24 Stunden:
Holzmedien

Frankfurt a.M., Deutschland; Podgorica, Montenegro; Galveston, Texas, USA; New York, USA. (Bilder Keystone)

Frankfurt a.M., Deutschland; Podgorica, Montenegro; Galveston, Texas, USA; New York, USA. (Bilder Keystone)

Eine Wand voller Bücher, per Weitwinkel zur Welt voller Bücher gedehnt. Präsidenten am Strand und Händler am Ring.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Bahnsteig:
Die Pendlerbühne

Überall, wo Menschen ankommen und weggehen, bieten sich unzählige spannende Fotomotive. Vielfach steht die Architektur im Zentrum. Dabei bieten die Menschen faszinierende Gruppenmotive.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Remo Rufer).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Remo Rufer).

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen an einem Abend im Bahnhof Bern. Fotografisch gesehen interessieren mich Bahnhöfe sehr. Zum einen die Architektur, zum anderen die Menschen die kommen und gehen. Mit diesem Foto wollte ich eine Stimmung einfangen wie sie wohl jeder Pendler nach einem gewöhnlichen Arbeitstages antreffen könnte.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Remo Rufer:

Ich gebe zu, ich bin vorbelastet: Nicht nur, weil ich selber Jahre lang nach Bern gependelt bin und den (fotografisch und sonstwie schwierigen) Bahnhof sehr gut kenne, sondern auch die Stimmung auf den Perrons und in den Pendlerzügen: Diese Herde von Menschen, die sich täglich begegnen und in der dennoch alle anonym zu bleiben versuchen.

Das, finde ich, bringt Dein Bild wunderschön zum Ausdruck:

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24 Stunden:
Blattfall und Flächenbrand

Sylmar, Ca, USA; Bregenzer Wald, Österreich;Manama, Bahrain; New York, USA. (Bilder Keystone)

Sylmar, Ca, USA; Bregenzer Wald, Österreich;Manama, Bahrain; New York, USA. (Bilder Keystone)

Der Herbst als Laubfall- und Flächenbrand-Jahreszeit: Waldbrände in Kalifornien, Flächenbrand an den Börsen.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

William Claxton:
Der Jazz-Portraitist

Er veröffentlichte 13 Bücher, lieferte eindrucksvolle Portraitfotos von Jazz-, Pop- und Folkmusikern: Der Fotograf William Claxton starb am Samstag mit 80 Jahren an Herzversagen.

Chet Baker in Hollywood, 1954. Aufnahme von William Claxton. (Bild Keystone)

Chet Baker in Hollywood, 1954. Aufnahme von William Claxton. (Bild Keystone)

Er prägte das Gesicht des Jazz fast fünf Jahrzehnte: William Claxton. 1952, als er an der UCLA studierte, fotografierte Claxton einen jungen, unbekannten Trompetenspieler namens Chet Baker. Die Bilder machten beide berühmt. Später portraitierte er auch Frank Sinatra und Steve McQueen.

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Tagebuch eines Fotoreporters (1/3):
Aufbruch nach Minsk

Jan Zappner hat als Fotojournalist in Weissrussland Ende September die Wahlen verfolgt. Für fokussiert.com hat er ein Tagebuch verfasst: Einblick in die Arbeit eines Fotoreporters.

Stimmabgabe (© Jan Zappner 2008)

Stimmabgabe (© Jan Zappner 2008)

Präambel. Am 28.9.2008 fanden in Belarus Parlamentswahlen statt. Ich bin als Mitglied einer Gruppe von deutschen, österreichischen und polnischen Journalisten mitgereist, die über die Wahlen berichteten. Zusätzlich sammelte ich Bilder für mein eigenes Fotoprojekt “Belarus”, an dem ich seit Anfang 2007 arbeite und wofür ich immer noch Bilder aus der politischen Szenen brauche.

23.September 2008, Dienstag Vorbereitung der Reise:

Das Visum und die Akkreditierung sind vor einer Woche angekommen. Endlich! (nach 3 Wochen Wartezeit).

