Zeitgenössische Fotografie:
Wettbewerb zum Leipziger Festival

Mit dem ersten Fotofestival F/Stop hat sich im letzten Jahr in Leipzig das unabhängige Zentrum für Zeitgenössische Fotografie (ZZF) etabliert. 2008 soll es die zweite Festival-Auflage geben und einen Wettbewerb.

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Plakat zum Leipziger Wettbewerb

Einsendeschluss des Wettbewerbs ist jetzt schon am 15. April. Deshalb: ranhalten! Das Thema des Wettbewerbs lautet: fallen/Fallen. Gesucht werden fotografische Arbeiten, die sich mit den Begriffen fallen/Fallen und ihren unterschiedlichen Bedeutungen auseinandersetzen.

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Foodfotografie:
Fehlende Würze

Spontane Küchenfotografie resultiert meist mehr in Stillleben denn in “Foodfotografie”. Dabei sollte der erste Impuls – “wow, diese Farben” – kompromisslos umgesetzt werden. Alles andere verlangt mehr Planung – und Zeit.

Manuel Reinhard

Manuel Reinhard


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Manuel Reinhard). – Canon PowerShot G7 – 1/50s – f/2.8 – 7.4mm (35mm)

Kommentar des Fotografen:

Spontan sind mir beim Kochen in der schlecht beleuchteten Küche die interessanten Farbkombinationen aufgefallen, die da so rumstanden. Also hab ich meine Kamera gezückt und ein paar Mal abgedrückt. Im Nachhinein würde ich das störende Rezept natürlich entfernen… hingegen ist es auch ein bisschen Ausdruck von «Work in Progress», oder?

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Manuel Reinhard:

… diese Aussage bekommt bei dem Foto noch mal eine ganz andere Bedeutung. Es sind die Zutaten, die eine Komposition beeinflussen – und einem auch den Appetit verderben können.

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FotoGrafia Roma:
Normalität sehen, Alltag erzählen

Die Normalität sehen und vom Alltag erzählen – dieses Motto wählte sich die FotoGrafia Roma, die am 4. April beginnt.

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Leonie Purchas – aus: In the Shadow of Things

Das siebte internationale Fotofestival in Rom – die FotoGrafia – ist bis 25. Mai Anziehungspunkt der italienischen Fotowelt. “Die Normalität sehen. Die Fotografie erzählt den Alltag” – ein bisschen scheint das Thema auch auf den aktuell wenig erfreulichen politischen Zustand des Landes hinzuweisen, das wieder einmal vor Neuwahlen steht. Der künstlerische Leiter der FotoGrafia, Marco Delogu, will jedenfalls damit sagen:

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fokussiert.com-Kritiker – Thomas Rathay:
Der Outdoor-Spezialist

Thomas Rathay, Fotograf

Thomas Rathay, Fotograf

Thomas Rathay (*1970) ist Fotograf aus Leidenschaft. Diese Liebe begann schon in der frühen Jugend mit der Schwarzweißfotografie und der Weiterverarbeitung im eigenen Labor.

Auch während eines Exkurses als Konditormeister galt seine Begeisterung in der knappen Freizeit immer der Fotografie.

Eines Tages kam der große Schnitt im Leben des nicht mehr ganz so jungen R. Die Fotografie war (und ist) immer noch Passion, wurde aber in einer Ausbildung zum Fotodesigner feingeschliffen – und so fortan Berufung und Beruf.

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Adobe Lightroom 2 beta:
Mit selektiver Retusche

Adobes Lightroom steht ab sofort in Version 2 zum Betatest zur Verfügung. Auffälligste Neuerung: Selektives Nachbearbeiten mit Pinsel-Maskierung – nicht-destruktiv. Wichtigste Neuerung: Unterstützung für zwei Monitore und 64-Bit-Systeme.

Lightroom 2 in Beta-Version

Lightroom 2 in Beta-Version

Als obs Zufall wäre: Keine Woche, nachdem Apple die neue Version von Aperture vorgestellt hat, eilt Adobe mit einer öffentlichen Betaversion des überholten Lightroom hinterher.

Wie bei Aperture 2.1 fällt an Lightroom 2.0 beta vor allem das Tool zum selektiven Nachbearbeiten einzelner Stellen im Bild auf. Anders als bei Aperture handelt es sich aber um ein System-Modul und nicht um ein Plugin; es erlaubt nicht nur die Nachbelichtung und das Abwedeln, sondern auch die Sättingungs-, Farbton- und Kontrast-Anpassung – und im Gegensatz zum Plugin in Aperture geschieht dies alles non-destruktiv und kann über die “History”-Funktion schrittweise rückgängig gemacht werden. Das Programm ist eine offene Beta, weill heissen:

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Leserbilder in der Profi-Kritik:
Romantik mit Schwarzem Loch

Selbst das romantischste Sonnenuntergangsbild kann unter einem Schwarzen Loch in der Komposition leiden. Was zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht weggelassen werden kann, sollte man später nicht im Schwarz zu ersäufen versuchen.

