Porträts:
Das Modell weiss es am besten

Wenn man Auftragsporträts macht, ist es am besten, die Kunden zu fragen, ob es bestimmte Dinge gibt, die sie möchten oder nicht möchten.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Lars Frik).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Lars Frik).

Kommentar des Fotografen:

Entstanden mit einer Rolleiflex T mit maximaler Blende (3.5) und sehr kurzer Belichtungszeit (wohl um die 1/250) und mit Ilford HP5+ 400 Rollfilm. Es kommt aus einer Reihe von Bildern meines ersten Foto Shootings mit einer Freundin, Thema war Herbst. Die eine Hälfte war mit Farbfilm, die andere Hälfte wie dieses Bild mit s/w Film. Bei der Nachbearbeitung habe ich das minimale und maximale Ende der Tonwertkurze etwas abgeschwächt, um eine etwas milchigere und weichere Ansicht zu gekommen.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Lars Frik:

Aus mehreren Gründen ist dieses Foto schön.

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24 Stunden:
Schneeflockentreiben

Seattle, USA; Foxborough, USA; Antarktika; Montreal, Kanada. Klick für Vollansicht (Bilder Keystone)

Seattle, USA; Foxborough, USA; Antarktika; Montreal, Kanada. Klick für Vollansicht (Bilder Keystone)

Winter, Kälte und Schnee – jetzt in der halben Welt. Fotografieren im Schneetreiben hat seinen Reiz, stellt aber besondere Anforderungen.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Marcus Gaab:
Modefotografie und Fotokunst

Als Modefotograf hat sich Marcus Gaab weltweit bereits einen Namen gemacht. Jetzt können wir erstmals in einer Ausstellung auch seine Fotokunst sehen – in Hamburg.

(c) Marcus Gaab

(c) Marcus Gaab

Marcus Gaab ist ein Pionier der Digitalfotografie. Schon früh, vor über zehn Jahren zur Zeit seines Fotostudiums an der Essener Folkwang-Schule, hatte sich Gaab für die damals noch einfache digitale Technik begeistert. Gaab entwickelte daraus seinen eigenen Stil.

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Weisser Westen:
Morgencanyon

Zion Nationalpark, im Westen Utahs. Klick für Vollbild. (© 2008 Peter Sennhauser)

Zion Nationalpark, im Westen Utahs. Klick für Vollbild. (© 2008 Peter Sennhauser)

Ich bin früh aufgestanden und zwei Meilen durch den Tiefschnee gestapft. Wer mehr als Postkartenbilder machen will, sollte allerdings besser planen. (Farb- und Helligkeitsfehler bitte verzeihen. Ich hab diese Bilder am nicht kalibrierten Notebook nachbearbeitet.)

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Nikon D700 im Test:
Nächtliche Farbtemperaturkorrektur

Die Nikon D700 verlockt angesichts ihrer Superempfindlichkeit zu auch ungewöhnlichen Nachtaufnahmen. Kann man die dabei mitunter auftretenden kuriosen Farbstimmungen korrigieren?

Der große Wagen - auch für Nicht-Sterngucker in voller Auflösung gut erkennbar (Bild: W.D.Roth)

Der große Wagen - auch für Nicht-Sterngucker in voller Auflösung gut erkennbar (Bild: W.D.Roth)

Die Nikon D700, die wir uns von Lens Avenue gemietet hatten, fasziniert mit Vollformatsensor und einer extrem hohen Empfindlichkeit von bis zu ISO 25600. In dieser Einstellung nimmt das Rauschen allerdings deutlich zu, sie ist nicht für wirklich hochwertige Aufnahmen gedacht.

Doch auch schon “nur” ISO 6400 eröffnen enorme fotografische Möglichkeiten, ob nun spontane Infrarotfotografie ohne Stativ oder Kameraumbau oder Nachtfotografie bei (vermeintlich) absoluter Dunkelheit.

