglas reduziert.</div>
</li>
<li>
<div>Das <strong>Pump-Zoom</strong> verringert zwar meine Ausrüstungsschlepperei und hat es mir ermöglicht, den Rucksack mit den Festbrennweiten im Auto zu lassen. Aber das ein- und ausfahrende Objektiv des <a href="http://fokussiert.com/2009/05/12/test-nikkor-dx-af-s-18-200mm-vr-35-56-12-allrounder-mit-langer-linse/">Nikkor 18-200mm</a> macht die Befestigung des Kamera-Regenschutzes mühsam. Ich erkenne einen weiteren Vorteil für die weitaus teureren 2.8-<strong>Zooms ohne bewegte Aussenteile</strong> (und ein Argument mehr für ihre Anschaffung).</div>
</li>
<li>
<div>Die <strong>Sonnenblende für das Objektiv</strong>, die ich nie mit mir rumschleppe, würde nicht nur zur Befestigung der Regenhülle gute Dienste Leisten, sondern auch <strong>als &#8220;Vordach&#8221;</strong> für leicht aufwärts gerichtete Kompositionen namentlich im Hochformat &#8211; in einem Wald voller Mammutbäume ja eine sinnvolle Perspektive &#8211; die Arbeit erheblich erleichtern.</div>
</li>
<li>
<div>Der <strong>Polfilter</strong> reduziert zwar das gedämpfte Licht um weitere zwei Blenden. Aber das ist erstens dank der Windstille (Stativ ist ohnehin Pflicht) kein Problem, und zum anderen lerne ich hier blitzschnell, wie unabdingbar der vermeintliche Schönwetter-Filter mitten im dunklen Wald ist: Das <strong>regennasse Blattwerk</strong> lässt sich mit einem Dreh fast völlig entspiegeln, die Blätter werden grün statt gleissend weiss. <em>Dazu bald mehr in einem eigenen Posting.</em></div>
</li>
<li>
<div>Um den <strong>Schirm</strong>, über den ich anfänglich gelächelt habe, beneide ich Gary übrigens sehr schnell. Er hat ihn nämlich nur geöffnet, wenn er ein Bild komponiert &#8211; und kann dabei ungeniert die Kamera ausrichten, <strong>ohne Tropfen auf dem Glas einzufangen</strong> &#8211; zum Auslösen klemmt er ihn entweder kurz zwischen Schulter und Arm oder legt ihn sogar beiseite. Es gibt auch Schirmhalter fürs Stativ; schon bei leichtem Wind machen sie als Segel aber das Dreibein zum fliegenden Holländer.</div>
</li>
<li>
<div>Dass ein <strong>Mikrofasertuch</strong>, und zwar ein grosses, das länger trocken bleibt, sehr viel bessere Dienste leisten würde als das <strong>Papiertuch</strong>, mit dem ich meine Linse ständig trocken zu wischen versuche, kapiere ich spätestens, als es sich langsam in seine Einzelteile zerlegt.</div>
</li>
</ul>
<p>Alles in allem war es ein erlebnisreicher, wunderschöner Morgen &#8211; fotografisch betrachtet. Nach zwei Stunden klatschnass im Auto sitzend, erhob ich die geschilderten Erkenntnisse rasch zum Beschluss, einen leichten Regenanzug, einen Hut und einen Schirm für die Fotografie anzuschaffen. Denn die besten Bedingungen für Landschaftsfotos sind meistens nicht deckungsgleich mit den besten Bedingungen für den Fotografen inmitten der Elemente.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2008/04/12/kamera-regenschutz-kata-und-optech-im-test/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/04/kata-kameraregenschutz-2-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2008/04/12/kamera-regenschutz-kata-und-optech-im-test/">Kamera-Regenschutz: Kata und OP/Tech im Test</a></b><br /><font size="2">Zwei Schlechtwetter-Hüllen für Spiegelreflexkameras: Dem Regen haben sowohl das Nylon-Edelstück von Kata als auch die ultrabillige Notfallhülle von OP/Tech etwas entgegenzusetzen. Nur setzen sie auch dem (Zoom-) Fotografen ein bisschen was entgegen. </font><font color="#aaa">(12. April 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2008/02/23/fotos-im-regen-plastiksack-um-die-kamera/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/02/copyright-paul-dodson-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2008/02/23/fotos-im-regen-plastiksack-um-die-kamera/">Fotos im Regen: Plastiksack um die Kamera</a></b><br /><font size="2">Fotografie ist kein Schönwetterhobby - Regenstimmung kann bezaubernd sein. Aber braucht man für Shootings im Sturm keine Sonderausrüstung? </font><font color="#aaa">(23. Februar 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/10/16/stilleben-im-nebelwald-gluehende-linien/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/10/rigiwald-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/10/16/stilleben-im-nebelwald-gluehende-linien/">Stilleben im Nebelwald: Glühende Linien</a></b><br /><font size="2"><p>Nebel, Regen oder Wind muss man zwar auf der Fotopirsch ertragen können, sie bieten aber häufig sehr ungewohnte und spannende Motive.</p> </font><font color="#aaa">(16. Oktober 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Ephemicropolis und Bostitch-City: Makro-Stadtlandschaften</title>
		<link>http://fokussiert.com/2011/05/11/ephemicropolis-und-bostitch-city-makro-stadtlandschaften/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2011/05/11/ephemicropolis-und-bostitch-city-makro-stadtlandschaften/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 May 2011 19:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[Miniatur]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtlandschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was man mit Makro-Fotografie auch noch machen kann: Illusionen einer futuristischen Welt - gebaut aus Heftklammern.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Was man mit Makro-Fotografie auch noch machen kann: Illusionen einer futuristischen Welt &#8211; gebaut aus Heftklammern.</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/05/11/ephemicropolis-und-bostitch-city-makro-stadtlandschaften/petroot1-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/05/petroot1-small.jpg" width="180" height="200"  alt="Ephemicropolis, Peter Root" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a><a href="http://fokussiert.com/2011/05/11/ephemicropolis-und-bostitch-city-makro-stadtlandschaften/rogeralbani07052011_224344-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/05/rogeralbani07052011_224344-small.jpg" width="270" height="200"  alt="Roger Albani: Bostitch City" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Der Schweizer <a href="http://www.rogeralbani.com/">Roger Albani,</a> der auf fokussiert.com auch bereits mit einem <a href="http://fokussiert.com/2011/01/24/architektur-bisweilen-ueberwaeltigend/">Architekturbild vertreten</a> war, hat eine Serie Stadtfotos geschossen, die der Romantik der Skyscraper-Klischees folgt und mit Silhouetten und Lichteinfällen operiert. Allerdings handelt es sich um Makro-Fotos, die dank geringer Schärfentiefe (Modell-Effekt, Fake Tilt/Shift) wie Aufnahmen grosser Städte aussehen. Uns hat Roger erzählt, dass er nicht von Peter <a href="http://www.peterroot.com/">Root&#8217;s Staple-Stadt Ephemicropolis</a> inspiriert war, die aber nicht minder interessant ist:</p>
<table bgcolor="#dddddd" cellspacing="5" width="100%"><tbody><tr><td><b>Roger Albanis Bostitch City und Peter Roots Ephemicropolis</b></td></tr><tr><td bgcolor="#ffffff"><table cellspacing="5" align="center"><tr><td><a href="http://fokussiert.com/2011/05/11/ephemicropolis-und-bostitch-city-makro-stadtlandschaften/rogeralbani07052011_224331-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/05/rogeralbani07052011_224331-gallery2.jpg"></a></td><td><a href="http://fokussiert.com/2011/05/11/ephemicropolis-und-bostitch-city-makro-stadtlandschaften/rogeralbani07052011_224423-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/05/rogeralbani07052011_224423-gallery2.jpg"></a></td><td><a href="http://fokussiert.com/2011/05/11/ephemicropolis-und-bostitch-city-makro-stadtlandschaften/ephemicropolis4-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/05/ephemicropolis4-gallery2.jpg"></a></td><td><a href="http://fokussiert.com/2011/05/11/ephemicropolis-und-bostitch-city-makro-stadtlandschaften/ephemicropolis5-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/05/ephemicropolis5-gallery2.jpg"></a></td></tr></table></td></tr><tr><td>Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (9 Bilder)</td></tr></tbody></table><br />
<p><span id="more-23321"></span>
<p>Das Kunstprojekt des 30jährigen Guernsey-Künstlers, der mit 100&#8217;000 verschiedenen Heftklammer-Blöcken (Staples) in 40 Stunden eine gigantisch-winzige Stadtlandschaft gebaut hat, wirkt in fotografischen Ansichten bereits bestechend. Dabei steht das Projektauf einem topfebenen Granit-Fussboden in den Northern Trust Offices in Guernsey.</p>
<p><iframe height="300" src="http://player.vimeo.com/video/10875342?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="400"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/10875342">The Making of Ephemicropolis</a> from <a href="http://vimeo.com/peterroot">Peter Root</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Roger Albani dagegen wollte den Effekt weiter ziehen und die Heftklammer-Stadtillusion in &#8220;natürliches&#8221; Umgebungslicht tauchen.</p>
<blockquote>
<p>Die Idee entstand beim Sortieren verschiedener Heftklammern. Dabei entstanden auf dem Tisch verschiedene Schatten, welche Wolkenkratzern ähnlich sahen. Erst später entdeckte ich Peter Roots Video und war dann schon sehr von seiner Arbeit beeindruckt.</p>
</blockquote>
<p>Rogers Fotos dürften mit weit weniger als den 100&#8217;000 Heftklammern zustandegekommen sein, aber der Effekt der Detailaufnahmen verfehlt nicht ihren Reiz und verlangt einen zweiten Blick auf die Bilder. Die Technik für Fotos allerdings ist, auch wenn sie simpel scheint, nicht ganz ohne knifflige Lösungen:</p>
<p>Roger versuchte es zuerst auf dem Wohnzimmertisch und mit der Spiegelreflexkamera und einer Taschenlampe.</p>
<p>Das entstandene Bild entsprach aber nicht meinen Vorstellungen. Aus diesem Grund griff ich nach meinem iPhone: Die Kamera liegt bei diesem Gerät sehr nah am Tisch, womit ich einen anderen Blickwinkel erreichen konnte, leider aber nicht die gewünschte Bildqualität.</p>
<blockquote>
<p>Bei diesem Versuch wurde mir klar, dass ich das Bild irgendwie mit einer Spiegelreflexkamera erzeugen musste, damit ich eine dementsprechende Bildqualität erhalten würde. Aber wie konnte ich mit einer Spiegelreflexkamera und einem Objektiv von 135mm die Augenhöhe einer Fliege erreichen? Aufgrund dieser Problematik blieb das Projekt über ein Jahr lang liegen.</p>
<p>Nach einiger Zeit veränderte ich meinen Standpunkt und die Standorte für die Fotografie dieser Bilder. Mein Ziel war es die Stadt so wirklichkeitsgetreu wie möglich nachzustellen und dafür musste ich die Bilder draussen ablichten. Die Installation draussen war relativ schwierig. Bei jedem kleinsten Windstoss oder Berührung am Tisch fiel die ganze Stadt wie ein Dominospiel zusammen. Vor allem in der Nacht bei den Mondaufnahmen war es nicht einfach, nicht an den Tisch zu stossen.</p>
</blockquote>
<p>Inzwischen ist Roger mit den Effekten zufrieden, wil das Projekt aber nächstens mitweiteren effekten und Tricks weiter ausbauen.</p>
<p><a href="http://www.rogeralbani.com/">Roger Albani</a></p>
<p><a href="http://www.peterroot.com/index.php?/projects/ephemicropolis/">Peter Roots Ephemicropolis</a>  </p>


        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2011/05/11/ephemicropolis-und-bostitch-city-makro-stadtlandschaften/&title=Ephemicropolis und Bostitch-City: Makro-Stadtlandschaften&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2008/04/26/frank-kunert-kleine-verkehrte-welten/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/04/kunert-aufwaerts-tm-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2008/04/26/frank-kunert-kleine-verkehrte-welten/">Frank Kunert: Kleine, verkehrte Welten</a></b><br /><font size="2">Wenn die Straße senkrecht aufwärts führt und der Grabstein einen Briefkasten hat, dann ist der Frankfurter Fotograf Frank Kunert am Werk gewesen. "Verkehrte Welt" heißt sein neuer Bildband. </font><font color="#aaa">(26. April 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/06/23/fotografie-als-hobby-die-vierte-dimension/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/06/fotografie-6-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/06/23/fotografie-als-hobby-die-vierte-dimension/">Fotografie als Hobby: Die vierte Dimension</a></b><br /><font size="2"><p>Fotografie ist, nüchtern betrachtet, ein simpler Vorgang. Die Vielseitigkeit der Anwendung aber fasziniert.</p> </font><font color="#aaa">(23. Juni 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/06/22/slinkachu-kleine-leute-ganz-gross/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/06/crappyxmas1-blog-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/06/22/slinkachu-kleine-leute-ganz-gross/">Slinkachu: Kleine Leute ganz gross</a></b><br /><font size="2">Strassenkünstler Slinkachu erschafft winzige Welten, die wir ohne seine Fotografien gar nicht wahrnehmen würden. Makrofotografie wird zur Bühne seiner Kunst. </font><font color="#aaa">(22. Juni 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Das Stativ in der Landschaftsfotografie (II): Positive Nebenwirkungen</title>
		<link>http://fokussiert.com/2011/02/18/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-ii-positive-nebenwirkungen/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2011/02/18/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-ii-positive-nebenwirkungen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 08:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungsunschärfe]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Makrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Schärfentiefe]]></category>
		<category><![CDATA[Stativ]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Stativ bremst den Fotografen, es sorgt für Ruhe und eine feste Routine bei der Komposition: Mehr Gründe für das Dreibein.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ein Stativ bremst den Fotografen, es sorgt für Ruhe und eine feste Routine bei der Komposition &#8211; einige weitere Argumente für das Dreibein, das jeder Landschaftsfotograf mit sich rumschleppen sollte.</h4>
<p><em>Profi</em> <a href="http://www.garyhartphotography.com/"><em>Gary Hart</em></a> <em>ist Spezialist für Landschaftsfotografie und</em> <a href="http://www.garyhartphotography.com/photocalifornia//index.html"><em>Instruktor</em></a></p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/02/18/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-ii-positive-nebenwirkungen/lupinegaryhart-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/02/lupinegaryhart-small.jpg" width="250" height="375"  alt="Lupine. © Gary Hart" /></a></p>
<p>Das wichtigste Argument dafür, warum eine Landschaftsfotografin nie ohne Stativ unterwegs sein sollte, ist die Kompromisslosigkeit bei der Bildqualität &#8211; nur wenn Du die richtige Blende für Deine Komposition wählen kannst, hast Du eine Garantie für die beste Bildqualität. Das haben wir im <a href="http://fokussiert.com/2011/02/17/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-i-der-wichtigste-ausruestungsteil/">ersten Teil dieses Stativ-Argumentariums</a> geklärt.</p>
<p>Aber es gibt noch mehr Gründe, warum ein ernsthafter Landschaftsfotograf nicht ohne das Dreibein in die Gegend zieht.</p>
<p>Nehmen wir als erstes die zusätzliche Kontrolle, welche das Stativ beim kreativen Prozess der Komposition ermöglicht.</p>
<p><span id="more-22139"></span>
<p>Zunächst bremst <a href="http://fokussiert.com/2007/08/08/fotostative-machen-auch-mal-die-graetsche/">das Stativ</a> uns aus (was eine gute Sache ist), was es einfacher macht, jedes Element im Bildausschnitt auf seinen Bezug zu den anderen zu kontrollieren. Gemeinsam mit der Kontrolle der Tiefenschärfe ist das sorgfältige Arrangement der einzelnen Bildteile die Hauptsache, welche Kunst vom Schnappschuss unterscheidet.</p>
<p>Vor jeder einzelnen Aufnahme suche ich die Ränder meines Bildausschnitts nachAblenkungen ab: Dinge, die abgeschnitten werden oder ins Bild hineinragen und Überlappungen in verschiedenen Tiefenebenen (welche den Raumeindruck mindern) und versuche so, eine grundsätzliche visuelle Balance durch die ganze Komposition herzustellen.</p>
<p>Als nächstes lege ich sorgfältig den passenden Fokuspunkt fest (die Wahl der richtigen Blende macht nur Sinn, wenn auch der Fokus stimmt). Mit der Kamera auf dem Stativ fixiert kann ich mich darauf verlassen, dass der eingestellte Fokus korrekt ist und erlaubt etwa die unbeschwerte Schärfentiefenkontrolle mit dem Blendenknopf.</p>
<p>Nach dem Auslösen studiere ich das Histogramm. Es gibt deutliche Hinweise auf notwendige Korrekturen der Einstellungen,und zugleich lassen sich Anpassungen and er Komposition vornehmen. Manchmal hilft es, dabei von der Kamera zurückzutreten und sich das Bild im LCD gross an einer Wand vorzustellen.</p>
<p>Dank dem Stativ kann ich all diese Schritte in meinem eigenen Tempo vornehmen &#8211; manchmal durch den Sucher, manchmal die weite Szene beobachtend. Wenn ich damit fertig bin, ist mein Bild noch am genau gleichen Ort, wie ich es aufgenommen habe &#8211; und die Kamera noch immer mit den identischen Einstellungen am genau gleichen Ort.</p>
