Leserbilder in der Profi-Kritik:
Per Ausschnitt näher ran

Gut gesehen, aber suboptimal fotografiert: Das Bild ist insgesamt etwas überbelichtet, und der Ausschnitt könnte – notfalls nachträglich mit Cropping – besser gewählt werden.

Sebastian Klinner: Schlange im Naturhistorischen Museum Braunschweig

Sebastian Klinner: Schlange im Naturhistorischen Museum Braunschweig


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sebastian Klinner). – Olympus E-400 – 1/25s – f/5.6 – ISO 800 – 176mm

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild enstand bei einem Besuch des naturhistorischen Museums in Braunschweig. Es handelt sich um eine lebende Schlange, auch wenn der Name des Museum etwas anderes vermuten lässt. Als Anfänger würde mir eine professionelle Meinung zu dieser Aufnahme viel bedeuten.

Profi Robert B. Fishman meint zum Bild von Sebastian Klinner:

Schön entdeckt, die Schlange, die sich da zwischen den Blättern wohlgetarnt versteckt. Neun von zehn Museumsbesuchern hätten das Tier sicherlich übersehen. Interessant wird das Bild durch das Auge des Tiers.

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Pulitzerpreis:
Der Tod als Motiv

Das Sterben im Vordergrund: Unser Schwesterblog medienlese.com berichtet über die Pulitzer-Preisträger der Kategorie Fotografie 2008.

Adrees Latif schoss dieses Bild des sterbenden Videojournalisten Kenji Nagai in Myanmar
Adrees Latif schoss dieses Bild des sterbenden Videojournalisten Kenji Nagai in Myanmar.

Die Columbia Universität in New York hat die Gewinner des Pulitzer-Preises 2008 bekannt gegeben. Der Tod ist in den Siegerbildern ein wichtiges Motiv. Mehr dazu im Artikel auf medienlese.com.

Leserbilder in der Profi-Kritik:
Blumen-Porträt

Blumenbilder lassen sich genauso wie Porträts durch geringe Schärfentiefe in Vorder- und Hintergrund aufteilen. Regenwetter hilft ferner, die Blume in Szene zu setzen.

Julian Schrader

Julian Schrader


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Julian Schrader). – Minolta DiMAGE A1 – 1/40s – f/3.5 – ISO 125 – 43mm

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Julian Schrader:

Dies ist ein hübsches Foto. Schöne Farben und eine gute Blendenwahl ergänzen sich, um Aufmerksamkeit zu erregen. Der bedeckte Himmel erzeugt ein fast perfektes, diffuses und gleichmäßiges Licht, das keine harten Schatten wirft.

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Herlinde Koelbl:
Haare als Statement

Das Münchner Museum Villa Stuck präsentiert die jüngsten Arbeiten der Fotokünstlerin Herlinde Koelbl.

Herlinde Koelbl

Herlinde Koelbl


Haar – in jeder Form – ist herlinde Koelbls aktuelles Thema.

Sechs Jahre lang bereiste Herlinde Koelbl die Welt, nicht wie bei ihren anderen Arbeiten üblich auf der Suche nach besonderen Gesichtern und Portraits, sondern um nur haarkleine Details abzulichten: Die Haare der Menschen.

Und nicht erst seit der kompletten Renovierung und Neugestaltung vor einigen Jahren bietet die Münchner Villa Stuck einen gelungenen Rahmen für außergewöhnliche Ausstellungen. Das gilt jetzt auch bis zum 15. Juni.

So finden sich auf 70 großformatigen Fotografien von Herlinde Koelbl Haare jeglicher Couleur und Herkunft, reduziert auf das Wesentliche und dargestellt mit einer eindrucksvollen Brillanz und Schärfe.

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Die erste Magnum-Ausstellung:
Im Keller wiederentdeckt

Was sich in tiefen Kellern so alles wiederfindet… Zum Beispiel die erste Gruppenausstellung der Fotoagentur Magnum aus dem Jahr 1955. Die Ausstellung wird ab 8. April in der Wiener Galerie WestLicht gezeigt. Titel: “Magnum’s First”.

bischof.jpg

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© Werner Bischof / Magnum Photos: Fototagebuch, Kambodscha, 1952

Magnums erste Ausstellung wurde im Keller des Institut Français in Innsbruck wiedergefunden, nachdem die Bilder dort 1956 eingelagert und vergessen (!) worden waren.

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Leserbilder in der Profi-Kritik:
Ungefiltert harsch

Im Urlaub kann man sich den Zeitpunkt für ein Foto nicht immer aussuchen. Wenns aber was Spezielles werden soll, lässt sich das Mittagslicht mit einem Filter aufweichen. Und ein grader Horizont ist immer einen Eingriff wert.

