Eigener Bildblog oder Social Media?

Will man sein Fotos nicht ausschließlich in Fotoblogs wie hier präsentieren und besprechen lassen, kommt man nicht um andere Wege herum, seine Bilder zu publizieren. Viele Fotografen und Künstler haben eine Facebook-Seite, doch dort besteht folgendes Problem: Facebook verkleinert die Fotos und verstümmelt sie derartig, dass man von einer ernsthaften Präsentation nicht sprechen kann. Außerdem macht der blauweiße Hintergrund das Betrachten nicht gerade angenehm. Facebook ist also nicht mehr als eine Möglichkeit, auf eine andere Seite hinzuweisen und sollte keineswegs als einziges Medium genutzt werden.

Ebenfalls relativ beschränkend, aber schon wesentlich offener als Facebook ist Tumblr. Die Blogplattform, die auch soziale Komponenten bietet, zeigt Fotos in wesentlich höherer Qualität an. Zudem ist die eigene Seite stark mit Design-Themen und über HTML konfigurierbar. Es ist sogar möglich, seinen Account über eine eigene Domain laufen zu lassen. Neben der Tatsache, dass man auch hier nicht die volle Freiheit genießt, hat Tumblr aber noch einen anderen großen Nachteil: Wird das eingestellte Foto über die soziale Komponente des “Reblogs” von einem anderen Nutzer geteilt, bleibt das Bild bei dem anderen User im Netz, selbst wenn man es von seiner eigenen Seite entfernt hat. Durch die Einfachheit dieses Rebloggens verbreiten sich gute Fotos einerseits sehr schnell. Andererseits ist es dadurch auch fast unmöglich, ein einmal gepostetes Bild gänzlich zu entfernen, falls man dies wünscht. Natürlich ist ein Im Internet gepostetes Bild unabhängig vom gewählten Medium generell schwer zu entfernen, aber bei Tumblr wird dies noch erschwert.

Life is Tumblr Bilder verbreiten sich auf Tumblr rasend schnell

Eigene Seite für volle Kontrolle unumgänglich

Wer die volle Kontrolle über Bildverbreitung und Design haben möchte, der muss eine eigenständige Website aufbauen. Entweder man arbeitet sich in die Technik von beispielsweise WordPress ein und mietet sich Webspace, oder man realisiert sein Projekt mit solchen Komplettlösungen. Dank bestehender Vorlagen ist dieses System deutlich einfacher zu handhaben als WordPress. Letzterers bietet allerdings einige Möglichkeiten mehr. Will man direkt starten, ist die Einrichtung der Fertiglösung sinnvoll. Bei Bedarf kann man sich immer noch später mit WordPress beschäftigen und es in einer Testumgebung ausprobieren. Ein späterer Umzug ist mit entsprechenden Werkzeugen jederzeit möglich. In beiden Fällen ist allerdings auf ausreichend Webspace zu achten, da Bilder in ordentlicher Web-Auflösung relativ viel Platz in Anspruch nehmen.

Bildrechte: Flickr Life is Tumblr Romain Toornier CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Tutorial:
Fallstricke und Lösungsansätze in der Streetfotografie (2)

Gedanken zu einem schwierigen und auch umstrittenen Thema. Ein siebenteiliges Aufbaututorial mit 25 Bildbeispielen und Illustrationen.

Überblick (bereits erschienene Teile sind verlinkt)
1. Einführung in das Thema
2. Bekannte Fallstricke
2.1 Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten
2.2 Vorrangigkeit der Porträtierung
2.3 Beschränkung auf Dokumentation
2.4 Gefahr der Trivialität
3. Mögliche Lösungsansätze
3.1 Zustimmung der Abgebildeten
3.2 Verwendung von Bewegungsunschärfe
3.3 Abdunklungseffekte, Film-noir-Eindruck
3.4 Nutzung von Scherenschnitten
3.5 Kleinheit der Abgebildeten
3.6 Anschnitte und Abstraktion
3.7 Exkurs: Streetfotografie mit dem Lensbaby
4. Zusammenfassung und Schlußbemerkung
Bisherige Tutorials des Autors

 

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2. Bekannte Fallstricke

2.1 Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten

Ich möchte diesen Abschnitt mit dem Hinweis beginnen, daß ich kein Jurist bin und insofern keine rechtsverbindlichen Auskünfte geben kann. Die nachfolgenden Ausführungen sind stattdessen Erkenntnisse und Ableitungen, wie ich sie als professioneller Fotograf tagtäglich für eine rechtskonforme Tätigkeit benötige und hier entsprechend wiedergeben möchte.

Gesetze und Verordnungen lassen sich als ´niedergeschriebenes Regelwerk des Zusammenlebens´ auffassen. Als solches fallen diese nicht vom Himmel und stammen nicht aus den Urgründen der Zeit, sondern entstehen in Demokratien im Zuge gesellschaftlicher Meinungs- und Kompromißbildung, in Diktaturen hingegen im Rahmen des Machtprivilegs.