<p>Aber auch erweiterte digitale Techniken wie Stitching (für Panoramen oder Hochauflösende Fotografien), <a href="http://fokussiert.com/tag/hdr/">HDR aus mehreren Bildern</a> oder Fokus-Blending zur Steigerung der Schärfentiefe sind ohne Stativ kaum zu bewerkstelligen. Auch <a href="http://fokussiert.com/2008/02/12/spiegelvorausloesunggegen-stativ-unschaerfe/">die Spiegelvorauslösung</a>, die Vibrationen vermindert, macht nur auf dem Stativ wirklich Sinn (auf dem umgekehrt übrigens unbedingt die Bildstabilisation ausgeschaltet werden muss).</p>
<p><strong>Stativzwang am heiterhellen Tag</strong></p>
<p>Ich bin nur mässig an Fotografie interessiert, die dann stattfindet, wenn das Licht hell genug ist, um unbeschwert aus der Hand zu fotografieren. Obwohl ich normalerweise nicht zur Mittagszeit fotografiere, mache ich Ausnahmen, wenn zum Beispiel mein Motiv von hinten beleuchtet und das hellste Objekt in der Szene ist. Blumen sind dafür geeignet, weshalb ich im vergangenen Frühling an den Ufern des Cosumnes-River herumstiefelte. Und obwohl diese Blumen hell beleuchtet waren, hätte ich die Aufnahme ohne mein Stativ nicht hingekriegt.  </p>
<p>Denn um die glänzenden Wassertropfen zu lichtsprühenden Sternen zu machen, war Blende 16 angesagt, aber diese kleine Blende sorgte für so viel Schärfentiefe, dass der Hintergrund zu unruhig wurde. Also habe ich zwei Konverter hinter das Objektiv gesetzt (was mich mehrere Lichtwerte kostete), um den Hintergrund weich zu zeichnen.</p>
<p>Weil zugleich die Messung eine 20stel Sekunde bei 100 ISO ergab und das nicht mehr schnell genug war, um die Lupine in der leichten Brise ohne Bewegungsunschärfe hinzukriegen, musste ich sogar die Empfindlichkeit auf 400 ISO hochschrauben. Nach diesem Prozedere war ich bei einer 80stel Sekunde angelangt: Das wäre immer noch zu lange für eine Aufnahme aus der Hand, aber auf dem Stativ habe ich es geschafft, die Lupine mit viel Sorgfalt scharf hinzukriegen.</p>
<p>Schärfe und Fokuspunkt sind extrem wichtig bei der Makrofotografie. Mit meiner Komposition eingefroren in den Kameraeinstellungen auf dem Stativ, habe ich LiveView benutzt, um den Fokuspunkt 10fach zu vergrössern und von Hand scharf zu stellen. Nachdem alles eingestellt war, trat ich einen Schritt zurück und wartete auf eine Pause in den leichten Windstössen, bevor ich den Fernauslöser drückte. Und weil die Kamera unbewegt auf dem Stativ millimetergenau stehenblieb, waren mir weitere leichte Anpassungen und KOrrekturen vor jeder weiteren Aufnahme möglich.</p>
<p>Ich habe fünf Mal ausgelöst &#8211; jede Aufnahme ganz leicht von der vorherigen abweichend. Wenn ich jetzt die Serie durchsehe, ist eine verbesserung von Aufnahme zu Aufnahme erkennbar &#8211; ein Perfektionierungsvorgang, der ohne Stativ schlicht nicht möglich ist.</p>
<p><strong>Stativ-Amnestie</strong></p>
<p>So wie die Lama-Wollfarm, die jetzt nur noch eine Ruine in der peruanischen Wüste ist (ich wollte nur schnell prüfen, wie genau Du gelesen hast), sind jetzt hoffentlich all Deine schönen Aufnahmen aus der Hand ein Ding deiner instabilen Vergangenheit.</p>
<p>Denn zum Glück bietet die Stativ-Polizei ein grossartiges Amnestie-Programm, das alle Bekehrten mit hervorragenden, durchgehend perfekten Bildern belohnt, wann immer sie ein Stativ benutzen.</p>
<p>Ganz im Ernst: Probiere es aus und bleib lange genug dran, um das Stativ zu einem gewohnten Teil Deiner Routine werden zu lassen. Wenn Du die Verbesserungen einmal erkannt hast, wirst Du nicht mehr davon ablassen.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/02/17/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-i-der-wichtigste-ausruestungsteil/">Das Stativ &#8211; wichtigster Ausrüstungsgegenstand des Landschaftsfotografen</a> (Teil I)</p>
<p>Originalartikel in englisch auf <a href="http://eloquentnature.wordpress.com/2011/01/31/dont-mess-with-the-tripod-police/">Garys Blog</a> (Übersetzung durch Peter Sennhauser &#8211; mit freundlicher Genehmigung von Gary Hart.)</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/06/05/farblaub-scharf-oder-unscharf-bitte/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/06/farblaub-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/06/05/farblaub-scharf-oder-unscharf-bitte/">Farblaub: Scharf oder unscharf, bitte</a></b><br /><font size="2">In Naturstillleben sollte sich nichts befinden, was nicht dem Motiv oder der Linienführung dient. </font><font color="#aaa">(5. Juni 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/02/17/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-i-der-wichtigste-ausruestungsteil/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/02/mercedcapitan-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/02/17/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-i-der-wichtigste-ausruestungsteil/">Das Stativ in der Landschaftsfotografie (I): Der wichtigste Ausrüstungsteil</a></b><br /><font size="2"><p>Kein Teil des Equipments eines Landschaftsfotografen hat grösseren Einfluss auf die Bildqualität als der unbequemste: Das Stativ.</p> </font><font color="#aaa">(17. Februar 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/01/25/regelbrueche-den-pfeffer-dosieren/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/01/maeanderweg-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/01/25/regelbrueche-den-pfeffer-dosieren/">Regelbrüche: Den Pfeffer dosieren</a></b><br /><font size="2"><p>Fotografische Regeln können und sollen manchmal gebrochen werden. Das muss allerdings Sinn machen und im richtigen Mass erfolgen.</p> </font><font color="#aaa">(25. Januar 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>Das Stativ in der Landschaftsfotografie (I): Der wichtigste Ausrüstungsteil</title>
		<link>http://fokussiert.com/2011/02/17/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-i-der-wichtigste-ausruestungsteil/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2011/02/17/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-i-der-wichtigste-ausruestungsteil/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 08:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Stativ]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Kein Teil des Equipments eines Landschaftsfotografen hat grösseren Einfluss auf die Bildqualität als der unbequemste: Das Stativ.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kein Teil des Equipments eines Landschaftsfotografen hat grösseren Einfluss auf die Bildqualität als der unbequemste: Das Stativ.</h4>
<p><a href="http://www.garyhartphotography.com"><em>Gary Hart</em></a><em> ist Landschaftsfotograf und</em> <a href="http://www.garyhartphotography.com/photocalifornia//index.html"><em>Workshop-Instruktor in Kalifornien</em></a></p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/02/17/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-i-der-wichtigste-ausruestungsteil/mercedcapitan-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/02/mercedcapitan-small.jpg" width="450" height="299"  alt="El Capitan spiegelt sich im Wasser des Merced River. Yosemite, USA, © Gary Hart" /></a></p>
<p>Du spazierst gegen Sonnenuntergang den Ufern des Merced im Yosemite Nationalpark (lies: Jo semitti) entlang, als sich plötzlich ohne Warnung der mächtige El Capitan aus einer Wolkenwalze befreit; zu deinen Füssen mischt sich eine kristallklare Spiegelung der Szene mit den Granitblöcken im Wasser. Die Kamera ans Auge hebend, findest Du schnell heraus, dass eine Komposition bei 30mm Querformat am besten funktioniert.</p>
<p>Aber um den Capitan und den Vordergrund scharf zu halten, brauchst Du Blende 16:</p>
<p><span id="more-22109"></span>
<p>Im ausklingenden Tageslicht und bei ISO 100 schlägt die Messung eine halbe Sekunde Belichtungszeit vor. Das ist auch mit Bildstabilisator nicht zu machen.</p>
<p>Leider ist dein Stativ:</p>
<ul>
<li>auf Deinem Rücken an den Fotorucksack geschnallt (eine Missetat)</li>
<li>drei Kilometer weiter unten auf dem Parkplatz im Auto (ein Vergehen)</li>
<li>Zu Hause im Schrank hinter dem Anzug, den Du seit der Hochzeit nicht mehr getragen hast (ein Kapitalverbrechen) </li>
</ul>
<p>Also schraubst Du die Empfindlichkeit auf 400 ISO, wählst Blende 11 und drehst die Belichtungszeit auf 1/16s. Dein Finger senkt sich auf dem Auslöser, als hinter dir eine schnarrende Stimme sagt: <strong>&#8220;Stativ-Polizei! Nehmen Sie die Kamera runter und die Hände hoch!&#8221;</strong></p>
<p>Glücklicherweise ist die Stativ-Polizei eine freundliche ORganisation. Ihre Zielsetzung ist nicht die Bestrafung, sondern die Rehabilitation. Als vollwertiger Stativ-Hilfspolizist habe ich <a href="http://www.garyhartphotography.com/photocalifornia//index.html">in meinen Workshops</a> mehr als einen Stativverbrecher gestoppt. Natürlich immer nur im Spass &#8211; einige Teilnehmer bereuen sofort, andere lachen mich aus und wedeln mich beiseite. Und während ich ganz ehrlich (ich schwör&#8217;s) nicht beleidigt bin, wenn sich jemand entscheidet, das Stativ im Rucksack zu lassen, halte ich es für extrem wichtig, dass er versteht, worauf er verzichtet.</p>
<p>Die folgenden Aussagen richten sich nicht an die vielen Menschen, für die Landschafts- und Naturfotografie lediglich die Ergänzung zu wunderbaren Stunden im Freien und die Möglichkeit sind, Erinnerungen mitzunehmen. Wenn das Stativ dir nur im Weg ist und das Vergnügen mindert, lass es um Himmels Willen zu Hause.</p>
<p>Wenn aber deine Begeisterung für die Fotografie getrieben ist vom Streben nach dem absolut besten Bild oder du sogar daran denkst, mit der Fotografie Geld zu verdienen, dann <strong>gibt es keinen einzigen Ausrüstungsgegenstand, der deine Bilder dramatischer verbessern wird als das Stativ.</strong></p>
<p>In diesen Zeiten der Bildstabilisatioren und der immer besseren Sensortechnologie können befriedigende Resultate leicht aus der Hand erzielt werden.</p>
<p>Aber die meisten Fotografen möchten ihre Bilder gross ausdrucken, je grösser, desto besser &#8211; aber grosse Drucke decken gnadenlos auch kleine Unfeinheiten und Fehler auf. Egal wie still jemand stehen und wie kräftig er zupacken kann &#8211; keine Fotografie aus der Hand wird je schärfer sein als wenn sie vom Stativ gemacht wurde.</p>
<p>Stabilitätsprobleme nehmen ausserdem in jenen Verhältnissen im Quadrat zu, die sich Landschaftsfotografen herbeisehnen: Sonnenauf- und Untergang, stürmisches Wetter etc. Im schwierigen Licht scharfe Bilder aus der Hand zu schiessen heisst auf jeden Fall, auf qualitätsmindernde Kompromisse wie höhere Empfindlichkeit und eine grössere als die ideale Blende zurückzugreifen.</p>
<p><strong>Das Stativ vereinfacht Entscheidungen</strong></p>
<p>Die Nachteile solcher Kompromisse sind vielleicht in kleineren Drucken oder einer Flickr-Galerie mit 72dpi nicht zu sehen. Aber stell dir vor, dein Schwiegervater bestellt einen 70*50cm-Druck des Stolzes aus Deinem Portfolio &#8211; einem Sonnenaufgang am Grand Canyon, den Du aus der Hand bei 400 ISO geschossen hast &#8211; für den Empfangsbereich seiner Anwaltskanzlei (was ein wirklicher Treffer wäre, nachdem Deine Ersparnisse bei der Investition in eine peruanischer Lama-Wollfarm draufgegangen sind).</p>
<p>Was sagst Du ihm, wenn er nach der Lieferung eine &#8220;weniger breiige Version&#8221; ohne &#8220;die Schlieren in den Schatten&#8221; verlangt? Eben.</p>
<p>Ein Stativ bietet eine felsenfeste Basis, welche das Fundament für Fotografien ohne die Kompromisse von ISO- und Blendenmanipulationen bildet. Ein Stativ vereinfacht Deine Entscheidungen im Feld, weil Du Dich nicht mehr zwischen einem Bild mit weniger Schärfentiefe und einem mit Rauschen entscheiden musst.</p>
<p>Ich habe keine Probleme damit, die ISO zu steigern, wenn es in der Szene Bewegung gibt (Wasser oder bewegte Blätter) oder die Blende zu öffnen, um Schärfentiefe zu reduzieren &#8211; aber weshalb sollte ich auch nur ein Mü von Bildqualität opfern, wenn ich diese Kompromisse dank Stativ nicht eingehen muss? Als Profi weiss ich nie, wie gross meine Bilder gedruckt werden sollen, also kann ich es mir nicht leisten, die Qualität auch nur im Ansatz zu gefährden. Davon bringt mich auch die Tatsache nicht ab, dass in neueren Kameras ISO 400 fast so gut ist wie 100 oder Blende 8 fast so scharf wie f16.</p>
<p><strong>Die ideale Blende</strong></p>
<p>Es gibt <a href="http://fokussiert.com/2009/02/16/hyperfokale-distanz-die-richtige-blende/">eine ideale Blende</a> für jede einzelne Aufnahme. Im Ernst. Für viele Fotografinnen und Fotografen wird das Verständnis für die beste Blende zur sprichwörtlichen Lichtlein, das aufgeht und ihnen irgendwann den Wert des Stativs klar macht.</p>
<p>Wir wissen alle, dass Schärfentiefe durch die Blende beeinflusst wird. Und weil die Wahl der Blende der Schlüssel zur Abbildung der dreidimensionalen Welt in zweidimensionalen Bildern ist, konzentrieren sich die besten Landschaftsfotografen auf die Blendeneinstellung, um die Tiefe zu regulieren (die fehlende Dimension) und kümmern sich nicht um die Verschlusszeit (die mit Bewegung zu tun hat).</p>
<p>Das Bestimmen der idealen Blende ist ein Kernstück des kreativen Prozesses. Es ist ein schwieriges Unterfangen, das auf der Schärfentiefe basiert, welche die Komposition verlangt, und dem Wissen darum, bei welcher Blende das benutzte Objektiv am schärfsten ist.</p>
<p>Die Fähigkeit, Raumwirkung durch bewusste Vorder- und Hintergrundbildung zu erzielen, trennt die guten Landschaftsfotorafen von allen anderen. Manche Komposition verlangt nach durchgehender Schärfe. Andere brauchen eine Minimale Schärfentiefe. Und manche irgendwas dazwischen. Wichtig ist, dass eine gute Fotografin weiss, dass es für jede dieser Notwendigkeiten genau eine Blende gibt.</p>
<p>Aber selbst wenn die ganze Szene in der Unendlichkeit liegt (wo kein Vordergrund vorhanden ist, spielt die Schärfentiefe auch keine Rolle mehr), gibt es noch immer nur die eine richtige Blendeneinstellung &#8211; denn jedes Objektiv und namentlich Zooms hat eine Blende, mit der es die schärsten Ergebnisse liefert &#8211; bei manchen Objektiven mit geringen Unterschieen, bei anderen aber mit beträchtlichen.  </p>
<p>Anders gesagt: Wenn die Schärfentiefe keine Rolle mehr spielt wähle ich dennoch bewusst eine Blende &#8211; die mit der besten Schärfenleistung. Es gibt Fotografen, welche jedes individuelle Objektiv intensiven Tests unterziehen, um diesen &#8220;Sweet Spot&#8221; zu finden, andere vertrauen darauf, dass es sich in der Regel um eine der mittleren Blenden des Objektivs handelt, etwa bei f/8-11, und nutzen ausschliesslich diese Blende, solange die Komposition nichts anderes verlangt.</p>
<p>Zusammengefasst lässt sich in einer Komposition ohne Bewegung mit einem Stativ zu hundert Prozent jene Blende wählen, welche die richtige Schärfentiefe liefert &#8211; wenn das keine Rolle spielt, kann man dank Stativ die Blende mit der grössten Schärfe wählen.</p>
<p><em>Noch nicht überzeugt? Eine Sammlung weiterer Argumente findet sich in <a href="http://fokussiert.com/2011/02/18/das-stativ-in-der-landschaftsfotografie-ii-positive-nebenwirkungen/">Teil zwei des Stativ-Argumentariums.</a></em></p>
<p><a href="http://eloquentnature.wordpress.com/2011/01/31/dont-mess-with-the-tripod-police/">Englischer Originaltext in Gary Harts Bog</a></p>

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		<item>
		<title>Urheberrecht: Ist deine Fotografie ein &#8220;Werk&#8221;?</title>
		<link>http://fokussiert.com/2011/02/11/urheberrecht-ist-deine-fotografie-ein-werk/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2011/02/11/urheberrecht-ist-deine-fotografie-ein-werk/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 05:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Originalität]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fokussiert.com/?p=21996</guid>
		<description><![CDATA[Fotorecht und Urheberrecht: Einige Links zum Thema ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Dieser Artikel behandelte ursprünglich einen Aspekt des Urheberrechts, der allerdings nur in der Schweiz gültig ist und namentlich in Deutschland zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen führt. Ich habe ihn deshalb offline genommen und danke den Kommentatoren für Korrekturen und Hinweise.</h4>
<p><h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Auf fokussiert.com präsent sein?</a> &mdash; Nehmen Sie die Angelegenheit in Ihre eigenen Hände: Mit einer Textanzeige. Preiswert, unkompliziert, online buchbar.  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><a href="http://fokussiert.com/2011/02/11/urheberrecht-ist-deine-fotografie-ein-werk/christophmeili-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/02/christophmeili-small.jpg" width="150" height="211"  alt="Nach Schweizer Recht ist diese Aufnahme kein Werk (Gisela Blau)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a></p>
