Jim Rakete:
Die schöne Schlichtheit

Jim Rakete fotografiert seit Jahrzehnten die Größen der deutschen Szene: Der Bildband “1/8sec” zeigt neue Fotografien.

Jim Rakete

Es gibt wohl kaum ein bekanntes deutsches Gesicht, das er noch nicht vor seiner Kamera hatte. Seit Jahren portraitiert Jim Rakete die großen und kleinen Berühmtheiten auf seine ganz individuelle Weise.

Stets in schwarz-weiß, stets ungeschminkt und auf das Wesentliche reduziert, sind uns viele seiner Bilder bewusst oder unbewusst begegnet. Für dieses Buch mussten die Modelle stillstehen: Eine Achtelsekunde pro Aufnahme.

Durch seine ganz eigene Arbeitsweise, die Menschen so zu portraitieren wie sie wirklich sind, wirken seine Bilder immer wieder aufs neue eindringlich und intensiv.

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Sony a200:
Digitale SLR für Einsteiger

Mit der a 200 will Sony die Welt der digitalen Spiegelreflexfotografie für alle Fotobegeisterten eröffnen, die mehr wollen und damit liebäugeln, von einer Taschen- oder Kompaktkamera umzusteigen.

Sony a200 Spiegelreflex Kamera
Die Nachfolgerin der a 100 (Bild:
Sony)

Die neue a 200 – bei der man in den Beschreibungen das oft undruckbare Alpha-Zeichen zugunsten eines einfachen kleinen a aufgab – präsentiert sich als Nachfolgerin der a 100, die in vielen Details optimiert wurde. Sie verfügt über die umfangreichen Ausstattungsoptionen der Sony a-Familie und kann mit allen verfügbaren a-Objektiven und nahezu dem gesamten a-Systemzubehör kombiniert werden.

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Leserbilder in der Profi-KritikMit Licht malen

Fotografieren heisst “Malen mit Licht”. Das wird schwierig, wenn das Motiv schlicht zu dunkel oder die Unterschiede Hell/Dunkel zu gross sind.

Baum Wolken Feld

Baum Wolken Feld


Leserfoto (Klick für Vollansicht) (© Tobias Bühlmann). – Nikon Coolpix P4. 1/190s (sagt Exif…?), f4.8, ISO 50, 7.5mm (26mm KB).

Profi Robert B. Fishman meint zum Bild von Tobias Bühlmann:

Eigentlich ein schönes Motiv – doch es fehlt das Licht. Es stellt sich das klassische Problem der mangelnden Dynamik von digitalen Sensoren: Das Bild lässt sich entweder auf den (interessanten) Himmel oder aber den Boden richtig belichten. Und mit der Digitalkamera muss auf das Licht, also den Himmel, gemessen werden.

Bei der tiefen ISO-Zahl von 50 bleibt deswegen aber die Landschaft grau in grau. Dabei bietet der Weg mit der leichten Schwingung ein schönes Thema:

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Picture This:
Fotokritik als Fernseh-Show

Der britische Fernsehsender Channel 4 wagt ein Experiment: Die vielleicht erste Fernseh-Show, in der die Teilnehmer ihre Fotos in einem Wettbewerb der Kritik stellen. Ob die Idee bei uns abgeguckt wurde?


Martin Parr – gestrenger Juror
bei Picture This

Und wer würde sich als kritischer Juror besser eignen, als der auf fokussiert.com schon vielzitierte Magnum-Fotograf Martin Parr?

Picture This besteht aus zwei Teilen:

Der erste ist die Website. Hier kann jede/r seine Bilder reinstellen, der gerne seine fotografischen Fähigkeiten verbessern und vertiefen möchte. (Das kommt uns von fokussiert.com ebenfalls fast so bekannt vor wie der Herr Parr…).

Die ganze “friendly Community” (Eigenwerbung) macht sich über die gezeigten Bilder her, kommentiert und bewertet sie.

Und zwar gibt Picture This jede Woche ein bestimmtes Thema vor, dem die Arbeiten entsprechen müssen. Channel 4 bietet diese Plattform in Zusammenarbeit mit Flickr an. Voraussetzung für die Teilnehmer ist deshalb ein Flickr-Account.

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Satelliten-Fotografie:Einzigartiger Blickwinkel

Die Welt aus der “Sicht” von Satelliten: Die Ausstellung”Das Auge des Himmels” im Gasometer Oberhausen wird bis November 2008 verlängert. Sie bietet Fotos von Mutter Erde aus einer Perspektive, die kein Amateurfotograf je haben wird – vorerst.

Satellitenfoto Vesuv Auge des Himmels Weltraum
Der Vesuv: Ein dicht besiedelter Vulkan.
(Satellitenfoto DLR/GeoEye/European Space Imaging)

Aus der Sicht von Ausserirdischen oder eben Satelliten werden nur ganz wenige Menschen auch in nächster Zukunft die Erde fotografieren. Dabei bieten die Aufnahmen, geschossen von künstlichen Erdtrabanten, ganz ausserordentliche Blicke auf die Landschaft und die Zivilisation unseres Planeten. Im Gasometer in Oberhausen sind spektakuläre Aufnahmen aus dieser Perspektive noch bis November 2008 zu sehen, Bilder wie diese:

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Leserbilder in der Profi-Kritik:
Porträt im Auge

Ein Porträt in technisch und stilistisch hervorragender Umsetzung. Die Betonung der Augen gefällt, die Pseudo-Ringblitzbeleuchtung funktioniert.

Michael Schmid Porträt mit Ringleuchte
Leserfoto (Klick für Vollansicht): “Porträt mit Ringleuchte” (© Michael Schmid). – Canon EOS-1D Mark II; 1/80s, f4, ISO 200, 70mm.