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Konzertbild:
Dokumentation gegen Aufsehen

Ist es wichtiger, die Realität einer Szene wahrheitsgetreu abzubilden, als sie ästhetisch so ansprechend zu gestalten, wie es Dir gefällt?

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Lorenz Ramseyer).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Lorenz Ramseyer).

Kommentar des Fotografen:

Stillfire, eine australische Nachwuchs-Hardrockband, aufgenommen an den Seminfinals der “National Campus Band Competition” in einem kleinen Pub in Fremantle, Western Australia. Dank dem Licht auf den Monitoren wirkt die Szene viel grösser als sie in Wirklichkeit ist. Die Band steht erst am Anfang ihrer Karriere, beherrscht aber bereits alle Tricks der “Grossen”, um das Publikum zu begeistern.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Lorenz Ramseyer:

Als Konzertfoto ist dieses Bild nicht schlecht. Es gibt schöne Farben von den Lichtern, einen Musiker in einer dramatischen Position, der einen Ton aus seiner Gitarre herausquetscht, und der Fotograf hat die Lautsprecher und Kabel benutzt, um unsere Augen zum Hintergrund des Bildes zu leiten, wo die Handlung stattfindet. Es ist auch cool, wie das Haar des Gitarristen sein Gesicht verbirgt, was ein wenig Geheimnisvolles hat.

Während das für ein ziemlich anständiges Konzertfoto durchaus genug ist, bleibt immer noch die Frage: wie können wir es verbessern?

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24 Stunden:
Menschen am Sonntag

Kabul, Afghanistan; Shenyang, China; Jordanien; Jerusalem, Israel. (Bilder Keystone)

Kabul, Afghanistan; Shenyang, China; Jordanien; Jerusalem, Israel. (Bilder Keystone)

Rund um den Globus an diesem Wochenende: Menschen bei Arbeit, Gebet und Freizeit.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Maria Sewcz:
Vor der Wende, nach der Wende

Bilder aus verschiedenen Zeitaltern zeigt uns die Berliner Fotografin Maria Sewcz in Hannover: vor der Wende und nach der Wende.

Maria Sewcz – aus: inter esse (1985-1987) Alle Bilder: © Maria Sewcz / VG Bild-Kunst 2008

Maria Sewcz – aus: inter esse (1985-1987) Alle Bilder: © Maria Sewcz / VG Bild-Kunst 2008

Ihre Serie “inter esse” fotografierte Maria Sewcz in den Jahren 1985 bis 1987 in Ostberlin. Die Serie “schnitt-blume topf-pflanze” entstand fast 20 Jahre später in den Jahren 2002 bis 2004 – ein interessanter Vergleich.

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“gute aussichten”:
Talentschau 2008/2009

Die neun Gewinner der Nachwuchsförderprojekts “gute aussichten 2008/2009″ stehen fest. Einen ersten Preview gibt es an der Frankfurter Buchmesse ab dem 15. Oktober.

Katrin Trautner – aus: Morgenliebe

Katrin Trautner – aus: Morgenliebe

Noch nie hat es zu “gute aussichten – junge deutsche fotografie” so viele Einsendungen gegeben wie 2008, teilen die Veranstalter mit. Die Juroren mussten unter 103 eingereichten Arbeiten von 39 deutschen Hochschulen, Akademien und Universitäten auswählen. Und dies, obwohl jede Schule maximal fünf Arbeiten in den Wettbewerb schicken kann.

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Edgar Lissel:
Bakterien schaffen Bilder

Der Fotokünstler Edgar Lissel arbeitet weder digital noch chemisch-analog, sondern biologisch. Er setzt lichtsensible Bakterien zur Produktion seiner Bilder ein und beschreitet sozusagen einen “dritten Weg”.

Edgar Lissel – aus: Myself

Edgar Lissel – aus: Myself

Das Bild oben entstand zum Beispiel dadurch, dass Edgar Lissel seine Hände in eine Agar-Nährlösung tauchte. Die damit übertragenen körpereigenen Bakterien wachsen so nach einigen Tagen den abgedrückten Konturen nach. Lissels Bilder sind derzeit in der Wiener Galerie Raum mit Licht zu sehen: Sphaera Incognita.

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