<p>Hier sind einige nützliche und interessante Links zum Thema. Zu bedenken gilt es allerdings immer, dass das Recht im Detail wie auch in grösseren Fragen <em>von Staat zu Staat und von Rechtssystem zu Rechtssystem abweichen</em>kann. <span id="more-21996"></span></p>
<p><strong>Ratgeber / Literatur</strong></p>
<p><a href="http://www.karstenundschubert.de/publikationen/urheber-und-kunstrecht/detailseite-publikationen-zum-urheber-und-kunstrecht/artikel/fotorecht-fuer-fotografen.html">Das Fotorecht in Deutschland</a> in lesbarer Form mit sämtlichen für Fotografen relevanten Fragen behandelt dieses kostenlose PDF von Rechtsanwältin Katja Schubert / Rechtsanwältin Cornelia Bauer.</p>
<p><strong>Gesetzestexte</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/BJNR012730965.html#Seitenanfang">Urheberrecht in Deutschland</a></li>
<li><a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/231_1/">Urheberrecht in der Schweiz</a></li>
<li><a href="http://www.internet4jurists.at/gesetze/bg_urhg3a.htm">Urheberrecht in Österreich</a></li>
</ul>
<p><strong>Websites</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.fotorecht.de/">fotorecht.de</a> &#8211; Informative Sammlung von Quellen und Urteilen, Definitionen und Aufsätzen, Links und Literaturhinweisen.</li>
<li><a href="http://www.freelens.com/recht">Kategorie &#8220;Recht&#8221; der Website</a> des Verbandes der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten freelens (Deutschland)</li>
<li><a href="http://www.jere-mias.de/biwi/urheb1.html#2">Referat zum Urheberrecht</a> in Deutschland, in Frankreich, zu den Unterschieden zwischen kontinentalem und angelsächsischem Recht (Copyright)</li>
</ul>
<p><strong>Urteile</strong> aus dem (ursprünglichen Artikel)</p>
<ul>
<li><a href="http://www.fotorecht.de/publikationen/LG-HH-Digifoto-kl.pdf">Landgericht Hamburg: Fotografin gegen Springer,</a> 2003 &#8211; auch digital angefertigte Lichtbilder unterstehen P. 72 Abs. 1 UrhG.</li>
<li><a href="http://relevancy.bger.ch/php/clir/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-III-714%3Ade">Schweizer Bundesgericht: Blau gegen BBC</a> 2004 &#8211;  Pressebild von fraglicher Qualität geniesst mangels Originalität keinen Urheberrechtsschutz</li>
</ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2011/02/11/urheberrecht-ist-deine-fotografie-ein-werk/&title=Urheberrecht: Ist deine Fotografie ein &#8220;Werk&#8221;?&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/08/24/versteckte-kamera-heikles-unterfangen/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/08/candidcam-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/08/24/versteckte-kamera-heikles-unterfangen/">Versteckte Kamera: Heikles Unterfangen</a></b><br /><font size="2"><p>Drittpersonen im realen Leben ungefragt abzulichten - und noch dazu auf ihrem Privatboden - kann ins Auge gehen.</p> </font><font color="#aaa">(24. August 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/02/01/schneelandschaft-klassische-landschaftsmalerei/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/02/landschaftimschneemitstrasse-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/02/01/schneelandschaft-klassische-landschaftsmalerei/">Schneelandschaft: Klassische Landschaftsmalerei</a></b><br /><font size="2">Ein Bild wie aus der klassischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhundert. Diese sehr schöne Gestaltung könnte noch etwas optimiert werden. </font><font color="#aaa">(1. Februar 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/07/31/verstecktes-zugfahrerportraet-spannend-und-fragwuerdig/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/07/trainphotography-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/07/31/verstecktes-zugfahrerportraet-spannend-und-fragwuerdig/">Verstecktes Zugfahrerporträt: Spannend - und fragwürdig</a></b><br /><font size="2">Inhaltlich sehr stark, moralisch zumindest fragwürdig: Eine gelungene Momentaufnahme einer Bahnfahrt. </font><font color="#aaa">(31. Juli 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Fotowettbewerb des Familienministeriums: &#8230;und danke für Eure Rechte</title>
		<link>http://fokussiert.com/2011/02/01/fotowettbewerb-des-familienministeriums-und-danke-fuer-eure-rechte/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2011/02/01/fotowettbewerb-des-familienministeriums-und-danke-fuer-eure-rechte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 23:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bildrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fokussiert.com/?p=21849</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wenn sich das deutsche Familienministerium in einem Fotowettbewerb unentgeltliche, unbeschränkte und exklusive Rechte an eingereichten Bildern sichern will, grenzt das an einen Skandal.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Dass Fotowettbewerbe bisweilen zur Beschaffung von Bildmaterial für kommerzielle Zwecke dienen, ist hinlänglich bekannt. Wenn sich allerdings das Deutsche Familienministerium auf solche zwielichtigen Wege begibt, grenzt das an einen Skandal.</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/02/01/fotowettbewerb-des-familienministeriums-und-danke-fuer-eure-rechte/familienministerium-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/02/familienministerium-small.jpg" width="450" height="289"  alt="Was heisst schon fair? Website des Familienministeriums." /></a></p>
<p>Bereits im vergangenen Jahr hat der Fall des <a href="http://neunzehn72.de/fotowettbewerbe-als-kostenlose-bildsammlung-fur-die-werbung/">Fotowettbewerbs des Hamburg Cruise Centers</a> für berechtigte Aufregung gesorgt: Die Bedingungen der Ausschreibung sicherten dem Center die Nutzungsrechte an den eingereichten Bildern &#8211; kostenlos.</p>
<p>Noch sehr viel weiter gehen die juristischen und moralischen Fragen, wenn ausgerechnet <a href="http://www.programm-altersbilder.de/wettbewerb/wettbewerb-was-heisst-schon-alt/wettbewerb-uebersicht.html">das deutsche Familienministerium</a> <a href="http://www.bildwerk3.de/2011/01/31/ministerium-sichert-sich-zeitlich-unbegrenzte-nutzungsrechte-%E2%80%93-ohne-gegenleistung/">auf den gleichen Trick setzt</a>, um sich Bildmaterial zu beschaffen:</p>
<p><span id="more-21849"></span>
<p>Der Fotowettbewerb &#8220;Was heisst schon alt?&#8221; soll</p>
<blockquote>
<p>insbesondere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Altersschichten ansprechen, um ein möglichst breites Spektrum an Einsendungen zu erzielen.</p>
</blockquote>
<p>Und ausserdem soll er offenbar eine möglichst grosse Masse an gutem, kostenlosem Bildmaterial von unvorsichtigen Profis und ahnungslosen Laien beschaffen. Heisst es doch in Punkt 8 der Wettbewerbsbedingungen:</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Für prämierte Beiträge erhält das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend <strong>das ausschliessliche, zeitlich unbeschränkte und unentgeltliche Nutzungsrecht.</strong> Dies gilt auch für die Berichterstattung darüber und für die Öffentlichkeitsarbeit. <strong>Auch nicht prämierte Motive können später unentgeltlich</strong> für die Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genutzt werden.&#8221; (Auszeichnung durch uns)</p>
</blockquote>
<p>Das ist vielleicht rechtlich haltbar, aber jedenfalls unfair, um nicht zu sagen unanständig.</p>
<ul>
<li>
<div>Erstens richtet sich der Wettbewerb ausdrücklich an Laien, die mit den Gepflogenheiten der Lizenzvergabe nicht vertraut sein dürften und folglich selbst dann, wenn sie die Bedingungen durchgelesen haben sollten, nicht verstehen, dass sie dem Ministerium <strong>ihre Bilder faktisch schenken</strong>;</div>
</li>
<li>
<div>Zweitens sichert sich das Ministerium im Fall von prämierten Arbeiten gar die exklusiven Nutzungsrechte, was schon deswegen extrem problematisch ist, weil die Bilder vielleicht bereits woanders genutzt wurden und noch nicht einmal mehr vom Fotografen selber genutzt werden können;</div>
</li>
<li>
<div>Drittens werden auch die wenigsten Teilnehmer verstehen, dass sie mit ihren Bildern, die in diesem Fall sehr häufig Porträt-Charakter haben werden und damit die Freigabe des Bildes durch die abgebildeten Personen (Recht am eigenen Bild) voraussetzen, die Rechte Dritter einbeziehen und abklären müssen;</div>
</li>
<li>
<div>und viertens ist genau das dem Ministerium nicht nur eindeutig klar, sondern es lässt sich in den Wettbewerbsbedingungen auch noch ganz nebenbei von Ansprüchen Dritter für just den Fall freihalten, in dem ein &#8220;Modell&#8221; nachträglich Forderungen stellen sollte.</div>
</li>
</ul>
<p>Also alles nach dem Motto: Gebt uns kostenlos Eure besten Bilder; wir nutzen sie, wie es uns gefällt und bringen keine Gegenleistung. Aber hey! &#8211; Ihr bleibt dafür bei Abmahnungen und Klagen selber haftbar.  </p>
<p>Auf diese mehr als fragwürdige Praxis macht inzwischen nach Manfred Scharnberg bei <a href="http://www.freelens.com/fisheye/familienministerium-will-bildrechte">Freelens</a> und Ulla Schmitz auf ihrem Blog <a href="http://www.fotowettbewerbe.de/altersbilder/">Fotowettbewerbe</a> auch Marko Radloff auf <a href="http://www.bildwerk3.de/2011/01/31/ministerium-sichert-sich-zeitlich-unbegrenzte-nutzungsrechte-%E2%80%93-ohne-gegenleistung/">bildwerk3</a> aufmerksam. </p>
<p>Ich möchte dazu ausdrücklich betonen, dass wir auf fokussiert.com für die <a href="http://fokussiert.com/bilder-zur-kritik-einreichen/">Profi-Bildkritik</a> die Nutzungsrechte ausschliesslich für die Bildkritik und die Veröffentlichung auf den Blogwerk-Domains einverlangen, selbstverständlich den Urheber nennen und vor einer Nutzung ausserhalb unserer Domains die Einwilligung der Fotografen einholen.</p>
<p>Ich werde diese Bedingungen, die wir so knapp wie möglich halten wollten, angesichts der jüngsten Tendenz ausserdem demnächst auf einer separaten Seite ausführlich und eindeutig neu aufsetzen.</p>
<p>Generell sollten alle, die Im Auge haben, an Wettbewerben teilzunehmen, sich diesen <a href="http://www.fotorecht.de/publikationen/fotowettbewerb.html">Artikel zu Abklärungen der Nutzungsrechte bei Fotowettbewerben</a> von  Julia Grissmer und David Seiler auf <a href="http://fotorecht.de">Fotorecht.de</a> zu Gemüte führen.</p>
<p>Weitere Literatur zum Thema: </p>
<ul>
<li> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826659449?ie=UTF8&tag=blwfok-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3826659449">Fotografie und Recht (Affiliate-Link)</a> &#8211; Edition ProfiFoto, Daniel Kötz und Jens Brüggemann</li>
<li> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3406581021?ie=UTF8&tag=blwfok-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3406581021">Foto- und Bildrecht (Affiliate-Link)</a> &#8211; Beck Juristischer Verlag, Endress Wanckel</li>
<li> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826658868?ie=UTF8&tag=blwfok-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3826658868">Stockfotografie (Affiliate-Link)</a> &#8211; Edition ProfiFoto: Geld verdienen mit eigenen Fotos &#8211; von fokussiert-com-Autor Robert Kneschke</li>
</ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://fokussiert.com/2011/02/01/fotowettbewerb-des-familienministeriums-und-danke-fuer-eure-rechte/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2011/02/01/fotowettbewerb-des-familienministeriums-und-danke-fuer-eure-rechte/&title=Fotowettbewerb des Familienministeriums: &#8230;und danke für Eure Rechte&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/04/28/talents-2008-der-fotografierte-mensch/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/04/pepa-hristova-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/04/28/talents-2008-der-fotografierte-mensch/">Talents 2008: Der fotografierte Mensch</a></b><br /><font size="2">Pepa Hristova, Sebastian Stumpf, Ivonne Thein, Janina Wick - das sind die Gewinner des Nachwuchswettbewerbs Talents 2008 des C/O in Berlin. </font><font color="#aaa">(28. April 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/02/27/copyright-als-sicherheit-annie-leibovitz-im-pfandhaus/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/02/leibovitz.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/02/27/copyright-als-sicherheit-annie-leibovitz-im-pfandhaus/">Copyright als Sicherheit: Annie Leibovitz im Pfandhaus</a></b><br /><font size="2">Annie Leibovitz musste sich im Pfandhaus Geld leihen - als Sicherheit hat sie die Rechte an all ihren Bildern hinterlegt. </font><font color="#aaa">(27. Februar 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/01/31/schnappschussportraet-fluechtige-erinnerung/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/01/maedcheninspitze-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/01/31/schnappschussportraet-fluechtige-erinnerung/">Schnappschussporträt: Flüchtige Erinnerung</a></b><br /><font size="2"><p>Manche Bilder erzählen Geschichten. Manchmal "erzählen" jedoch auch Geschichten erst die Bilder.</p> </font><font color="#aaa">(31. Januar 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Bildkritik und Fotografie: Warum &#8220;gefällt mir&#8221; nutzlos ist</title>
		<link>http://fokussiert.com/2011/01/21/bildkritik-und-fotografie-warum-gefaellt-mir-nutzlos-ist/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2011/01/21/bildkritik-und-fotografie-warum-gefaellt-mir-nutzlos-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 07:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fokussiert.com/?p=21690</guid>
		<description><![CDATA[Eine Bildkritik sollte eine Beurteilung sein und kein Urteil. Der Unterschied? Ersteres hat Einfluss auf mein Können, letzteres nur auf die Stimmung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Eine Bildkritik sollte eine Beurteilung sein und kein Urteil. Der Unterschied? Ersteres hat Einfluss auf mein Können, letzteres nur auf die Stimmung.</h4>
<p><h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Auf fokussiert.com präsent sein?</a> &mdash; Nehmen Sie die Angelegenheit in Ihre eigenen Hände: Mit einer Textanzeige. Preiswert, unkompliziert, online buchbar.  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><a href="http://fokussiert.com/2011/01/21/bildkritik-und-fotografie-warum-gefaellt-mir-nutzlos-ist/staun-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/01/staun-small.jpg" width="450" height="299"  alt="Wow! Applaus und Kritik sind zwei verschiedene Dinge. (Foto MadJack Photography)" /></a></p>
<p>Ronny Ritschel ist kürzlich hier auf fokussiert.com in den <a href="http://fokussiert.com/2011/01/13/tunnelfoto-subjekt-verstaerkt-leere/">Genuss einer Bildkritik</a> gekommen. Ich sage das absichtlich so hochgestochen. Denn es mag sich jeder von uns fragen, wann er das letzte mal eine substantielle Einschätzung eines seiner oder ihrer Bilder durch einen Profi mit 30 Jahren Erfahrung erhalten hat (<a href="http://blogtimes.info/umgang-mit-echten-bildkritiken">Ronny hat darüber gebloggt</a> und sein Publikum auf Blogtimes nach ähnlichen Erfahrungen gefragt).</p>
<p>Ist nicht so wichtig, mag jetzt die eine oder der andere denken: Auf flickr kriege ich zu jedem publizierten Bild zehn, fünfzehn Beurteilungen von anderen.</p>
<p>Das stimmt nicht.</p>
<p><span id="more-21690"></span>
<p>Auf flickr drücken in aller Regel einige Dutzend Leute zu meinen Bildern aus, ob sie ihnen gefallen oder nicht. &#8220;Grossartiges Bild!&#8221; &#8211; &#8220;Tolle Perspektive!&#8221; &#8211; &#8220;Das wirkt so unreal&#8221; sind, in der Summe gesehen, vielleicht Streicheleinheiten für mein Ego. Aber die bringen mich keinen Millimeter vorwärts. Es sind <em>Urteile</em>, keine <em>Beurteilungen</em>.</p>
<p>Als ich angefangen habe, meine Bilder auf <a href="http://photo.net/">photo.net</a> zu präsentieren, war ich gebauchpinselt, wenn ein Foto binnen 24 Stunden eine hohe Zahl an hohen Bewertungen in den beiden Kriterien &#8220;Ästhetik&#8221; und &#8220;Technik&#8221; erhielt. Umgekehrt verstörte es mich, wenn mir jemand in einem Kommentar erklärte, dass die Komposition falsch ist und der Weissabgleich nicht stimmt.</p>
<p>Irgendwann kriegte ich dann &#8211; wie viele namentlich bekannte Mitglieder &#8211; von Trollen konsequent die schlechtesten Noten für meine Bilder. Erst jetzt begann ich mich zu fragen, wer denn die Leute sind, die meine Fotos benoten &#8211; und warum ich mir darauf etwas einbilden oder mich dadurch entmutigen lassen sollte.</p>
<p>An diesem Punkt spätestens dämmerte mir, dass die Kommentare mit einer kritischen Auseinandersetzung mit der Komposition, der Tonwertverteilung und der Perspektive &#8211; so harsch und schmerzlich sie bisweilen waren &#8211; viel wertvoller sind als von anonymen Menschen hingeklickte Noten: Allein der Umstand, dass sich jemand die Mühe machte, ein paar Sätze zu meinem Bild zu schreiben, ist eine verdankenswerte Würdigung meiner Arbeit. Mit manchen Kritikern kam es zu Dialogen, und insgesamt hat mich die Hand voll Aussagen von anderen leidenschaftlichen Fotografen unendlich viel weiter gebracht als Hunderte von Punktbewertungen.  </p>