Michael Brünisholz

Michael Brünisholz


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Brünisholz). – Nikon D50 – 1/125s – f/11 – ISO200 – 10mm

Kommentar des Fotografen:

Sonnenuntergang im Neuenburgersee. Eingefangen in der, leicht zugefrorenen, Gampelenbucht.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Michael Brünisholz:

Ein Sonnenuntergang am Strand – eines der am häufigsten fotografierten Szenen seit Erfindung der Fotografie. Dieses Foto ist zum Teil ein Beispiel für ein typisches Sonnenuntergangsbild. Einige Aspekte sind sehr gelungen:

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Test Lowepro Flipside:
Fotorucksack mit Hintereingang

Der Loewepro Flipside Foto-Rucksack schafft Bedenken aus der Welt, daß jemand im Gedränge die Kamera aus dem Rucksack entwendet.

Lowepro Flipside

Lowepro Flipside


Lowepro Flipside (Affiliate-Link): Der Fotorucksack, der Langfingern kaum Chancen bietet (Bild: Lowepro)

Seit nunmehr 40 Jahren gibt es Fotorucksäcke, als deren Erfinder sich der Fotozubehörhersteller Lowepro präsentieren kann, doch sind sie bislang nur Berufsfotografen und Semiprofis wirklich geläufig, die mit größeren Ausrüstungen auf Tour gehen. Doch was macht der normale Urlauber, der seine teuer erstandene neue DSLR auch mal mit auf die Reise nehmen will?

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Leserbilder in der Profi-Kritik:
Blitzen auf den 2.Verschluss

Bei einer Langzeitbelichtung in einer dunklen Umgebung – oder wenn eine gewisse Dynamik im Bild gewünscht ist – hält ein Blitz einen Moment besonders scharf und deutlich fest, während der Rest des Fotos durch Bewegungsunschärfe verwischt. Dabei kann der Fotograf entweder auf den 1. oder den 2. Verschluss blitzen.

Christoph Wolter

Christoph Wolter


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Christoph Wolter). – Canon EOS 30D – 1/15s – f/2.8 – ISO100 – 53mm (78mm)

Kommentar des Fotografen:

Entstanden beim Versuch, Emotionen zu fotografieren.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Christoph Wolter:

Nun, der Versuch ist sehr gut gelungen. Das Gesicht und die Mimik der jungen Frau lassen keinen Zweifel an der Emotionalität der Situation. Auch die geöffneten Hände der zweiten Frau unterstützen die Dramatik nicht unerheblich. Vor allem aber die technische Herangehensweise überzeugt:

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Leserbilder in der Profi-Kritik:
Herausforderung Kinder, Tiere, Licht und Komposition

Ein altes Motto besagt: «Arbeite nie mit Kindern oder Tieren.” Aber manchmal lohnt es sich doch, die Herausforderung auf sich zu nehmen, und Du kannst ziemlich gute Resultate erzielen. Hier ist ein schöner Moment getroffen, in dem der Fotograf sich getraut hat, gleich mit beiden zu arbeiten.

Friedhelm Brust

Friedhelm Brust


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Friedhelm Brust). – Leider keine Exif-Daten vorhanden

Kommentar des Fotografen:

Ich habe das Bild im Sommer 1995 geschossen und den Papierabzug gescannt. Das Negativ ist leider verloren gegangen. Vor ein paar Jahren habe ich es bei einer Zeitschrift eingeschickt. Anschließend wollten die mich in ihre Datenbank aufnehmen – als Fotograf. Das habe ich höflich abgelehnt. So ein Schnappschuss gelingt mir leider selten. :-)

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Friedhelm Brust:

Dies ist ein typischer Schnappschuss, für den wenige Gedanken an die technischen Aspekte verschwendet wurden, aber die Beziehung zwischen dem Hund und dem Kind machen das Bild irgendwie charmant.

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Apple Aperture 2.1:
Neu mit offener Plug-In-Architektur

Mit dem Update auf Aperture 2.1 führt Apple eine offene Plug-In-Architektur ein. Mit der Aktualisierung wird ein erstes Modul mitgeliefert, welches die partielle Korrektur mit einem Pinselwerkzeug – Abwedeln und Nachbelichten – erlaubt.

Abwedeln und nachbelichten mit Apple Aperture 2.1

Abwedeln und nachbelichten mit Apple Aperture 2.1


Apples Aperture 2.1 lässt das Abwedeln zu – wie anno dazumal in der Dunkelkammer. (Screenshot Michel Rossier)

Von Michel Rossier

Vor einigen Wochen erst veröffentlichte Apple Aperture 2, welches dem Bildnachbearbeitungsprogramm namentlich Gewinne in Sachen Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit brachte. Nun reichen die Kalifornier bereits die Version 2.1 nach, die eine neue, offene Plug-In-Architektur einführt. Damit wird es Drittanbietern ermöglicht, Anwendungen und Funktionen für Aperture entwickeln können. Apple wird dazu ein sogenanntes Software Development Kit (SDK) veröffentlichen.

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