Dawntech di-GPS Pro im Test (I):
Teurer Geotagger

Dawntech und Solmeta stellen GPS-Empfänger her, welche direkt mit den Nikon SLR verwendet werden können, die bisher als einzige Prosumer-Kameras eine GPS-Schnittstelle aufweisen. Wir haben das Dawntech-Gerät getestet.

Das di-GPS Pro von Dawntech. (Foto PS)

Das di-GPS Pro von Dawntech. (Foto PS)

Fast alles, was man über ein Foto wissen möchte, steht heute dank digitaler Technik in den Bilddaten gleich mit drin: Der Exif-Datenheader verrät Aufnahmezeit, Brennweite, Verschlusszeit, Blende, ob der Blitz ausgelöst wurde, welches Objektiv verwendet wurde und vieles mehr.

Wenn die Bilder aus der Kamera kommen, sind sie mit allen nötigen Daten versehen. Oder fast allen.

Was nämlich fehlt, ist der Ort der Aufnahme. Dabei ist das heute dank Global Positioning System (GPS) keine Hexerei mehr – und die Metadatenfelder der Bilder haben längst Platz für eindeutige Koordinaten. Geotagging, also die Markierung der Bilder mit einer eindeutigen Ortsangabe, war aber bisher noch etwas für Geeks und Bastler:

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Der Fotograf Edward Weston:
Immer in Bewegung

Er fotografierte mit Plattenkameras, mit Blende 64 und in schwarzweiß. Heute klingt das wie Technik aus einer anderen Welt. Doch Edward Weston war einer der einflußreichsten Fotografen seiner Zeit. Heute im Porträt auf Arte zu sehen.

Edward Weston, Nude 1936, (Bild: Norddeutscher Rundfunk / Center for Creative Photography, Arizona Board of Regents)

Edward Weston, Nude 1936, (Bild: Norddeutscher Rundfunk / Center for Creative Photography, Arizona Board of Regents)

Das Leben des Edward Weston ist eine Spurensuche in Kalifornien. Eine Reise nach Carmel und Point Lobos, zu den Sanddünen von Oceano und durch die bizarren Felslandschaften des Death Valley. Und eine sehr persönliche Geschichte der modernen amerikanischen Fotografie.

Der Arte-Beitrag über Edward Weston zeigt nicht nur seine Fotos, sondern auch jene inspirierende kalifornische Landschaft, in der er lebte.

Edward Weston wurde am 24. März 1886 geboren und starb am 1. Januar 1958. Seine erste Kamera erhielt er 1902 als 16jähriger, gerade ein Jahr später wurden seine ersten Bilder bereits am Art Institute in Chicago ausgestellt.

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24 Stunden:
Katzenblick

Bukarest, Rumänien; Bangkok, Thailand; Singapur; Boston, Massachusetts, USA. (Bilder Keystone)

Bukarest, Rumänien; Bangkok, Thailand; Singapur; Boston, Massachusetts, USA. (Bilder Keystone)

Samstagsmix: Der Blick einer Perserkatze, Mönch in Bangkok, Rennwagen in Singapur, Hotdogs in Boston.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Fotografie auf EinsPlus, Arte:
Leckerbissen am TV

Am Sonntag, 28. September, gibt’s im Fernsehen eine Reihe von Sendungen über Fotografie. EinsPlus hat einen ganzen Schwerpunkt ins Programm genommen. Arte sendet ein Porträt über Edward Weston.

Walker Evans: Main Street, Saratoga Springs, New York 1931

Walker Evans: Main Street, Saratoga Springs, New York 1931

Los geht’s mit dem EinsPlus-Schwerpunkt “Welt der Fotografie” um 16 Uhr mit einem Film über Peter Schulte: “Der Food Fotograf”. Dem Fotografen für hochwertige Kochbücher hat Stefan Quante bei der Arbeit durch die Linse und in die Töpfe geschaut. Ein Porträt über Walker Evans beschließt den Programmschwerpunkt.

Nach der Food-Fotografie geht’s weiter mit einem Film namens “Bitte recht sexy”. Nicola Uthmann beobachtete Hobbyfotografen in einem Workshop über erotische Fotografie (16.10 Uhr, EinsPlus).

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Photokina:
Ein Überblick

Die Photokina in Köln hat einige Neuerungen zu Tage gefördert – aber das meiste, was hier relevant wäre, haben wir bereits vorgestellt. Einen Überblick bietet neuerdings.com.

Die Leica S2 ist eine der Neuerungen, die an der Photokina gezeigt wurden.Tempo ist alles derzeit: Schnellere Kameras, schnellerer Speicher, Bildfolgen in Video – die Fotoindustrie ist im Geschwindigkeitsrausch.

Das ist das Fazit von Kollege Thomas Jungbluth, der sich auf der Kölner Photokina umgesehen und die wichtigsten und spannendsten neuerungen vorstellt.

