Moderne Kameras blitzen zu jeder (manchmal) passenden und (meist) unpassenden Gelegenheit. Ein Grund für ein nerviges und unerklärliches Blitzfeuerwerk kann dabei sein, daß der Autofokus sich mehr Licht wünscht.

Noch ist es eine ganz harmlose digitale Spiegelreflexkamera… (Bild: W.D.Roth)
Sie haben Ihre teure Spiegelreflexkamera ins Museum mitgenommen – Blitzen ist verboten, aber mit dem lichtstarken Objektiv ist das ja auch gar nicht nötig. Doch als Sie die Kamera vor der Mona Lisa heben…”klack” – plötzlich ist der Blitz draußen. Und er legt mit einer ganzen Blitzkaskade los…einmal…zweimal…dreimal…beim vierten Mal werden Sie samt Kamera aus dem Museum geworden…
Was ist da passiert? Wieso blitzt die Kamera plötzlich herum wie eine Disco für Arme und will damit gar nicht mehr aufhören?
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Das Display der nagelneuen Digtalkamera ist schnell verkratzt. Helfen Schutzfolien – oder verschlechtern sie das Bild?

Das Display der Olympus E-330 im Originalzustand (Bild: W.D.Roth)
Der iPod ist dafür berüchtigt: Wer ihn ohne Schutzhülle herumträgt, kann irgendwann vor lauter Kratzern auf dem Display nichts mehr vom Menü erkennen – von Videos ganz zu schweigen. Neben das coole Design ruinierenden Überziehern aus Silikon oder Latex oder rosa Socken gibt es hiergegen auch iPod-Taschen, die den Proll-Appeal der mittlerweile fast ausgestorbenen Handy-Taschen mit Schnellschußhalterung am Gürtel zurückbringen. Für Lade- und Ohrhörerstecker sowie die Bedienungselemente sind Aussparungen vorgesehen.
Bei einer Kamera ist dies schwieriger: Eine Schutztasche braucht man zwar zum Transport, aber zum Fotografieren muß man sie abnehmen. In der Tasche wiederum kann das Kameradisplay beim Transport trotzdem verkratzen.
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Unter der Federführung einer «World Photographic Academy« (WPA) wird ein neuer weltweiter Wettbewerb für Amateur- wie Profifotografen eingeführt. Erklärtes Ziel: Die besten Bilder der Welt zu versammeln und so einen weltweiten Standard der Exzellenz zu etablieren.

Mary Ellen Mark, Mitglied im Ehrenrat der neuen WPA:
Twins Days participants, Twinsburg, Ohio
Vor kurzem haben wir über die Preisverleihung der International Photography Awards in New York berichtet, die ebenfalls für Amateure und Profis offen sind und Anspruch auf die weltweit beste Bildauswahl erheben. Hinter den bereits seit einigen Jahren bestehenden International Photography Awards steht als Sponsor Pilsner Urquell. Die World Photographic Academy wurde nun 2007 von Sony gegründet.
Die Einsendefrist zum ersten Sony-Wettbewerb 2008 ist schon eröffnet. Jeder Amateurfotograf kann bis zu 3 Fotos zum Wettbewerb einreichen, jeder Profi bis zu zehn. Annahmeschluss ist der 31. Januar 2008.
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Japanische Fotografie kennzeichnen Konzentration und Reduktion statt Opulenz und Bombast. Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt drei Vertreter dieser zeitgenössischen Richtung bis März 2008.

Hiroshi Sugimoto: Theaters – South Bay Drive-In
Um das Phänomen der Reduktion, der Konzentration und des Minimalismus in der japanischen Ästhetik beispielhaft zu zeigen, präsentiert das Wolfsburger Museum die Arbeiten dreier Fotografen: Nobuyoshi Araki, Ryuji Miyamoto und Hiroshi Sugimoto.
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Adobe Lightroom 1.3 und Camera Raw 4.3 stehen ab sofort auf den Downloadseiten von Adobe kostenlos zur Verfügung.

