Fotografien aus 24 Stunden:
Katze auf dem Zaun

Katze auf dem Zaun, Waldbrand, schottische Bilder

Katze auf dem Zaun bei Sonnenuntergang, nahe Sehnde, D, EPA/JULIAN STRATENSCHULTEFisheye: Am Strand von Huntington Beach, Südkalifornien, USA  (AP Photo/Chris Carlson)Waldbrand und Spiegelung in einem See, Bass Lake, Kalifornien, USA (AP Photo/YosemiteLandscapes.com. Darvin Atkeson )Lichtspiel in der Halle des Parlaments der Eidgenössischen Räte, Bern, CH (KEYSTONE/Anthony Anex)
Modenschau hinter Wasservorhang, Madrid, Spanien,  EPA/VICTOR LERENASchottisches Nationalmonument, Edinburgh, Edinburgh (AP Photo/Matt Dunham)Ja zur Unabhängigkeit Schottlands - Flagge im Gegenlicht, Dunbar, Schottland  (AP Photo/Scott Heppell)

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Leserfoto:
Spannungsbögen auf engem Raum

Gerade flüchtige und im Sinne von Standardmotiven unscheinbare Szenen haben das Potential zu wirksamen Bildern, wie die heutige Besprechung aufzeigen möchte.

Überblick
Einleitung
Beschreibung
Zusammenfassung
Bildteil (6 Bilder)

 

Ausgangsbild

Ausgangsbild

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Unser Leser Bernd Plumhof aus dem rheinland-pfälzischen Gutweiler hat uns das obige Bild unter dem Titel „Bitte recht freundlich” in der Kategorie ‘Schnappschuss’ zur Besprechung eingereicht.

Er schreibt dazu: „Beim Besuch einer Dali-Ausstellung in Singapur erwartet den Besucher am Eingang das von starken Scheinwerfern angestrahlte Gesicht des Künstlers. Meiner Freundin, die das leicht verzerrte Gesicht Dalis betrachtete, rief ich zu, sie möge sich bitte für ein Foto umdrehen. Ihrem Blick in die Scheinwerfer folgte sogleich der Auslöser mit 1/30s bei Blende 4 und 50mm Brennweite (ISO 3200). Das Bild habe ich leicht beschnitten und in Schwarz-Weiß konvertiert, damit störende Farben nicht von der Komposition ablenken. Ich persönlich mag das Bild auch wegen der Staffelung vom Gesicht im Mittelpunkt, dem Schatten und den in gleicher Linie liegenden Augen Dalis. Nikon D700 mit Nikkor 24-120 4,0”

Über Ausrüstung und Aufnahmedaten hatte Bernd bereits berichtet. Zu ergänzen wäre noch, daß sich die abgelesene und kleinbildäquivalente Brennweite beim hier verwendeten Kleinbildvollformat entsprachen.

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Bernd hatte uns schon einige Bilder zur Besprechung eingesandt. Bei diesem hier sehe ich vergleichsweise die deutlichste Tendenz in Richtung eines eigenständigen Gestaltungsansatzes, der sich nicht in der ‘Beliebigkeit des schon vielfach und manierlich abfotografierten Standardmotivs’ verliert. Doch betrachten wir zunächst wieder die grundsätzlichen Bildelemente. » weiterlesen

Fotografien aus 24 Stunden:
Lichter in der Stadt

Lichter in der Stadt, Cowboys und bunte Fahnen

Lichter in der Stadt: Installation in Hongkong (AP Photo/Vincent Yu)Charros - Comboys in Mexiko bei einem Fest  (AP Photo/Marco Ugarte)Hinter der Bühne bei einer Modenschau in Madrid, Spanien (AP Photo/Daniel Ochoa de Olza)Junge Frauen mit Schönheitsköniginnen-Kronen vor der Wahl zur Miss America, Atlantic City, USA (AP Photo/Julio Cortez)
Touristen in einer Fähre, Ioannina, Nordwest-Griechenland  (AP Photo/Thanassis Stavrakis)Bunte Fahnen: Demonstration für die Unabhängigkeit Kataloniens, Barcelona, Spanien   (AP Photo/Emilio Morenatti, File)Hinduistische Zeremonie in Mumbai, Indien (AP Photo/Bernat Armangue)

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Staatsgalerie Stuttgart:
Experimente mit dem Licht

So etwa um 1920 entdeckten Künstler ganz unterschiedlicher Richtungen die Fotografie als Experimentierfeld und Ausdrucksmittel. Wir denken da nur zum Beispiel an Christian Schad, Man Ray oder László Moholy-Nagy.