Weil es sich dabei aber in den meisten Fällen um technische Geräte von allgemeinem Interesse und nicht nur die hier abgedeckte Klasse der Spiegelreflex- und gehobenen Kompaktkameras betrifft, ist sein Bericht über die Photokina auf neuerdings.com erschienen.

>>Weiterlesen bei neuerdings.com

24 Stunden:
Tiefe

Zürich, Schweiz; Istanbul, Türkei; New York, USA; Kandertal, Schweiz. (Bilder Keystone)

Zürich, Schweiz; Istanbul, Türkei; New York, USA; Kandertal, Schweiz. (Bilder Keystone)

Ein wirksames Gestaltungselement: Tiefe. Sei es durch Schärfentiefe oder durch die Bildkomposition – mehrschichtige Bilder wirken.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Weitwinkelkuh:
Ins Bild gesogen

Ein spannendes Bild für Weitwinkelfanatiker, die sich nicht vor ungewolltem Weichzeichnen fürchten. Kleinigkeiten können der Aufnahme zuträglich sein – oder beim nächsten Versuch beachtet werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Urs Bänninger).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Urs Bänninger).

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen bei einer Wanderung im Puschlav auf der Alp Somdoss. Die Kühe in dieser wilden Landschaft haben mich gefesselt, und so habe ich probiert diese möglichst spannend aufs Bild zu bekommen. Das vorliegende Foto gefällt mir persönlich sehr gut, allerdings ist es irgendwie noch nicht ganz perfekt. Nur wieso? Ich bin z.B. nicht ganz sicher, ob die Schärfe gut liegt. Die Nachbearbeitung ist leider (noch) mein Manko. Aufgenommen mit Nikon D80 und Sigma 10-20, Rest siehe EXIF. Danke!

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Urs Bänninger:

Ich finde dieses Bild auch ziemlich klasse. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich ein ausgesprochener Weitwinkelliebhaber bin. Hier habe ich beim Ansehen schon das Gefühl, dass mir gleich die Milchviehzunge entgegenschnellt und über die Linse schleckt, was beim nächsten Bild einen schönen Weichzeicheneffekt gäbe…

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Deutscher Jugendfotopreis 2008:
Wie die Sterne
in den Himmel kommen

Auf der Kölner Photokina werden in dieser Woche die preiswürdigen Arbeiten des Deutschen Jugendfotopreises 2008 ausgestellt. Die Preise selbst werden in der Abschlussveranstaltung am 28. September verliehen.

Theresa Martinat, 19 Jahre, Wie die Sterne in den Himmel kommen... Deutscher Jugendfotopreis

Theresa Martinat, 19 Jahre, Wie die Sterne in den Himmel kommen... Deutscher Jugendfotopreis

Am größten deutschen Foto- und Imaging-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche nahmen 2008 rund 3000 junge Fotofans mit über 17.000 eingereichten Bildern teil – so viele wie nie zuvor. Die Jury zeigte sich von der hohen Qualität der Arbeiten sehr angetan. Die Altersspanne der Teilnehmer reicht vom Vorschulalter bis 25 Jahre.

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24 Stunden:
Tradition und Moderne

Bild

Bild

Junge Palästinenser erfrischen sich im türkischen Hammam “Al Samra” in Gaza City. Skyline von Hongkong, Fassade von Lloyds in London, Klassik-Yacht-Treffen bei Cannes.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Schattenchaos:
Unkonventionell spannend

Die meisten Betrachter brauchen mehr als nur hübsche Farben und abstrakte Formen, um wirklich beeindruckt zu sein. Dies trifft vor allem zu, wenn der Inhalt dem traditionellen Kontext entgegengesetzt ist.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Franziska Schwade)

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Franziska Schwade)

Kommentar der Fotografin:

Eines meiner absoluten Lieblingsbilder. Das Yenidze-Gebäude in Dresden, aufgenommen vom Elbufer gegenüber von Frauenkirche&co. Strommasten/Laternen/Menschensilhouette kommen von der großen Brücke, über die ich hinweg fotografiert habe. Ich finde die Komposition absolut toll :) Nur irgendwie hab ich das Gefühl, dass das Bild bei anderen nicht ganz so gut ankommt wie bei mir. Ich wäre also gespannt, zu hören was ihr zu dem Bild zu sagen habt!

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Franziska Schwade:

Mir gefällt dieses Foto.

Die Farben sind lebhaft, wenn auch vielleicht ein wenig zu kitschig und kalenderhaft, während die Komposition ungewöhnlich und auffallend ist. Durch einen vorteilhaften Gebrauch von negativem Raum wird unsere Aufmerksamkeit auf die wenigen abgebildeten Objekte gelenkt, die eine Silhouette vor einer orangefarbenen Wand bilden.

Ich finde, weniger schwarze Fläche am unteren Bildrand wäre besser:

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