Fantasyfilm-Romantik:
Gelungener Tunnelblick

Nebel, Bäume, Wasser, Rennaissance: Ein gelungenes Stimmungsbild mit einem raffinierten Dreh – dem “Filmausschnitt”.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Martin Wolf).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Martin Wolf).


Kommentar des Fotografen:

“Another World”: Nebel, Linien, die das Auge leiten, Reflexion, Statuen, mystische Atmosphäre und ein paar andere Umstände waren einfach fantastisch an diesem Morgen. Ich liebe diese Fantasy-Film-Ähnlichen Fotos einfach!

Peter Sennhauser meint zum Bild von Martin Wolf:

Nebel ist etwas Faszinierendes, mit dem zu spielen sich lohnt. Wie oft habe ich im Sommer (in San Francisco ist der Sommer ein konstanter Herbst, der im Herbst in einen wunderschönen Sommer übergeht…) im Golden Gate Park nach Sonnenuntergang geflucht, weil ich die Kamera nicht dabei hatte und die Nebelschwaden mal wieder die eigene Vorstellungskraft auf eine Karussellfahrt mitnahmen.

Dir ist meiner Ansicht nach hier ein schönes, wenn auch etwas sehr melancholisches Bild gelungen. Vor allem aber zeigt es, was man mit einer dezenten, wohlüberlegten Bearbeitung aus einem Foto zusätzlich herausholen kann.

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Vollmond:
Ein Morgenbild

Vollmond: Die meisten versuchen ihn abends zu kriegen, dabei gehts morgens viel einfacher (wenn man aufstehen mag).

Der Saft-Mond. (Keystone)

Der Saft-Mond. (Keystone)

Ich hab das Zeitfenster diesen Monat verpasst, was mich nicht hindert, einmal mehr auf meine Mondfotografie-Serie hinzuweisen.

Und andere erledigen Job ja auch immer wieder für einen. Der San Francisco Chronicle beschäftigt Frederic Larsen, einen Fotografen, der wohl ungefähr jede mögliche Mondaufnahme in der Stadt gemacht hat, und jetzt sitzt offensichtlich Peter Dasilva von der EPA auf Alcatraz, wo er diesen “Saft-Mond eingefangen haben muss.

Das Fährboot kann als Weissabgleich dienen und unterstreicht die Bernstein-Farbe des Mondes, der angeblich Saft-Mond genannt wird, weil jetzt die Säfte des Ahorns zu fliessen beginnen, die als Maple-Syrup geerntet werden.

24 Stunden:
Köpfe

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)


Gesichter und Köpfe – zwei tierische davon aus meinen beiden liebsten Zoos der welt.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Gegenlicht:
Sonne im Herzen

Direktes Gegenlicht muss nicht zu Silhouetten führen. Bei näherem Hinsehen bringt eine Kontrasterhöhung so manch interessantes Detail zum Vorschein.


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Krehl).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Krehl).

Kommentar des Fotografen:

Light-Show auf Phönix-West in Dortmund. Kunst-Standort war das ehemalige Stahlwerks-Gelände Phönix schon häufiger, z.B. mit nächtlichen Lichtinstallationen. An diesem wolkenlosen Spätnachmittag am 30. Januar 2009 um 15.30 Uhr hat mir Sonne und Gegenlicht eine Light-Show mit grünem Ausrufungszeichen auf dem Gasometer beschert.

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Michael Krehl:

Ein (ver)alt(et)er Fotografenspruch ist mir immer noch im Ohr: „Sonne im Rücken bringt Fotografenentzücken!“ Und oftmals werde ich auch heute noch angesprochen, ob ich denn wirklich gegen die Sonne fotografieren will.