Anton Stankowski, Begrüßung Zürich Riedenplatz, 1932-1980, schwarzweiß Fotografie, 31,6 x 24,2 cm, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung © Stankowski-Stiftung 2014

Anton Stankowski, Begrüßung Zürich Riedenplatz, 1932-1980, schwarzweiß Fotografie, 31,6 x 24,2 cm, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung © Stankowski-Stiftung 2014

Beispiele für dieses experimentelle Gestalten mit Licht sehen wir aktuell in der Stuttgarter Staatsgalerie – von 16 Künstlern aus der Zeit von 1920 bis etwa 1980.

Am Beginn dieser Entwicklung steht die Neuentdeckung des bereits in der Frühzeit der Fotografie verwendeten Fotogramms, so teilt die Staatsgalerie Stuttgart mit. Die Präsentation beginnt mit dieser Phase des künstlerischen Experimentierens und zeigt Fotogramme von Man Ray, László Moholy-Nagy, der ab 1923 am Bauhaus lehrt und sich dort intensiv mit der Fotografie und der „reinen Gestaltung des Lichtes“ beschäftigt, sowie Victor Vasarely und Anton Stankowski. Christian Schad ist durch eines seiner späteren Fotogramme vertreten, das der zweiten intensiven Beschäftigung mit dem Thema ab 1960 entstammt.

Anton Stankowski, Begrüßung Zürich Riedenplatz, 1932-1980, schwarzweiß Fotografie, 31,6 x 24,2 cm, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung © Stankowski-Stiftung 2014Anton Stankowksi, Interferenz-Objekt als Negativ, 1933, Gelatine-Silber-Papier, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, © Stankowski-StiftungAntoni Mikolajczyk , aus der Serie: "Lichtzeichnungen I", no. 2/2/10, 1979 schwarzweiß Fotografie
54 x 70,5 cm, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische SammlungMarcel Duchamp, Obres portées (Schlagschatten), 1917/18, schwarzweiß Fotografie - Vintage Print, Passepartout vom Künstler, Blatt: 8,2 x 6,1 cm; Passepartout: 15 x 10,7 cm, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2014
Walter de Maria, The Lightning Field, 1977, Colorfotografie Cibachrome, 50,7 x 60,8 cm, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, © Walter de Maria 2014, Foto: John Cliett 1979

Die Staatsgalerie Stuttgart verfügt über einen umfangreichen Bestand an konzeptionellen Werken Sechziger- und Siebzigerjahre, den es ebenfalls wieder zu entdecken gilt. » weiterlesen

Fotografien aus 24 Stunden:
Regen in Erfurt

Regen in Erfurt, Deutschland (Keystone/AP Photo/Jens Meyer)

Regen in Erfurt, Deutschland (Keystone/AP Photo/Jens Meyer)

Modenschauen in London, Soldaten Friedhöfe in den USA und Italien und ein Schweizer Steinbruch

Gedenken an gefallene Soldaten in Holly Township, USA (Keystone/AP Photo/Paul Sancya)Gedenken an den Putsch vor 41 Jahren in Santiago, Chile (Keystone/EPA/Sebastian Silva)Der Cresciano Gneis fotografiert im Gotthard Steinbruch, Schweiz (Keystone/Samuel Golay)Modenschau in London, Großbritannien (Keystone/AP Photo/Alastair Grant)
Regen in Erfurt, Deutschland (Keystone/AP Photo/Jens Meyer)Modenschau in London, Großbritannien (Keystone/EPA/Andrew Cowie)Soldatenfriedhof in Fogliano Redipuglia, Italien (Keystone/EPA/Daniel Dal Zennaro)

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Leserfoto – Hamburger Rathaus bei Nacht in HDR:
Effekt und Details

Man sollte, wenn man sich die Zeit nehmen kann, auf Kleinigkeiten achten.