Kommentar des Fotografen:

Fotografiert mit einer runden Leuchtstoffröhre. Sonst keine Beleuchtung.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Michael Schmid:

Herzlichen Glückwunsch Michael, ein ausgezeichnetes Porträt. Es ist technisch als auch inhaltlich hervorragend umgesetzt. Die Dame ist frisch gepudert, damit die Poren auf dem Foto nicht so hervorstechen.

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Nikon D3:
Rauschfreie ISO-Orgien

Die Nikon D3 erlaubt Empfindlichkeitseinstellungen von bis zu ISO 25’600 – und laut Testberichten generiert ihr Sensor bei ISO 6400 weniger Rauschen als Canons Flagschiff EOS 1D Mark III bei ISO 1600. Wie beeindruckend rauscharm der Sensor mit den Riesenpixeln arbeitet, zeigt ein ISO-Vergleich.

Nikon D3 rauschen bei iso 3200 iso-reihe
Nikon D3 bei ISO 3200: Feinkörniger und rauschärmer als jede Kompaktkamera bei ISO 400. Klick für 1:1-Ausschnitt – die ganze ISO-Bildreihe (8MB!) gibts bei photomatzen.de (Bild Henrik Matzen).

Die ISO-Bildreihe von Henrik Matzen und Heiner Seemann macht deutlich, wo die neue Nikon unerreichbare Spitze ist: in den hohen und völlig überhöhten ISO-Werten, wo sie immer noch kaum Rauschen zeigt. Hendrik sagt:

Die Bildreihe ist im Studio mit wb Kunstlicht bei Blende 6,3 mit Nikon 80 mm Brennweite entstanden. Bie bilder wurden in PS CS bearbeitet, Farbraum 1998.
Nur als hochauflösendes JPG aufgenommen und in JPG Stufe 12 gespeichert. Beim Vergleichstest mit einer d2xs und fuji s3 ist uns aufgefallen, daß in den unteren ISO-Werten der Unterschied zwischen den Kameras eher gering ist. Insgesamt ist die D3 aber Klasse. Nur rechtfertigt sich ein Umstieg kaum, wenn man nur im Studio arbeitet.

Nachdem Nikon sich endlich hat erweichen lassen, vom DX-Sensorformat mit einem Cropfaktor von 1.5 (weil der Sensor kleiner ist als Kleinbildfilm, bildet er nur einen Ausschnitt des Lichteinfalls aus – die Brennweite der Objektive verlängert sich dadurch um die Hälfte), hat die Firma mit der Nikon D3 im Kleinbild-Sensorformat das Publikum verblüfft und dabei gleich noch einen zweiten Coup gelandet:

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Fokussiert-Kritiker:
Jan Zappner Chronist der letzten Diktatur

Ein halbes Dutzend Profis kommentiert im Auftrag von fokussiert.com werktäglich Eure Bilder. Der Berliner Jan Zappner ist auf Osteuropa spezialisiert.

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Jan Zappner ist freier Fotojournalist aus Berlin, der sich auf Geschichten aus Osteuropa spezialisiert hat.

Dabei hatte Jan, geboren 1973 und aufgewachsen in Bad Kissingen, in Hamburg Rechtswissenschaften studiert und im 2002 abgeschlossen. Aber seit 2004 arbeitet er vollberuflich als Journalist und Fotograf.

Begonnen hatte alles mit einer silbernen Praktika ohne Belichtungsmesser, die ihn 1998 in Prag getreu dem Motto: “Sonne lacht, Blende 8″ in die Fotografie einführte. Momentan arbeitet er mit einer Canon Ausrüstung, zu der unter anderem zwei D30 Bodies gehören, die mit einem 16-35 mm, 50 mm und 70 -200 Objektiv bestückt werden können.

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Leserbilder in der Profi-KritikDer besondere Moment

Richard Ashcroft in Aktion: Ein Konzertbild, das sich durch Komposition, Blickwinkel, vor allem aber den genau richtigen Moment auszeichnet – fast genau richtig, meint Kritiker Jan Zappner.

richard ashcroft in der hamburger großen freiheit
Leserfoto (Klick für Vollansicht): “Richard Ashcroft in der Hamburger grossen Freiheit” (© Marco Maas). – Nikon D80, 17-55mm Nikkor, f2.8, 1/60s bei 800 ISO

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Marco Maas:

Ein schönes und sehr gelungenes Konzertbild, das seine emotionale Wirkung vor allem durch drei formale Kernelemente auf den Punkt bringt:

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Portrait Professional Max 6.0 Entgleiste Gesichtszüge einfangen

Wirklich schöne Portraits sind eine Wissenschaft für sich – Models schminken sich aufwendig vor den Aufnahmen. Wer Normalbürger aufnimmt, schminkt teils mit Photoshop nach. “Portrait Professional” versucht, es dem Portrait-Fotografen einfacher zu machen.

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Original und Fälschung Verbesserung mit den Default-Einstellungen von Portrait Professional Max (Bild: W.D.Roth)

“Deine Kamera ist viel zu scharf”, das bekommt so mancher Digitalfotograf an den Kopf geworfen, wenn er in der schummrigen Kneipe nachts um 2 zur Kamera gegriffen hat und diese im Gegensatz zu ihm sich das Objekt der fotografischen Begierde nicht zuvor schöngetrunken hat.

In diesem Fall wäre es besser gewesen, nicht zu fotografieren, sondern sich lieber eine schöne Erinnerung im Gedächtnis zu behalten. Doch was, wenn man den Auftrag hat, ein Portrait aufzunehmen?

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