Adobe Lightroom 1.3: Optimiert für Mac OSX Leopard
Adobe hat Lightroom und Camera Raw aktualisiert. Im Vordergrund stand dabei wohl die Unterstützung für Mac OSX Leopard für die Mac-Version; aber auch die Windows-Version hat den Zehntels-Versionssprung mitgemacht. Wir haben das Update sofort ausgeführt.
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Infrarot hat interessante fotografische Aspekte. Mit Digitalkameras ist es einfacher geworden, sich mal auf diesem Gebiet zu versuchen.

Infrarot-Falschfarbenfoto eines Parks mit Springbrunnen mit Olympus C-5060WZ (Bild: J. Andrzej Wrotniak)
Infrarotfotografie war früher eine diffizile Angelegenheit: Der Film mußte gekühlt werden, er durfte nur in totaler Dunkelheit eingelegt werden, die Ergebnisse waren oft nicht voraussehbar.
Die teuersten Fotos mit besonders kurzer Belichtungszeit, nämlich die aus den mobilen Fotostudios der netten Herren mit den grünen Mützen, haben einst zur Entwicklung eines speziellen “Radarfallenfilms” mit erhöhter Infrarotempfindlichkeut geführt, dem Ilford SFX 200, der nun wieder erhältlich ist.
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Für Produktfotografie von kleinen Gegenständen gibt es im Zubehörhandel Aufnahmetische. Eine Alternative ist der PortaCube von Calumet: Auf Mappen-Grösse faltbar, hat er einen zweifarbigen Endlos-Hintergrund eingebaut.

Der Calumet PortaCube – erhältlich in drei Grössen – lässt sich zur schlanken Aktentasche mit Tragegriff zusammenfalten. (Calumet Produktfoto)
Einen Aufnahmetisch für die Produktfotografie von Kleingegenständen will man sich ja nicht grade leisten, nur weil man zweimal monatlich einen Gegenstand ablichtet, der auf Ebay verkauft werden soll, oder weil man auch mal mit Fliegenfotos rumspielen will.
Wenn ich ein Produkt – beispielsweise für neuerdings.com – ablichten muss, sieht meine Küche deswegen regelmässig so oder ähnlich aus:
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Es gibt sie, die fotografischen Perlen auf Flickr. Yonatan Zur zum Beispiel.

Yonatan Zur: He went that a way. Aus dem Album: fRacTions
Der israelische Fotograf widmet sich der minimalistischen Sichtweise. Seine Sammlung “minimalism and abstract” ist umwerfend schön – in Form und Farben.
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Das Problem unscharfer Diascans mit dem Flachbettscanner will Umax nun gelöst haben: Der “Artix Scan F1″ fokussiert.com!

Flachbettscanner, der als Filmscanner auch Profis noch zufrieden stellen soll: Umax Microtek Artix Scan F1 (Bild: Umax)
Diascans mit Flachbettscannern mit Hinterleuchtung sind meist wenig erquicklich: Die Auflösung ist mau, der Dynamikumfang ist mau – und unscharf ist das Ergebnis auch noch! Oft schaut der Scan aus wie von einem Uralt-Farbfernseher abfotografiert.
Bei der Auflösung haben die Scanner über die Jahre zugelegt, doch mit richtigen Filmscannern war das Ergebnis trotzdem nicht vergleichbar. Speziell Scans gerahmter Dias waren stets unscharf – Flachbettscanner haben nur eine minimale Tiefenschärfe, die mit derartigen Motiven überfordert ist.
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Der israelische Fotograf Jonathan Torgovnik, 38, hat das Portrait des Jahres 2007 geschossen – gemäss der britischen National Portrait Gallery . Das Bild zeigt Joseline Ingabire, ein Vergewaltigungsopfer aus Ruanda, zusammen mit ihren Töchtern.

Joseline Ingabire with her daughter Leah Batamuliza, Rwanda
from the series Intended Consequences: Mothers of Genocide, Children of Rape
by Jonathan Torgovnik.
An dem Wettbewerb der National Portrait Gallery beteiligten sich international 2300 Fotografen mit 7000 Einsendungen – neben Profis auch Studenten und Fotoamateure.
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