<p>Damit wir uns verstehen: Es ist nicht falsch, seine Arbeit herumzuzeigen und sich an positiven Urteilen zu erfreuen.</p>
<p><strong>Es ist falsch, seine fotografische Weiterentwicklung darauf aufzubauen.</strong></p>
<p>Denn die Aussagen, die wir unter diesen Umständen erhalten, sind persönliche Urteile; sie sind absolut, individuell und am Geschmack des befragten Individuums orientiert. Sie sind selten nachvollziehbar, weil die urteilende Person noch nicht mal in Worte fassen kann, warum ihr das Bild gefällt oder eben nicht (wofür man ihr keinen Vorwurf machen sollte).</p>
<p>An dieser Stelle kommt regelmässig der Einwand, dass das keine Rolle spiele und einzig die erste Wirkung von Bedeutung sei. Expressionistische Puristen können diesen Ansatz vertreten, ich lehne ihn ab. Denn ich kann persönlich durchaus ein Bild für &#8220;gut&#8221;, &#8220;heraus-&#8221; oder sogar &#8220;hervorragend&#8221; halten, ohne dass es mir persönlich &#8220;gefällt&#8221;.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Genau darin, das zu begründen, liegt der Wert <a href="http://fokussiert.com/bilder-zur-kritik-einreichen/">einer echten Bildkritik</a>. Sie soll kein Urteil, sondern eine Beurteilung sein. Gemäss dem französischen Philosophen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Foucault">Michel Foucault</a> liegt der Zweck der Kritik nicht in der Trennung von gut und schlecht, sondern in der Sichtbarmachung des Bewertungssystems selber.</p>
<p>Das ist arg vereinfacht, aber es hilft, meinen Punkt zu verdeutlichen: Wenn meine Freundin mir sagt, dass ihr eines meiner Bilder nicht gefällt, und auf Nachfrage sagt, dass sie violett nicht mag, <strong>habe ich etwas über meine Freundin gelernt, aber nichts über mein Bild.</strong></p>
<p>Wichtiger als die eigentliche Einschätzung der Qualitäten einer Fotografie ist in der Bildkritik deswegen die <strong>Aufzählung</strong> dieser Qualitäten und die Begründung, warum sie in einigen Fällen erfüllt sind und in anderen nicht.</p>
<p>Das ist für den Fotografen oder die Fotografin wertvoll, weil er oder sie nicht nur Bewertungen erhält, sondern die Kriterien dazu: Massstäbe, die ich bisher an meiner Arbeit noch gar nicht angewendet habe oder die ich nicht kannte. Ich kann also sogar einen Nutzen ziehen aus einer Bildkritik, deren Urteil ich nicht teile, weil ich aus der Beurteilung Dinge entnehme, die mir neu sind oder auf die ich bisher kein Augenmerk gelegt habe.</p>
<p><strong>Eine Bildkritik ist eine Sammlung von Aussagen und Begründungen: ein Argumentarium,</strong> dessen einzelne Punkte diskutiert und durchaus auch verschieden betrachtet werden können. Ob die tendenzielle Aussage des Kritikers positiv oder negativ ist, muss für den Schöpfer der Fotografie nicht unbedingt von Belang sein.</p>
<p>In Ronnys Posting und in den Kommentaren dazu ist mehrfach die Rede von der Furcht vor negativer Kritik (oder auch davor, sie abzugeben). Das ist eine bedauernswerte Einschätzung, der wir alle wohl unterliegen. Denn genau betrachtet ist die schlimmste Kritik, wir auf ein Foto abgeben können, &#8220;gefällt mir&#8221; oder &#8220;gefällt mir nicht&#8221; &#8211; es lässt den Kritisierten völlig allein und ist gewissermassen die Verweigerung, etwas substantielles zu sagen.</p>
<p>Während ich das im Freundeskreis gerne akzeptiere, stört es mich in Kreisen von Leuten, die alle behaupten, von Fotografie eine Ahnung zu haben: Von denen darf ich doch erwarten, dass mich an ihrem Wissen teilhaben lassen und sich mit meinem Bild entweder auseinandersetzen &#8211; oder dazu schweigen.</p>
<p>Dass Aufgrund von Ronnys Text der People-Fotoprofi <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/sonstiges/ausfuhrliche-bildkritik">Michael Gelfert auch eine Bildkritik ins Leben gerufen hat</a>, ist in diesem Zusammenhang ein erfreuliches Zeichen.</p>
<p>In einem zweiten Artikel werde ich mich mit den Kriterien einer Bildkritik als Argumentarium befassen.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/08/13/wie-stephen-shore-verstanden-werden-will/">Wie Stephen Shore verstanden werden will</a></b><br /><font size="2">Wir haben die Quelle gefunden: Stephen Shores Äußerungen über die Qualität  der Fotos bei Flickr stammen aus einem Interview, das er der Chef-Kuratorin der Henry Art Gallery in Seattle gegeben hatte. Die Galerie der University of Washington zeigte Ende 2006 eine Ausstellung mit Shores Bildern. Siehe das <a href="http://fokussiert.com/2007/08/09/stephen-shore-tausendfacher-shit-bei-flickr/#more-239">Posting</a> auf fokussiert.com vom 9. August. </font><font color="#aaa">(13. August 2007)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://fokussiert.com/2007/08/09/stephen-shore-tausendfacher-shit-bei-flickr/">Stephen Shore über Flickr: "Tausendfacher Shit"</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(9. August 2007)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2011/01/03/zwei-vollprofis-im-kritikerteam-100-euro-fuer-das-beste-bild/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/01/kritik-1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2011/01/03/zwei-vollprofis-im-kritikerteam-100-euro-fuer-das-beste-bild/">Ab sofort jeden Monat: 100 Euro für das beste Bild</a></b><br /><font size="2"><p>Mit einem monatlichen Preis für das beste Bild und zwei namhaften neuen Mitgliedern geht das fokussiert.com-Kritikerteam in sein drittes Jahr. Mitmachen lohnt sich ab sofort doppelt.</p> </font><font color="#aaa">(3. Januar 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Fingerübungen &#8211; Sternspuren: Heller als gedacht</title>
		<link>http://fokussiert.com/2011/01/15/fingeruebungen-sternspuren-heller-als-gedacht/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2011/01/15/fingeruebungen-sternspuren-heller-als-gedacht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 06:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Mono Lake]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sternspuren]]></category>

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		<description><![CDATA[Sternspurenbilder bedingen eine dunkle Nacht mit wenig Umgebungslicht - oder eine gute Komposition und korrekt gesetzten Fokus. Ein Erfahrungsbericht vom Mono Lake.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Sternspurenbilder bedingen eine dunkle Nacht mit wenig Umgebungslicht &#8211; oder eine gute Komposition und korrekt gesetzten Fokus. Ein Erfahrungsbericht vom Mono Lake.</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/01/15/fingeruebungen-sternspuren-heller-als-gedacht/monostartrails_ps-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/01/monostartrails_ps-small.jpg" width="450" height="298"  alt="Sternspuren am Mono Lake. © Peter Sennhauser 2011" /></a></p>
<p>Tom ist schuld. Der Amateurfotograf aus St. Louis, der zufällig in der gleichen Nacht wie ich <a href="http://goo.gl/maps/8efZ">am Mono Lake in Kalifornien</a> Sternspuren fotografierte, bannte mich mit seinen Erzählungen über das Grizzly-Camp in Alaska, wo er vor einem Jahr in vier Tagen 3700 Bärenfotos geschossen hat.</p>
<p>Und so wurde aus unserer ursprünglich auf 30 Minuten angelegten Belichtung ein 40-Minuten-Bild. Jedenfalls in meiner Nikon D300:</p>
<p><span id="more-21594"></span>
<p>Die D200, die ich als Backup und Zweit-Kamera jeweils mit mir rumschleppe und &#8211; mit dem 8mm Fischauge ausgestattet &#8211; etwas vor der D300 (mit Sigma 10-20mm) aufgebaut hatte, machte nach genau 30 Minuten dicht, blitzte einmal kurz mit dem Fokuslicht ins Dunkel und liess dann zehn Minuten lang mit dem grünen LCD-Licht wissen, dass die Akkus bald den Geist aufgäben. Was sich als Totalverlust der Aufnahme herausstellen sollte, wie ich später erkennen musste.  </p>
<p>Aber mit dem LCD-Licht im Dunkel war der Gerechtigkeit Genüge getan. Denn Tom ist schuld, dass unsere Bilder grundsätzlich überbelichtet sind, aber dafür hat ihm meine D200 mit dem LCD-Lichtlein einen hellen grünen Punkt rechts in seine Komposition gepflanzt.</p>
<p>Das war mir peinlich, denn ich hatte Tom vor der Belichtung ausdrücklich gebeten, <em>hinter</em> mir aufzubauen: Er hat eine Canon D5, und die Canons zeigen eine laufende Belichtung mit einem grellroten Alarmlicht nach hinten an. Das hat sich <a href="http://fokussiert.com/2009/02/11/landschaftsfotografie-nach-sonnenuntergang/">bei anderer Gelegenheit</a> schon als katastrophales Detail in einem Gruppenshooting erwiesen.</p>
<p>Ich war auf dem Heimweg von der CES in Las Vegas durchs Death Valley einmal mehr an den Mono Lake gefahren, einen Salzsee auf 2000 Meter Höhe östlich der Sierra Nevada, dessen Kalksteinsäulen am Ufer, genannt Tufa, vielen Fotografen ein Begriff sind. Vor einem Jahr habe ich <a href="http://fokussiert.com/2010/01/13/wetter-und-fotografie-den-schweinehund-ueberwinden/">am Mono Lake schon morgendliche Nebelaufnahmen gemacht</a>, und diesmal wollte ich es mit den Sternspuren versuchen.</p>
<p>Ehrlich gesagt ist mir in den abgelegenen Weiten des amerikanischen Westens nachts immer ein bisschen unheimlich, immerhin gibt&#8217;s hier Klapperschlangen, Bären und Pumas, und obwohl die ersten beiden Gattungen im Winter nicht anzutreffen sind, war ich fast erleichtert, auf dem dunklen Parkplatz bei South Tufa ein einsames Auto mit laufendem Motor anzutreffen.</p>
<p>Ohne mich um die Insassen zu kümmern, schulterte ich meine beiden Kameras mit Stativen, schaltete die Stirnlampe ein und marschierte die halbe Meile durch den Schnee zum Seeufer &#8211; wo mich Tom bereits von weitem mit Zurufen begrüsste, ich möge die Lampe nach unten richten. Seine Frau, die auf dem Parkplatz im Auto geblieben war, hatte ihn per Handy gewarnt, dass da noch einer zum Ufer unterwegs sei.</p>
<p>Erleichtert, einen Gesprächspartner in der nächtlichen Stille zu haben, wartete ich zusammen mit Tom seine erste Belichtung ab, bevor wir beide neu aufbauten, mit den Stirnlampen versuchten, die Tufa-Säulen hell genug zu beleuchten, um scharf stellen zu können und dann gemeinsam eine 30-Minuten-Belichtung starteten.</p>
<p>Wie erwähnt wurde daraus eine 40-Minuten-Aufnahme; Toms Fotografie, die wir sofort ansehen konnten, weil er die Langzeit-Rauschunterdrückung ausgeschaltet hatte, war deutlich überbelichtet und leicht verschwommen.</p>
<p>Ich verlor ein bisschen die Hoffnung auf ein gutes Bild: Die D200 blinkte noch immer ihren Akku-Alarm, statt anzuzeigen, dass sie eine Schwarzbelichtung machte wie die D300. Und weil ich die Ersatzakkus im Hotelzimmer gelassen und für den Morgen Sonnenaufgangsfotos geplant hatte, liess ich Tom im Dunkeln stehen und machte mich auf den Weg zur Lodge. (Tom verbrachte die ganze Nacht am Seeufer und schlief ein paar Stunden im Auto auf dem Parkplatz &#8211; was einen vollen Tank und eine tolerante Gattin voraussetzt.)</p>
<p>Im Hotel musste ich dann feststellen, dass sich die D200 bereits ausgeschaltet hatte. Das Resultat sind zwei schwarze Bilder. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube das liegt daran, dass eine <strong>Antirausch-Belichtung abgeschlossen sein muss</strong> vor dem Ausschalten der Kamera, und sonst eben nur zwei leere Dateien gespeichert bleiben, weil das Memory des Kameraprozessors mitten im Vorgang gelöscht wird. Aber ich kann mich täuschen und was anderes falsch gemacht haben.</p>
<p>Die Aufnahme der D300 dagegen blinkte 40 Minuten, nachdem ich die Bulb-Belichtung beendet hatte, im Display auf und liess mein Herz höher schlagen: Deutlich überbelichtet zwar und stellenweise verschwommen, aber brauchbar und dramatisch.</p>
<ul>
<li><strong>Zu hell ist die Aufnahme,</strong> weil in der besagten Nacht der Mond mit einer  zu 32% Prozent beleuchteten Sichel am Himmel links hinter uns stand. Wir wussten zwar, dass er unseren Vordergrund beleuchten würde, aber ich hätte nicht geahnt, wie extrem viel Licht die käsige Scheibe in 40 Minuten abgeben würde.</li>
<li>Der <strong>Polarstern im Zentrum des Bildes</strong> ist ein Zufall, den man allerdings steuern kann, wenn man vor der Ausrichtung der Kamera mit einem Kompass versucht, die Laufrichtung der Sterne festzustellen.</li>
<li>Der <strong>grelle Lichtschein am Horizont</strong> hinter den Bergen muss Bridgeport sein. Der kleine Ort liegt 40 Kilometer Luftlinie entfernt &#8211; und strahlt dennoch sehr viel Licht an die Wolkendecke.</li>
<li>Die <strong>Komposition der Fotografie hat einige Makel,</strong> die daher rühren, dass im Dunkeln nur mit dem sehr begrenzten Strahl der Stirnlampe aufgebaut werden muss. Damit lässt sich die Schärfe auf ein Vordergrundobjekt setzen, aber die Rahmung des Bildausschnitts im Sucher zu kontrollieren ist extrem schwierig. Ich bin glücklich über die Säule vorne rechts, aber ich muss gestehen, dass ich einen kleinen Abschnitt kurz vor der Spitze &#8220;reingeklont&#8221; habe, denn die Säule hat einen &#8220;Kopf&#8221;, dessen Verbindung zum Unterbau durch den Ausschnittsrand abgeschnitten wurde. Siehe Original. </li>
<li><strong>Die Unschärfe in der rechten Hälfte</strong> des Bildes konnte ich mir zuerst nicht erklären. Ein Erdbeben hat keins stattgefunden während der Belichtung und wenn, dann hätte das ganze Bild unscharf sein müssen. Ebenso liegen die betroffenen Bildteile nicht ausserhalb des Schärfentiefenbereichs &#8211; ansonsten müssten die Bereiche links im Bild mit gleicher Distanz zum Kamerastandort ebenfalls verschwommen sein. Ich bin inzwischen zum Schluss gekommen, dass wahrscheinlich die Linse des Objektivs auf der rechten Seite beschlagen war: Es war eine recht kalte Nacht mit mittlerer Luftfeuchtigkeit, und das Sigma 10-20mm ist ein gehöriger Metallklotz, der eiskalt war und für Kondensation verantwortlich gemacht werden kann.</li>
</ul>
<p><a href="http://fokussiert.com/2011/01/15/fingeruebungen-sternspuren-heller-als-gedacht/monolakestartrail_ps-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2011/01/monolakestartrail_ps-small.jpg" width="450" height="298"  alt="Sternspuren am Mono Lake, unbearbeitete Aufnahme: Der Mond machte in 40 Minuten die Nacht zum Tage." /></a></p>
<p>Ich habe in der Nachbearbeitung</p>
<ul>
<li>Die Belichtung um 0.7 Blendenpunkte gesenkt</li>
<li>Auf eine Anpassung der Farbtemperatur verzichtet, obwohl die Aufnahme klar zu warm ist. Das Bild entspricht so meinem Empfinden.</li>
<li>Einen Verlauf mit Dunkelblau und einem weiteren Helligkeitsabbau von oben her in den Himmel gelegt</li>
<li>die unscharfen Säulen in den rechten Bildteilen mit &#8220;Abwedeln&#8221; weiter aus dem &#8220;Spotlicht&#8221; des Mondes genommen</li>
<li>Die Gradierungskurve mit einem leichten &#8220;S&#8221; versehen</li>
<li>&#8220;Lebendigkeit&#8221; der Farben leicht und die Sättigung minim angehoben.</li>
</ul>
<p>Das Resultat ist ein Bild, an dem ich mich erfreue, das mir aber leider wohl nicht als grossformatiger Druck an die Wand kommt. Es sei denn <a href="http://fokussiert.com/author/sschwartz">Stuart</a> kennt ein paar Tricks, wie man die Unzulänglichkeiten beheben oder wenigstens noch besser verschleiern kann.</p>
<p>Bleibt zu sagen, dass man eigentlich die ganze Nacht nutzen und weitere Aufnahmen schiessen sollte. Leider gestaltet sich das mit der Rauschunterdrückung schwierig &#8211; sie macht aus einer 40-Minuten-Belichtung 80 Minuten Wartezeit und saugt die Akkus zu einem Drittel pro Aufnahme leer. Und zweitens wollte ich zu Sonnenaufgang wieder einigermassen munter am Seeufer sein &#8211; und danach gleichentags die 700 Kilometer nach San Francisco heim fahren (das Morgenshooting war leider wegen Wolkendecke nicht erwähnenswert). </p>
<p>Konkrete Tipps und Hinweise für Sternspuren-Fotografie folgen in einem separaten Posting.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/09/24/langzeitbelichtung-nachtbilder-ohne-bewegung/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/09/nachtaufnahme-3-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/09/24/langzeitbelichtung-nachtbilder-ohne-bewegung/">Langzeitbelichtung: Nachtbilder ohne Bewegung</a></b><br /><font size="2"><p>Nachts sind extrem lange Belichtungszeiten Pflicht - und Sternstreifen dabei meistens die Folge. David Kaplan hat einen Weg gefunden, sie zu reduzieren.</p> </font><font color="#aaa">(24. September 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/02/11/landschaftsfotografie-nach-sonnenuntergang/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/02/nachtaufnahmen-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/02/11/landschaftsfotografie-nach-sonnenuntergang/">Landschaftsfotografie: Nach Sonnenuntergang</a></b><br /><font size="2">Aufnahmen nach Sonnenuntergang können auch bei Sichelmond oder scheinbar vollständiger Dunkelheit grossartige Fotos ergeben. Ein paar Tricks helfen dabei. </font><font color="#aaa">(11. Februar 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/02/27/landschaftsfotografie-sehen-statt-denken/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/02/bootarch-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/02/27/landschaftsfotografie-sehen-statt-denken/">Landschaftsfotografie: Sehen statt denken</a></b><br /><font size="2"><p>In der Landschaftsfotografie zählt allein das Sehen. Wer zuviel nachdenkt, läuft Gefahr, in die Dokumentarfotografie zu verfallen.</p> </font><font color="#aaa">(27. Februar 2010)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