Ein solches Regelwerk ist naturgemäß eine zwiespältige Angelegenheit – auf mehrere Personen verteilt ist ‘des einen Freud’ (oder Vorteil) des anderen Leid’ (oder Nachteil); auf einen Einzelnen bezogen bietet es einerseits Schutz vor nicht regelkonformen Ansprüchen anderer bzw. der Gemeinschaft, fordert aber andererseits auch Beachtungspflichten ein, deren Vernachlässigung wiederum sanktioniert sind.

Abb. 3: ´Paragraphen, Paragraphen´ (Quelle: Diverse)

Abb. 3: ´Paragraphen, Paragraphen´ (Quelle: Diverse)

Für unsere fotografischen Zwecke und insbesondere für das Thema dieses Tutorials müssen wir uns in erster Linie mit dem Persönlichkeitsrecht und deren juristischer Konkretisierung in sogenannten Fallgruppen der ‘informationellen Selbstbestimmung’, hier wiederum vor allem mit dem ‘Recht am eigenen Bild’ befassen (siehe dazu auch Abbildung 3).

Ich darf dazu mit den Verhältnissen in Deutschland anfangen – gewiß nicht, weil ich dieses anderen Ländern vorzöge (über Frankreich etwa als ´Land meiner Sehnsucht und wiederholter Fotoexkursionen´ hatte ich in Besprechungen und Diskussionen ja schon verschiedentlich berichtet), sondern schlichtweg, weil mir die Verhältnisse in meinem Heimatland am besten vertraut sind.

Maßgeblich für Deutschland ist der § 22 KunstUrhG (Kunsturheberrechtsgesetz vom 09.01.1907): “Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, dass er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt …“. Der § 23 KunstUrhG zählt die zulässigen Ausnahmen auf: “(1) Ohne die nach § 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden: 1. Bildnisse aus dem Bereiche der Zeitgeschichte; 2. Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen; 3. Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben; 4. Bildnisse, die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst dient …” § 33 KunstUrhG steckt den Strafrahmen ab: “(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer entgegen den §§ 22, 23 ein Bildnis verbreitet oder öffentlich zur Schau stellt …

Bilder von ´absoluten und relativen (also dauerhaft oder vorübergehend im Blickfeld der Öffentlichkeit stehenden) Personen der Zeitgeschichte´ (siehe Ziffer 1) sind demnach erlaubt. Deren Privatsphäre bleibt freilich unantastbar, wie etwa der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in seinem Urteil vom 24. Juni 2004 feststellte. Ein ähnlicher Schutz gilt für normale Personen auf Basis des § 201a StGB (Strafgesetzbuch): “Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wer (1) von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder überträgt und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt. (2) Ebenso wird bestraft, wer eine durch eine Tat nach Absatz 1 hergestellte Bildaufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht. (3) Wer eine befugt hergestellte Bildaufnahme von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, wissentlich unbefugt einem Dritten zugänglich macht und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.” Das Bemerkenswerte daran ist, daß hier bereits die unautorisierte Aufnahme, nicht erst deren Verbreitung unter Strafandrohung gerät.

Die ´Beiwerk- und Versammlungsregelungen´ (siehe Ziffern 2 und 3), die teilweise auch im § 57 UrhG (Urheberrechtsgesetz) behandelt werden, bieten zwar gewisse Freiräume der Personenabbildung, doch können im Zweifelsfall ungewisse Einzelfallentscheidungen vor Gericht drohen. Sofern einzelne Personen aus solchermaßen abgebildeten Gruppen herausreichen, gelten wieder die restriktiveren Bestimmungen. Die hier und da immer wieder einmal vorzufindenden ´Empfehlungen einer unbedenklichen Abbildung von Gruppen ab soundsoviel Personen´ sind schlichtweg falsch und können ganz gewiß nicht als Maxime einer rechtskonformen Fotografiepraxis empfohlen werden – siehe dazu auch eine anwaltliche Stellungsnahme im Internet, die auch wichtige Aussagen zur ´Konkludenz´ oder stillen Einwilligung zur Aufnahme beinhaltet.

Es bliebt noch der Begriff der ´Kunstfreiheit´ (siehe Ziffer 4) und die damit verbundene Hoffnung, daß die Fotografie im etwaigen Streitfall und vor Gericht als derart bedeutend und bahnbrechend anerkannt würde, um über die konkurrierenden Persönlichkeitsrechte zu obsiegen – allzu viel sollte man darauf freilich nicht geben; meines Wissens nach gab es in Deutschland noch kein maßgebliches Urteil, welches sich einer solchen Sichtweise bedient hätte.

