Thema: Beleuchtung

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Beleuchtung:

Abendhimmel: Farbe in SchwarzAktfoto in Lowlight: Minimalismus verlangt PerfektionTV-Studio: ProspektaufnahmeLeuchtfahrrad: Lowkey und viele Linien

 

Alle 21 Artikel zum Thema Beleuchtung auf fokussiert.com:

Kirchenfotografie:
Leerstellen für die Fantasie

Ungleichheit und Leere kann ein Bild mit der nötigen Spannung ausstatten. Zu wenig Information ist selten ein grösseres Problem, zu viel Information schon eher.

Kommentar des Fotografen:

Hallo, Dieses Bild habe ich in der Votivkirche in Wien gemacht, mit einer Nikon D70s, dem Sigma 10-20 (1/30sec und f9) und einem Nikon SB-600. Dass die Säulen nicht symmetrisch zu sehen sind, ist Absicht, liess sich wegen des ungleichen Lichteinfalls aber sowieso nicht vermeiden.

Profi Stuart Schwartz meint zum Bild von Florian Sprenger:

Das ist ein beeindruckendes Bild – ein ungewöhnlich abstrahierender Blickpunkt. Auf jeden Fall handelt es sich um eine grossartige Location. Warum:

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Knoblauch-Stillleben:
Auf Schatten achten

Minimalistische Stillleben erfordern besondere Beachtung von Details hinsichtlich Beleuchtung etc.

Kommentar des Fotografen:

(kein Kommentar)

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Anne Seltmann:

Knoblauch ist ein dankbarer Bildgegenstand, und, wie auch mit anderen Sorten von Gemüse, daher über Jahrhunderte hinweg in vielen Stillleben zu finden. Wenn er allerdings minimalistisch in Szene gesetzt wird, muß man auf alle Aspekte des Fotos achten, denn nichts lenkt von etwaigen nachteiligen Effekten ab:

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Abendhimmel:
Farbe in Schwarz

Knallbunte Wolken im Abendlicht sind ein Fest für Landschaftsfotografen. Idealerweise werden sie in eine Landschaft eingebettet.

Kommentar des Fotografen:

Sonnenuntergang bei Burkittsville.

Peter Sennhauser meint zum Bild von André Kayser:

Ein abendlicher Himmel in allen Farbtönen von rot bis blau erstreckt sich in diesem Bild aus der Tiefe des Horizonts vom untersten Bildfünftel bis zum oberen Bildrand. Der schwarzblaue Abendhimmel wird erleuchtet von gelb-rot-violetten Federwolken.

Bis zu einem gewissen Grad muss man als Landschaftsfotograf auch Meteorologe sein: Das Wetter spielt in der Outdoor-Fotografie eine wesentliche Rolle. Wolken, Nebel und Dunst lassen die gleiche Landschaft auf dramatische Art und Weise anders aussehen:

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Makroaufnahme:
Belebter Mini-Engel

In Ausnahmesituationen lohnt es sich, mit unorthodoxer Beleuchtung zu experimentieren. Zum Beispiel auch bei Makroaufnahmen (hier mit Retro-Adapter).

Kommentar des Fotografen:

Aufnahme einer etwa 10 cm hohen Engelsfigur: Beleuchtung durch Aufsteckblitz und Reflexion per Spiegel von oben zur Erzielung des “Rampenlichts”. Objektiv 18-55 per Retroadapter angeflanscht, für den kleinen Bildausschnitt. Ziel war die Darstellung einer Theaterähnlichen Situation, sowie dem unbelebten Gegenstand Leben einzuhauchen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Arvid Kammler:

Das Gesicht einer steinernen Figur, vielleicht aus Jade, seitlich mit sehr geringer Tiefenschärfe fotografiert. Es handelt sich um eine Makro-Aufnahme mit einem Retroadapter und einem Standard-Objektiv. Das Gesicht des Engels wird von rechts oben beleuchtet – relativ heftige Schattenpartien, die aber keinen zu hohen Kontrastumfang mitbringen, machen das pausbäckige Antlitz plastisch.