(c) Borg Enders

(c) Borg Enders

Als ich meine Nikon D300s vor einigen Jahren gekauft hatte, wollte ich natürlich auch die neuen Kamerafeatures ausprobieren.
Hier mein erster Versuch an einem HDR.
Aufgenommen hatte ich 9 Bilder mit einem Belichtungsunterschied von jeweils +1/3 mit der Belichtungsreihenfunktion.
Diese Bilder wurden dann damals in Adobe Photoshop Elements zusammengefügt.
Leider ist dieses erste HDR auch eins der wenigen HDR Bilder, die mir gelungen sind.
Was denkt ihr? Braucht man 9 Bilder für ein gutes HDR oder anders was sind Tipps, um gute (nicht überzogene) HDRs hinzubekommen?

Vielen Dank schon mal!

HDR-Bilder („High Dynamic Range“) sind ein andauerndes Thema hier bei fokussiert. Wir haben Tutorien darüber veröffentlicht, Kritiken geschrieben, und mit unseren Lesern angeregt diskutiert. Unterm Strich ist HDR Geschmackssache, und seit sie in Mode kam, ist sie eine dieser Bearbeitungsmöglichkeiten, die jeder schon mal irgendwie ausprobiert hat, oder ausprobieren wollte. Wenn sie gut gemacht sind, haben sie einen gewissen „Wow“-Effekt. Wenn sie schlecht gemacht sind, bestechen sie auf negative Art durch überzogene Farben und Aureolen.

Zunächst einmal zu Deiner Frage, wieviele Fotos für ein gutes HDR eigentlich erforderlich sind: auch, wenn Deine Kamera eine Belichtungsreihe von neun Bildern in +/- 1/3 Schritten aufnehmen kann, benötigst Du so viele nicht. Fünf Aufnahmen im Abstand von +/-1 reichen vollkommen. Du kannst es selbst ausprobieren – das menschliche Auge kann diese Feinheiten fast nicht unterscheiden. Ich selbst habe festgestellt, daß es sogar manchmal komplett ausreicht, eine einzige RAW-Datei zu duplizieren und via Photomatix in ein Pseudo-HDR zu verwandeln. Der Effekt wird nicht ganz so stark, aber es fällt kaum auf. » weiterlesen

Fotografien aus 24 Stunden:
Erinnerung an den 11. September

Erinnerung an den 11. September in New York, USA (Keystone/AP Photo/Mark Lennihan)

Erinnerung an den 11. September in New York, USA (Keystone/AP Photo/Mark Lennihan)

Fluten in Pakistan, Heißluftballon in Japan und Nostalgiezug in den USA

In der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles, USA (Keystone/AP Photo/Richard Vogel)Mädchen in Jhang, Pakistan (Keystone/AP Photo/K. M. Chaudary)Erinnerung an den 11. September in Washington, USA (Keystone/AP Photo/Pablo Martinez)Ballonfahrt in Aso, Japan (Keystone/EPA/Everett Kennedy Brown)
Erinnerung an den 11. September in New York, USA (Keystone/AP Photo/Mark Lennihan)Monsun-Fluten in Jhang, Pakistan (Keystone/EPA/Rahat Dar)Dampf und Schnee umspielen einen historischen Zug in Hill City, USA (Keystone/AP Photo/Chris Huber)

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Tutorial:
Folgt dem Untergang der Sonne derjenige der Fotografie auf dem Fuße? (6)

Betrachtungen zu einem ebenso wirkungsvollen wie überstrapazierten Motiv.