Weniger fündig wurde ich in Hinblick auf eine eindeutige Rechtsauffassung in Österreich. Es heißt, daß das Recht am eigenen Bild in § 78 UrhG (Urheberrechtsgesetz), insbesondere in dessen Absatz 1, geregelt sei: “Bildnisse von Personen dürfen weder öffentlich ausgestellt noch auf eine andere Art, wodurch sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, verbreitet werden, wenn dadurch berechtigte Interessen des Abgebildeten oder, falls er gestorben ist, ohne die Veröffentlichung gestattet oder angeordnet zu haben, eines nahen Angehörigen verletzt würden.“ Zugleich sei es aber grundsätzlich weder verboten, ein Bild einer Person (sofern nicht minderjährig und bei schutzwürdigen Interessen) ohne deren Zustimmung zu schaffen, noch es zu verbreiten oder zu veröffentlichen. Andererseits habe sich der Oberste Gerichtshof 2013 dem deutschen BGH angeschlossen. Danach seien Fotoaufnahmen, auf denen der Abgebildete deutlich zu identifizieren ist, nun in der Regel nur mit Einwilligung des Abgebildeten zulässig.

Auch zur Situation in der Schweiz liegen mir leider nur wenige Quellen vor. Nach diesen entsprächen die einschlägigen Regelungen im Wesentlichen dem deutschen Recht. Zwar bedürfe eine Personenfotografie der Einwilligung des Abgebildeten, doch müsse zur Anfechtung einer Aufnahme eine spürbare Beeinträchtigung der abgebildeten Person nachzuweisen sein.

Soweit ich die Rechtssituation in Frankreich richtig überblicke, ist diese weniger determiniert. Zwar fand die Formulierung “chacun a droit au respect de sa vie privée” (Übersetzung: jeder hat ein Recht auf Respekt seiner Privatsphäre) Einzug im Art. 9 des Code civil, doch scheint andererseits das Recht am eigenen Bild noch keinen Einzug in das Zivilrecht gefunden zu haben. Einzelrichterlichen Abwägungen scheint insofern eine höhere Bedeutung zuzukommen. Nach einem mir bekannten Urteil wurde ein Schadensersatzanspruch einzig aufgrund des Unwillens des Aufgenommenen über ein nicht entstellendes Bild zurückgewiesen. Daraus ein generelles Fotografenrecht abzuleiten, schiene gleichwohl gewagt.

In England besteht nach mir vorliegenden Informationen bis heute kein Recht auf Schutz des Privatlebens (“right to privacy“) und auch kein Recht am eigenen Bild. Anfechtungen einer Aufnahme oder deren Verbreitung könnten nur im Rahmen nachgewiesener Belästigung, Ehr- oder Vertrauensverletzung erfolgen.

Maßgeblich für die Situation in den USA ist das Konstrukt der “reasonable expectation of privacy” (Übersetzung: angemessene Erwartung von Privatsphäre), welche Einzelnen einerseits einen schutzwürdigen Status in privaten bzw. nichtöffentlichen Bereichen verleiht, ihn andererseits in öffentlichen Bereichen der legitimen Möglichkeit des Aufgenommenwerdens aussetzt, sofern die Bilder eine gewisse Gestaltungshöhe erreichen und nicht nur kommerziellen Zwecken dienen. Einige Bekanntheit hat jener Prozeß erlangt, den Erno Nussenzweig, ein pensionierter Juwelenhändler chassidischen Glaubens gegen den Fotografen Philip-Lorca diCorcia anstrengte. Die Aufnahme erfolgte unbemerkt und ohne Einwilligung, was der Kläger mit weiterem Hinweis auf das für orthodoxe Juden zwingende Bilderverbot der Tora als unzulässigen Eingriff in seine Privatsphäre bezeichnete. Da der Kläger sich jedoch im öffentlichen Raum befand, war seinem Ansinnen kein Erfolg beschieden.

Abb. 4: ´Bratislava Bronze Paparazzo´ (Quelle: Benmil222 / Wikipedia CC, 2005)

Abb. 4: ´Bratislava Bronze Paparazzo´ (Quelle: Benmil222 / Wikipedia CC, 2005)

All dies klingt aus fotografischer Sicht teils recht einschränkend, teils ziemlich kompliziert. Gleichwohl sollten wir uns nicht darauf beschränken, über allzu strenge Gesetze und Verordnungen zu schimpfen, sondern auch einen Blick auf die ethische Dimension werfen. Die aus ganz unterschiedlichen Zeiten und Kulturen her bekannte ´Goldene Regel´ mit ihren umgangssprachlichen Entsprechungen “Behandle andere so, wie Du von ihnen behandelt werden willst“ oder auch “Was Du nicht willst, daß man Dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu” weist hier den Weg: Würden wir uns selbst als Fotografen an Stelle des Abgebildeten in der vorgefundenen Weise abbilden lassen? Und selbst wenn wir vollständig überzeugt wären, den so Abgebildeten doch in würdiger und vorteilhafter Weise aufzunehmen: wer sagt uns, daß der so Abgebildete ähnlich denkt und empfindet wie wir (siehe dazu auch Abbildung 4)?

