0 Bildkritiken zum Thema Ausrüstung:
Alle 9 Artikel zum Thema Ausrüstung auf fokussiert.com:
In dieser Artikelreihe werden Fragen der Schwarzweißfotografie mit digitaler Ausrüstung behandelt. Heute möchte ich Euch die Grundlagen, Bedeutung und Verwendbarkeit des Zonensystems vorstellen.
Einleitung

Eine neue Religionsstiftung?
Eine kurze Google-Suche ergibt für …
• “Ansel Adams“: knapp 6 Millionen Einträge
• “Fred Archer“: knapp 10 Millionen Einträge
• “Zone System“: etwa 500 Millionen Einträge (!)
Das Ergebnis mag doch überraschen. Ansel Adams ist ja weithin bekannt, Fred Archer schon weniger. Und das Zonensystem? Belegen die Zahlen womöglich, daß hierüber einerseits viel gemunkelt und spekuliert wird, andererseits enormer Erklärungsbedarf besteht?
Spötterstimmen (zu denen ich womöglich auch gehöre) sehen im “Zonensystemkult” ja schon Ansätze einer neuen Religionsstiftung: “verstehen tut es zwar keiner, aber gerade das macht es unglaublich wichtig …” – siehe Bild. » weiterlesen
Im ersten Teil habe ich ein paar allgemeine Ausführungen zu Food Styling gemacht. Mit ein wenig Übung kann auch ein Anfänger schnell effektvolle Essensfotos aufnehmen.
Was aber soll man tun, wenn man eine winzige Küche oder unattraktive Möbel hat? Oder wenn man einfach nur das gesamte Set von A bis Z kontrollieren will? Ich habe mir ein paar Pressfaserplatten „antik“ weiß und in anderen Texturen angestrichen, die ich als „Tisch“ benutze. Außerdem kann man sie bequem auf den Boden legen, wenn man eine Aufnahme direkt von oben machen möchte.
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Im letzten Teil der Serie über die technischen Aspekte der digitalen Nachtfotografie geht es um die spezielle Bildbearbeitung von Nachtaufnahmen.

3. Möglichkeiten der Ausarbeitung
Nun sind „alle Aufnahmen im Kasten“, wir sind ebenso glücklich wie erschöpft (unterschätzt bitte nicht, wie anstrengend eine solch konzentrierte Tätigkeit ist!) nach Hause gekommen – und jetzt ist alles gut? Leider nicht, denn die Vertreter der unverfälschten „out‐of‐camera‐Philosophie“ (daß das Bild also mit der Aufnahme bereits fertig zu sein habe) werden bei der Nachtfotografie meines Erachtens nicht unbedingt glücklich werden. Ein Gutteil der Anstrengung (gefühlt ein Drittel bis eine Hälfte des gesamten Zeitaufwandes) steht uns im Sinne der Ausarbeitung noch bevor. Maßgeblich für den zu leistenden Aufwand bei der Ausarbeitung ist natürlich der Zweck, den wir mit unseren Fotografien verfolgen. Jemand, der seine Bilder nur kleinformatig im Internet präsentieren möchte und darauf baut, daß in diesem Medium viele Artefakte verschluckt werden, kann sich da kürzer fassen. Mein Anspruch ist hingegen, daß meine Nachtaufnahmen auch im großformatigen Druck (also im Auge des Kritikers, Galeristen und Ausstellungsbesuchers) hinsichtlich ihrer Artefaktüberlagerung bestehen können und daß die mit digitalen Mitteln angefertigten Aufnahmen sich dem Ideal der monochromen Analogfotografie (mit weicher und ansehnlicher Lichterzeichnung sowie einer den plastischen Eindruck unterstreichenden Körnigkeit) möglichst annähern.
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Der folgende, dreiteilige Artikel beschreibt zum einen die technischen Aspekte der digitalen Nachtfotografie im Stadium der Ausrüstung, Vorbereitung und Aufnahmemeisterung, zeigt zum anderen Ausarbeitungsmöglichkeiten im Sinne einer um HDR‐ und Ebenentechniken erweiterten Schwarzweißfotografie auf.