Überblick (bereits erschienene Teile sind verlinkt)
1. Einführung in das Thema
2. Ein meteorologisch-astronomischer Ausflug
3. Kompositorisch-dramaturgische Exkursionen
4. Eine psychologische Annäherung
5. Kurzer Boxenstop beim Kitschbegriff
6. Zurück im fotografischen Alltag: Was können wir tun?
7. Zusammenfassung und Schlußbemerkung
Bisherige Tutorials des Autors

 

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6. Zurück im fotografischen Alltag: Was können wir tun?

Nach diesen Durchgängen durch meteorologisch-astronomische, kompositorisch-dramaturgische und psychologische Gefilde einschließlich eines Rekurses auf den Kitschbegriff stellt sich nun die Frage, was wir aus all dem nun machen. Wir stellen uns also vor, nächstens wieder von einem Sonnenuntergangsmotiv zu stehen und Überlegungen hinsichtlich einer bildnerischen Umsetzung anzustellen.

Aus methodischen Gründen möchte ich die gegebenen in drei hauptsächliche Möglichkeiten unterteilen … » weiterlesen

Fotografien aus 24 Stunden:
Vollmond

Vollmond in Madrid, Spanien (Keystone/AP Photo/Andres Kudacki)

Vollmond in Madrid, Spanien (Keystone/AP Photo/Andres Kudacki)

Nationalrat in Bern, Modenschau in New York und Armut in Rio

Am Rande einer Modenschau in New York, USA (Keystone/AP Photo/Jason DeCrow)Vollmond in Madrid, Spanien (Keystone/AP Photo/Andres Kudacki)Im neuen Leadenhall Building in London, Großbritannien (Keystone/EPA/Will Oliver)Diskussion im Nationalrat in Bern, Schweiz (Keystone/Peter Klaunzer)
Herman Van Rompuy in Lissabon, Portugal (Keystone/EPA/Tiago Petinga)Diskussionen und Betriebsamkeit in der Wandelhalle des Bundeshauses in Bern, Schweiz (Keystone/Peter Klaunzer)In den Slums von Rio de Janeiro, Brasilien (Keystone/EPA/Antonio Lacerda)

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Leserfoto – „Nudelsuppe“:
Qual der Wahl des Beschnitts

Manchmal ist der beste Beschnitt, keinen vorzunehmen.

(c) Alexander Sprinz

(c) Alexander Sprinz

Letztes Jahr in Thailand im Heimatdorf meiner Frau. Eine kleine Suppenküche, jeder kennt jeden und es wird immer gerne und ausführlich über die Alltagsthemen diskutiert.

Analog fotografiert mit einer Minox 35GL und Kodak Gold 200. Entwicklung und Scan stammen vom Großlabor. Bearbeitung mit Gimp, geradegestellt, beschnitten, selektiv konvertiert nach BW mit Betonung auf den roten Kanal, Tiefen etwas angehoben und eine leichte Vignette dazu. Falls für das Fokussiert.com-Team von Interesse, das Ausgangsbild gibt es hier: http://www.rotemorgen.de/wp-content/uploads/2014/03/Bild011_Neg.Nr_.9.jpg

Ich höre häufig die Kritik an der Kritik, daß immer nur empfohlen werde, das Bild zu beschneiden. Vorliegendes Leserfoto ist ein exzellentes Beispiel, wie dieser Entscheidungsprozeß ablaufen mag, und wann man sich gegen einen Beschnitt entscheiden kann.

Du hast hier einen Schnappschuß aus Thailand eingereicht. Zu sehen sind mehrere Leute unter einem Wellblechdach. Eine Frau steht an einem Tisch und bereitet etwas zu. Eine andere neben ihr läuft mit einer Schale Suppe auf zwei wartende Männer zu, die wiederum rechts auf einem Tisch sitzen. Niemand scheint Dich als Fotografen wahrzunehmen. Das Foto ist körnig, und Du hast Dich für eine Schwarzweißumwandlung entschieden, was den Dokumentarcharakter des Bildes noch unterstreicht. » weiterlesen