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		<title>Sony World Photography Awards 2011: Fotografen, an den Start!</title>
		<link>http://fokussiert.com/2010/12/01/sony-world-photography-awards-2011-fotografen-an-den-start/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2010/12/01/sony-world-photography-awards-2011-fotografen-an-den-start/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 09:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Eberhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Amateur]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Sony World Photography Awards]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch bis 5. Januar 2011 können Amateur- und Profi-Fotografen ihre Bilder zu den <em>Sony World Photography Awards</em> einreichen. Also: es eilt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Noch bis 5. Januar 2011 können Amateur- und Profi-Fotografen ihre Bilder zu den <em>Sony World Photography Awards</em> einreichen. Also: es eilt!</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/12/01/sony-world-photography-awards-2011-fotografen-an-den-start/richard_brocken_lc11-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/11/Richard_Brocken_lc11.jpg" width="450" height="297"  alt="Â© Richard Brocken (Sony World Picture Awards 2010)" /></a></p>
<p>80&#8217;000 Fotografinnen und Fotografen aus 148 Ländern haben sich 2010 an den <em>Sony World Photography Awards 2010</em> (SWPA) beteiligt. Der beste unter den Amateuren, der &#8220;Fotoamateur des Jahres&#8221;, kam aus Deutschland.</p>
<p><span id="more-20928"></span></p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/12/01/sony-world-photography-awards-2011-fotografen-an-den-start/tommaso_ausili_lc10-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/11/Tommaso_Ausili_lc10.jpg" width="215" height="322"  alt="© Tommaso Ausili" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a></p>
<p>Die SWPA gehören zu den weltweit größten Events der Fotobranche und setzen sich aus drei verschiedenen Wettbewerben zusammen: dem Profi-Wettbewerb, dem offenen Wettbewerb für alle Foto-Begeisterten und erstmals einem Wettbewerb für Studenten.</p>
<p>Profis und Amateure können noch bis 5. Januar 2011 auf der <a href="http://www.worldphoto.org/">Website der Sony World Photography Awards</a> ihre Werke einreichen. Die Teilnahmefrist am Student Focus-Wettbewerb endete bereits am 30. November.</p>
<p>Eine hochkarätig besetzte internationale Jury bewertet die Beiträge und verkündet am 27. April 2011 die Gewinner des Jahres 2011. Die feierliche Preisverleihung findet erstmals in London statt und ist der Höhepunkt eines einwöchigen Fotografie-Festivals mit Ausstellungen und Veranstaltungen. Bisher wurden die Preise in Cannes verliehen.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/12/01/sony-world-photography-awards-2011-fotografen-an-den-start/vitali_seitz_lc11-jpg/"></a></p>
<p><strong>Für Amateure:</strong><br />
<a href="http://fokussiert.com/2010/12/01/sony-world-photography-awards-2011-fotografen-an-den-start/vitali_seitz_lc11-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/11/vitali_seitz_lc11.jpg" width="215" height="142"  alt="© Vitali Seitz" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a> Der Offene Wettbewerb richtet sich an die große Zahl der Foto-Begeisterten weltweit und ist offen für alle. Er umfasst insgesamt zehn Kategorien, die Jury bewertet Einzelbilder. 2010 ist Vitali Seitz aus Deutschland mit seiner Arbeit Hauskonzert zum besten Amateurfotografen gewählt worden &#8211; dem &#8220;Amateur Photographer of the Year&#8221;.</p>
<p><strong>Für Profis:</strong></p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/12/01/sony-world-photography-awards-2011-fotografen-an-den-start/peter_franck_lc11-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/11/peter_franck_lc11.jpg" width="215" height="217"  alt="© Peter Franck" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a></p>
<p>Der Profi-Wettbewerb beurteilt Portfolios von mindestens drei und maximal zehn Bildern und richtet sich an professionelle Fotografen sowie ambitionierte Foto-Enthusiasten. Sie können ihre Werke in insgesamt 15 Profi-Kategorien einreichen, die sich auf drei Genres verteilen: Kommerzielle Fotografie, Fine Art sowie Fotojournalismus und Dokumentarfotografie. In der Kategorie Architektur gewann 2010 Philipp Lohöfener und in der Kategorie Landschaften Peter Franck &#8211; beide aus Deutschland.</p>
<p>Wir haben bei fokussiert.com seinerzeit über die Ergebnisse 2010 berichtet: <a href="http://fokussiert.com/2010/02/25/sony-world-awards-2010-190-aus-80-000/">190 aus 80 000</a>. Die Online-Galerie aller ausgezeichneten Arbeiten steht ebenfalls auf der Website.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/12/01/sony-world-photography-awards-2011-fotografen-an-den-start/sven_dreesbach_lc11-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/11/sven_dreesbach_lc11.jpg" width="215" height="322"  alt="© Sven Dreesbach" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a></p>
<p>Die Gewinner erhalten Geldpreise und Kameraausrüstungen. Außerdem werden ihre Bilder in die Ausstellung des Wettbewerbs aufgenommen, die erstmals in London gezeigt wird und später in vielen großen Städten auf der ganzen Welt. Veranstalter des Wettbewerbs ist die World Photography Organisation (WPO) mit Sitz in London.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/12/01/sony-world-photography-awards-2011-fotografen-an-den-start/sven_dreesbach_lc11-jpg/"></a></p>
<p>Die <em>World Photography Awards</em> wurden 2007 von der <em>World Photography Organisation</em> ins Leben gerufen. Die <em>World Photography Organisation</em> fördert professionelle, Amateur- und studentische Fotografie und bietet der Fotoindustrie eine globale Plattform zur Kommunikation, Kollaboration und Präsentation aktueller Trends in den Bereichen Fotojournalismus, Fine Art und kommerzielle Fotografie.</p>
<p><a href="http://www.worldphoto.org/">Sony World Photo Awards</a></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://fokussiert.com/2010/12/01/sony-world-photography-awards-2011-fotografen-an-den-start/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2010/12/01/sony-world-photography-awards-2011-fotografen-an-den-start/&title=Sony World Photography Awards 2011: Fotografen, an den Start!&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/02/25/sony-world-awards-2010-190-aus-80-000/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/02/bernhard_hartmann-tm-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/02/25/sony-world-awards-2010-190-aus-80-000/">Sony World Awards 2010: 190 aus 80 000</a></b><br /><font size="2">Die <i>Sony World Photo Awards</i> gehören zu den größten Fotowettbewerben. Aus über 80'000 Teilnehmern wurden 190 Fotografen für die Awards 2010 nominiert. </font><font color="#aaa">(25. Februar 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/04/19/sony-world-photo-awards-2009-die-gewinner-und-ihre-bilder/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/04/david-zimmerman-tm-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/04/19/sony-world-photo-awards-2009-die-gewinner-und-ihre-bilder/">Sony World Photo Awards 2009: Die Gewinner und ihre Bilder</a></b><br /><font size="2">David Zimmermann darf sich "Amateurfotograf des Jahres" der Sony World Photo Awards nennen. </font><font color="#aaa">(19. April 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/03/27/sony-world-photography-awards-2009-spitzen-amateure-und-profis/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/03/claire-martin-tm-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/03/27/sony-world-photography-awards-2009-spitzen-amateure-und-profis/">Sony World Photography Awards 2009: Spitzen-Amateure und Profis</a></b><br /><font size="2">Die Gewinner der Sony <em>World Photography Awards 2009</em> stehen fest. Am 16. April werden die Fotografen des Jahres gekürt. </font><font color="#aaa">(27. März 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
    <a href="http://www.keystone.ch/" target="_blank" alt="Keystone Schweiz" title="Keystone Schweiz">
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    </div>
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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<media:content url="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/11/Richard_Brocken_lc11-neu.jpg" type="" expression="sample" />
	</item>
		<item>
		<title>Fotograf sein (2/2): Wieviele Bilder machen den Profi?</title>
		<link>http://fokussiert.com/2010/11/15/fotograf-sein-22-wieviele-bilder-machen-den-profi/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2010/11/15/fotograf-sein-22-wieviele-bilder-machen-den-profi/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 09:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofie Dittmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Jay]]></category>
		<category><![CDATA[David Hurn]]></category>
		<category><![CDATA[on being a photographer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fokussiert.com/?p=20709</guid>
		<description><![CDATA[Fotograf ist man nicht, nur weil man eine Kamera besitzt. Das Buch "On Being a Photographer" - "Fotograf sein" - Stellt Fragen und gibt Antworten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Fotograf ist man nicht, nur weil man eine Kamera besitzt. Das Buch &#8220;On Being a Photographer&#8221; &#8211; &#8220;Fotograf sein&#8221; &#8211; Stellt Fragen und gibt Antworten.</h4>
<p><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2008/12/mccurry2-tm.jpg" width="220"  alt="Steve McCurry nähte seine Filme ein die Kleidung ein, als er in Afghanistan unter anderem dieses Bild schoss." align="left" hspace="5" vspace="5"/>Bill Jay und <a href="/tag/david-hurn">David Hurn</a> verbringen sehr viel Zeit mit der Frage, warum auf der einen Seite Profis so viele Aufnahmen machen, warum das aber auf der anderen Seite ein Zeichen sein kann, daß der Fotograf seine Sache <strong>nicht gut macht</strong>.</p>
<p>Mich persönlich hat der Gedanke anfangs verwirrt, aber schliesslich läuft alles darauf hinaus, daß der Profi trotz sorgfältiger Vorbereitung immer noch sicherstellen muß, daß er das Bild getroffen hat, während die anderen drauflos knipsen in der Hoffnung, <strong>daß irgendetwas hängen bleibt.</strong></p>
<p>Das klingt wieder am Ende des Buches mit, als Hurn seine Zweifel hinsichtlich digitaler Fotografie erklärt. Es ist eine übliche Kritik an digitaler Fotografie, daß genau dieses Drauflosknipsen gefördert wird. Jeder ist ein Fotograf, wenn er nur genug Bilder schießt, um mit &#8220;irgendetwas&#8221; nach Hause zu kommen. Wie oft hat man schon gehört, irgendein Foto sei &#8220;zufällig&#8221; entstanden?</p>
<p><span id="more-20709"></span>

    <table width="50%" cellpadding="15" cellspacing="0" border="0" align="left">
      <tr><td bgcolor="#EEEEEE" style="background-color:#eee"><strong>On Being a Photographer</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1888803061?ie=UTF8&amp;tag=blwfok-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=1888803061"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/11/onbeingaphotographer.jpg" width="220" height="220"  alt="" /><br /></a><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1888803061?ie=UTF8&amp;tag=blwfok-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=1888803061">&#8220;On Being a Photographer&#8221; von David Hurn (Affiliate-Link)</a> wird von <a href="http://www.lenswork.com">LensWork Publishing</a> als Teil einer Serie zum Thema &#8220;Photography &amp; the Creative Process&#8221; (&#8220;Fotografie und Kreatives Arbeiten&#8221;) auf Englisch herausgegeben. 145 Seiten, $12.95 plus Versand. </td></tr>
    </table>
    Auf der anderen Seite muß ich aus eigener Erfahrung sagen, daß ich auch oder trotz meiner Digitalkamera die Anzahl der Aufnahmen zurückgeschraubt habe, wie David mehrfach betont, und zwar aus dem einfachen Grund, daß ich nicht die Zeit habe, mittelmäßige Fotos aufzupolieren. <strong>Photoshop ist der letzte Schritt in einem guten Foto, nicht seine Erschaffung oder Rettung.</strong> Letztendlich entstehen großartige Fotos durch gute Planung. Auch solche, die nur &#8220;gut&#8221; sind, und es ist wirklich egal, ob sie auf Film oder Speicherkarte festgehalten wurden.</p>
<p><strong>Analog vs. Digital</strong></p>
<p>Dieses Buch ist in analoger Fotografie verwurzelt, einem Gebiet, das ich selbst nie voll erforscht habe, weil ich primär mit Digitalkameras arbeite, von dem ich aber überzeugt bin, daß man ein gewisses Grundverständnis besitzen sollte. Wenn nicht, um ein abgerundetes Bild des Feldes zu bekommen, so doch wenigstens, um die Kontroversen zu verstehen, die sich um solche Fragen entwickelt haben wie die, ob Digital als Medium Fotografie von sich selbst weg entwickelt hat, und ob digitale Fotografie überhaupt noch akurat und ehrlich Wirklichkeit festhalten kann.</p>
<p>Nichtsdestoweniger war das ganze Kapitel zu dem Thema nur relativ relevant für mich, weil sich der analoge Arbeitsablauf vom digitalen so wesentlich unterscheidet. Ich entschied mich deshalb dafür, das Wesentliche dessen, was Hurn zum Ausdruck bringen will, zu beherzigen. Was er mit den Kontaktabzügen wirklich tut, ist, organisiert zu arbeiten, die besten Fotos sorgfältig auszuwählen, Regeln für Namensgebung und ein Sortiersystem zu schaffen, die auch noch nach Jahren Sinn machen.</p>
<p><strong>How to: Fotoessays</strong></p>
<p>Wovon ich mehr hatte, war das Kaptitel über Fotoessays. Mir wurde klar, daß ich instinktiv schon immer so vorgegangen war, als ich den Satz las, man solle erst einmal sein Thema durch und durch erforschen und eine Liste mit Aufnahmen erstellen, die ein abgerundetes Bild ergeben, um eine bedeutungsvolle Serie zu schaffen. Womit ich nicht übereinstimme ist die Behauptung, daß die Fotoserie, wenn man nicht so planmäßig vorgeht, notwendigerweise chaotisch ausfallen wird und sich nur um einen visuellen Moment schart, anstatt das Thema gründlich und von allen Seiten zu erforschen.</p>
<p>Ein Teil des Genusses, einen fremden Ort zu erlaufen, ist für mich auch, ihn mir visuell zu erschließen. Ich reagiere gewissermaßen mit meiner Kamera auf das, was ich sehe. Für mich macht das den Reiz etwa von Straßenfotografie aus, wenn ich auch zugeben muß, daß eine Kenntnis des Ortes das Entstehen guter Bilder wahrscheinlicher macht. Spontaneität heißt aber auch für mich nicht, daß einfach drauflos geknipst werden sollte. Die Anzahl der Aufnahmen ist nicht für sich allein wichtig &#8211; sie muß Sinn machen.</p>
<p>Fotografie &#8211; gute Fotografie &#8211; ist harte Arbeit, und ein bestimmter Fokus auf etwas hilft, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. Für Hurn ist es sehr wichtig, das richtige Handwerkszeug für den Job dabeizuhaben, von der eigenen Kleidung bis zur Kamera. Für die Art Fotografie, für die er bekannt ist (Dokumentarfotografie) ist er gerne mit so wenig Gepäck wie möglich unterwegs, aber auch darauf bedacht, mit seiner Umgebung zu verschmelzen.</p>
<p>Das macht eigentlich Sinn, und andere bekannte Fotografen haben sich schon entsprechend geäußert. So etwa <a href="/tag/steve-mccurry">Steve McCurry,</a> bekannt durch seine Aufnahmen aus Indien und Afghanistan, die er für den National Geographic gemacht hat, der sagte, wenn man sich die Zeit nehme, mit seiner Umgebung zu verschmelzen, bekomme man erst den unbeobachteten Moment geboten, da die Leute sich nicht bewußt sind, daß sie überhaupt fotografiert werden.</p>
<p><strong>Zukunft der Fotografie als Medium</strong></p>
<p>Das vorletzte Kapitel von &#8220;On being a Photographer&#8221; ist der Zukunft des Mediums gewidmet. Zur Zeit der Veröffentlichung, 1995, waren sowohl digitale Fotografie als auch das Internet noch in ihren Kinderschuhen, und das läßt das ganze Kapitel aus heutiger Sicht veraltet erscheinen. Insbesondere Aussagen wie die, daß es für Fotografen nicht von Vorteil sei, eine Internetpräsenz zu haben oder die Behauptung, daß Fotografie in ihrer analogen Form so viel technische Expertise braucht (was etwa Fotografen wie <a href="/tag/lee-friedlander">Lee Friedlander</a> berühmt gemacht hat), daß digitale Fotografie dem nie das Wasser reichen könnte.</p>
