3 Bildkritiken zum Thema Ansel Adams:
Alle 5 Artikel zum Thema Ansel Adams auf fokussiert.com:
Arnold Crane hat Berufskollegen porträtiert – Fotografen wie Man Ray, Walker Evans oder Ansel Adams. Hier sind die Frauen und Männer, die sonst nur hinter der Kamera stehen, einmal selber das Objekt, das Modell.
Arnold Crane hatte einen freundschaftlichen Zugang zu den berühmtesten Fotografen unserer Zeit. Er begleitete sie privat, fuhr mit ihnen Auto (Paul Strand), war mit ihnen in der Küche (Imogen Cunningham) oder begleitete sie bei ihrer Arbeit (Ansel Adams). So entstanden technisch nicht immer perfekte, dafür aber umso ausdrucksstärkere, empfindsame Bilder von Bill Brandt, Brassai, Edward Steichen und vielen, vielen mehr.
Seitenwechsel mit Arnold Crane
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Diese Aufnahme erinnert mich an Bilder von Ansel Adams. Die kontrastreiche Wiedergabe in Schwarzweiss passt zu diesem Motiv. Allerdings lenken noch zu viele Dinge vom Kern der Aufnahme ab.
Kommentar des Fotografen:
Almsee und Totes Gebirge, Oberösterreich. Wo meine fotografischen Vorbilder in der Landschaftsfotografie liegen, ist vermutlich leicht zu erraten. Für mich ist die klassische “straight photography” in schwarzweiß immer noch die beste Methode, um den Charakter dieser Landschaft darzustellen, auch wenn ich mittlerweile diesen Stil in die digitale Fotografie übertragen habe.
Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Johann Kühnl:
Kontrastreiche Landschaftsaufnahmen in Schwarzweiss haben eine lange Tradition in der Fotografie. Ein Meister dieses Fachs war Ansel Adams mit seinen grossformatigen Aufnahmen aus der Sierra Nevada.
Diese Aufnahme von Johann Kühnl erinnert mich an eine Aufnahme von Ansel Adams von den Grand Tetons:
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Auch wenn es ein Klischee ist: ein Porträt, insbesondere in extremer Nahaufnahme, lebt von den Augen. Da das Gesicht der Hauptgegenstand des Bildes ist, sollte dieser auch so in Szene gesetzt werden, daß dem Betrachter etwas geboten wird.
Kommentar des Fotografen:
Nikon D3, Nikor 105/2.8 Micro, Blitz SB800 gegen die Wand, Blitz SB-R200 am Objektiv für das “Augenlicht”, CS2 mit Filter Nik Silver Efex
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Dierk Topp:
Dierk Topps Porträt eines älteren Mannes besticht durch die Art, wie dieser in die Kamera schaut. Offen, natürlich, und schon fast etwas herausfordernd blickt er uns an. Das Gesicht ist gut in Szene gesetzt, die Augen leicht geneigt, so daß Bewegung in das Bild kommt.
Laut Angaben des Fotografen wurde das Foto in Photoshop CS2 mit Nik Silver Efex nachbearbeitet. Allerdings ist mir nicht genau ersichtlich wie:
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Da wir täglich Bildern aller Art ausgesetzt sind, haben wir uns daran gewöhnt, in Fotos eine gewisse Form und Stimmung zu erwarten, die wir wahrnehmen und bewundern.
Kommentar des Fotografen:
Sommer in der Rhön. Das Bild wird von den Bäumen gerahmt und führt in die Tiefe.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Fabian Rouwen:
Weil wir heutzutage mit so vielen Fotos von allen erdenklichen Dingen konfrontiert werden, ist es keine Überraschung, dass wir beim Visualisieren der meisten Dinge in Archetypen denken. Die natürliche Umgebung wird zum Beispiel oft als die monochrome Welt eines Anselm Adams’ oder als das übersättigte Farbuniversum eines Galen Rowell in unseren inneren visuellen Bibliotheken katalogisiert. Es macht also Sinn, dass wir von gewissen Szenen erwarten, auf bestimmte Weise fotografiert zu werden, und dass wir die Arbeit berühmter Fotografen nachahmen.
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Die Jazz-Legende Dave Brubeck hat ein Orchester-Stück über die Fotografen-Legende Ansel Adams komponiert. Es heißt: “Ansel Adams: America”.
Das klassische Musikstück, das der 88-jährige Brubeck zusammen mit seinem Sohn Chris geschrieben hat, ist jetzt Anfang April vom Sinfonie-Orchester im kalifornischen Stockton uraufgeführt worden. Während des Konzerts wurden Ansel Adams Bilder auf die Bühne projiziert.
Ansel Adams, das ist weniger bekannt, war auf dem Weg zum Konzertpianisten, bevor er die Fotografie entdeckte. Es gibt von ihm die Aussage: “Fotografen sind in gewissem Sinne Komponisten und die Negative sind ihre Noten.”
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