24 Stunden:
Abstrakt und Konkret

Erfurt, Deutschland; Brooklyn, New York, USA; Kaltbach, Schweiz; New York, USA. (Bilder Keystone)

Erfurt, Deutschland; Brooklyn, New York, USA; Kaltbach, Schweiz; New York, USA. (Bilder Keystone)

Abstraktion, etwa über Spiegelungen, Verwischungen und Muster – ist auch ind er Pressefotografie vor allem in Features zu finden. Impressionismus gibt es aber auch auf der ganz konkret bildhaften Seite.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Das Schlossbild:
Architektur mit Anforderungen

Architekturfotografie hat spezielle Anforderungen. Einige Faktoren lassen sich dabei beeinflussen, andere nicht. Technische Hilfsmittel gibt es, aber sie sind teuer.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sascha Ronge).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sascha Ronge).

Kommentar des Fotografen:

HDR Aufnahme bestehend aus 9 Aufnahmen (3×3). Aufgenommen mit der Canon EOS 350D und einem Standard-Objektiv von Sigma. Das Panorama zeigt das Schloss Solitude in Stuttgart.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Sascha Ronge:

Architekturfotografie kann bisweilen eine Herausforderung sein. Eine der größten Schwierigkeiten ist die Beleuchtung:

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24 Stunden:
Dynamik fest und bewegt

Sölden, Österreich; Luzern, Schweiz; Canberra, Australien, Basel, Schweiz. (Fotos Keystone)

Sölden, Österreich; Luzern, Schweiz; Canberra, Australien, Basel, Schweiz. (Fotos Keystone)

Bewegung und Dynamik lässt sich fotografisch in vielen Variationen ausdrücken, von der eingefrorenen Zeit bis zur Bewegungsunschärfe.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Lothar Wolleh:
Lückenloses Künstlerverzeichnis

Fast 30 Jahre ist er schon tot – Zeit für eine Wiederentdeckung: Lothar Wollehs Künsterporträts der Sechziger- und Siebzigerjahre sind in München zu sehen.

Lothar Wolleh: Joseph Beuys Aktion Filz-TV, 1968

Lothar Wolleh: Joseph Beuys Aktion Filz-TV, 1968

Lothar Wollehs Lebenswerk sind Künstlerporträts, die er ab den frühen Sechzigerahren bis zu seinem frühen Tod 1979 systematisch mit dem Ziel der Vollständigkeit erarbeitete.

Die Münchner Galerie f5,6 zeigt dieses bis dato weitgehend unbekannte Werk bis zum 5. November.

Das amerikanische Webverzeichnis der berühmtesten Fotografen der Welt – Masters of Photography – führt Wolleh übrigens auf, Richard Avedon zum Beispiel nicht. Wir müssen wohl etwas nachholen.

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24 Stunden:
Schatten, Strukturen, Menschen

Sao Paulo, Brasilien; Cali, Kolumbien; Hinterkappelen, Schweiz; Bukarest, Rumänien. (Keystone)

Sao Paulo, Brasilien; Cali, Kolumbien; Hinterkappelen, Schweiz; Bukarest, Rumänien. (Keystone)

Menschen inmitten von Linien und Strukturierten Flächen: Funktioniert mit Architektur, Strasse, aber auch Sport und sogar Hochzeit.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Masao Yamamoto:
Die Gegenwart fließt

Konzentrierte Schlichtheit ist eines der Dinge, die wir von japanischen Fotografen lernen können. Masao Yamamotos Bilder sind wunderbare Beispiele dafür.

Masao Yamamoto: #1530 aus der Serie Kawa

Masao Yamamoto: #1530 aus der Serie Kawa

Masao Yamamotos Fotoarbeiten soll wir nicht als Abbilder wirklicher Landschaften betrachten, sondern als Seelenlandschaften. “Kawa = Flow” heißt die Ausstellung, die die Berliner Galerie la-condition-japonaise bis 2. November zeigt. Die Gegenwart fließt, soll das ungefähr heißen – und die Zukunft kommt uns entgegen.

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24 Stunden:
Flüchtlingsleben

Katcha Garhi-Flüchtlingslager bei Peshawar, Pakistan. (Keystone / AP / Emilio Morenatti)

Katcha Garhi-Flüchtlingslager bei Peshawar, Pakistan. (Keystone / AP / Emilio Morenatti)

Ich machs mir heute sehr einfach: Emilio Morenatti ist mir mehrfach durch seine Reportagen aus Afghanistan aufgefallen – und heute habe ich in den Agenturbildern sofort seine Serie aus den Flüchtlingslagern in Pakistan gesehen. Sie ist deshalb ergreifend, weil sie zeigt, dass auch im Zeltlager der Flüchtlinge nicht alle Köpfe hängen, Kinder Spass haben, das Leben weitergeht. Und das eingefangen mit langer Brennweite und grosser Blende, mit tollen Lichteffekten und Kompositionen.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Stacheldraht:
Hyperperfekt und unvollkommen

Die Digitalisierung hat der Fotografie große Veränderungen beschert. Einer der negativen Auswirkungen ist eine übertriebene Perfektion und Leblosigkeit der Bilder.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Gregor Holzner).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Gregor Holzner).

Kommentar des Fotografen:

Soll düster, beklemmend wirken

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von GreGor Holzner:

Während der letzten Jahre hat die digitale Technologie einen großen Einfluss auf die Fotografie ausgeübt. Für uns alle, die mit dem Verwenden von Film begannen, ist einer der größten Neuerungen die Beschaffenheit und Tiefe, die man mit Digitalkameras im Vergleich zu Fotofilmkameras erreichen kann. Dieses Foto ist ein gutes Beispiel:

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24 Stunden:
Auf Distanz

Kirgistan; Sarai, Aserbaidschan; Kabul, Afghanistan; Berlin, Deutschland. (Bilder Keystone)

Kirgistan; Sarai, Aserbaidschan; Kabul, Afghanistan; Berlin, Deutschland. (Bilder Keystone)

Nicht nah genug dran? Nicht jede Fotografie lebt von der Nähe. Weitwinkel oder Kompositionen mit viel Raum haben einen besonderen Reiz.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Richard Avedon:
Diese rätselhafte Sache Fotografie

Am Anfang fotografierte Richard Avedon Porträts für Dienstausweise der amerikanischen Marine während des Zweiten Weltkriegs. Zu einer seiner letzten Arbeiten kurz vor seinem Tod 2004 gehört ein Bildnis Barack Obamas, noch Senator in Illinois. Das ganze, 60 Jahre umfassende Werk zeigt die große Retrospektive im Berliner Martin-Gropius-Bau.

Charles Chaplin leaving America, New York, September 13, 1952 Photograph Richard Avedon © 2008 The Richard Avedon Foundation

Charles Chaplin leaving America, New York, September 13, 1952 Photograph Richard Avedon © 2008 The Richard Avedon Foundation

Der New Yorker Richard Avedon, der die Modefotografie in den Vierzigerjahren verändert hat, konnte seinen Starstatus über viele Jahrzehnte bewahren. Die Berliner Ausstellung ist die erste Retrospektive des amerikanischen Starfotografen in Deutschland. Zu sehen sind zahlreiche seiner wichtigsten Aufnahmen: Das Bild des Models Dovima zwischen Elefanten auf Sägemehl und Heu (1948), das berühmte Gruppenporträt „Andy Warhol and Members of the Factory“ (1969) oder das Foto von Charlie Chaplin, der zum Abschied aus den USA der McCarthy-Ära die Hände als Teufelshörner an die Stirn legt.

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