Aquariumschnecke:
Betäubendes Bild

Im Aquarium durch Glas uns Wasser zu fotografieren ist nicht einfach. Resultate wie dieses Bild belohnen mit berauschendem Effekt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Mario Mertsch).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Mario Mertsch).

Kommentar des Fotografen:

Das Foto wurde im Tropenaquarium Hagenbeck in Hamburg geschossen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Mario Mertsch:

Um ehrlich zu sein, habe ich an diesem Bild nicht wirklich etwas zu kritisieren – ich wollte es bloss mit der Leserschaft teilen. Man könnte sagen, wie ein gutes Glas Wein, oder sonst eine erfreuliche und legale Droge.

Was Du hier abgelichtet hast (von dem ich übrigens gerne wüsste, was es ist – in einem Aquarium mit fachkundigem Personal und Informationstafeln zu den Tieren in den Tanks ja nicht wirklich ein Rechercheproblem) wirkt doppelt spannend:

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Landschaft:
Farbe als Motiv

Landschaftsfotografie bietet als Motiv auch natürliche Farben, auf die man sich konzentrieren kann. Was sich vor und nach Sonnenuntergang finden lässt, ist phänomenal.

Nur die Farben zählen: Bunter Dreck und bunter Himmel. Klick für Bildgalerie (© 2009 Peter Sennhauser)

Nur die Farben zählen: Bunter Dreck und bunter Himmel. Klick für Bildgalerie (© 2009 Peter Sennhauser)

Ich bin eine Nachteule. Nicht nur wegen der Zeitverschiebung zu Europa – ich habe schon immer gerne ganze Nächte durchgearbeitet (und ganze Tage verschlafen.)

Das hat Vor- und Nachteile: Einkaufen im Safeway geht um drei Uhr morgens herrlich entspannt (leider habe ich noch keinen 24h-Waschsalon in meiner Umgebung gefunden). Samstägliche Wanderungen mit Freunden, die frühmorgens aufbrechen wollen, fallen dagegen häufig aus.

Der Workshop im Death Valley hat meinen Rhythmus völlig umgedreht:

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24 Stunden:
Gesichter und Mienen

Klick für Legende und Vollansicht (Bilder Keystone)

Klick für Legende und Vollansicht (Bilder Keystone)

In Sport und Politik müssen Fotografen versuchen, Emotionen auszuspüren. Manchmal finden sie welche.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

24 Stunden:
Strassenszenen

Klick für Vollansicht und Legende (Bilder Keystone)

Klick für Vollansicht und Legende (Bilder Keystone)

Das Leben findet vielfach auf der Strasse statt. Szenen der letzten Tage.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

William Eggleston:
Alles ist bildwürdig

Über William Eggleston ist im Münchner Haus der Kunst derzeit eine große Ausstellung zu sehen – Titel “Democratic Camera”. Das Bayrische Fernsehen zeigt zudem als Premiere ein Filmporträt über Eggleston.

Der Münchner Dokumentarfilmer Reiner Holzemer hat William Eggleston im Herbst 2007 in Memphis besucht. Zum ersten Mal gelang es, den scheuen Künstler über die Entstehung seines Werks zu befragen und ihn auf einem fotografischen Spaziergang durch Memphis zu begleiten. Bis dahin hatte Eggleston ähnliche Anfragen meist abgelehnt.

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24 Stunden:
Begegnungen

Klick für Legende und Vollansicht (Bilder Keystone)

Klick für Legende und Vollansicht (Bilder Keystone)

Zufällige, lange verhinderte, natürliche und gewaltsame Begegnungen.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Copyright als Sicherheit:
Annie Leibovitz im Pfandhaus

Annie Leibovitz musste sich im Pfandhaus Geld leihen – als Sicherheit hat sie die Rechte an all ihren Bildern hinterlegt. Dieweil erweist sich ihre Ausstellung in Berlin als Publikumsmagnet.

Annie Leibovitz an der Eröffnung der Ausstellung in Berlin (Bild Keystone/ AP / Michael Sohn)

Annie Leibovitz an der Eröffnung der Ausstellung in Berlin (Bild Keystone/ AP / Michael Sohn)

Annie Leibovitz hat sich nach Berichten der New York Times und des UK Guardian von einer New Yorker Gesellschaft namens Art Capital 15 Millionen US-Dollar geliehen. Der Kredit wurde mit Leibovitz’ privatem Besitz abgesichert und zusätzlich mit den Rechten auf alle ihre Bilder. Auch auf diejenigen, die sie in Zukunft machen wird, bis die Verpflichtungen wieder abgelöst sind.

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Gebäudesalat:
Zu ausgewogen

Linien und Licht – mehr brauchts zu einem Foto nicht. Abgesehen davon, dass das reimt, holpert es leicht im Rhythmus. Dem Bild hier geht es ähnlich.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Hans Niemietz).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Hans Niemietz).

Kommentar des Fotografen:

An diesem Motiv hat mich einfach die Lichtstimmung gereizt.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Hans Niemietz:

es ist unübersehbar, was Du mit der Aufnahme angestrebt hast: Das Blau links, der gelbe, hell erleuchtete Kran und darunter die gleißende Lichtfassade, und rechts die grünliche Spiegelung.

Linien und Licht und Farben: Die Elemente für eine tolle Fotografie sind vorhanden. Allein – irgendwie funktioniert die Geschichte nicht ganz. Mir geht es oft ähnlich:

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24 Stunden:
Ein- und Durchblicke

Klick für Legende und Vollansicht (Bilder Keystone)

Klick für Legende und Vollansicht (Bilder Keystone)

Andere Perspektiven, andere Ansichten. Was der Blinkwinkel ausmacht.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Wolfgang Zurborn:
Weg vom Gewohnten

Der Kölner Fotograf Wolfgang Zurborn lädt uns ein, visuell etwas vom gewohnten Weg abzukommen und so Neues zu entdecken.

Wolfgang Zurborn: o.T., Wolfsburg 2001

Wolfgang Zurborn: o.T., Wolfsburg 2001

“Drift” – so überschreibt Zurborn auch seinen Bilderzyklus, der zur Zeit in der Berliner Galerie Loris zu sehen ist. Damit will er eine gewisse, manchmal kaum merkliche Abweichung vom Kurs andeuten. Dabei sind seine Aufnahmen ebenso rätselhaft anders als magisch anziehend. Sie verlocken mit dem Wunsch nach Interpretation und erklärung.

Zurborns Fotografien zeigen die Welt in ausschnitthafter Form. Häufig ist der Blick verstellt, unterschiedliche Ebenen werden verknüpft. Wolfgang Zurborn bezieht Spiegelungen, Schatten, Plakatwände mit in seine Bilder ein. Die Fotografien widersetzen sich der einfachen Entschlüsselung.

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