Thema: Belichtungsmessung

 

3 Bildkritiken zum Thema Belichtungsmessung:

Strassenfotografie: Der Mann im Himmel Gegenlichtromantik: Lass die Sonne brennenNachtaufnahmen: Symptom Überbelichtung

 

Alle 3 Artikel zum Thema Belichtungsmessung auf fokussiert.com:

Strassenfotografie:
Der Mann im Himmel

Bei grossen Kontrastunterschieden zwischen Motiv und Hintergrund muss die Belichtung auf Spotmessung gestellt werden.


Kommentar des Fotografen:

Während eines Spaziergangs über die Münchener Einkaufsstraße entdeckte ich dieses Kunstwerk, was aus einer Einkaufspassage rausragt und die flanierenden Leute begrüßt.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Oliver Lenze:

Eine männliche Figur mit weit ausgebreiteten Armen steht in dieser Aufnahme auf einem Balken. dieser ragt über dem Fotografen in einen ansonsten objektfreien, blau weissen Himmel hinein; die Figur wurde von links unten abgelichtet. Sie scheint aus Holz geschnitzt und so bemalt, dass sie ein weisses Hemd und dunkle Jeans zu tragen scheint.

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Gegenlichtromantik:
Lass die Sonne brennen

Aufnahmen direkt ins Sonnenlicht sind häufig unterbelichtet. Statt Belichtungskorrektur nach Schätzwerten anzuwenden, lohnt sich der Einsatz der Spotmessung.

Kommentar des Fotografen:

Yellowstone NP, September 2008, Norris Geysir Basin. Was hier so ruhig wirkt, ist das Ergebnis spontanen Sehens und Zupackens. Ich hatte gerade noch Zeit darauf zu achten, dass der Steg einigermaßen parallel zur unteren Bildkante verläuft. In die Abendsonne hineingehalten und auf Verdacht 3 Blenden heruntergedreht. Bilddaten deswegen nur näherungsweise angegeben. Hier sind sie: Konica Minolta Dimage A2, M-Modus, Bl. 16, 1/60 sec

Peter Sennhauser meint zum Bild von Immo Lackschewitz:

Ein romantischer Abendspaziergang an dampfendem Gewässer: Dieses Bild lebt vom Paar, das auf dem Steg vor der Sonne lustwandelt. Alle anderen Elemente sind zwar für die Gesamtkomposition unabdingbar – aber ohne die beiden Menschen wäre das Bild eine ziemlich öde Angelegenheit. Gut gesehen, und ziemlich gut reagiert. Wäre es noch besser gegangen? Ich denke ja:

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Nachtaufnahmen:
Symptom Überbelichtung

Nachtaufnahmen sollten im Normalfall dunkel und geheimnisvoll wirken. Nur zu oft ist aber das genaue Gegenteil der Fall: Sie sind völlig überbelichtet. Eine Folge der Kamera-Automatik.

Alexander Sage
Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Alexander Sage). – Pentax ME SUPER (analog), 50mm.

Kommentar des Fotografen:

Diese Aufnahme entstand am Abend bei Dämmerlicht, das hellere Licht rechts im Bild stammt von einer Strassenlaterne. Das Bild ist eigentlich mehr ein Zufallsprodukt als geplant, denn ich habe die Kamera im “Automatikmodus” (Blende muss bei dieser Kamera am Objektiv eingestellt werden) belichten lassen, was allerdings zeimlich lange dauerte, weshalb ich das ganze nach einigen Minuten abbrach (Es können auch gut 10 Minuten oder mehr gewesen sein). Ich habe eigentlich ein völlig überbelichtetes Bild erwartet… Vor dem Hochladen habe ich zusätzlich die Helligkeit leicht gesenkt und den Kontrast ein kleines bisschen erhöht, um diesen leuchtenden Effekt etwas zu verstärken, welcher jedoch sogar auf dem Negativ bereits stark vorhanden ist.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Alexander Sage:

Wahrlich ein leuchtendes Haus… und ein leuchtendes Beispiel für das, was uns oft beim Fotografieren in der Nacht passiert. Alexander schreibt, dass er “eigentlich ein völlig überbelichtetes Bild erwartet” hätte. Des Rätsels Lösung:

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