2 Bildkritiken zum Thema Arbeit:
Alle 7 Artikel zum Thema Arbeit auf fokussiert.com:
Es muss nicht gleich Windows 7 sein: Wer seinem PC Beine machen will, kann mit einem Tuning-Programm gut bedient sein. TuneUp ist dabei ideal für alle, die nicht am PC basteln, sondern arbeiten wollen.
Dieses Jahr war es soweit: Ich musste mir neue Kameras anschaffen. Das bringt in der Regel höhere Auflösungen mit sich – und damit eine grössere Datenflut. Worauf wiederum mein PC noch heftiger gefordert war.
Um nicht auch gleich eine Neuanschaffung der digitalen Dunkelkammer tätigen zu müssen, habe ich es erst mal mit einer sanften Renovation versucht (die heftigere variante wäre ein Update auf Windows 7 – namentlich auf die 64bit-Version für all jene, welche noch mit XP arbeiten).
Ich fand das Programm TuneUp sehr hilfreich.
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Fotografie ist, nüchtern betrachtet, ein simpler Vorgang. Warum also sind wir so fasziniert vom Knöpfedrücken? Weil wir mehr lernen können als bei irgendeiner anderen Tätigkeit.
Er wisse doch gar nicht, was er eigentlich wolle, klagte ein Freund kürzlich , dessen Leben durch die Trennung von Frau und Kindern auf den Kopf gestellt worden ist: Vorher hatte sich alles um Familie und Job gedreht. “Ich brauche etwas anderes”, sagte er.
Ich begann nachzudenken, welche Dinge denn in meinem Leben eine grosse Rolle spielen – und warum.
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Früh morgens ist das Licht noch sehr kontrastschwach, was eine besondere Stimmung möglich macht.
Kommentar des Fotografen:
In Varanasi, ca. 5 a.m., fotografiert mit Nikon Coolpix compact. Mich hat die Selbstverständlichkeit interessiert, mit der in Indien Religion ausgeübt wird – die einen beten, die anderen fischen, daneben wird auch im Morgengrauen schon gewaschen…
Profi Jan Zappner meint zum Bild von Sybille Stempel:
Ein wunderschönes Foto. An diesem Bild gefällt mir vor allem die einfache, aber trotzdem sehr effektive Aufteilung der Bildelemente (der Bildaufbau) und natürlich dieses Licht, das das Wasser irgendwie konturlos, kontrastarm und dickflüssig macht. Eigentlich gibt es dem nichts hinzuzufügen. Nur eins vielleicht:
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Fotografie als Beruf: Heute kann jeder versuchen, mit Stockphotos Geld zu verdienen. Wieviel Arbeit beim Profi dahintersteckt und wie wenige Shootings es wirklich sind pro Monat, verrät Fotoproduzent Robert Kneschke.
Die erste Entscheidung zur Planung eines Shootings ist die Wahl des Modells. Ich überlege grob, ob ich ein männliches oder weibliches Modell ablichten will – oder gar ein Paar, eine Gruppe von Freunden oder eine ganze Familie.
Wofür ich mich entscheide, hängt davon ab, was gerade von den Agenturen gesucht wird, wie viele ähnliche Typen ich schon fotografiert habe und auch, wer als Modell gerade anfragt.
Weitere Kriterien sind die Haarfarbe und Haarlänge und auch die zusätzlichen Qualifikationen des Models, wie Schauspielunterricht oder sportliche Fähigkeiten. Naturblond geht immer gut, und ich mag rothaarige, sommersprossige Modelle, weil sie Frische und Natürlichkeit ausstrahlen. Typische Model-Gesichter suche ich nicht, es soll eher der oder die “Schöne von nebenan” sein.
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Stockfotos sind eine Art, die Fotografie zum Beruf zu machen – Robert Kneschke gibt in einer Serie einen Einblick in seine Arbeit. Er macht deutlich, dass wenig davon hinter der Kamera stattfindet.
Fotoproduzent ist kein Ausbildungsberuf. Die meisten meiner Kollegen sind Quereinsteiger, und ihr Rutsch in dieses Arbeitsfeld ähnelt meinem. Ich fotografiere seit meinem 15. Lebensjahr als Hobby. Ursprünglich analog, was sich in einem hohen Posten für Filme und Filmentwicklungen in meinem Taschengeldbudget bemerkbar machte.
Zehn Jahre lang habe ich mit der Kamera gespielt, experimentiert, gelernt und Fotos gemacht, für die ich mich heute schämen würde. Dann kam der Punkt, an dem ich die Ausgaben für das Hobby wieder einzunehmen versuchen wollte. Ich kaufte mir bei einem Großhändler Passepartouts, machte Abzüge von schönen Fotos, vor allem Landschaften und Berlin-Motive, und stellte mich damit auf Berliner Kunstmärkte.
Die Kunden kamen, aber kauften nicht genug.
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Eine Studioaufnahme wie aus dem Studio: Wenn andere die halbe Arbeit schon erledigt haben – warum nicht davon profitieren?
Kommentar des Fotografen:
Aufgenommen bei der IFA 2007 in Berlin. Das Motiv interessierte mich sehr, weil ich vorher noch nie ein TV-Studio von der Zuschauerseite sah. Das Bild zeigt aber auch, daß das Fernsehen aus einer simplen Kulisse und Scheinwelt besteht, die den Menschen vor der Bluebox ein Auskommen gibt und den Zuschauer unterhalten soll.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Jànos Balàzs:
Ich würde behaupten, dass Dir eine solch klare, gut strukturierte und schön beleuchtete Aufnahme in einem “echten” TV-Studio nicht auf Anhieb gelungen wäre. Jedenfalls nicht in den Studios, die ich gesehen habe, wo meist mehr Chaos und engere Verhältnisse herrschen.
Aber hier, an der IFA, geht es ja auch den TV-Machern darum, eine Bühne für ihre Bühne zu haben – und Du hast das sehr gut ausgenutzt:
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Jan Banning ist Weltreisender in Sachen Bürokratie. Auf allen Kontinenten fotografierte er Staatsdiener und Amtsstuben und zeigt seine Bilder aktuell in Berlin.
Die Ausstellung unter dem Titel “Bureaucratics” spiegelt eine fotografische Studienreise des niederländischen Fotografen durch acht Länder. Dabei entstand eine fotografische Studie über die verschiedensten Kulturen und Symbole öffentlicher Verwaltung.
Begonnen hatte Jan Banning das Projekt im Jahr 2003 mit einer Porträtserie über indische Staatsbeamte. Es folgten Reisen nach Russland, Bolivien, Liberia, Frankreich, China, in den Jemen und in die USA. » weiterlesen