Abb. 5: ´ Berufskraftfahrer Max Mustermann´ (Quelle: Gemeinfrei)

Abb. 5: ´ Berufskraftfahrer Max Mustermann´ (Quelle: Gemeinfrei)

Abb. 6: ´Oberleutnant Erika Mustermann´ (Quelle: Gemeinfrei)

Abb. 6: ´Oberleutnant Erika Mustermann´ (Quelle: Gemeinfrei)

So mag sich etwa der Berufskraftfahrer Max Mustermann (siehe dazu auch Abbildung 5) auf unseren Bildern durchaus von seiner schönsten Seite zeigen und doch über eine Veröffentlichung auf Flickr nicht recht glücklich sein. Desgleichen nicht seine Ehefrau, Oberleutnant Erika Mustermann (siehe dazu auch Abbildung 6), die bisher davon ausging, daß er gerade mit einer verderblichen Lieferung auf der Straße und eben nicht in anderer Weise auf Lieschen Müller (ohne Abbildung) unterwegs wäre, wie unser Bild akkurat aufzeigt. Partnerschaftliche Kollateralschäden sind in dieser Konstellation nicht auszuschließen.

 

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Soweit in der heutigen Folge. Die nächste Folge dieses Tutorials erscheint in der kommenden Woche.

Tutorial:
Fallstricke und Lösungsansätze in der Streetfotografie (1)

Gedanken zu einem schwierigen und auch umstrittenen Thema. Ein siebenteiliges Aufbaututorial mit 25 Bildbeispielen und Illustrationen.

Überblick (bereits erschienene Teile sind verlinkt)
1. Einführung in das Thema
2. Bekannte Fallstricke
2.1 Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten
2.2 Vorrangigkeit der Porträtierung
2.3 Beschränkung auf Dokumentation
2.4 Gefahr der Trivialität
3. Mögliche Lösungsansätze
3.1 Zustimmung der Abgebildeten
3.2 Verwendung von Bewegungsunschärfe
3.3 Abdunklungseffekte, Film-noir-Eindruck
3.4 Nutzung von Scherenschnitten
3.5 Kleinheit der Abgebildeten
3.6 Anschnitte und Abstraktion
3.7 Exkurs: Streetfotografie mit dem Lensbaby
4. Zusammenfassung und Schlußbemerkung
Bisherige Tutorials des Autors

 

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1. Einführung in das Thema

Die Verwirrung fängt, wenn man so will, bereits beim Begriff an: wohl mag sich hierzulande die Bezeichnung ‘Streetfotografie’ etabliert haben, eigentlich ist sie aber eine Chimäre aus der deutschsprachigen ‘Straßenfotografie’ und der englischsprachigen ‘street photography’.

Die Faszination der Streetfotografie ist unbestritten, doch scheint sich diese in ihrem Wesen und ihrer Wirkung nicht leicht in Worte bringen zu lassen. Der von Henri Cartier-Bresson (1908 bis 2004) verwendete Begriff des ´instant décisif´, ´decisive moment´ bzw. ´entscheidenden Augenblicks´ bietet hierzu, wie ich meine, weiterhin eine gute Brücke, doch keine letztgültige Klärung. Es resultieren daraus weitere Fragen, etwa jene, was denn nun in einem bestimmten Augenblick entscheidend sein solle.

Abb. 1: ´Ohne Titel´ (Quelle: Sofie Dittmann, undatiert)

Abb. 1: ´Ohne Titel´ (Quelle: Sofie Dittmann, undatiert)

Viele Antworten sind hier denkbar und jeder sich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigende Fotograf wird wohl seine ganz eigene Formulierung finden müssen. Auch unsere Autorin Sofie Dittmann hatte sich in ihrer ´Einführung in die Street Fotografie/Straßenfotografie´ (siehe dazu auch Abbildung 1) an einer Definition versucht. So schrieb sie im August 2012: “Street Fotografie oder Straßenfotografie ist eine Art Dokumentarfotografie, die eine Zen-ähnliche Vertrautheit mit den dargestellten Motiven verrät, auf die der Fotograf an öffentlichen Plätzen, wie etwa Straßen, Parks oder Einkaufszentren, instinktiv reagiert hat. Dabei steht nicht technische Perfektion im Vordergrund, sondern es gilt, die Szene so festzuhalten, daß das Foto das Wesentliche von Ort und Zeit wiedergibt.”

Solch eine Bindung der Streetfotografie an Stadtlandschaften läßt sich leichthin nachvollziehen, desgleichen ein meditativer Ansatz im Sinne eines ´suche nicht, und Du wirst finden´, mithin also ein ´gefühlsbetontes und sinnesgeschärftes Flanierens durch die vorgefundene Szenerie´. Ansonsten neige ich selbst zu einer anderen Auffassung dahingehend, daß es bei der Streetfotografie weder um reine Dokumentation oder Porträtierung geht und daß auch die aufnahmetechnischen und kompositorisch-dramaturgischen Aspekte nicht allzu sehr vernachlässigt werden dürfen. Stattdessen geht es (positiv formuliert) um die ´mit einer gewissen Gestaltungshöhe einhergehende Auswahl und Verdichtung einer spontanen Straßenszene, die Herausnahme des Gesehenen aus der Profanität des Alltags und die Übersetzung in Richtung einer die Situation und den Augenblick überdauernden Bildaussage´.