Christian Fahrni: Havanna

Christian Fahrni: Havanna


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Christian Fahrni). – Canon EOS 350D – 1/320s – f/11 – ISO 200 – 24mm (36mm)

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen letzten Sommer in Kuba. Blick auf Havanna. Ich hätte noch eine bearbeitete Version (Color-Key) aber ich dachte hier geht’s vor allem ums Foto selber.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Christian Fahrni:

Wasser, Gebäude, Bäume, blauer Himmel und Wolken – ein paar schöne Elemente, die ein interessantes Foto ergeben können. Leider hat das in diesem Fall nicht recht geklappt. Wie wir an den Schatten und dem uninteressanten Licht erkennen, wurde dieses Foto um die Mittagszeit aufgenommnen:

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27. April ist Lochkamera-TagExperimente mit Blende 250

Fotografieren mit der Lochkamera – das ist Fotografie ganz an an ihrem Ursprung: Durch das Loch fällt das Licht ohne Linse auf den Film. Am 27. April findet der nächste “Weltweite Tag der Lochkamera-Fotografie” statt – der siebte seit 2001.

1117.jpg

1117.jpg


prußak, “tulips_in_my_garden”, Deutschland. agfa clack pinhole, f250, fuji 400, about 5sec. scanned w/ scanjet 3530c printed on fuji color paper

Die Organisation des abgekürzt WPPD genannten Tages ruft am 27. April die Menschen überall auf der Welt auf, eine kleine Auszeit von der zunehmend technologisierten Welt zu nehmen und einfach eine Aufnahme mit einer Lochkamera zu machen. Ob das für technikverwöhnte Digitalfotografen so einfach ist, das ist eine andere Frage.

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Leserbilder in der Profi-Kritik:
Eiskalt erwischt

Dynamische Linienführung und Zentralperspektive ziehen den Betrachter in das Bild hinein: Verlassen kann er es erst wieder, wenn auch ein Zug den Bahnhof verlässt. Der aber fehlt.

Timo Schäfer

Timo Schäfer


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Timo Schäfer). – Leider keine Exif-Daten vorhanden

Kommentar des Fotografen:

Bild Name: The Longe Edge – Ort: Berlin HBF September 2006 Technik: Canon EOS 1 mit Sigma 12-24mm @ 12mm f/8 auf Fujifilm Velvia 50. Postproduktion Adobe Lightroom und Photoshop, Anpassungen Gradationskurve, Anpassung der Tonwerte, sowie zugeschnitten.

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Timo Schäfer:

Ich muss zugeben, ich bin ein Freund von klaren Linien und Strukturen, deshalb hat mich dieses Bild spontan in seinen Bann gezogen. Die Linienführung nimmt einen mit an den Eingang zum Tunnel, sozusagen mit auf die Reise.

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Anna & Bernhard Blume:Die verrückte Welt

Das Künstlerpaar Anna & Bernhard Blume ist in der Berliner Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart ab 4. April zu sehen. Gezeigt werden 13 Werkserien aus 30 Jahren ihres unvergleichlich komischen künstlerischen Wirkens.

blume_abs.jpg

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Anna & Bernhard Blume: 2-teilige Arbeit aus der Serie «Abstrakte Kunst« 2000-2004, © VG Bild-Kunst, Bonn 2008

Die Ausstellung heißt “Reine Vernunft”, und das kann nur ironisch gemeint sein. In ihren fotografischen Bilder lassen Anna & Bernhard Blume die Welt ganz schön aus den Fugen und meistens in wacklige Schräglage geraten. Wer oder was ist hier und warum eigentlich verrückt (ge)worden?

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RAM Components 16GB SDHC/32GB CF:
Knipsen, bis der Arzt kommt

Flash-Speicher ist preiswert geworden. Die Größen, die bis vor kurzem reine Theorie waren, sind nun real. fokussiert.com testete 32-GB-Compact-Flash- und 16-GB-SDHC-Karten von RAM Components.

Ram Components 32 GB CF 150 fach

Ram Components 32 GB CF 150 fach

Letztes Jahr haben wir noch die externen Datenspeicher mit Festplatte für Reisereportagen beschrieben. Diese haben auch immer noch ihre Berechtigung, wenn man eine Kamera benutzt, die nur kleine Speichergrößen unterstützt wie Memory Stick classic oder xD. Moderne Kameras mit Compact Flash oder SDHC ohne Größenbegrenzung kann man nun aber am simpelsten auch für große Foto-Touren direkt mit Flash-Speicher versorgen:

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