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Weisser Westen:
Dicke Decke

Mit Schnee – richtigem Schnee, so an die 30 Zentimeter – rechnet im Südwesten der USA eigentlich niemand. Jetzt werden die Strassen geräumt und die Büffel gefüttert.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Gisèle Freund:
Wiedersehen zum Hundertsten

Gisèle Freund wäre am 19. Dezember 100 Jahre geworden. Wir können ihr in einer ganzen Reihe von Ausstellungen wieder begegnen.

Gisèle Freund: Simone de Beauvoir, Paris, 1952

Gisèle Freund: Simone de Beauvoir, Paris, 1952

Berühmt wurde Giséle Freund als Fotoreporterin für die Zeitschriften Life, Time Magazine, Picture Post und für die Agentur Magnum, als Soziologin und Theoretikerin der Fotografie, vor allem aber auch als leidenschaftliche Porträtistin der internationalen Literatur-Avantgarde von Paris, von Künstlern und Philosophen.

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Bergreflexion:
Eine Spiegelung ist noch kein Bild

Wasserflächen verlocken zu Spiegel-Bildern. Deren Wirkung ist beinahe garantiert, selbst wenn das eigentliche Motiv nichts besonderes ist. Ein Grund, genau darauf zu achten.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Marcus Jenal).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Marcus Jenal).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild entstand auf einer herbstlichen Wanderung im Pizolgebiet (Kanton St. Gallen, Schweiz). Das Wetter war wunderbar und es hatte eben ein bisschen Schnee hingeworfen. Ich habe den Polfilter so eingestellt, dass die Reflexion des Berges im See sichtbar ist. Ein schwacher Wind hat den See ein bisschen aufgewühlt, so dass der Spiegel nicht ganz glatt war. Das gibt dem Bild meiner Meinung nach etwas lebendiges.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Marcus Jenal:

Spiegelbilder: Zwei Bilder in einem. Das zieht jedes Auge magisch an, und noch besser sind die beiden Bilder, wenn sie nicht völlig identisch sind: Das ist hier der Fall, wo Dir ein bisschen Wind zuspielte und für die leichte “Unschärfe” in der Oberfläche sorgte.

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“Toygiants”:
Das (un)heimliche Leben
der Spielzeugfiguren

Wer sich immer mal bang gefragt hat, ob die verschenkten Spielzeugfiguren und Puppen nächtens ein Eigenleben führen, sieht sich bei Daniel und Geo Fuchs bestätigt: Die beiden Fotokünstler setzen eine (un)heimliche Parallelwelt in Szene.

Daniel und Geo Fuchs: Group Pink

Daniel und Geo Fuchs: Group Pink

“Toygiants”, also “Riesenspielzeug” heißt die Serie, für die das Künstlerpaar handelsübliche, weltweit erhältliche Spielzeugfiguren verwendete. Mit dabei etwa amerikanische Comic-Helder der Sechzigerjahre, japanische Manga-Superstars, Schauspieler wie Bruce Willis, Sylvester Stallone oder Quentin Tarantino, Künstler wie Andy Warhol und Politikerfiguren wie George W. Bush oder Saddam Hussein.

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Ost trifft West:
Exotik personifizieren

Um wirklich eindrucksvolle Fotos von Menschen an exotischen Orten zu machen, muss man Stereotypen vermeiden und nach Ausdrücken individueller Persönlichkeit suchen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Nico Koch).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Nico Koch).

Kommentar des Fotografen:

Farbkontrast: Festlich gekleidetes Kind spielt mit Crayola Stiften

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Nico Koch:

Das Reisen an unbekannte, exotische Orte, wo alles anders aussieht, riecht und klingt, kann für unsere fotografische Kreativität sehr stimulierend sein. Das Neue stachelt unsere Sinne an, und da alles unbekannt und anders ist, scheint es mehr Motive zu geben als daheim in vetrauter Umgebung. Das führt häufig dazu, dass wir jede Menge oberflächliche, klischeehafte Fotos machen.

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