Abb. 2: ´Vater und Tochter im touristischen Carcassonne´ (Quelle: Eigenes Portfolio, 2009)

Abb. 2: ´Vater und Tochter im touristischen Carcassonne´ (Quelle: Eigenes Portfolio, 2009)

Dies möchte ich gerne anhand meines Bildes ´Vater und Tochter im touristischen Carcassonne´ (siehe dazu auch Abbildung 2) erläutern.
In dieser Szene fand ich also ganz verschiedene Spannungsbögen erwähnt und Elemente verdichtet: jene besondere Innigkeit und gemeinsame Versunkenheit der Abgebildeten vor dem Hintergrund historischer Mauern, der Einnahme eines Picknicks und der Lektüre eines Führers; des weiteren die quasi stillstehende Zeit, in der Vater und Tochter so unbedingt verbunden sind, so daß sie wie in einer Kapsel der Vertrautheit gegen alles Äußere gefeit wirken; der touristische Kontext findet sich in diesem Zusammenhang nicht explizit erwähnt, sondern wird in der Umgebung und im Tun der Abgebildeten nur angedeutet.

Soweit mein Beitrag zu einer Begriffsbestimmung der Streetfotografie. Nun soll es aber in diesem Tutorial schwerpunktmäßig um bekannte Fallstricke und alternative Lösungsansätze gehen, und darauf möchte ich nun in den folgenden Abschnitten näher eingehen.

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Soweit in der heutigen Folge. Die nächste Folge dieses Tutorials erscheint in der kommenden Woche.

Leserfoto:
Heitere Skurrilität

Ein ‘etwas anderes Landschaftsbild’, gewürzt mit subtilem Regelbruch möchte ich Euch in der heutigen Bildbesprechung vorstellen.

Überblick
Einleitung
Beschreibung
Zusammenfassung
Bildteil (7 Bilder)

Ausgangsbild

Ausgangsbild

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Unser Leser Markus Aatz aus dem hessischen Oberursel (Taunus) hat uns das obige Bild unter dem Titel „Mohn und Silage RGB” in der Kategorie ‘Landschaftsfotografie’ zur Besprechung eingereicht.

Er schreibt dazu: „Hallo, angeregt durch das Mohn Bild letztens, möchte ich mein Mohn Bild in den Ring werfen. Ich bin gerne mit der Kamera in der Landschaft und auf Feldern unterwegs, auf der Suche nach interessanten Motiven. Ich denke daß ich hier eine schöne Situation eingefangen habe. Mir gefallen die Farben (das Bild ist eins meiner ‘RGB’ Serie), und die Komposition, durch die Silage Ballen entsteht fast eine surreale Atmosphäre. Was meint ihr dazu?”

Zur Aufnahme wurde die 2010 eingeführte APS-C-Kamera Canon EOS 60D mit Zoomobjektiv Canon EF-S 10-22mm f/3.5-4.5 USM verwendet. Die Brennweite betrug 13,0 mm (entsprechend 20,8 mm Kleinbildäquivalent bei einem Formatfaktor von 1,6), die Belichtungsdaten unter Blitzbedingungen waren 1/125 Sekunde bei Blende f/10,0 und ISO 100.

***

Sofern wir bei diesen Bildbesprechungen ‘gemeinsam um Erkenntnis ringen’ wollten, wäre ich ganz bei Markus. Zu einem Kampf, wie es die Phantasie des ‘in den Ring Werfens’ nahelegt, müßte es aber nicht ausarten … doch betrachten wir zunächst wieder die grundsätzlichen Bildelemente.

Komposition (siehe dazu untenstehende, gleichnamige Bilder):

Als Blickfang dieses ganz offensichtlich von Bodennähe aus aufgenommenen Bildes fungiert eine im rechten unteren Viertel fußende, farblich und tonal deutlich hervorgehobene Klatschmohngruppe mit dem Blütenstand im Goldenen Schnitt.

Deren Strukturen sind teils direkt erkennbar, teils überlagert (durchgezogene und punktierte rote Linien ebd.).

Diese Gruppe wird besonders auf der linken, angedeutet auch auf der rechten Seite von Lichtreflexen bzw. Spitzlichtern der folienverpackten Heuballen flankiert (orange Linien ebd.).

Besagte Heuballen ziehen, sich dabei im Sinne eines Kulissenphänomens überlappend, fast bis zum oberen Bildrand (gelbe Linien ebd.).

Den oberen Bildabschluß stellt ein reizvoll mit Wolken aufgelockerter Himmel dar (blaue Linien ebd.).

Die Blickführung ergibt sich zwanglos im Sinne eines Bildeinstiegs bei den Lichtreflexen links unten und einem Schwenk nach rechts zur Klatschmohngruppe, um dann der Stafette der Heuballen nach oben zu folgen und im Himmel zu enden (violetter Pfeil ebd.).

