12. Bieler Fototage:
Inszenierte Fotografie

“Make believe” – glauben machen, das ist das Thema der kommenden 12. Bieler Fototage ab 5. September.

Motiv der 12. Bieler Fototage: Make believe

Motiv der 12. Bieler Fototage: Make believe

In rund 20 Ausstellungen vom Bahnhof über das Quartier der Museen bis in die Bieler Altstadt ist inszenierte Fotografie das Thema. Die Fotografinnen und Fotografen setzen das Thema in erzählerischen, theatralischen, mitunter sehr künstlichen Bildern um.

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Pier in Sepia:
Mehr Verwirbelung

Die Kombination von Meeresweite und Fluchtpunkt-Linien funktioniert fast immer. Das Problem liegt in der Abnutzung des Effekts: Er muss in neuen Bildern frisch belebt werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Mark.Triffid). - Leider keine Exif-Daten vorhanden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Mark.Triffid). - Leider keine Exif-Daten vorhanden.

Kommentar des Fotografen:

Morgens am Atlantik zwischen Croissant und Kaffee. Analog auf Negativ fotografiert gescannt und Postpro.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Mark Triffid:

Maler sämtlicher Epochen waren vom Meeresstrand, Ufermauern und dem Kontrast aus Quer- und Längslinien fasziniert. Nirgendwo wird der Horizont zum stärkeren Gestaltungselement – ausser vielleicht in der Wüste.

Deine Aufnahme ist in diesem Sinne ein Klassiker – ähnliches haben wir schon tausend Mal gesehen. Trotzdem hat mich das Bild in seinen Bann gezogen:

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24 Stunden:
Trainierende Athleten

Peking, China; Luzern, Schweiz; Nueva Imperial, Chile; Madrid, Spanien -> Bildgalerie (Bilder Keystone)

Peking, China; Luzern, Schweiz; Nueva Imperial, Chile; Madrid, Spanien -> Bildgalerie (Bilder Keystone)

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

 

Eva Leitolf:
Deutsche Bilder

Seit den neunziger Jahren beschäftigt sich Eva Leitolf mit fremdenfeindlichen Gewalttaten in Deutschland. Ihre “Deutschen Bilder” sind in München zu besichtigen.

Eva Leitolf: Wohnraum nach dem Brandanschlag vom 20. April 1994, Bielefeld-Senne © alle Bilder: Eva Leitolf

Eva Leitolf: Wohnraum nach dem Brandanschlag vom 20. April 1994, Bielefeld-Senne © alle Bilder: Eva Leitolf

Für ihre Spurensuche ging Eva Leitolf zu den Tatorten von Anschlägen, fotografierte das Umfeld mit Sympathisanten und mehr oder weniger beteiligten Zuschauern.

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Studio-Porträt:
Keine Ablenkung

Auch bei einem Studio-Portrait sollte der Mensch im Vordergrund stehen und nicht die Technik. Hier ist das hervorragend gelungen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Yanick Nangeroni). - Canon EOS 20D - 1/100s - f/18 - ISO 100 - 53mm (80mm)

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Yanick Nangeroni). - Canon EOS 20D - 1/100s - f/18 - ISO 100 - 53mm (80mm)

Kommentar des Fotografen:

[Edit Redaktion: Liebe Fotofreunde, Ihr wertet die Kritiken massiv auf, wenn Ihr mehr mit uns teilt als die technischen Daten des Bildes - zum Beispiel Absicht, Umstände der Aufnahme, Interpretation, etc. Danke!]

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Yanick Nangeroni:

Ein wunderschönes Portrait. Ich habe es jetzt wirklich lange angeschaut und hin- und herüberlegt, was ich dazu sagen kann. Was mir zunächst eingefallen ist:

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24 Stunden:
Hai in Shanghai

Die besten Pressebilder

Die besten Pressebilder


Shanghai, China; Jakarta, Indonesien; West Bank, Israel; New Orleans, USA. -> Bildgalerie (Bilder Keystone)

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

 

Blattmakro:
Selektiver Fokus

Perfektes, diffuses Licht und ein brillantes Grün werden von nachteiliger Komposition überschattet.

