243 Artikel in der Kategorie Fotografieren auf fokussiert.com.

Urheberrecht:
Ist deine Fotografie ein “Werk”?

Dieser Artikel behandelte ursprünglich einen Aspekt des Urheberrechts, der allerdings nur in der Schweiz gültig ist und namentlich in Deutschland zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen führt. Ich habe ihn deshalb offline genommen und danke den Kommentatoren für Korrekturen und Hinweise.

Auf fokussiert.com präsent sein? — Nehmen Sie die Angelegenheit in Ihre eigenen Hände: Mit einer Textanzeige. Preiswert, unkompliziert, online buchbar. — Textanzeige

Hier sind einige nützliche und interessante Links zum Thema. Zu bedenken gilt es allerdings immer, dass das Recht im Detail wie auch in grösseren Fragen von Staat zu Staat und von Rechtssystem zu Rechtssystem abweichenkann. » weiterlesen

Fotowettbewerb des Familienministeriums:
…und danke für Eure Rechte

Dass Fotowettbewerbe bisweilen zur Beschaffung von Bildmaterial für kommerzielle Zwecke dienen, ist hinlänglich bekannt. Wenn sich allerdings das Deutsche Familienministerium auf solche zwielichtigen Wege begibt, grenzt das an einen Skandal.

Bereits im vergangenen Jahr hat der Fall des Fotowettbewerbs des Hamburg Cruise Centers für berechtigte Aufregung gesorgt: Die Bedingungen der Ausschreibung sicherten dem Center die Nutzungsrechte an den eingereichten Bildern – kostenlos.

Noch sehr viel weiter gehen die juristischen und moralischen Fragen, wenn ausgerechnet das deutsche Familienministerium auf den gleichen Trick setzt, um sich Bildmaterial zu beschaffen:

» weiterlesen

Bildkritik und Fotografie:
Warum “gefällt mir” nutzlos ist

Eine Bildkritik sollte eine Beurteilung sein und kein Urteil. Der Unterschied? Ersteres hat Einfluss auf mein Können, letzteres nur auf die Stimmung.

Auf fokussiert.com präsent sein? — Nehmen Sie die Angelegenheit in Ihre eigenen Hände: Mit einer Textanzeige. Preiswert, unkompliziert, online buchbar. — Textanzeige

Ronny Ritschel ist kürzlich hier auf fokussiert.com in den Genuss einer Bildkritik gekommen. Ich sage das absichtlich so hochgestochen. Denn es mag sich jeder von uns fragen, wann er das letzte mal eine substantielle Einschätzung eines seiner oder ihrer Bilder durch einen Profi mit 30 Jahren Erfahrung erhalten hat (Ronny hat darüber gebloggt und sein Publikum auf Blogtimes nach ähnlichen Erfahrungen gefragt).

Ist nicht so wichtig, mag jetzt die eine oder der andere denken: Auf flickr kriege ich zu jedem publizierten Bild zehn, fünfzehn Beurteilungen von anderen.

Das stimmt nicht.

» weiterlesen

Fingerübungen – Sternspuren:
Heller als gedacht

Sternspurenbilder bedingen eine dunkle Nacht mit wenig Umgebungslicht – oder eine gute Komposition und korrekt gesetzten Fokus. Ein Erfahrungsbericht vom Mono Lake.

Tom ist schuld. Der Amateurfotograf aus St. Louis, der zufällig in der gleichen Nacht wie ich am Mono Lake in Kalifornien Sternspuren fotografierte, bannte mich mit seinen Erzählungen über das Grizzly-Camp in Alaska, wo er vor einem Jahr in vier Tagen 3700 Bärenfotos geschossen hat.

Und so wurde aus unserer ursprünglich auf 30 Minuten angelegten Belichtung ein 40-Minuten-Bild. Jedenfalls in meiner Nikon D300:

» weiterlesen

Sony World Photography Awards 2011:
Fotografen, an den Start!

Noch bis 5. Januar 2011 können Amateur- und Profi-Fotografen ihre Bilder zu den Sony World Photography Awards einreichen. Also: es eilt!

80’000 Fotografinnen und Fotografen aus 148 Ländern haben sich 2010 an den Sony World Photography Awards 2010 (SWPA) beteiligt. Der beste unter den Amateuren, der “Fotoamateur des Jahres”, kam aus Deutschland.

» weiterlesen

Fotograf sein (2/2):
Wieviele Bilder machen den Profi?

Fotograf ist man nicht, nur weil man eine Kamera besitzt. Das Buch “On Being a Photographer” – “Fotograf sein” – Stellt Fragen und gibt Antworten.

Steve McCurry nähte seine Filme ein die Kleidung ein, als er in Afghanistan unter anderem dieses Bild schoss.
Steve McCurry nähte seine Filme ein die Kleidung ein, als er in Afghanistan unter anderem dieses Bild schoss.
Bill Jay und David Hurn verbringen sehr viel Zeit mit der Frage, warum auf der einen Seite Profis so viele Aufnahmen machen, warum das aber auf der anderen Seite ein Zeichen sein kann, daß der Fotograf seine Sache nicht gut macht.