Ein Aspekt, den ich hier kurz ansprechen möchte (ich komme bei den Townerten nochmals darauf zurück), ist das am differenten Schattenwurf erkennbare Vorhandensein von zwei Lichtquellen – einem Kunstlicht, welches von links unten und einem natürlichen Licht, welches von rechts oben hereinscheint (grüne Pfeile ebd.).

Tonwerte (siehe dazu untenstehendes, gleichnamiges Bild):

Das Histogramm zeigt sich etwas rechtsversetzt und minimal zweigipflig bei einem Median von knapp 145. Die angedeuteten Peaks im extrem linken und rechten Tonwertbereich sollten nicht mit klassischen Tonwertabbrüchen verwechselt werden, sie sind stattdessen Ausdruck der (roten) Reinfarbigkeit.

Bei der Visualisierung der Zoneneinteilung folge ich wiederum folgendem Schema: große Schrift – großer lokaler Kontrastumfang; kleine Schrift: kleiner lokaler Kontrastumfang; rote Farbe – Schatten; orange Schrift – Mitten; gelbe Schrift – Lichter …

Wie schon angedeutet, taugt die Klatschmohngruppe durch ihre kontrastreiche Zeichnung in den Zonen I bis IX ganz unzweifelhaft zum Motivzentrum.

Angenehm zurückhaltend beläuft sich an dieser Stelle der flankierende Heuballen in den Zonen IV bis VI.

Reizvoll ist ferner die subtile Staffelung der Heuballen zur Höhe hin – der Mittelgrund tritt mit den Zonen VI bis VIII gegenüber dem Vordergrund in den Zonen VI bis VIII zurück, was als ‘Räumlichkeitseindruck durch Kontrastverlauf’ bezeichnet werden kann.

An dieser Stelle möchte ich noch auf die ‘Posterisation als ergänzendes Hilfsmittel der Bildanalyse‘ zurückgreifen.

Die massive Einschränkung der Ton- und Farbwerte in der untenstehenden Abbildung erschafft nicht nur ein ganz irreales Bild, sondern soll vor allem den Blick für bestimmte Bildgegebenheiten schärfen – hier eben die Blitzartefakte im Sinne unnatürlicher Lichtreflexe auf den Folien (1 ebd.) sowie die enorme Farbdichte auf den Klatschmohnblüten im Sinne eines streckenweise ‘ausblutenden Rottons’ (2 ebd.).

Farben:

Die gebrochenen Grüntöne des vorderen Heuballen treten in einen reizvollen Komplementär- und Farbdichtekonstrast mit den reinroten Tönen der Klatschmohngruppe.

In der oberen Bildhälfte dominieren minimal blaßrosa Töne in den oberen Heuballen und kräftige Blautöne im Himmel.

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Zusammenfassung:

Thomas Brotzler

  Thomas Brotzler

Von Seiten der sehr eingängigen Komposition und Blickführung, der mit geringen Abstrichen ausgewogenen Ton- und Farbgebung sowie der sehr heiteren Anmutung kann ich Markus’ Arbeit nur loben.

Ich hatte auf die Problematik der zwei Lichtquellen hingewiesen. Doch mittels einer konventionellen Aufnahme ohne Blitz hätte der Klatschmohn zweifellos nicht derart zur Geltung kommen können wie hier im Bild.

Von der Verwendung des Kunstlichtes rühren dann natürlich auch die unnatürlich anmutenden Lichtreflexe auf der Folie her. Gleichwohl erscheinen auch diese akzeptabel, da sie den Blickeinstieg links unten und die Blickführung nach rechts oben unterstützen.

Ein kritischer Punkt ist auch die enorme Farbigkeit im Bereich der Blüten (‘ausblutendes Rot’), doch ist auch dies vertretbar im Sinne eines ‘Farbdichtekontrastes’.

Die Aufnahme kann aus diesen Abwägungen auch als gelungenes ‘Beispiel für kalkulierten und subtilen Regelbruch’ aufgefaßt werden.

Ganz kann ich meine Leidenschaft für die Schwarzweißfotografie nicht verleugnen, so daß ich für ‘Liebhaber des Monochromen’ und außer Konkurrenz noch eine entsprechende Überarbeitung (siehe dazu untenstehendes, gleichnamiges Bild) vorstellen möchte – bitte nicht zu verwechseln mit der simplen Graustufenumwandlung in den Illustrationen des Analyseteils.

Findet Ihr auch, daß es ein ganz anderes Bild mit einer ganz anderen Stimmung ist? Wo Marcus’ Arbeit trotz ihre subtilen Skurrilität etwas Freundliches und Heiteres ausstrahlt, scheint die Überarbeitung viel entrückter, bedrohlicher …

Ich hatte dabei auch ein Motiv aus meinem Frankreichportfolio im Sinn, welches ich abschließend noch als Vergleichsarbeit (siehe dazu untenstehendes, gleichnamiges Bild) zeigen möchte.