Dein Ansatz ist unübersehbar und somit wohl gelungen:

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Aktfoto in Lowlight:
Minimalismus verlangt Perfektion

Wenn ein Foto bewußt minimalistisch gehalten ist, muß jedes Detail stimmen. Denn durch die Reduktion auf wenige Elemente lebt das Bild, und wenn eines hinkt, hinken alle.

Kommentar der Fotografin:

Ich möchte Eure Meinung zu meinem Aktportrait hören. Bildausschnitt, Lichtführung und Haltung des Models sind bewusst so gewählt. Ich selbst liebe dieses Portrait, ein sehr “frauliches” Model, ich habe versucht, ihre Weiblichkeit, Natürlichkeit und Vorzüge hervorzuheben.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Cäcilia Todte:

Eine junge Frau, in Lowlight fotografiert. Dadurch werden ihre Konturen auf das Minimale reduziert, und wir erahnen den Rest des Körpers.

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Aktfoto:
Abwandernde Blicke

Aktfotografie ist ein schweres Genre der Fotografie, in der viele Fehler gemacht werden können. Dieses Foto illustriert einige davon.

Kommentar des Fotografen:

Name “Lowlightlamp”, Aktfoto

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Steffen J.:

Die Aktfotografie ist nicht ohne Grund eine der schwersten Genres der Fotografie. Paradoxerweise ist dieser Bereich auch einer der beliebtesten bei Fotografie-Neulingen, was ich ihnen nicht verübeln kann, da der Anblick schöner menschlicher Körper ein Genuss für sich ist. Auch ein Blick in die Fotografie-Abteilung der Buchläden lässt einen deutlichen Schwerpunkt auf Aktfotografie erkennen.

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Nachtfotografie-Farbabstraktion:
Unsichtbare Grafik

Wer lernt, so zu sehen, wie die Kamera sieht, kann Bilder schiessen, die wie aus einer andern Welt scheinen.

Kommentar des Fotografen:

Eine Langzeitaufnahme, während die U-Bahn und zwei Autos vorbeifuhren. Die Brücke wird so wie auf den Bild blau angestrahlt. Musste unzählige Aufnahmen machen, damit ich die Bahn, die Scheinwerfer des Autos und die Rücklichter des anderen Autos in richtigen Moment erwischte.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Alexander Rieber:

Eine Bahnbrücke mit einer darunter in einer Kurve von vorne links nach Bildmitte links verlaufenden Strasse. Nachts fotografiert, sind auf der Aufnahme neben der blau beleuchteten Brücke ausschliesslich Lichtmuster eines vorbeifahrenden Zugs, der Autos und der Strassenbeleuchtung sichtbar. zu den elegant angeordneten Lichterlinien gesellt sich ind er Aufnahme eine rasante farbmischung von grafischer Qualität.

Kritik ist wohl hier falsch, ich möchte dieses Bild eher würdigen als das, was es ist:

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Manuelle Belichtung:
Komponenten zusammenbringen

Mit dem manuellen Modus kann man recht schicke Effekte erzielen. Dabei sollten jedoch alle anderen Aspekte des Fotos gleichermassen stark sein, um ein Bild mit nachhaltiger Wirkung entstehen zu lassen.

Kommentar des Fotografen:

Auf vielfachen Wunsch ein weiteres Portrait meiner Freundin… ;-) Ich bin mit dem Bild nicht 100% zufrieden und mir einiger kleiner Fehler auch bewusst. Trotz alledem würde mich Eure fundierte Kritik sehr interessieren!

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von S.F.:

Seitdem viele Leute hochqualitative Digitalkameras mit manuellen Einstellungen nutzen, werden häufig Effekte angewendet, die einst für den Amateur unerreichbar schienen. Der manuellen Modus hat es hier ermöglicht, dass die Sonne einen Überbelichteten Kaleidoskopeffekt schafft, während der Blitz das Gesicht der Person belichtet und so das starke Gegenlicht kompensiert.

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Landschaftsfoto mit Ast:
Darf man eingreifen?

Landschaftsfotografen sind der Natur und dem natürlichen Licht fast vollständig ausgeliefert. Aber nur fast.