1. Ausrüstung und Vorbereitung
Die Nachtfotografie ist ein ebenso faszinierendes wie anspruchsvolles Gebiet der Fotografie. Mit der heute verfügbaren Digitalausrüstung geraten wir allerdings oft in Grenzbereiche ausreichender Darstellbarkeit und erträglicher Artefaktüberlagerung. Wie diese Herausforderungen mit guter Ausrüstung und sauberer Arbeitsweise zu meistern sind, soll dieser Artikel vermitteln. Die folgende Aufstellung zeigt zunächst exemplarisch die Ausrüstung, welche ich derzeit für die Nachtfotografie verwende. Einzelne Aspekte greife ich dann im Text nochmals auf.
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Samuel Aranda scheut als Fotojournalist keine Gefahren. Mit grade mal 21 Jahren reiste er für die spanische Nachrichtenagentur EFE in den Nahen Osten, um den Israelisch-Palästinensischen Konflikt zu dokumentieren.
Im letzten Jahr fotografierte der nun 33jährige in Tunesien, Ägypten, Libyen und dem Jemen Szenen aus dem Arabischen Frühling – eine dieser Aufnahmen wurde an der World Press Photo zum Pressefoto des Jahres gekürt. Ein Gespräch über Angst, Privatsphäre und das Geheimnis seines Erfolges.
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Menschenportraits können so einfach sein: Sehen, abdrücken, fertig. Selbst mit minimaler Ausrüstung, in diesem Fall der günstigen 50mm-Festbrennweite und natürlichem Licht, gelingen ansprechende Fotos, wenn das Motiv spannend genug ist.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Matthias Kleinmanns).
Kommentar des Fotografen:
Wie nicht schwer zu erraten ist das Foto auf Kuba entstanden. Dieses Foto ist nicht geplant, sondern ein für mich erhofftes gefundenes Motiv, welches ich beim Streifzug durch Havanna entdeckt habe. Das Bild wurde nicht unbemerkt aus der Distanz aufgenommen, sondern mit einem 50mm Objektiv nach einem kurzen Smalltalk aus relativ kurzem Abstand. Ob der freundliche Kubaner ein Wort verstanden hat, bezweifle ich heute; er hat halt positiv reagiert. Das Original ist ein Farbdia, die Blende vermutlich 4.0 (habs nicht notiert).
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Matthias Kleinmanns:
Menschenportraits können so einfach sein: Sehen, abdrücken, fertig. Selbst mit minimaler Ausrüstung, in diesem Fall der günstigen 50mm-Festbrennweite und natürlichem Licht, gelingen ansprechende Fotos, wenn, ja wenn das Motiv spannend genug ist. Bei der Portraitfotografie heißt das für den Fotografen, die richtigen, fotogenen, interessanten Personen suchen und finden zu müssen und diese dann so zu motivieren oder zumindest zu beschäftigen, dass ihr Abbild dann natürlich wirkt.
Matthias Kleinmanns hat das mit diesem Foto eines kubanischen Senioren ganz gut geschafft:
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Ein aufmerksames Auge ist mit die wichtigste Voraussetzung für einen guten Fotografen. Aber auch die grundlegenden Kenntnisse von Komposition und Bildgestaltung gehören dazu. Hier fehlten leider letztere Elemente.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thomas Merkenich).
Kommentar des Fotografen:
Hallo liebe Profis, Hallo liebe Betrachter, ich fotografiere noch nicht lange und lese die Kritiken hier mit grosser Aufmerksamkeit.
Ich war mit dem Auto unterwegs, sah ein, auf den ersten Blick, langweiliges Motiv, und war trotzdem so fasziniert von den Farben und Schatten, daß ich es einfangen musste. Ich weiß, daß das Bild technisch sicher keine Meisterleistung ist. Aber in der Hauptsache würde mich interessieren, ob ich es geschafft habe, mit dem Bild eine gewisse Stimmung zu transportieren. Ich hoffe, daß ich es nicht zu sehr komprimiert habe. Das Bild ist mit einer sehr günstigen Bridge-Kamera entstanden.
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Thomas Merkenich:
Ein guter Fotograf hat nicht immer unbedingt eine teure Ausrüstung oder viel Zubehör. Wichtiger ist ein guter Blick, der Details und Stimmungen erkennt, wo andere den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, wenn ich mir angesichts dieses Motivs das Wortspiel erlauben darf:
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Nahaufnahmen verlangen Nähe – und die ist nicht mit jedem Objektiv ohne weiteres zu bewältigen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Jörg Falch).
Kommentar des Fotografen:
Auf einer Wanderung in den Garmischer Bergen entdeckte ich diese Biene auf der Blume. Hat mir so gut gefallen, daß ich sofort ein Foto machen musste. Ist eines meiner ersten Fotos, bin immer noch am Üben und Lernen. Brennwite 55mm, Belichtung 1/100, F/6.3, ISO100
Peter Sennhauser meint zum Bild von Jörg Falch:
Eine Biene sitzt auf einer Kleeblüte. Die Makro-Aufnahme von schräg oben stellt das Motiv ins Bildzentrum, wobei die Umgebung aus grünem Gras und Klee den grössten Bildanteil ausmacht.
Der Fotograf oder die Fotorafin macht das Bild – die Kamera ist nur ein Werkzeug: Gute Fotografien lassen sich mit allem machen, was Licht bannen kann. Das ist ein wichtiger Grundsatz, den wir alle uns immer wieder vorhalten sollten.
Nachdem das gesagt ist: Mit bestimmten Ausrüstungsteilen, namentlich Objektiven, lassen sich gewisse Aufgaben sehr viel schlechter lösen als mit andern. Der Makro-Bereich, die Aufnahme sehr kleiner Dinge, gehört dazu.
Aber fangen wir vorne an:
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Mindestens zwei digitale Spieglereflex wollen fortgeschrittene Fotografinnen und Fotografen besitzen – und sie spielen mit dem Gedanken, in grösseren Formaten zu arbeiten.

2 DSLR müssen sein. (© PS)
Zur
Photokina in Köln wollten wir wissen, womit Ihr fotografiert (und haben unter den Teilnehmern fünf Tickets verlost –
hier sind die Gewinner). Wir haben durchaus damit gerechnet, dass der überragende Teil der aktiven fokussiert.com-Leserschaft bereits eine digitale Spiegelreflex-Kamera besitzt. Gleich
83 Prozent hätten wir allerdings nicht erwartet.
Weit erstaunlicher indes ist der Anteil an Fotografen, die sogar zwei DSLR besitzen: Fast ein Drittel aller Umfrageteilnehmer (von denen manche freiwillig auf die Photokina-Ticketverlosung verzichtet und damit die Chancen für die andern erhöht haben – vielen Dank!) haben angegeben, mehr als eine digitale Spiegelreflexkamera zu besitzen. Und es geht weiter:
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