Die amerikanische Fotografin Taryn Simon fasst jene Geschichten in Bilder, die wir nicht sehen möchten. Bis Januar zu sehen in Frankfurt.

Taryn Simon: Strahlender Endlager-Atommüll.
Wir haben bereits auf die Ausstellung hingewiesen, wollen Taryn Simon und ihren versteckten Geschichten aber noch ein weiteres Posting widmen: Sie fotografiert verstörende Szenen und unwirkliche Wahrheiten der westlichen Gesellschaft. Auf einer Fotografie eine kranke Frau, die in Wirklichkeit eine Schauspielerin ist – sie testet, ob Ärzte die richtigen Diagnosen stellen. Ein Mann hat grade im Rahmen eines Sterbehilfeprogramms ein tödliches Medikament bekommen – Simon portraitiert ihn.
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Fotoflexer ist eine echte Web 2.0-Anwendung: Der Dienst erledigt einige aussergewöhnliche Bildbearbeitungen direkt auf dem Server, benimmt sich aber im Browser des Anwenders wie eine lokale Softare. Für schnelle Anpassungen und Gags geeignet.

Fotoflexer verkleinert Bilder ohne Verzerrung oder löscht Bildteile, ohne die Komposition (zu sehr) zu verändern.
Bildbearbeitung auf einem leistungsschwachen Rechner oder gar auf dem dem iPhone – das war bisher nicht nur kaum möglich, man kann sich auch kaum eine Situation vorstellen, wo man das tun möchte. Wer allerdings ein Blog schreibt oder beispielsweise aus dem Urlaub ab einem fremden Rechner ein paar Bilder verschicken will, muss nicht auf die grundlegendsten – und ein paar witzige, wenn auch fragwürdige – Bildbearbeitungsfunktionen verzichten – dank Web 2.0 – Anwendungen wie Fotoflexer:
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Der US-Sportfotograf Neil Leifer hat bei Taschen “Ballet In The Dirt”, ein Buch mit Fotos aus “dem goldenen Zeitalter des US-Sports” veröffentlicht. Beeindruckende Bilder mitsamt Schilderung ihrer Entstehung – etwa dank Linsen mit 2000mm Brennweite (siehe Ende dieses Artikels).

Hank Aaron, Milwaukee Braves County Stadium, 1964, im Innehalten kurz vor dem Swing und dem Losstürmen (Bild: Taschen / Neil Leifer)
Die “Taschen”-Bücher heißen zwar so, sind aber stets opulente, große Bildbände, von Kunst über Architektur bis Erotik ist alles vertreten. Der Verlag heißt halt nur “Taschen”. Ein neues Buch heißt “Ballet in the dirt” und widmet sich dem liebsten Ballspiel der Amerikaner, dem Baseball.
Der Sportfotograf Neil Leifer hat bereits 13 Fotobücher veröffentlicht, über 150 Titelbilder für “Sports Illustrated” geliefert und war bei Time als Fotograf fest angestellt. Seine Boxaufnahmen von Muhammad Ali sind legendär.
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Fotografen Florian Schulz, Stefan Eisend und Harald Schmitt: Einige der Referenten auf Nikons Hausmesse Nikon Solutions Expo in Köln
Köln und Düsseldorf beziehungsweise deren Einwohner sind sich traditionell nicht so ganz grün und lästern gerne gegen das jeweils andere Städchen. Groben Protest ergab es deshalb, als in einem Buch irrtümlich die Vorwahl von Düsseldorf (0211) mit der von Köln (0221) verwechselt wurde. Immerhin gab es dafür keine Abmahnung oder Klage. Auch sollte man in Köln besser kein Altbier bestellen und in Düsseldorf besser kein Kölsch.
Die zwei DSLR-Marktführer Nikon und Canon beziehungsweise deren Kunden sind da weniger verbissen – der Markenwahn spielt bei Fotografen keine so große Rolle, solange das Gerät tut, was der Fotograf möchte. Dennoch bricht nun am 30. November und 1. Dezember die Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf, Nikon und Canon auf: Nachdem Canon in Düsseldorf zu diesem Zeitpunkt Guido Karp für einen kostenlosen Workshop engagiert hat, bietet Nikon in Köln nun gleich über ein halbes Dutzend Fotoprofis, 50 Profivorträge, eine Galerie internationaler Topfotografen und einen Catwalk voller Models auf, um die D3 und D300 zu präsentieren.
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Arte TV zeigt jeweils sonntagabends in der Reihe “Kontaktabzüge” (2002) eine halbe Stunde das Werk eines oder zweier Fotografen. Heute abend sind Martin Parr und Wolfgang Tillmans an der Reihe.

“SPAIN. Benidorm” (Bild: Arte France / Martin Parr)
“Kontaktabzüge” – das waren im teuren Analogfotozeitalter unvergrößerte Probeabzüge, um vorab zu bestimmen, welche Bilder es wert waren, überhaupt vergrößert zu werden. Damit waren sie auch so etwas wie das persönliche Tagebuch der Fotografen.
Die 2002 entstandenene französische Dokumentationsreihe “Kontaktabzüge” nimmt die Bilder und die Arbeitsweisen bekannter Fotografen der Gegenwart unter die Lupe – kommentiert von den Fotografen selbst. Heute: Martin Parr aus England und der deutsche Fotograf Wolfgang Tillmans, der Anfang der 90er Jahre vor allem durch seine Bilder von der Berliner Love Parade bekannt wurde.
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Ist es möglich, den “besten Digitalfotografen Deutschlands” zu finden? Das Fotomagazin “CHIP FOTO-VIDEO digital” jedenfalls kürte 2007 zum dritten Mal den “deutschen Meister. Es ist der 17-jährige Robert Schlesinger aus Berlin.