<p>Ich persönlich finde, daß nur weil das Medium jetzt voll elektronisch ist, es nicht einfacher geworden ist, gute Bilder zu schießen. Meines Erachtens ist das Gegenteil der Fall. Weil jeder mitterlweile eine Digitalkamera besitzt und sich selbst deshalb für einen (Profi-)Fotografen hält (man denke etwa an die Tante, die anstatt des Hochzeitsfotografen die Hochzeit fotografiert), ist es wesentlich schwieriger,</p>
<ul>
<li>
<div>ein Thema zu finden, das noch nicht zu Tode fotografiert worden ist, und</div>
</li>
<li>
<div>innerhalb dieses Themas bedeutsame Ideen und Sichtweisen zu finden, die noch nicht erforscht worden sind, wie auch</div>
</li>
<li>
<div>sie dann anderen auf neue Weise nahezubringen, obwohl wir alle mit Bildern und anderen visuellen Reizen regelmäßig überflutet werden.</div>
</li>
</ul>
<p>Kann man heutzutage eigentlich noch wirklich Einzigartiges schaffen?</p>
<p>Meine Schlußfolgerung war, daß es heutzutage aus diesem Grund noch viel wichtiger ist, eigene und einzigartige Ideen zu entwickeln, und am Ball zu bleiben. Photoshop kann ein mittelmäßiges Foto nicht besser machen, einen schlechten Schnappschuß nicht &#8220;retten&#8221;, indem er digital durch die Photoshopfiltermangel gedreht wird. Die zwei fundamentalen Entscheidungen, die David Hurn am Anfang des Buches erwähnt &#8211; wo man steht, und wann man auf dem Auslöser drückt, sind immer noch dieselben.</p>
<p><strong>Von den besten lernen</strong></p>
<p>Im letzten Kapitel versuchen Jay und Hurn, ein paar weitverbreitete Fehlvorstellungen und Fotografie-Mythen zu entkräften. Etwa die, daß viele Fotografen denken, sie seien die besten Editoren ihrer eigenen Arbeit. Die beiden interessantesten Mythen waren die, daß für Fotografie nur Talent und Instinkt notwendig sind, und daß ein Thema, das bereits angegangen wurde, sich nicht mehr lohnt.</p>
<p>Ich bin ebenfalls der Meinung, daß Fotografie erst nach Jahren wirklich gemeistert werden kann. Wenn ich mir meine ersten Versuche anschaue, kann ich nicht glauben, daß ich sie damals für gute Bilder gehalten habe. Letztlich haben sie aber trotzdem einen bestimmten Wert, wie auch David Hurn feststellt, nämlich als wichtiger Schritt meiner fotografischen Entwicklung &#8211; und als solche würde ich sie nie einfach so wegwerfen. Etwas war an ihnen, das mich weitermachen ließ.</p>
<p>Ich denke auch, daß man, wenn man etwas sucht, das noch nie mit einer Kamera erforscht wurde, das Fotografieren auch gleich lassen kann. Ich habe einmal irgendwo gelesen, daß alle Musik bereits irgendwie komponiert worden sei, und daß aus diesem Grund nichts, was noch komponiert werden wird, wirklich einzigartig sein könne. Meines Erachtens stimmt das für Fotografie auch, aber es bedeutet nicht, daß man sich nicht irgendwie einbringen kann. Man lerne von den besten, eigne sich ihre Ideen an und forme sie neu.</p>
<p>Oder in <a href="/tag/david-hurn">David Hurns</a> Worten: Fotografen jeglichen Temperaments, die gesamte verfügbaren Kameraformate benutzend, könnten schneller bessere Fotografen werden, wenn sie sich die gemeinsamen Nenner der Bilder, Ideen und Lebensläufe der Besten des Feldes zu eigen machen würden.</p>
<p>Das ist ein Grund, warum ich Fotobücher sammle.</p>
<p> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1888803061?ie=UTF8&tag=blwfok-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=1888803061">On Being A Photographer: A Practical Guide (Affiliate-Link)</a> &#8211; David Hurn, Bill Jay, LensWork, nur Englisch.</p>
<p><ul><li><a href="http://fokussiert.com/2010/11/14/fotograf-sein-12-warum-fotografierst-du/">Fotograf sein (1/2): Warum fotografierst Du?</a> (14. November 2010)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2010/11/15/fotograf-sein-22-wieviele-bilder-machen-den-profi/">Fotograf sein (2/2): Wieviele Bilder machen den Profi?</a> (15. November 2010)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/09/27/schnappschus-mit-flieger-wenn-es-um-sekunden-geht/">Schnappschuß mit Flieger: Wenn es um Sekunden geht</a> (27. September 2011)</li></ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://fokussiert.com/2010/11/15/fotograf-sein-22-wieviele-bilder-machen-den-profi/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://fokussiert.com/2010/11/15/fotograf-sein-22-wieviele-bilder-machen-den-profi/&title=Fotograf sein (2/2): Wieviele Bilder machen den Profi?&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=fokussiert">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandter Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/11/14/fotograf-sein-12-warum-fotografierst-du/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/11/davidhurn-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/11/14/fotograf-sein-12-warum-fotografierst-du/">Fotograf sein (1/2): Warum fotografierst Du?</a></b><br /><font size="2">David Hurn von Magnum versucht im Buch "On Being A Photographer" im Gespräch mit Bill Jay Fragen zu klären, die sich jeder von uns stellen sollte. </font><font color="#aaa">(14. November 2010)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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    </div>
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    </div>
</div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Fotograf sein (1/2): Warum fotografierst Du?</title>
		<link>http://fokussiert.com/2010/11/14/fotograf-sein-12-warum-fotografierst-du/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2010/11/14/fotograf-sein-12-warum-fotografierst-du/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 14:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sofie Dittmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Jay]]></category>
		<category><![CDATA[David Hurn]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothea Lange]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Magnum]]></category>
		<category><![CDATA[on being a photographer]]></category>

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		<description><![CDATA[David Hurn von Magnum versucht im Buch "On Being A Photographer" im Gespräch mit Bill Jay Fragen zu klären, die sich jeder von uns stellen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Was macht eine Fotografin aus? Reicht die Liebe zur Fotografie, oder muss mehr dahinter stecken? David Hurn versucht im Buch &#8220;On Being A Photographer&#8221; im Gespräch mit Bill Jay diese Fragen zu klären.</h4>
<h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://www.reputationsverteidiger.de/blog/?cat=18' rel="nofollow">Internet Reputation Management</a> &mdash; Reputationsverteidiger.de beobachtet und analysiert Webinhalte fuer Firmen und Privatpersonen. Die Social Media Analytics software basiert auf der mehrsprachigen Reputationobserver Technologie.  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><a href="http://fokussiert.com/2010/11/14/fotograf-sein-12-warum-fotografierst-du/migrantmother-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/11/migrantmother-small.jpg" width="220" height="267"  alt="Dorothea Langes 'Migrant Mother': Nach 20 Meilen Umweg entstanden." align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Dieses Buch, das die Autoren treffend mit &#8220;Eine Praktische Anleitung&#8221; untertitelt haben, ist eines von denen, das ich hätte haben/lesen sollen, als ich anfing zu fotografieren &#8211; nein, <em>bevor</em> ich überhaupt ans Fotografieren dachte.</p>
<p>Bill Jay schreibt in seiner Einleitung, daß es eine 30 Jahre währende Freundschaft würdige, wie auch einen andauernden und sich stetig fortsetzenden Dialog. Das war genau der Grund, warum ich  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1888803061?ie=UTF8&tag=blwfok-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=1888803061">&#8220;On Being a Photographer&#8221; (Affiliate-Link)</a> sofort kaufte, als es wieder im Druck war.</p>
<p>Ich hatte nach einem Buch gesucht, das mir Antworten auf die vagen Fragen geben könnte, die sich auch nach Jahren ernsthaften Fotografierens nicht aus meinem Kopf vertreiben ließen &#8211; was vielleicht darauf zurückzuführen ist, daß ich mir das meiste dessen, was ich heute kann, selbst beigebracht habe.</p>
<p><span id="more-20705"></span>
<p>
    <table width="50%" cellpadding="15" cellspacing="0" border="0" align="left">
      <tr><td bgcolor="#EEEEEE" style="background-color:#eee"><strong>On Being a Photographer</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1888803061?ie=UTF8&#038;tag=blwfok-21&#038;linkCode=xm2&#038;camp=1638&#038;creativeASIN=1888803061"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/11/onbeingaphotographer.jpg" width="220" height="220"  alt="" /><br /><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1888803061?ie=UTF8&#038;tag=blwfok-21&#038;linkCode=xm2&#038;camp=1638&#038;creativeASIN=1888803061">&#8220;On Being a Photographer&#8221; von David Hurn (Affiliate-Link)</a> wird von <a href="http://www.lenswork.com">LensWork Publishing</a> als Teil einer Serie zum Thema &#8220;Photography &amp; the Creative Process&#8221; (&#8220;Fotografie und Kreatives Arbeiten&#8221;) auf Englisch herausgegeben. 145 Seiten, $12.95 plus Versand. </td></tr>
    </table>
    <strong>Der Anfang einer langen Freundschaft</strong></p>
<p>Die Freundschaft zwischen <a href="/tag/david-hurn">David Hurn</a> und Bill Jay begann, als David Bills Fotos &#8211; die Früchte etlicher Jahre an Mühen, ein Dokumentarfotograf zu sein &#8211; mehr oder weniger vom Tisch wischte. Seine Beurteilung war hart, aber ehrlich (etwas, das ich mir hinsichtlich meiner eigenen Arbeit manchmal selbst wünschte). Er nannte sie &#8220;langweilig&#8221; und &#8220;abgeleitet&#8221; oder &#8220;unoriginär&#8221;. Zu einem späteren Zeitpunkt in ihrem Gespräch sagt ihm Bill Jay, daß diese Beurteilung ihn von der Last befreit habe, etwas sein zu wollen, das er eigentlich gar nicht war, obwohl es schwierig gewesen sei, Davids Aussage anzunehmen. Bill begann daraufhin, Dinge zu fotografieren, die ihn persönlich interessierten, nämlich hauptsächlich Porträts anderer Fotografen. Auf diese Art und Weise hat er zwischenzeitlich eine ziemliche Anzahl geschichtlich wertvoller Aufnahmen zusammengetragen, die er unter Umständen niemals fotografiert hätte, wenn er weiterhin versucht hätte, Dokumentarfotograf zu sein.</p>
<p>David Hurn selbst sieht seinen eigenen Erfolg in einer Reihe glücklicher Zufallsbegegnungen begründet, wie auch der Hilfe und Anleitung einiger Leute, die seinen Weg begleiteten. Wie dem auch sei, er hat trotzdem immer seiner eigenen Intuition vertraut und erst eine viel versprechende Karriere als Modefotograf aufgegeben, wie auch später eine sichere Anstellung als Professor, und finanzielle Unsicherheit hingenommen, um unabhängig seine künstlerischen Ziele verfolgen zu können. Ich persönlich bewundere das.</p>
<p>Das Buch ist in Dialogform geschrieben: Bill Jay stellt die Fragen, streut aber auch seine eigenen Erfahrungen und Meinungen in das Gespräch ein, was ich persönlich sehr wertvoll und ansprechend fand, weil dadurch ein paar von David Hurns Aussagen weiter abgerundet und erklärt werden.</p>
<p><strong>Fotojournalisten und Dokumentarfotografen oder warum Fotografen Fotografen sind</strong></p>
<p>Nachdem sie den Unterschied zwischen &#8220;Fotojournalist&#8221; und &#8220;Dokumentarfotograf&#8221; diskutiert haben, zieht Hurn den Schluß, daß er für sich selbst die Bezeichnung &#8220;Reportagefotograf&#8221; bevorzuge, denn es beinhalte eine persönliche Wiedergabe eines beobachteten Geschehens mit Andeutungen von Subjektivität, aber auch Ehrlichkeit.</p>
<p>Er vertritt sodann die Meinung, daß Fotografen <strong>nicht Fotografen seien, weil sie an Fotografie interessiert sind.</strong> Hätte mich das Gespräch nicht schon vorher gefesselt, spätestens jetzt hätten die beiden meine volle Aufmerksamkeit genossen.</p>
<p>Ich hatte immer irgendwie angenommen, daß ich am Fotografieren selbst interessiert sei. Wenn man David Hurn Glauben schenkt, dann ist das mitnichten der Fall. Fotografie ist im Grunde nur das Werkzeug, das Mittel zum Zweck. Deshalb muß ein Fotograf ein grundsätzliches Interesse, eine Neugierde besitzen, eine Leidenschaft für den Gegenstand, das Thema selbst, den/das er fotografiert. Für Hurn führt diese Neugierde zu einer genaueren Erkundung, Diskussion, Erforschung etc. über einen längeren Zeitraum hinweg.</p>
<p>Ich fand das faszinierend, hauptsächlich einer Diskussion wegen, die ich vor Jahren einmal mit jemandem hatte, als ich mich noch im Anfangsstadium meiner fotografischen Entwicklung befand. Als Amateur denkt man meistens nicht daran, sich über einen längeren Zeitraum hin mit einem Thema zu befassen. Man schießt Fotos. So auch ich damals. Ich zeigte einige Arbeitem jemandem, und hatte auf die Frage, warum ich die Aufnahme gemacht habe, was mich an dem Thema interessiere usw. dann auch keine Antwort.</p>
<p>Und es gab auch keine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Dementsprechend konnte ich mir nicht erklären, was die Frage eigentlich sollte. Mittlerweile weiß ich, <strong>daß mit der Faszination eines Gegenstandes oder Themas geistige Bilder verbunden sind, die dann in Fotos umgesetzt werden wollen.</strong> Sobald man sich mit etwas näher beschäftigt, kommen die Ideen, die Fotos, und wie sie umgesetzt werden könnten, praktisch von selbst.</p>
<p><strong>Bildgegenstand und persönliches Interesse</strong></p>
<p>Hurn stellt weiter fest, daß man als Künstler seine Seele nicht verkauft, wenn man sich als Studienobjekt etwas aussucht, das für andere ebenfalls von Interesse ist. Dieser Gedanke war für mich etwas schwerer verdaulich, denn als Künstler denkt man gerne, man erschaffe etwas Überirdisches und nicht etwas, das auf den Alltagsgeschmack zugeschnitten ist. Doch wozu ist bildende Kunst gut, wenn keiner sie sieht, über sie nachdenkt, sie zu schätzen weiß? Kunst hat schon immer Gönner gehabt, und die Alternative ist nicht notwendigerweise besser. Das, was man erschaffen hat, kommt immer noch (idealerweise) aus dem künstlerischen Innern und hat eine entsprechende einzigartige Note.</p>
<p>Nach Hurns Meinung ist diese Note, oder der unverwechselbare visuelle Stil, <strong>das Nebenprodukt</strong> visueller Erkundung, nicht aber ihr Ziel. Mit anderen Worten, man kann die Dinge nicht an den Haaren herbeiziehen. Man hat mich schon oft gefragt, was ein Foto &#8220;gut&#8221; macht.</p>
<p>Wenn ich auch immer noch der Meinung bin, daß die Antwort auf diese Frage vollkommen subjektiv ist, egal welcher berühmte Name unter dem Bild steht, sollte man sich doch fragen, warum man sofort weiß, daß es sich bei einem bestimmten Landschaftsfoto in einer Masse anderer um eines von Ansel Adams handelt? Warum ein Porträt von Annie Leibovitz oder Steve McCurry so ganz klar keinen anderen Erschaffer haben kann?</p>
<p>Für David Hurn sind die bestimmenden Elemente eines herausragenden Fotos eine intime Kenntnis des Gegenstandes/Themas, enthusiastische Begeisterung dafür, und die Schaffung eines Bildes ohne weitere Gedanken an technische Einzelheiten. Ich kann da nur zustimmen.</p>
<p><a href="/tag/dorothea-lange">Dorothea Langes</a> &#8220;Migrant Mother&#8221; etwa ist tatsächlich leicht verschwommen, aber trotzdem eine der bekanntesten und am meisten geschätzten Aufnahmen, die sie damals während ihres Einsatzes für die Resettlement Administration gemacht hat.</p>
<p>Warum? Weil sie ihrer inneren Stimme gehorchte und an einem Regentag gegen den eigenen Willen doch den Feldweg einem Wegweiser folgend zu noch einem Landarbeiter-Camp fuhr, und weil sie dadurch die Situation dieser vollkommen verzweifelten Frau und ihrer Kinder fotografisch in einer Weise festhielt, die uns noch nach Jahrzehnten die Liebe und das Mitgefühlt vermittelt, mit der dies geschah.</p>
<p>Ein Fotograf hat letzlich nur Kontrolle über zwei Dinge, was eine Aufnahme angeht: wo er steht, und, wann er auf den Auslöser drückt. Von diesem Blickwinkel aus gesehen, meint Hurn, sei Fotografie wirklich einfach. Es bedeutet aber auch, daß man  einen Gegenstand immer aus mehreren Blickwinkeln aufnehmen sollte, und ich stimme mit David vollkommen überein, wenn er sagt, daß fortgeschrittene Fotografen dieses grundsätzlich tun, weil sie sicher sein wollen, daß sie das Bild auch wirklich getroffen haben. Aus diesem Grund machen Anfänger meist nur ein paar Fotos, und vom selben Standpunkt aus.</p>