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Bildteil:

Komposition: Grundelemente

Komposition: Grundelemente

Komposition: Blickführung

Komposition: Blickführung

Komposition: Lichtquellen

Komposition: Lichtquellen

Tonwerte: Histogramm und Zoneneinteilung

Tonwerte: Histogramm und Zoneneinteilung

Tonwerte: Posterisation zur Darstellung von Blitzartefakten und Reinfarbigkeit

Tonwerte: Posterisation zur Darstellung von Blitzartefakten und Reinfarbigkeit

Überarbeitung: Schwarzweißkonvertierung

Überarbeitung: Schwarzweißkonvertierung

Vergleichsarbeit: Cévennes, Mont de Lozère (2012)

Vergleichsarbeit: Cévennes, Mont de Lozère (2012)

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Einfache Monitore mit sogenanntem TN-Panel sind werkseitig selten auf eine korrekte Farb- und Helligkeitswiedergabe eingestellt. Insbesondere die tiefen Schatten (Zonen 0 bis II) wirken oft wie verklumpt. Die Bilder sind so nur eingeschränkt beurteilbar, da der Monitor nicht das wiedergibt, was der Fotograf beabsichtigte.

Für eine orientierende Monitorprüfung eignet sich der nachstehende Graustufenkeil. Sind alle 26 Abstufungen unterscheidbar, ist zumindest hinsichtlich der Tonwerte alles in Ordnung.

Wenn nicht, ist eine Kalibrierung des Monitors zu empfehlen – softwareseitig bzw. unter Augenkontrolle mit kostenlosen Tools wie etwa dem Monitor Calibration Wizard (das bekannte Adobe Gamma ist mittlerweile nicht mehr verfügbar), hardwareseitig bzw. unter Sensorkontrolle mit Geräten etwa von Datacolor oder X-Rite.

Orientierende Monitorprüfung

 

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In der Rubrik ‘Bildkritik’ analysieren Profi-Fotografen im Auftrag von fokussiert.com montags bis freitags jeweils ein Foto aus der Leserschaft.
Mehr über die Profi-Bildkritik erfahren / Eigene Bilder zur Kritik einreichen.

Die Zukunft von “fokussiert”

Liebe Leserinnen und Leser von “fokussiert”,

einige von Ihnen haben es in den letzten Wochen gemerkt: Es war nicht viel los in diesem Blog. Lassen Sie mich dazu die Hintergründe erklären.

fokussiert ist kürzlich von der Firma Blogwerk an die WEKA Media übergegangen. Wir bei WEKA haben uns sehr über diesen einzigartigen Fundus an Fotografie-Artikeln und Fotobesprechungen gefreut.

Nichtsdestotrotz ist auch bei WEKA Media die Zukunft von fokussiert nicht bis ins Detail geplant. Es gibt verschiedene Ideen, die intern diskutiert werden. Noch können wir aber öffentlich nichts dazu sagen. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Aus diesem Grund war es auch in den letzten Wochen etwas ruhiger hier. Wir werden jedoch versuchen, in den kommenden Wochen interessante Artikel zu veröffentlichen und mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.

Ihnen ein schönes Wochenende,

Melanie Grell

Online-Redaktion WEKA Media

Die Top 3 Fotobücher

Am Boom der Fotobücher in den vergangenen Jahren kommen auch anspruchsvolle Fotografen nicht vorbei. Hobbyknipser nutzen die modernisierte Form des Fotoalbums gerne als Geschenk oder Urlaubserinnerung. Aber auch (semi-)professionelle Fotografen entdecken nach und nach die Vorteile. Die Verwendung reicht von einem hochwertigen Portfolio der eigenen Aufnahmen über ein edles Verzeichnis auf Ausstellungen bis zu einer Einnahmequelle durch den Verkauf des Buchs. Dabei muss der Anbieter natürlich exzellente Qualität und aufmerksamen Service bieten. Diese drei Online-Anbieter für Fotobücher überzeugen in beiden Kriterien.

  • CEWE
    Ein nahezu perfektes Allround-Talent verbirgt sich hinter Deutschlands größtem Fotolabor CEWE. Die Software zum Erstellen des Fotobuchs erfordert zwar ein wenig Einarbeitungszeit, doch die Gestaltungsmöglichkeiten, die sehr gute Qualität und die schnelle, kostenlose Lieferung lassen diesen Aspekt in den Hintergrund treten. Zudem gibt es kostenfreie Tutorials und Online-Seminare für die Software. Fotobücher in CEWE-Qualität sind auch bei Drogerieketten, Elektronikmärkten, Fachhändlern und im Supermarkt, die alle die Gestaltungs-Software von CEWE verwenden, erhältlich.
  • Saal Digital
    In puncto Produktions- und Lieferzeit schlägt Saal Digital all seine Konkurrenten. Diese beträgt in der Regel nur einen Tag. Das Unternehmen genießt vor allem in Profikreisen wegen des eigenen Profi-Uploads und dem Fotografenportal zum Weiterkauf der eigenen Werke einen guten Ruf. Aber auch alle anderen Nutzer freuen sich über zusätzliche Features wie den PDF-Upload oder die hochwertige Geschenkbox. Die Verarbeitungsqualität ist sehr solide. Bei Problemen jeglicher Art hilft der Service-Chat.
  • FUJIDirekt
    Einfache Handhabung, Lieferung innerhalb von drei Werktagen, preiswert trotz hoher Qualität: FUJIDirekt überzeugt in vielerlei Hinsicht. Was die Verarbeitung angeht, ist das Fotobuch sogar nahezu unschlagbar und bietet einen stabilen Einband, hochwertiges Papier und einwandfreie Verklebung. Durch die Nutzung der entsprechenden App kann man das Fotoalbum auch auf mobilen Endgeräten erstellen. Durch den einfach zu bedienenden Editor und den Fotomanager, der beim Vorsortieren der Aufnahmen hilft, eignet sich FUJIDirekt besonders für Einsteiger. Einen Pluspunkt gibt es außerem für den kompetenten Telefonsupport.