Gregor Holzner

Gregor Holzner


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Gregor Holzner). – Panasonic DMC-FX01 – 1/40s – f/2.8 – ISO 80 – 4.6mm (28mm)

Kommentar des Fotografen:

Nussbaumblatt, Macroaufnahme, Belichtung ISO 300, Sony Cyber-shot DSC H3,Multi-Fokus, 8 mPix;

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Gregor Holzner:

In Tagen der digitalen Kamera ist es leicht, visuell ansprechende Fotos zu machen, sobald man das Haus verlässt. Ein großer Vorteil gegenüber Film ist, dass man sein Foto sofort betrachten kann, was Dich dazu befähigt, jedes Detail, das nicht Deinen Wünschen entspricht, sofort zu korrigieren.

Ein paar Dinge in diesem mit einer Digitalkamera aufgenommenen Foto hier hätten leicht verändert werden können, um ein aussagekräftigeres Bild zu erzeugen:

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Kunstakademie Düsseldorf:
Fotografie unterbelichtet?

Nur eine Stelle für einen Fotografie-Lehrstuhl an der Kunstakademie Düsseldorf: Zu wenig, um die ruhmreiche Schule Bernd Bechers weiterzuführen und “ein Trauerspiel”, meint Andreas Gursky, der selber dort studiert hat.

Bernd und Hilla Becher: Kühlturm, Hagen-Haspe, 1969

Bernd und Hilla Becher: Kühlturm, Hagen-Haspe, 1969


Bernd und Hilla Becher: Kühlturm, Hagen-Haspe, 1969

Dem Kunstmagazin Monopol sagte Gursky (“Das teuerste Bild” – Bericht bei fokussiert.com): “Nur ein Professor für Fotografie, kein einziger für Video, keiner für neue Medien – das spiegelt leider überhaupt nicht wider, was in den letzten Jahren in der Kunst passiert ist.” Zusammen mit Bechers Witwe Hilla und dessen Nachfolger Thomas Ruff fordert Gursky einen zweiten Lehrstuhl.

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24 Stunden:
Hurrikan

Die besten Pressebilder

Die besten Pressebilder


New Orleans, USA; Lixi, China; Hong Kong, China; Peshawar, Pakistan -> Bildgalerie (Bilder Keystone)

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Baldachin in Abstraktion:
Quadrat- oder Mittelformat?

Keine Angst vor einem Anschnitt – in jedem Rechteck steckt ein (6×6 Mittelformatbild) Quadrat. Aber warum nicht gleich Mittelformat aufnehmen?

Stefan Bucher

Stefan Bucher


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Stefan Bucher). – Ricoh GR – 1800/s – f/2.4 – ISO100 – 5.9mm (69mm)

Kommentar des Fotografen:

Ich besuchte das Zehendermätteli in Bern mit seiner Gärtnerei. Die Beete mit dem roten Sonnenschutz fielen mir sofort auf. Ich kroch unter das Tuch und suchte einen Ausschnitt. Die Schwierigkeit war, das Tuch möglichst Bildfüllend ins Bild zu bekommen und trotzdem noch zu zeigen, wie es befestigt ist. Ich suchte diagonale Linien und eine rechtwinklige Stange als Fixpunkt. Die Farbe wird durch das Gegenlicht gedämpft, was sehr genau der Situation des regennassen und verschmutzen Tuchs entspricht. Ich habe das digitale Bild, aufgenommen mit der Ricoh GR Digital, quadratisch zugeschnnitten, wie ich es mit den meisten meiner Bilder mache. Es passt so in meine Serie von geometrischen, etwas abstrakten Bildern.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Stefan Bucher:

Ein sehr schönes Bild. Es ist auf das Wesentliche konzentriert und auch farblich schön monoton gehalten. Dadurch wirkt es ausgeglichen und ruhig:

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