Thema: Ausleuchtung

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Ausleuchtung:

Studiobild: Wasser im ObjektivFrauenporträt: PurGegenlicht-Akt: Zu viel DramaBabyfoto: Komposition zählt auch im Studio

 

Alle 4 Artikel zum Thema Ausleuchtung auf fokussiert.com:

Studiobild:
Wasser im Objektiv

Wenn ein Foto von einer humorvollen Idee getragen wird, sollte diese auch schnell erkennbar sein: Durchsichtiges Wasser und Glas vor weißem Hintergrund sind dafür mässig geeignet.

Kommentar des Fotografen:

Ein objektiv, welches wasser in ein weinglas schüttet, das war die idee des bildes; ich gebe zu, die ursprungsidee kommt leider nicht von mir, ich habe ein ähnliches bild schon mal im internet gesehen. trozdem würde ich gerne die professionelle meinung…eines profis wissen ;)

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von paul borm:

Glas auszuleuchten, ist für Fotografen immer eine Herausforderung, weil es stark reflektiert und vor allem bei Trinkgläsern durch die runde Form oft weite Bereiche des Raumes spiegelt.

Diese Aufgabe hast Du hier gut gelöst. Die Spiegelung verteilt sich gleichmäßig über das Glas und gibt dem Weinglas Tiefe. Auch die Montage ist gelungen. Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, dass das Objektiv nachträglich ins Bild montiert wurde. Falls es sich denn nicht um einen Objektiv-Trinkbecher handelt.

Trotzdem will mir das Bild nicht so recht gefallen. Das hat zwei Gründe:

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Babyfoto:
Komposition zählt auch im Studio

Studiofotografie bietet fast totale Kontrolle, aber ob all der einstellbaren Faktoren darf die Bildkomposition nicht zu kurz kommen.

Kommentar des Fotografen:

Mein erster Versuch in der Babyfotografie im Studio. mit ISO 100, Blende 8 und einer Verschlusszeit von 1/50 war das wohl eher Zufall, dass ich das so scharf bekommen habe. Ausleuchtung vor einer schwarzen Moltonleinwand war ein Walimex 300 Blitzkopf mit einem Tubus und Wabe und ein Walimex 300 Blitzkopf mit Softbox. Das genaue Setup weiß ich leider nicht mehr.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Mike Hillebrand:

Schwarz-weiss-Aufnahme eines auf einem Arm liegenden Babys. Die seitliche Beleuchtung betont die Räumlichkeit des kleinen Körpers, ein Blitz mit Softbox sorgt für einen grossen Reflex in die Augen des Babys. Die nach unten hängenden Arme und der Gesichtsausdruck lassen auf vetrauensvolle Entspanntheit schliessen.

Gleich zum Vornherein:

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Frauenporträt:
Pur

Auch mit minimalistischer Ausstattung können sehenswerte Portraits entstehen. Baustrahler, Backpapier und Festbrennweite reichen.

Kommentar des Fotografen:

Wie unschwer zu erkennen handelt es sich um ein Portrait einer jungen Frau. Enstanden ist das Bild Ende letzten Jahres. In meiner WG haben wir mit Bauscheinwerfern, Backpapier und meinem 50er Nikkor eine kleine Fotosession gemacht. Das ist eines meiner Lieblingsbilder aus dieser Serie. Anschnitte liebe ich, und der kleine Schärfenbereich, der durch das lichtstarke Objektiv möglich ist, verzeiht unspannende Hintergründe und legt den vollen Fokus auf den Ausdruck. Ich mag es sehr und bin über konstruktive Kritik sehr dankbar.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Franziska Schäfer:

Ach, das weckt Erinnerungen. Starker Anschnitt und Ausleuchtung mit Baustrahlern und Backpapier als Diffusoren davor. Okay, ich habe früher stattdessen weiße Bettlaken genommen, aber der Effekt ist ähnlich.

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Gegenlicht-Akt:
Zu viel Drama

Gutes Gegenlicht verlangt nach entsprechender Aufhellung, um die Hauttöne im Porträt oder Akt nicht zu gefährden.

Kommentar des Fotografen:

Beim Testen eines neuen Blitzes entstanden.

Profi Horst Kløver meint zum Bild von Bela Beier:

Da hat der neue Blitz aber ganz schön reingehauen. Man kann auch sanfter mit einer Lady umgehen, gerade, wenn es um Hauttöne geht… Pose und Bildidee sind im Grunde sehr interessant, das Model scheint für ein erotisches Porträt, eine Aktaufnahme geeignet.

Auch an Gegenlicht ist an sich nichts auszusetzen, nur musst du es mit einer weichen Aufhellung von vorne auffangen:

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