Tipp: Wer beim Kauf seiner Fotobücher Rabatte erhalten möchte, kann auf gutscheinsammler.de das passende Angebot für den Fotobuch-Service seiner Wahl aussuchen und so bei der Bestellung sparen.

Bildrechte: Flickr Fotobuch Alexander Russy CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Von der Kunst des gespeicherten Bildes

Von der Kunst des gespeicherten Bildes

Durch den Siegeszug der Digitalfotografie ist es heute möglich beinahe beliebig viele Fotos zu schießen. Bereits im Jahr 2007 wurden, laut einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom, in Deutschland pro Monat 2,4 Milliarden digitale Fotos geschossen. Wie aber lässt sich diese enorme Menge an Bildern sinnvoll und sicher speichern?

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Fotografien aus 24 Stunden:
Rushhour

Rushhour, Protestfeuer, Flüchtlinge

Abendliche Rushhour auf der Oakland Bay Bridge in San Francisco mit langer Belichtungszeit, USA (AP Photo/Marcio Jose Sanchez, File)Rushhour in Hongkongs Einkaufsviertel, China (AP Photo/Kin Cheung, File)Rushhour in Hongkong, China (AP Photo/Kin Cheung, File)Rushhour in einer U-Bahn in Rio de Janeiro, Brasilien (AP Photo/Leo Correa, File)
Protestfeuer von Roma in Athen, die gegen den Abriss ihres Lagers protestieren, Griechenland  (AP Photo/Thanassis Stavrakis)Ansicht eines mit Wahlplakaten dekorierten Armenviertels in Rio de Janeiro, Brasilien (AP Photo/Felipe Dana)Syrische Flüchtlinge im Rückspiegel eines Busses, nahe Sanliurfa, Türkei,  EPA/SEDAT SUNA

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Fotografien aus 24 Stunden:
Herbststimmung

Herbststimmung, Teepflückerin, Kampfjets

Herbststimmung frühmorgens am Grundlsee in Österreich, FOTO: APA/BARBARA GINDLAngler am aufgewühlten Meer nach Sonnenuntergang, Barcelona, Spanien  (AP Photo/Emilio Morenatti)Morgens in einem Slum, Islamabad, Pakistan  (AP Photo/Muhammed Muheisen)Kinderspiele bei einem Fest in Katmandu, Nepal (AP Photo/Niranjan Shrestha)
Arbeitslose, Armut und dem Hunger überlassene Teepflückerin in Nordwestindien (AP Photo /Manish Swarup, File)Amerikanische Jagdflugzeuge frühmorgens über dem Nordirak, Fotografie der US-Armee, EPA/US AIR FORCE/MATTHEW BRUCHEin Reporter fotografiert eine Lichtinstallation in einer Ausstellung im Mexiko-Stadt (AP Photo/Rebecca Blackwell)

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Fotografien aus 24 Stunden:
Ebola

Vorbereitungen in Havana, Kuba, für einen Ebola-Einsaztz in Sierra Leone (Keystone/AP Photo/Ladyrene Perez)

Vorbereitungen in Havana, Kuba, für einen Ebola-Einsaztz in Sierra Leone (Keystone/AP Photo/Ladyrene Perez)

Flüchtlingskind in Islamabad, Einsatz über dem Nord-Irak und ein Oktoberfest in Frankfurt am Main.

Oktoberfest in Frankfurt a. Main, Deutschland (Keystone/EPA/Frank Rumpenhorst)Einsatz über Nord-Irak (Keystone/AP Photo/Matthew Bruch)Flüchtlingskind in Islamabad, Pakistan (Keystone/AP Photo/Muhammed Muheisen)Vorbereitungen in Havana, Kuba, für einen Ebola-Einsaztz in Sierra Leone (Keystone/AP Photo/Ladyrene Perez)
Flugschau in Athen, Griechenland (Keystone/AP Photo/Thanassis Stavrakis)«Strahlenkranz» für Barack Obama in Washington, USA (Keystone/AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)Sonnenuntergang in Madrid, Spanien (Keystone/AP Photo/Andreas Kudacki)

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.