Ein Siegerbild – Robert Schlesinger: Architektur
Hier findet ihr die Galerie der Bilder, die die Jury im Auftrag von CHIP FOTO-VIDEO digital für die besten Bilder des ganzen Landes hält. Nach einer sechsmonatigen Suche, wie stolz vermeldet wird.
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Nan Goldin ist keine Kinderpornographin: Ihr Bild “Klara and Edda Belly-Dancing“, das sich im Besitz des Pop-Stars Elton John befindet, ist gemäss Anklagebehörde nicht sittenwidrig.
Eigentlich wussten wir das alle schon, aber die Justiz funktioniert nun mal nicht auf der Basis des gesunden Menschenverstands, sondern von Buchstaben und Präzedenzfällen. So auch hier – eine absolute Antwort auf die Frage, ob es sich um Pornographie handle, geben die Juristen (glücklicherweise) nicht.
Aber weil “Klara And Edda Belly-Dancing” bereits 2001 in der Saatchi-Galerie in London ausgestellt worden und auf seine Sittlichkeit untersucht worden war, verläuft der aktuelle Fall im Sande. Mit reichlich unkonkreter Begründung:
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Wer den Vollmond hinter markanten Motiven ablichten will, hat zunächst ein paar Astronomie-Lektionen und einige Arbeit mit Landkarten und Winkelmessern vor sich. Vor Ort hilft der Kompass – und rasche Entscheidungen.

Einigermassen geglückt: Meine erste Vollmond-Fotografie auf Basis von Astronomie-Daten- und Landkarten-Studium. Der Standort war nicht ideal gewählt, aber das Zusammenspiel von aus dem Nebel auftauchendem Mond und Sonnenspiegelungen in Kuppeldach und Fensterscheiben bietet einen gewissen Reiz. ISO 320, f/8, 210/315mm, 1/125s (© PS)
Eigentlich sollte die “Mondfotografie” ja eine zweitelige Serie werden. Aber nachdem ich gestern Abend die Probe aufs Exempel gemacht habe, bin ich wohl einen Erfahrungsbericht schuldig.
Alles in allem: Das Hantieren mit Winkelmesser, Zeichendreieck und Bleistift auf einem alten Busfahrplan hat sich bezahlt gemacht. Ich wusste genau ungefähr, wo der Mond hinter der Rathauskuppel und dem neuen Wolkenkratzer in San Franciscos Skyline aufgehen würde. Der Rest war: Laufen, spähen und rasch entscheiden. Ein paar Bilder sind ganz passabel geworden:
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Erinnert sich noch wer an die “Lederhosenfilme” der 70er? Erotik im pieksenden Stroh ist noch immer eine Marktlücke. Und die Fotografie der Kalender junger Bauern sogar preisverdächtig.

Gefährliches Picknick: Der Mähdrescher wendet gerade zur zweiten Runde… (Bild: Österreichische Jungbauernschaft)
Es gibt so einige “Klassiker”, Fotokalender, die eher im Spind und in der Autowerkstatt hängen als im Wohnzimmer. Der legendäre Pirelli-Fotokalender ist so ein Kultobjekt – und seit dem Jahr 2001 auch der “Jungbauernkalender” – der eigentlich eher ein Jungbäuerinnenkalender ist, die Jungbauern kamen erst 2002 dazu.
Gedacht war er ansich einst, um junge Männer für den Beruf des Landwirts zu animieren begeistern. Selbstverständlich unter falschen Versprechungen – denn auf den Bauernhöfen räkeln sich keineswegs Blondinen und warten auf ihren Bauern.
Vielmehr ist es für die Landwirte umgekehrt sehr schwer, heute noch eine Frau auf den Hof zu locken, wo die doch lieber einen Porsche als einen Fendt in der Garage sehen will, obwohl der doch größer ist und viel mehr PS hat.
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Ende November können interessierte Fotografen kostenlos bei Canon in Düsseldorf an der EOS-Discovery-Tour 2007 teinehmen – so sie Flash 9.0 auf ihem Rechner installiert haben.

Canon EOS-Discovery-Tour: Hell erleuchtete Bühne! (Bild Canon)
Er hat schon Pop- und Rockmusiker wie Robbie Williams, Tina Turner oder auch Phil Collins porträtiert: Der in der Eifel geborene Fotograf Guido Karp (Linkwarnung: Laute Musik!). Am 30. November und 1. Dezember präsentiert er auf der Rheinterasse in Düsseldorf sicherlich auch eine lautstarke, doch vor allem lichtstarke Bühnenshow: Mit seiner Hilfe will Canon nämlich die aktuellen Kameras präsentieren.
EOS 40D, EOS-1D Mark III und EOS-1Ds Mark III sowie aktuelles Zubehör sind dabei die Stars auf der Bühne, praktische Fototipps machen das Programm auch für den interessant, der eine Kamera einer anderen Marke besitzt. Insgesamt 90 Minuten soll die Veranstaltung dauern, zu der man kostenlos, jedoch nur nach Voranmeldung Zutritt erhält.
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