1 Bildkritik zum Thema Ausstellung:
Alle 257 Artikel zum Thema Ausstellung auf fokussiert.com:
Der niederländische Architekt und Fotograf Willem van den Hoed zeigt in München eine kleine Auswahl seiner faszinierenden Fotografien.
Die großflächigen Abzüge zeigen Häuserblocks und großstädtische “Landschaften” – man sieht den Bildern den Hintergrund des Künstlers an. So wie der Architekt van den Hoed am Schreibtisch aus vielen Einzelteilen neue Gebäude erschafft, zerlegt er auf seinen Fotografien eben diese wieder in ihre Fragmente.
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Fokussiert.com nutzt die Münchener “Open Art 07″ für eine kleine Serie von austellenden Fotografen.

Einst als kleines Projekt lanciert, findet die Veranstaltung “Open Art” in München dieses Jahr schon zum 19. Mal statt.
Beteiligt sind rund 65 Galerien, die das ganze Wochenende über ihre Räume dem interessierten Publikum öffnen. Da neben Malerei und Zeichnung in diesem Jahr auch viele Fotografen vertreten sind, ist die Veranstaltung wie geschaffen, um sich von den Werken anderer Fotokünstler inspirieren zu lassen.
Viele der ausstellenden Künstler sind persönlich anwesend. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, einige der zahlreichen Ausstellungen für fokussiert.com zu portraitieren. Deswegen werde ich am kommenden Wochenende jeden Tag einen der präsentierten Fotografen besuchen und an dieser Stelle darüber berichten.
Meine Wochenend-Tour durch die Fotogalerien Münchens werde ich am Freitag Abend mit der Eröffnung der Schau “Glass” des niederländischen Künstlers Willem van den Hoed starten, die spektakuläre Perspektiven der zeitgenössischen Fotografie verspricht. Am Samstag und Sonntag werden weitere Künstler folgen.
Webseite der Veranstaltung Open Art 07
Überblick der Münchner Galerien
Vernissage Willem van den Hoed
Die sizilianische Fotografin Letizia Battaglia erhält den diesjährigen Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh).
Letizia Battaglia: “Er wurde ermordet, als er auf dem Weg zur Garage war und sein Auto holen wollte.”
Aus dem Pressetext der DGPh:
“Mit dem diesjährigen Salomon-Preis ehrt die DGPh eine Frau, die ihr Leben als Photographin, Stadträtin und Verlegerin (in Palermo, d. Red.) dem Kampf gegen die Mafia gewidmet hat und die gleichsam ein Symbol für zielstrebiges Bemühen um Gerechtigkeit und Freiheit ist. Dabei ist die Kamera ihre Waffe:
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Das Münchner Fotomuseum zeigt eine Ausstellung der besonderen Art: Portraits aus dem Studio des Theodor Hilsdorf. Es existiert vor 100 Jahren.
Theodor Hilsdorf: Portrait Max von Pettenkofer
Sie alle waren Berühmtheiten ihrer Zeit: Graf Zeppelin, Richard Strauss, Franz von Stuck oder Ferdinand Sauerbruch. Und genau wie die Prominenz der heutigen Zeit ließen auch sie sich gerne fotografieren. Allerdings in einem ganz anderen Umfeld: Sie begaben sich ins Studio des Königlich-Bayerischen Hoffotografen Theodor Hilsdorf, um sich von ihm für die Ewigkeit portraitieren zu lassen.
In jahrelanger Recherche hat der Fotohistoriker Michael Koetzle das Werk des Fotografen Hilsdorf rekonstruiert.
Jetzt zeigt er in rund 250 Arbeiten den hohen fotografischen Standard einer längst vergangenen Zeit: Es ist eine Parade der bedeutenden Persönlichkeiten um 1900, die neben der künstlerischen Qualität der Fotografie in diesem frühen Stadium auch deren Medienwirksamkeit dokumentiert – denn die besass schon zu damaliger Zeit eine ähnlich hohe Relevanz wie heute.
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Eine umfangreiche Schau zeigt Menschen im China der vergangenen fünf Jahrzehnte. In der Münchner Pinakothek.
Eine dokumentarische Ausstellung über das Leben in fremden Ländern mag nichts besonderes sein, auch China ist immer wieder in aller Munde. Fanden doch grade in diesem Land in den letzten Jahren die größten kulturellen Verschiebungen statt.
Nur sind es diesmal nicht die westlichen Reporter und Kritiker, die ein Land im Umbruch bereisen und uns davon berichten wollen: Es sind seine Bewohner.
Das erlaubt einen unverfälschten, neuen und einmaligen Blick auf die Menschen in einem Land, von dem wir so viel wissen, und das uns noch immer noch fremd zu sein scheint.
Die Ausstellung, ausgerichtet vom Guangdong Museum of Art, Guangzhou, zeigt in 590 Dokumentarfotografien Menschen und Leben in China der vergangenen 50 Jahre.
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Midnight – Weegee auf Tour
Das erste Mal in Paris zu sehen – Weegee, der Fotograf der Nacht, der Verbrechen und der Liebenden. Das Musée Maillol zeigt seine Bilder aus der Berliner Sammlung Berinson noch bis zum 15. Oktober.
Weegee (1899 bis 1968, Usher Fellig, ab 1910 Arthur Fellig), ein bekannter Pressefotograf, nahm mit seiner Kamera hauptsächlich Verbrechen- und Unfallszenen in New York City auf. 1935 begann seine Karriere als freiberuflicher Fotograf.
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Der Stuttgarter Foto-Sommer gilt als ein Spiegel aktueller und junger Fotografie und Fotokunst in Deutschland. Bei über 50 Einzelausstellungen ist das aber eine sehr unübersichtliche Angelegenheit geworden. Weitere Ausstellungsprojekte – allesamt zum Thema Heimat und Identität – vergrößern noch die Qual der Wahl.

Die Hauptausstellung des Fotosommers geht am 5. August zu Ende – das vielleicht noch als Tipp für’s Wochenende. Wer’s nicht mehr schafft: Auf der Webseite des Fotosommers gibt es eine Auswahl der Bilder zu sehen.
Am 4. August beginnt dafür die zweite große Stuttgarter Ausstellung Fokus 0711, die bis zum 26. August zu sehen sein wird. Das Thema ist: Heimweh.
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