Kommentar des Fotografen:

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal eine Profi-Kritik von Ihnen zu einem meiner Bilder bekommen. Es war für mich sehr interessant – insbesondere weil es eine heftige Diskussion ausgelöst hat :). Den Hauptkritikpunkt habe ich mir aber auch sehr zu Herzen genommen. Nun war ich 4 Wochen im Südwesten der USA und habe viele viele wunderschöne Landschaften gesehen. Ich bin an vielen Klischees vorbeigekommen, die ich Ihnen hier in der Profikritik gerne ersparen möchte.

Auf einer meiner zahlreichen abendlichen Fototouren bin ich an einem für mich ganz aussergewöhnlichen Ast vorbeigelaufen. Er fiel mir zum einen auf, weil in der Nähe kein Baum zu finden war, zu dem er einmal gehört haben konnte und zum anderen, weil seine geschwungene Form wie eine Art Pfeil zum Hintergrund wirkte.

Dort hatte sich über der typischen, felsigen Arches-NP-Kulisse nämlich ein grosses Gewitter zusammengebraut. Diese Ausgangsbasis war ideal. Leider fehlte es am richtigen Licht. Die Sonne war hinter dicken Wolken versteckt. Weil ich das Bild aber unbedingt haben wollte, musste ich wohl oder übel warten. Für wenige Sekunden kam die Sonne dann tatsächlich heraus und schenkte meinem Bild auch noch das richtige Licht.

Unsicher bin ich mir, ob der Vordergrund zu überfüllt ist und ob die mittige Positionierung des Astes womöglich die spannende Stimmung wieder zunichte macht. Und überhaupt – ob das Bild nur auf mich so spannend wirkt, weil ich dort war, oder ob die Stimmung wirklich durch das Bild fühlbar wird. Die Uhrzeit in den Exif-Daten stimmt übrigens nicht, da muss man noch 8h abziehen. Mit freundlichen Grüssen David Kaplan

Peter Sennhauser meint zum Bild von David Kaplan:

Nun, David, wollen wir sehen, ob ich es schaffe, nochmals eine Diskussion auszulösen…

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Beauty Porträt mit Extreme Makeup:
Gehversuche in Blattgold

Auch Porträts sollte man Stück für Stück komponieren, grade dann, wenn man mit unbekannten Stilelementen experimentiert. Das Hilft, ungewollte Wirkungen zu identifizieren.

Kommentar des Fotografen:

Das Bild ist Bestandteil eine Serie mit dem Thema “Extrem makeup”. Ziel, für mich als relativer Anfänger in dem Bereich, war einmal die Wirkung bestimmter Bildelemente in einem Portrait zueinander zu “erforschen”. in dem Fall hier war es ein Goldmakeup mit Blattgold, das als “Aufhänger” dafür diente. Ich wollte ein Beautyportrait schaffen, bei dem verschiedene Elemente im Gesicht einer Person zusammen eine harmonische Einheit bilden. Zum einen eine starke Betonung der Augen durch ein relativ starkes Augenmakeup und als Gegengewicht dazu die Gestaltung der Mundpartie. Das Blattgold in der Unschärfe am Hals dient als “Hintergrundelement” um auch noch die Schulterpartie miteinzubeziehen. Was mir persönlich nicht so gefällt, ist die Wahl des Oberteils. Das passt farblich und von dem Style her nicht ganz zu dem Glamour des Gesichts. Ist mir leider zu spät aufgefallen. Und auch in der Lichtführung gibt es noch Mängel. (insb. Haarlicht). Irgendwie habe ich den Eindruck, dass dieses Bild zu sehr vom “aussergewöhnlichen” des Makups lebt, und weniger durch die Komposition der Elemente und der Lichtsetzung. Was genau diesen Eindruck bei mir hervorruft kann ich leider nicht sagen. Deshalb meine Anfrage hier. Über ein kleines feedback würde ich mich freuen.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Sören Spieckermann:

Fotograf Spieckermann hat hier ein Fashionporträt geschaffen, bei dem sogenanntes „extreme makeup“ zum Einsatz kam.

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