Ja, ich will. Sage ich dann meistens (muss natürlich schon mal gucken, wer mir so gegenübersteht ;-)). Denn gerade im Gegenlicht kommen viele Motive erst richtig zur Geltung. Mein Fotodesign-Dozent hatte einen anderen Spruch parat:

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24 Stunden:
Faszination des Schreckens

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)


Unglück, Bedrohung oder Ergebnis einer Schreckenstat: Die Bilder davon ziehen den inneren Voyeur unweigerlich in ihren Bann.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Nebelmeer:
Auf das Schönste konzentrieren

Bei einer schönen Landschaft liegt das Geheimnis des Bildes in der Wahl des Ausschnitts. Meistens fassen wir ihn zu weit – aber das Bild steckt drin.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Andreas Wonisch).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Andreas Wonisch).

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild enstand bei einem (Foto-)Ausflug auf einen Schwarzwald-Gipfel bei Inversions-Wetterlage. Der Nebel im Tal selbst war schon sehr imposant, aber als dann ein Pärchen Hand-in-Hand den Sonnenuntergang betrachtete, beschloss ich, sie noch mit in die Komposition einzubeziehen. Die Aussage ist für mich die Analogie zwischen Schönheit & Mächtigkeit der Natur und dem Leben (und Lieben) der Menschen. Um die “Schönheit” zu betonen, habe ich die Sättigung im Himmel etwas erhöht und zusätzlich einen Gradientenfilter angewendet.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Andreas Wonisch:

Es ist ein wunderschöner Moment, den Du hier eingefangen hast. Der Blick über das (Nebel)Tal und die gerade noch aus dem Nebel schauenden Rücken der Hügel ist wirklich imposant. Die Idee mit den Menschen im Vordergrund finde ich auch sehr gelungen.

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24 Stunden:
Menschenkinder

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)


Menschen, Kinder, Festivals. Eine Rast am Strassenrand, Ein Schicksalsschlag und ein unglaublicher Sonnenuntergang.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Exotisches Porträt:
Bewegte Ruhe

Formen, Farben und Bewegung sind das eine bei einem solchen Foto. Das Auftreten der Fotografin aber bestimmt die eigentliche Stimmung der Szenerie.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sybille Stempel).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sybille Stempel).

Kommentar der Fotografin:

Teppichweberin in Tingir, Marokko, aufgenommen mit Nikon coolpix compakt. Interessiert hat mich bei dem Motiv der fast stoisch gleichmütige Gesichtsausdruck der Weberin im Gegensatz zu ihren flinken Händen, die fast unabhängig von ihr zu leben scheinen

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Sybille Stempel:

Bei Reisen in gänzlich andere Länder, mit komplett anderen Sitten findet man als Mitteleuropäer tausende von herrlichen Fotomotiven. Die Farben, aber auch die Gerüche überwältigen einen fast, so dass man manchmal völlig vergisst, worauf es ankommt.

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24 Stunden:
Details

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)


Details und kleine Dinge, für einmal etwas grösser im Bild.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Zena Holloway:
Wasser und Licht

Unterwasser-Fotografie der speziellen Art hat die britische Fotografin Zena Holloway zu ihrem Markenzeichen gemacht: Sie kam von der Tauch- zur Studiofotografie – blieb aber im nassen Element.

Klick für Legende und Vollansicht. (© Zena Holloway)

Klick für Legende und Vollansicht. (© Zena Holloway)

“Ich hab kürzlich ein Trocken-Shooting ausprobiert und mich überhaupt nicht zurechtgefunden”, sagt Zena Holloway: “Ich hatte permanent das Gefühl, alle unterhalten zu müssen, damit die Modelle bei der Stange bleiben.” In ihrer normalen Studio-Umgebung habe sie dagegen immer 110 Prozent der Aufmerksamkeit.

Das liegt daran, dass Zena Holloways “normale” Umgebung alles andere als gewöhnlich ist: Sie fotografiert ausschliesslich unter Wasser. Allerdings sind ihre Motive schon lange keine Papagei- und Kofferfische mehr, sondern Fussballer, Ballerinas oder auch nur Kleidungsstücke. Die Autodidaktin ohne fotografische Ausbildung hat die Unterwasserfotografie zu einem völlig neuen Genre gemacht.

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