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<p><ul><li><a href="http://fokussiert.com/2010/11/14/fotograf-sein-12-warum-fotografierst-du/">Fotograf sein (1/2): Warum fotografierst Du?</a> (14. November 2010)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2010/11/15/fotograf-sein-22-wieviele-bilder-machen-den-profi/">Fotograf sein (2/2): Wieviele Bilder machen den Profi?</a> (15. November 2010)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2011/09/27/schnappschus-mit-flieger-wenn-es-um-sekunden-geht/">Schnappschuß mit Flieger: Wenn es um Sekunden geht</a> (27. September 2011)</li></ul>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/10/16/stefan-burger-halbfotografische-missverstaendnisse/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/09/Stefan_Burger1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/10/16/stefan-burger-halbfotografische-missverstaendnisse/">Stefan Burger: Halbfotografische Missverständnisse</a></b><br /><font size="2"><p>Stefan Burger arbeitet mit Fotografie als Installation oder mit fotografierten Installationen. So genau lässt sich das nicht immer auseinanderhalten.</p> </font><font color="#aaa">(16. Oktober 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/09/13/20-photoszene-foto-mekka-koeln/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/09/laif_Yuri_Kozyrev-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/09/13/20-photoszene-foto-mekka-koeln/">20. Photoszene: Foto-Mekka Köln</a></b><br /><font size="2">Die bevorstehende Kölner Photokina zeigt die Technik, die 20. Photoszene das, was man damit anstellen kann: die Bilder. </font><font color="#aaa">(13. September 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/08/30/magnum-in-berlin-fotojournalismus-im-wandel/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/08/trent_parke_1co-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/08/30/magnum-in-berlin-fotojournalismus-im-wandel/">Magnum in Berlin: Fotojournalismus im Wandel</a></b><br /><font size="2">Die Digitalisierung der Fotografie verändert den Bildjournalismus. Diesen Wandel spiegelt die aktuelle Ausstellung der legendären Fotoagentur Magnum in Berlin. </font><font color="#aaa">(30. August 2010)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<slash:comments>6</slash:comments>
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	</item>
		<item>
		<title>Stockfotografie: Vom Hobby- zum Stockfotografen</title>
		<link>http://fokussiert.com/2010/04/16/stockfotografie-vom-hobby-zum-stockfotografen/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2010/04/16/stockfotografie-vom-hobby-zum-stockfotografen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 12:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kneschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bildverkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Kneschke]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfoto]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Vermarktung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Robert Kneschke hat sich mit Stockfotos seine Existenz aufgebaut und ein Buch darüber verfasst.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Stockfotos sind Fotografien, die &#8220;auf Vorrat&#8221; für Publikationen jeglicher Art produziert werden. Dank Internet ist der Markt der Microstocks entstanden und gewachsen. Robert Kneschke hat sich darin seine Existenz aufgebaut und ein Buch darüber verfasst. Eine weitere Leseprobe.</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/04/16/stockfotografie-vom-hobby-zum-stockfotografen/alteleuteimpark-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/04/alteleuteimpark-small.jpg" width="450" height="300"  alt="Stockfoto: Menschen im Herbst des Lebens (© Robert Kneschke)" /></a></p>
<p>Im Jahr 1883 erschien in der Wochenzeitung &#8220;Illustrirte Zeitung&#8221; erstmals in Deutschland ein gerastertes Foto. Damit wurden die bisher vorherrschenden <em>Zeichnungen</em> als Illustrationen abgelöst.</p>
<p>Zuerst arbeiteten die Zeitungen mit festangestellten Hausfotografen, gingen dann aber mehr zu Fotografen als freien Mitarbeitern über. Lange Zeit bestand die Stockfotografie vor allem aus Bildern, die bei Fotoaufträgen von Zeitschriften oder Firmen entstanden sind und dort keine Verwendung fanden. Diese Bilder wurden &#8220;Outtakes&#8221; (Ausschuss) genannt:</p>
<p><span id="more-17599"></span>
<p>Sie waren die &#8220;zweite Wahl&#8221;.</p>
<p>Der Fotograf Roberts H. Armstrong gründete 1920 eine der ersten Bildagenturen der Welt, RobertStock (<a href="http://www.robertstock.com">www.robertstock.com</a>), um diese &#8220;Outtakes&#8221; gezielt zu verkaufen. Seine Agentur gibt es noch heute.</p>
<p>So erklärt sich, warum Stockfotos bis heute der Ruf von &#8220;minderwertigen Fotos&#8221; anhaftet. Dabei begannen seit den 1980er Jahren immer mehr Fotografen, ausschließlich Fotos für Bildagenturen zu produzieren. Unmengen an inhabergeführten, kleinen Bildagenturen etablierten sich, meist vom Fotograf selbst gegründet und geleitet.</p>
<p>Anfang der 1990er Jahre wurden die ruhigen &#8220;Mom &amp; Dad&#8221;-Geschäfte von zwei Millardären aufgescheucht. 1989 wurde vom Microsoft-Gründer Bill Gates die Bildagentur Corbis und 1993 von Mark Getty, dem Sohn des Öl-Milliardärs Paul Getty, Getty Images gegründet. Beide Firmen kauften in den Folgejahren zusammen über 40 andere Bildagenturen auf und wurden damit schnell zu den Marktführern.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/04/16/stockfotografie-vom-hobby-zum-stockfotografen/stockfoto-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/04/stockfoto-small.jpg" width="220" height="150"  alt="Stockfotografie: Drittes Lebensalter (© Robert Kneschke)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Der Wandel des Bildermarkts wurde auch durch das Internet und Digitalkameras revolutioniert. Digitalfotos sind eine Ware, die sofort über das Internet verkauft werden kann, ohne Briefe oder Pakete schicken zu müssen. Außerdem können Bildagenturen nie &#8220;ausverkauft&#8221; sein.</p>
<p>Die Bildagenturen verlangten für ihre Fotos meist mehrere hundert Euro. Der kanadische Kunststudent Bruce Livingstone gründete deswegen im Mai 2000 die Webseite istockphoto.com, auf der Grafikdesigner kostenlos Fotos tauschen konnten. Um die schnell steigenden Kosten zu decken, begann iStockphoto 2001, eine Download-Gebühr von 0,25 USD zu berechnen. Die erste Microstock-Bildagentur war geboren.</p>
<p>Das Wort &#8220;Microstock&#8221; setzt sich zusammen aus &#8220;Micropayment&#8221;, einem Geschäftsmodell, was mit Kleinstbeträgen arbeitet und &#8220;stock agency&#8221;, dem englischen Wort für Bildagentur. Im Gegensatz dazu etablierte sich das Wort &#8220;Macrostock&#8221; für die tradionellen Bildagenturen, die ihre Fotos teuer verkaufen.</p>
<p>2006 kaufte Getty Images iStockphoto für 50 Millionen USD auf. In der Zwischenzeit begannen jedoch auch viele neue Microstock-Agenturen auf den jungen Markt zu drängen.Während die Bildpreise bei den neuen Agenturen auf 1-15 USD stiegen, begannen sie bei den Macrostock-Agenturen zu fallen.</p>
<p>Während früher meist Mittelformat-Kameras nötig waren, um qualitativ hochwertige Dias für Bildagenturen zu produzieren und sich nicht jeder die Film-Entwicklungen leisten konnte, war die Stockfotografie den Profi-Fotografen vorbehalten.</p>
<p>Digitalkameras erlauben nun aber auch Amateuren, schnell und günstig Fotos zu machen. Anfangs wollte kaum ein gelernter Fotograf seine Fotos für die geringen Microstock-Preise verkaufen und so warben die Microstock-Bildagenturen viele Hobby-Fotografen an, von denen in den letzten zehn Jahren etliche den Aufstieg zum &#8220;richtigen&#8221; Fotografen geschafft haben, der damit sein Geld verdient.</p>

    <table width="50%" cellpadding="15" cellspacing="0" border="0" align="left">
      <tr><td bgcolor="#EEEEEE" style="background-color:#eee"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826658868?ie=UTF8&amp;tag=blwfok-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3826658868"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/04/stockfotografie-cover-robert-kneschke_mini.jpg" width="110" height="110"  alt="" /><br /></a>Dies ist ein Auszug aus fokussiert.com-Autor Robert Kneschkes Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826658868?ie=UTF8&amp;tag=blwfok-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3826658868">&#8220;Stockfotografie. Geld verdienen mit eigenen Fotos&#8221; (Affiliate-Link)</a>, erschienen in der Edition Profi-Foto beim Mitp-Verlag, 416 Seiten, broschiert, knapp 25 Euro. </td></tr>
    </table>
    Bei mir war die Entwicklung ähnlich. Ich fotografierte seit 1995 als Hobby. Zehn Jahre später beschloss ich, dass ich mir die hohen Ausgaben für die Filmentwicklung wieder verdienen musste. Ich machte Abzüge meiner schönsten Berlin- und Blumen-Fotos und verkaufte sie auf Berliner Kunstmärkten.</p>
<p>Schnell merkte ich aber, dass im regnerischen Berlin Fotos in Passepartouts keine geeignete Ware für Märkte unter freiem Himmel sind und suchte im Internet nach anderen Verkaufsmöglichkeiten. So stieß ich auf die Bildagenturen, kaufte mir meine erste Digitalkamera &#8211; damals eine Canon EOS 20D &#8211; und begann, gezielt Fotos nach deren Bedürfnissen zu machen.</p>
<p>2006 meldete ich meine Firma beim Finanzamt an und seit 2007 lebe ich ausschließlich von den Fotoverkäufen meiner über 8000 Fotos, die ich in den letzten vier Jahren produziert habe.</p>
<p><ul><li><a href="http://fokussiert.com/2010/04/03/geld-verdienen-mit-stockfotografie-mit-strumpf-fetisch-nichts-zu-tun/">Geld Verdienen mit Stockfotografie: Mit Strumpf-Fetisch nichts zu tun</a> (3. April 2010)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2010/04/16/stockfotografie-vom-hobby-zum-stockfotografen/">Stockfotografie: Vom Hobby- zum Stockfotografen</a> (16. April 2010)</li><li><a href="http://fokussiert.com/2010/04/25/stockfotografie-keine-auftraege-aber-verkaeufe/">Stockfotografie: Keine Aufträge, aber Verkäufe</a> (25. April 2010)</li></ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/04/03/geld-verdienen-mit-stockfotografie-mit-strumpf-fetisch-nichts-zu-tun/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/04/stockfotografie-cover-robert-kneschke_mini.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/04/03/geld-verdienen-mit-stockfotografie-mit-strumpf-fetisch-nichts-zu-tun/">Geld Verdienen mit Stockfotografie: Mit Strumpf-Fetisch nichts zu tun</a></b><br /><font size="2"><p>fokussiert.com-Kritiker Robert Kneschke hat ein Buch über Stockfotografie veröffentlicht.</p> </font><font color="#aaa">(3. April 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/06/11/deichspaziergang-weniger-ist-mehr/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/06/spaziergang-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/06/11/deichspaziergang-weniger-ist-mehr/">Deichspaziergang: Weniger ist mehr</a></b><br /><font size="2">Wenige, gut platzierte Details können aus einem Foto ein gutes Bild machen. </font><font color="#aaa">(11. Juni 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/05/11/fotoproduzent-33-stockfotos-verkaufen/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/05/kneschke-praesentationsmappen-6968-small-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/05/11/fotoproduzent-33-stockfotos-verkaufen/">Fotoproduzent (3/3): Stockfotos verkaufen</a></b><br /><font size="2"><p>Stockfotos müssen nach der Produktion verkauft werden. Agenturauswahl und Aufbereitung sind schwierige Aufgaben.</p> </font><font color="#aaa">(11. Mai 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
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		<title>Wetter und Fotografie: Den Schweinehund überwinden</title>
		<link>http://fokussiert.com/2010/01/13/wetter-und-fotografie-den-schweinehund-ueberwinden/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2010/01/13/wetter-und-fotografie-den-schweinehund-ueberwinden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 21:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fisheye]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Für den Sieg über den inneren Schweinehund kriegt man als Landschaftsfotograf jedenfalls einen Preis.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wer als Landschaftsfotograf bei vermeintlich &#8220;schlechtem&#8221; Wetter den inneren Schweinhund niederringt, dem winkt als Belohnung die Energie für Monate voller Motivation.  Ein Erlebnisbericht.</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/01/13/wetter-und-fotografie-den-schweinehund-ueberwinden/monolake-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/01/monolake-small.jpg" width="450" height="298"  alt="Mono Lake, CA. Das Geisterschiff (Foto © P. Sennhauser)." /></a></p>
<p>Ich habe mir am Wochenenden auf dem Rückweg von Las Vegas (von der <a href="http://neuerdings.com/tag/ces-2010">Elektronikmesse CES</a>) einen Umweg durch die östliche Sierra Nevada gegönnt, um noch ein oder zwei Landschaftsshootings mitzunehmen. Die Fahrt durchs <a href="http://fokussiert.com/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9527">Death Valley</a> nach Lone Pine und von da aus nach Norden via Bishop an den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mono_Lake">Mono Lake</a> bietet eine Strecke voller versteckter Schönheiten. Aber häufig verstecken sich die grössten Schönheiten hinter nichts anderem als dem inneren Schweinehund. Wie wir gleich sehen werden.</p>
<p><span id="more-16233"></span>
<p><a href="http://fokussiert.com/?attachment_id=16226"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/01/alabamahills-small.jpg" width="220" height="145"  alt="Alabama Hills, CA, (Foto © PS)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Allerdings wollte das Wetter nicht so richtig mitspielen. Rechtzeitig vor Sonnenuntergang um 17.00 Uhr war ich zwar in den Alabama-Hills bei Lone Pine, einer Hügelkette voller rundgeschliffener Felsformationen vor der majestätischen Gipfellinie der Sierra, die für zahllose Western- und andere Filme als Kulisse gedient hat. Aber die Sonne hatte sich bereits hinter einigen gräulichen Wolkenschleiern verzogen. In der Hoffnung, diese könnten beim Sonnenuntergang in knalligen Farben aufleuchten, habe ich dennoch aufgebaut und durchaus ein- oder zwei ansehliche Bilder machen können.</p>
<p>Danach gings im Dunkeln drei Stunden weiter nach Norden an den Mono Lake, einen auf 2000 Metern Höhe gelegenen See, der doppelt so salzig wie Meerwasser und 100 mal alkalischer ist:</p>
<p>Das Resultat der chemischen Zusammensetzung sind unglaubliche Kalksteinformationen am Seeufer, wo einst Süsswasser aus dem Untergrund durch den Boden drang und im stehenden See-Wasser &#8211; damals bei noch höherem Pegelstand &#8211; seinen Kalk wie ein Vulkan in meterhohen Säulen ablagerte.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/01/13/wetter-und-fotografie-den-schweinehund-ueberwinden/tuffa-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/01/tuffa-small.jpg" width="450" height="298"  alt="Mono Lake, Tuffa-Formationen. (Foto © P. Sennhauser) 1/60s, 16mm (24mm), ISO 400, -0.7EV, f/5" /></a></p>
<p>Es ist einer dieser Orte im amerikanischen Westen, den kein Fotograf auslassen kann, und obwohl ich mehrfach in der Eastern Sierra unterwegs war, habe ich es bisher nicht an den Mono Lake geschafft. Laut Aussagen befreundeteter Fotografen ist der kleine Nationalpark am südlichen Ufer des Sees der Hotspot, an welchem sie die erste Prügelei von Foto-Enthusiasten im Streit um die beste Schusslinie im Morgengrauen oder vor Sonnenuntergang erwarten&#8230; Und Gedränge herrscht inzwischen im Morgengrauen an vielen markanten Punkten des ganzen Landes.</p>
<p>Jedenfalls bin ich etwa um 20 Uhr am See angekommen, habe ein Quartier in einer kleinen Lodge gefunden und mich nach dem besten Ort für die morgendliche Fotografiestunde erkundigt. Der Hotelangestellte zückte eine kleine Skizze, auf welcher der Weg ans Seeufer bereits bunt markiert war, und sagte wissend, das sei der Punkt, wo ich sein müsste. Aha.</p>
<p>Alles perfekt so weit: Ich war vor Ort, wusste, wann die Sonne aufgehen würde und dass ich vierzehn Meilen zu fahren hatte.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/01/13/wetter-und-fotografie-den-schweinehund-ueberwinden/tuffa2-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/01/tuffa2-small.jpg" width="220" height="145"  alt="Tuffa-Formationen am Mono Lake." align="left" hspace="5" vspace="5"/></a><a href="http://fokussiert.com/2010/01/13/wetter-und-fotografie-den-schweinehund-ueberwinden/tuffamono-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/01/tuffamono-small.jpg" width="220" height="145"  alt="Fisheye-Experiment (Fotos © PS)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Bloss: Es herrschte dickster Nebel. Für die Nacht war überfrierende Nässe angekündigt worden, im Dunkeln vor der Lodge konnte man kaum zehn Meter weit sehen. Der via Internet (das Hotel hat eine Satellitenverbindung &#8211; die Gegend ist so abgelegen, dass es keine Kabel gibt) abgerufene Wetterbericht und ein &#8220;Recherchegespräch&#8221; im kleinen Gemischtwarenladen, der einzigen noch geöffneten Verpflegungsmöglichkeit &#8211; ergaben: frühestens um 10, vielleicht später, wird sich der Nebel auflösen.</p>
<p>So. Was tun? Ich war hundemüde: Sieben Stunden Autofahrt und eine Woche in den lärmigsten, überfülltesten Messehallen in der lärmigsten, überfülltesten Stadt der USA in den Knochen, wollte ich eigentlich nur noch schlafen. </p>