Mich persönlich hat der Gedanke anfangs verwirrt, aber schliesslich läuft alles darauf hinaus, daß der Profi trotz sorgfältiger Vorbereitung immer noch sicherstellen muß, daß er das Bild getroffen hat, während die anderen drauflos knipsen in der Hoffnung, daß irgendetwas hängen bleibt.

Das klingt wieder am Ende des Buches mit, als Hurn seine Zweifel hinsichtlich digitaler Fotografie erklärt. Es ist eine übliche Kritik an digitaler Fotografie, daß genau dieses Drauflosknipsen gefördert wird. Jeder ist ein Fotograf, wenn er nur genug Bilder schießt, um mit “irgendetwas” nach Hause zu kommen. Wie oft hat man schon gehört, irgendein Foto sei “zufällig” entstanden?

» weiterlesen

Fotograf sein (1/2):
Warum fotografierst Du?

Was macht eine Fotografin aus? Reicht die Liebe zur Fotografie, oder muss mehr dahinter stecken? David Hurn versucht im Buch “On Being A Photographer” im Gespräch mit Bill Jay diese Fragen zu klären.

Internet Reputation Management — Reputationsverteidiger.de beobachtet und analysiert Webinhalte fuer Firmen und Privatpersonen. Die Social Media Analytics software basiert auf der mehrsprachigen Reputationobserver Technologie. — Textanzeige
Dieses Buch, das die Autoren treffend mit “Eine Praktische Anleitung” untertitelt haben, ist eines von denen, das ich hätte haben/lesen sollen, als ich anfing zu fotografieren – nein, bevor ich überhaupt ans Fotografieren dachte.

Bill Jay schreibt in seiner Einleitung, daß es eine 30 Jahre währende Freundschaft würdige, wie auch einen andauernden und sich stetig fortsetzenden Dialog. Das war genau der Grund, warum ich “On Being a Photographer” (Affiliate-Link) sofort kaufte, als es wieder im Druck war.

Ich hatte nach einem Buch gesucht, das mir Antworten auf die vagen Fragen geben könnte, die sich auch nach Jahren ernsthaften Fotografierens nicht aus meinem Kopf vertreiben ließen – was vielleicht darauf zurückzuführen ist, daß ich mir das meiste dessen, was ich heute kann, selbst beigebracht habe.

» weiterlesen

Stockfotografie:
Vom Hobby- zum Stockfotografen

Stockfotos sind Fotografien, die “auf Vorrat” für Publikationen jeglicher Art produziert werden. Dank Internet ist der Markt der Microstocks entstanden und gewachsen. Robert Kneschke hat sich darin seine Existenz aufgebaut und ein Buch darüber verfasst. Eine weitere Leseprobe.

Im Jahr 1883 erschien in der Wochenzeitung “Illustrirte Zeitung” erstmals in Deutschland ein gerastertes Foto. Damit wurden die bisher vorherrschenden Zeichnungen als Illustrationen abgelöst.

Zuerst arbeiteten die Zeitungen mit festangestellten Hausfotografen, gingen dann aber mehr zu Fotografen als freien Mitarbeitern über. Lange Zeit bestand die Stockfotografie vor allem aus Bildern, die bei Fotoaufträgen von Zeitschriften oder Firmen entstanden sind und dort keine Verwendung fanden. Diese Bilder wurden “Outtakes” (Ausschuss) genannt:

» weiterlesen

Wetter und Fotografie:
Den Schweinehund überwinden

Wer als Landschaftsfotograf bei vermeintlich “schlechtem” Wetter den inneren Schweinhund niederringt, dem winkt als Belohnung die Energie für Monate voller Motivation. Ein Erlebnisbericht.

Ich habe mir am Wochenenden auf dem Rückweg von Las Vegas (von der Elektronikmesse CES) einen Umweg durch die östliche Sierra Nevada gegönnt, um noch ein oder zwei Landschaftsshootings mitzunehmen. Die Fahrt durchs Death Valley nach Lone Pine und von da aus nach Norden via Bishop an den Mono Lake bietet eine Strecke voller versteckter Schönheiten. Aber häufig verstecken sich die grössten Schönheiten hinter nichts anderem als dem inneren Schweinehund. Wie wir gleich sehen werden.

» weiterlesen

Lightpainting im Studio Keller:
Pflanzenbilder aus einer andern Welt

Lightpainting wird als Technik meist bei Nachtaufnahmen in der Natur angewandt. Dabei lässt sich auch im Studio mit Langzeitbelichtung und Taschenlampen-Malerei Spannendes erzeugen.

Dierk Topp ist Fotograf aus Leidenschaft und hat nach eigenen Angaben schon mit “ungefähr allem” fotografiert, was Bilder aufnehmen kann – vom Papprohr mit Loch bis zur Gigapan-Anlage mit 800 Megapixeln. Auf fokussiert.com sind bisher zwei seiner Bilder in der Kritik veröffentlicht worden.

Er hat uns aber auch eine Serie von Pflanzen- und Blumenbildern geschickt, die faszinierend anders wirken. Auf Nachfrage hat Dierk mir erklärt, dass es sich um Lightpainting-Bilder handelt – und diese Technik beschreibt er hier:

» weiterlesen