<p>Schliesslich war auch noch Arbeit angesagt. Aber als ich &#8211; lange nach Mitternacht &#8211; bettreif war, kam mir ein Kommentar in den Sinn, den ich eben erst selber abgegeben hatte: <a href="http://fokussiert.com/2010/01/08/regenlandschaft-ballett-der-grautoene/">vermeintlich schlechtes Wetter</a> ist häufig eine fotografische Chance. Bilder vom Mono Lake in untergehender Sonne mit glasklaren Spiegelungen gibt es, nun, wie Sand am Meer. Aber die &#8220;Stalagmiten&#8221; der Tuffa-Formationen müssten eigentlich auch im Nebel beeindruckend sein.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/01/13/wetter-und-fotografie-den-schweinehund-ueberwinden/verlauf-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/01/verlauf-small.jpg" width="220" height="145"  alt="Kaum Horizont. (Foto © PS)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Ich stellte also den Wecker auf sechs Uhr, um bei Dämmerungsbeginn um 6.30 Uhr am Seeufer zu sein.</p>
<p>Wie gerädert erwachte ich zum Gefiepe meines Handys, warf mich ungewaschen und wie in Trance in die Klamotten und verliess das Motelzimmer &#8211; in den dichtesten Nebel, den ich seit langem gesehen habe, der die Strasse in eine Eisbahn verwandelt hatte. Ausserdem war es absolut stockdunkel.</p>
<p>fünf Meilen den Highway runter warf ich einen Blick auf die Uhr im Cockpit meines alten Golf und traute meinen Augen nicht: 4:15 Uhr. Das Handy aber zeigte 6:15 Uhr. Die Armbanduhr hingegen schlug sich auf die Seite des Autos: Weil der Netzanbieter in Lee Vining offenbar eine falsche Systemzeit führte und ich mein Handy so eingestellt habe, dass es sich nach Flugreisen automatisch auf neue Zeitzonen einstellt, hatte es mich nach rund einer Stunde aus dem Schlaf gerissen statt nach drei.</p>
<p>Ehrlich gesagt war auch die Fahrt in der stockdunklen Nacht und die Vorstellung, bei diesen Bedingungen eine Meile ans Seeufer zu wandern, nicht verführerisch, und auf dem Rückweg ins Motel wurde die Versuchung, einfach ins Bett zu kriechen und auszuschlafen, beinahe zum Beschluss.</p>
<p>Aber dann warf ich nochmals einen Blick in den Nebel zwischen den Bäumen mit seinen Spukbildern. Und zusammen mit dem trotzigen Gedanken, was ich jetzt schon alles durchgemacht hatte, führte das dazu, den Wecker neu zu stellen und eineinhalb Stunden &#8211; in den Kleidern &#8211; zu dösen.</p>
<p>Als ich um viertel nach 6 erneut losfuhr, war es deutlich heller und damit freundlicher. Die Strasse zum Nationalpark war ein letztes Hindernis: Der Abzweiger vom Highway führte auf eine mit rund fünf Zentimetern verkrusteten Schnees bedeckte Seitenstrasse, die laut GPS noch zwei Meilen abwärts zum See führte. Und nocheinmal sagte ich dem innern Schweinehund, dass ich nach all den Bemühungen lieber auf dem Rückweg im Schnee stecken bleiben und einen Abschleppdienst anrufen würde, als jetzt aufzugeben.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2010/01/13/wetter-und-fotografie-den-schweinehund-ueberwinden/mono8of12-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/01/mono8of12-small.jpg" width="200" height="300"  alt="Ablagerungen am Seeufer. (Foto © PS)" align="right" hspace="5" vspace="5"/></a>Auf dem Parkplatz (für einige hundert Autos) am Ufer war ich der einzige Besucher. Keine Spur von zu Faustkämpfen bereiten Fotografen. Vielleicht auch, weil sie es besser wussten und sich einen anderen Tag ausgesucht hatten, sagte ich mir, und machte mich auf den Fussmarsch durchs Halbdunkel an den (übel riechenden) See.  </p>
<p>Was mich da erwartete, ist ein Deja-Vu von der Art, von der ich nicht genug kriegen kann: Man kommt an einen Ort, den man aus hunderten von Bildern, Schilderungen, ja sogar Filmen beinahe schon zu kennen glaubt. Und ist von der Realität dennoch oder grade darum einfach überwältigt.</p>
<p>Die Tuffa-Formationen bei &#8220;South Tuffa&#8221; formen eine absolut bizzarre Landschaft, wie die Kulisse für einen anderen Planeten aus einer der alten Enterprise-Episoden. Meterhoch ragen sie auf, ganze Wälder stehen in Gruppen, dazwischen führt der Pfad zum tiefer liegenden Wasser, welches an den Ufersteinen und trocken stehenden Tuffa-Säulen knallgelbe Schwefelkristalle ablagert.</p>
<p>Etwas weniger überraschend, weil erhofft, zeigte sich der Nebel von seiner freundlichen Seite und liess genau so viel Sichtweite zu, dass die Tuffa-&#8221;Inseln&#8221; einige Meter im Wasser draussen noch gut zu sehen waren. Dafür aber wurde der Rest der Landschaft verhüllt. Und zwar nicht nur das gegenüberliegende Seeufer, sondern auch schon die Horizontlinie. Anders gesagt: Zwischen Wasser und Himmel gab es keinen sichtbaren Übergang mehr.</p>
<p>Die Fotos, die in den nächsten 30 Minuten entstanden, sind mir eine einzige Freude, auch wenn ich in der Verschlafenheit vergessen habe, nach den ersten dunklen Minuten die Empfindlichkeit von 400 ISO wieder herunterzunehmen und deswegen einige der Bilder etwas körnig sind.<a href="http://fokussiert.com/2010/01/13/wetter-und-fotografie-den-schweinehund-ueberwinden/tuffanah-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/01/tuffanah-small.jpg" width="200" height="300"  alt="Noch mehr Fisheye (Foto © PS)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a></p>
<p>Aber zusammen mit der fast völligen Windstille und der leicht gerippelten Spiegelung der Tuffa-Formationen sorgt der Nebel für eine Traumwelt in den Bildern, wie ich sie in all den Tausenden von Fotos im Internet kaum nochmals gefunden habe.</p>
<p>Ich habe nicht die typischen Mono-Lake-Fotografien gekriegt, nach denen die Hobbyfotografen hier streben und um die sie sich &#8211; angeblich &#8211; demnächst morgens prügeln werden. Ich habe ganz andere, dunklere, mystischere Bilder gekriegt, die diesem eigenartigen Morgen entsprechen, die unglaubliche Stille abbilden, die mich überall in den Weiten des Westens fasziniert und in der Mojave-Wüste genauso ohrenbetäubend ist wie in den Redwood-Wäldern an der nordkalifornischen Küste.</p>
<p>Darin liegt für mich das Erfolgserlebnis dieses anstrengenden Morgens. Drei, vier Fotografien, an <em>denen ich grosse Freude habe</em>. Nicht nur, weil sie an sich wirkungsvoll sind, sondern weil diese Wirkung <em>meiner</em> Stimmung entspricht an diesem nebligen Morgen, <em>meine</em> Eindrücke umsetzt und dabei eben individuell und einzigartig sind, obwohl zwischen diesen Tuffa-Brocken vor mir Abertausende von vielfach weit erfahreneren und besseren Fotografen faszinierende Fotos geschossen haben.</p>
<p>Hätte ich ausgeschlafen, dann hätte ich mehr Energie gehabt an diesem Sonntag für die Heimfahrt nach San Francisco. So war ich danach noch fünf Stunden übermüdet im Auto unterwegs. Die Energie aber ist gespeichert in dieser Hand voller Fotos, die mich <em>künftig</em> immer dann mich aufraffen lassen werden, wenn ich eine Gelegenheit wegen angeblich &#8220;schlechten Wetters&#8221; oder ganz einfach Faulheit sausen lassen will.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/10/02/sonnenaufgang-foto-weniger-ist-mehr/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/10/sonnenaufgangindenbergen-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/10/02/sonnenaufgang-foto-weniger-ist-mehr/">Sonnenaufgang-Foto: Weniger ist mehr</a></b><br /><font size="2">Vor und nach Sonnenauf- oder Untergang findet ein Spektakel von Farben, Formen und Licht statt, das oder gerade einfachen Bildern viel Emotionalität verleiht. </font><font color="#aaa">(2. Oktober 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2010/01/08/regenlandschaft-ballett-der-grautoene/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2010/01/regenkiefer-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2010/01/08/regenlandschaft-ballett-der-grautoene/">Regenlandschaft: Ballett der Grautöne</a></b><br /><font size="2"><p>Landschaftsfotografie in "schlechtem" Wetter führt rasch zu faszinierender Wirkung.</p> </font><font color="#aaa">(8. Januar 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/11/06/mondlandschafts-fotografie-groenland-im-ueberflug/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/11/groenland-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/11/06/mondlandschafts-fotografie-groenland-im-ueberflug/">Mondlandschafts-Fotografie: Grönland im Überflug</a></b><br /><font size="2">Auch aus dem Ferienflieger lassen sich spannende Fotografien machen. </font><font color="#aaa">(6. November 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>Lightpainting im Studio Keller: Pflanzenbilder aus einer andern Welt</title>
		<link>http://fokussiert.com/2009/11/15/lightpainting-im-studio-keller-pflanzenbilder-aus-einer-andern-welt/</link>
		<comments>http://fokussiert.com/2009/11/15/lightpainting-im-studio-keller-pflanzenbilder-aus-einer-andern-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 10:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Sennhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeitbelichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Taschenlampe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Lightpainting kann von jedermann ohne grossen Aufwand für spannende Studio-Stillleben eingesetzt werden.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Lightpainting wird als Technik meist bei Nachtaufnahmen in der Natur angewandt. Dabei lässt sich auch im Studio mit Langzeitbelichtung und Taschenlampen-Malerei Spannendes erzeugen.</h4>
<p><a href="http://fokussiert.com/2009/11/15/lightpainting-im-studio-keller-pflanzenbilder-aus-einer-andern-welt/distel-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/11/distel-small.jpg" width="450" height="340"  alt="Mit Licht gemalt: Dunkelraum-Blumenfoto, © Dierk Topp" /></a></p>
<p>Dierk Topp ist Fotograf aus Leidenschaft und hat nach eigenen Angaben schon mit &#8220;ungefähr allem&#8221; fotografiert, was Bilder aufnehmen kann &#8211; vom Papprohr mit Loch bis zur <a href="http://www.gigapan.org/viewProfile.php?userid=7911">Gigapan-Anlage mit 800 Megapixeln</a>. Auf fokussiert.com sind bisher <a href="http://fokussiert.com/2009/08/19/hdr-schwarz-weissbild-regelbrueche-und-harmonien/">zwei seiner</a> <a href="http://fokussiert.com/2009/11/05/charakterportraet-nachbearbeitung-perfektionieren/">Bilder</a> in der Kritik veröffentlicht worden.</p>
<p>Er hat uns aber auch eine Serie von Pflanzen- und Blumenbildern geschickt, die faszinierend anders wirken. Auf Nachfrage hat Dierk mir erklärt, dass es sich um Lightpainting-Bilder handelt &#8211; und diese Technik beschreibt er hier:</p>
<p><span id="more-15374"></span>
<p>Lightpainting &#8211; eine Technik, bei der mit offenem Verschluss Teile eines Motivs mit einer Taschenlampe abgeleuchtet und so in die Fotografie &#8220;gemalt&#8221; werden &#8211; ist eine Technik, die vor allem von <a href="http://donsmithphotography.aminus3.com/image/2008-08-05.html">Landschaftsfotografen nachts</a> angewandt wird.</p>
<p>Allerdings kann man die Methode auch im Studio oder &#8211; in Dierks Fall &#8211; im Keller anwenden und dabei auf die &#8220;Mallampe&#8221; als einzige Lichtquelle setzen:</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2009/11/15/lightpainting-im-studio-keller-pflanzenbilder-aus-einer-andern-welt/2004-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/11/2004-small.jpg" width="220" height="160"  alt="Mit Licht gemalt: Dunkelraum-Blumenfoto, © Dierk Topp" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>&#8220;Das Motiv wird im Dunkeln mit einer Lampe oder Taschenlampe bei offenem Verschluss an/abgeleuchtet. So kann man ganz gezielt an bestimmte Stellen Licht setzen oder andere, wie Konturen, besonders herausarbeiten. Dies gilt ebenso für den Hintergrund.</p>
<p>Es sind so sehr ungewöhnlichte Beleuchtungseffekte möglich, die mit normalen Lampen nicht erreichbat sind. <a href="http://photo.net/photos/Schildt%20Fine%20Art%20Photography">Emil Schildt</a> benutzt diese Technik sogar mit Grossbild-Kameras und Menschen &#8211; Unbedingt mal ansehen.</p>
<p><strong>Was braucht man dafür?</strong></p>
<ul>
<li>ein Motiv, das (einigermassen) still hält</li>
<li>Dunkelheit</li>
<li>eine Kamera, die manuelle Einstellung erlaubt, namentlich einen offenen Verschluss (&#8220;bulb&#8221;) &#8211; das können auch viele Kompakte (möglichst natürlich digital wegen der sofortigen Kontrolle und Korrektur)</li>
<li>ein Stativ</li>
<li>eine normale Taschenlampe, möglichst mit einstellbarem Lichtkegel (LED ist eher ungeeignet, da zu sehr gebündelt)</li>
</ul>
<p><strong>Vorbereitung der Aufnahme:</strong></p>
<p>Das Motiv sollte vorbereitet und so inszeniert werden, wie man es im Bild haben will. Wichtig ist dabei, dass Windstille herrscht, wenn man denn draussen ist.</p>
<p>Die Kamera muss selbstredend auf einem stabilen Stativ stehen.</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2009/11/15/lightpainting-im-studio-keller-pflanzenbilder-aus-einer-andern-welt/2005-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/11/2005-small.jpg" width="220" height="200"  alt="Mit Licht gemalt: Dunkelraum-Blumenfoto, © Dierk Topp" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Die Belichtung sollte auf manuell gestellt werden; bei mittlerer Blende (höchste Schärfe) und möglichst tiefer ISO-Empfindlichkeit kann je nach Testaufnahme mit 10-20 Sekunden belichtet werden.</p>
<p>Der Weissabgleich sollte der Lichtquelle angepasst werden (LED sind weiss, Glühlampen sind warm) &#8211; oder noch besser, man fotografiert in RAW.</p>
<p>Die Schärfe bei taschenlampenbeleuchtung mit dem Autofokus richtig setzen, danach den Fokus auf manuell stellen und nicht mehr anfassen.</p>
<p>Den Hintergrund kontrollieren: Es sollten sich keinerlei glänzende oder reflektierende Gegenstände hinter dem Motiv befinden. Gegebenfalls kann man sie mit einem dunklen Tuch abdecken.</p>
<p><strong>Die Aufnahme</strong></p>
<p>Vor der Belichtung sorgt man für möglichst geringes Restlicht und hält die Taschenlampe bereit, dann löscht man das Licht.</p>
<p>Wenn nicht bereits geschehen, mit der Taschenlampe das Motiv ausleuchten und per Autofokus scharf stellen.</p>
<p>Kamera auslösen (am besten mit Fernauslöser, um Verwacklungen zu vermeiden).</p>
<p><a href="http://fokussiert.com/2009/11/15/lightpainting-im-studio-keller-pflanzenbilder-aus-einer-andern-welt/2002-jpg/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/11/2002-small.jpg" width="220" height="128"  alt="Mit Licht gemalt: Dunkelraum-Blumenfoto, © Dierk Topp" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Jetzt das Motiv so ausleuchten und mit Licht &#8220;bemalen&#8221;, wie es erscheinen soll. Das spannende am Effekt ist, dass man von verschiedenen Seiten beleuchten kann &#8211; vielleicht auch mit Gegenlicht.</p>
<p>Und schliesslich kann man das Ergebnis überprüfen und nach gewünschtem Resultat anpassen und wiederholen.&#8221;</p>
<p>Dierk Topp lebt auf La Palma auf den kanarischen Inseln und <a href="http://www.lapalmagaleria.info/">dokumentiert</a> diese fotografisch. Aufgrund einer schweren Krankheit seiner Frau weitgehend ans Haus gebunden, hat er sich in letzter Zeit auf Stilleben und auf Porträts spezialisiert. &#8220;So bieten sich natürlich die Blumen an. Und die Porträts &#8211; da kommen die Motive zu mir&#8230;&#8221;</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/09/11/schmetterlingsportraet-freigestellt-fuer-mehr-wirkung/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/09/schmetterlingsportraet-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/09/11/schmetterlingsportraet-freigestellt-fuer-mehr-wirkung/">Schmetterlingsporträt: Freigestellt für mehr Wirkung</a></b><br /><font size="2"><p>Makro-Aufnahmen verlangen grösste Sorgfalt und Detailgenauigkeit bei der Planung des Hintergrunds.</p> </font><font color="#aaa">(11. September 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/09/03/makro-blumenfoto-mehr-licht-und-unschaerfe/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/09/blumenbildrosa-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/09/03/makro-blumenfoto-mehr-licht-und-unschaerfe/">Makro-Blumenfoto: Mehr Licht und Unschärfe</a></b><br /><font size="2">Blumen werden am besten in indirektem Licht oder aber durchscheinend fotografiert. </font><font color="#aaa">(3. September 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://fokussiert.com/2009/08/11/spezialaufgabe-lichtquellen-mehr-mut-zu-experimenten/"><img src="http://fokussiert.com/wp-content/uploads/2009/08/lichtquellen-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://fokussiert.com/2009/08/11/spezialaufgabe-lichtquellen-mehr-mut-zu-experimenten/">Spezialaufgabe Lichtquellen: Mehr Mut zu Experimenten</a></b><br /><font size="2">Wenn die Aufgabe lautet, verschiedene Lichtquellen in ein Bild zu integrieren, bietet sich eine komplexe Komposition oder eine Technik wie Light Painting an. </font><font color="#aaa">(11. August 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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