Thema: Belichtungszeit

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Belichtungszeit:

Strandbild: Wo sind die Farben?Indiskreter Porträt-Ersatz: Omas NähzimmerDer eingesperrte Sportwagen: Mehr NacharbeitSchweissfoto: Vorbereitung bringt Perfektion

 

Alle 14 Artikel zum Thema Belichtungszeit auf fokussiert.com:

Fingerübungen – Wasserspiele:
Der Ozean läuft aus

Peter Sennhauser, 23. August 2009 um 8.23 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wasser als Motiv erlaubt eine Unmenge an fotografischen Effekten. Ein paar Spielereien mit der Verschlusszeit am Ufer des Pazifik zeigen, dass hier der Fotograf das Motiv gestaltet.

Wer den Ozean vor der Haustüre hat, sollte als Fotograf dankbar sein: Die Küste bietet Unmengen an spannenden Motiven. Neben vielen anderen Dingen ist die Brandung – die bewegte Wassermasse selber, die Landschaft und Lebewesen zugleich zu sein scheint – ein Abenteuer für sich. Kaum sonstwo spielt die Belichtungszeit in der Landschaftsfotografie eine grössere Rolle, kann das Motiv selber durch die Wahl der Verschlusszeit vom Fotografen gestaltet werden. Die Unterschiede zwischen Langzeit- und Kurzbelichtung machen ganze Bilderwelten aus.

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Spezialaufgabe Lichtquellen:
Mehr Mut zu Experimenten

Jan Zappner, 11. August 2009 um 11.04 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wenn eine Aufgabe zu einfach scheint, hat man meist nicht die richtige Idee im Kopf, sie spannend zu interpretieren.

Kommentar des Fotografen:

Ich habe dieses Bild im Rahmen einer Hausaufgabe eines Fotographiekurses gemacht. Die Aufgabenstellung war “Verschiedene Lichtquellen”. Ich habe probiert, die Stimmung einzufangen die an dem Abend entstand durch das sehr Schwache Licht von Rechts und dem Haus. Zusätzlich dazu auch das Feuer im Bild.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Moritz Wörle:

Man kann nicht sagen, die Aufgabe, die dem Fotografen gestellt wurde, sei nicht erfüllt woren.

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Der eingesperrte Sportwagen:
Mehr Nacharbeit

Peter Sennhauser, 1. Juli 2009 um 11.11 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Wenn ein Bild von inhaltlichen Kontrasten lebt, muss alles daran gesetzt werden, sie zu betonen. Vor Ort und im Photoshop.


Kommentar des Fotografen:

April 2009, Mailand. Im entlegenen Winkel einer Tiefgarage stieß ich zufällig auf dieses bemerkenswerte Bild: Ein Szenario wie aus einem Film wo ein Autofreak an seinem Auto bastelt. Um den Kontrast zwischen blankpoliertem Sportwagen und der schäbigen Werkstatt noch stärker hervorzuheben, habe ich mit Photoshop die Sättigung der Werkstatt etwas verringert und dem Bild ein leichtes Rauschen zugefügt.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Daniele Capra:

Ein Raubtier in seinem schäbigen Käfig, ein Ritter im Verlies, ein Relikt der Verbrauchsgesellschaft nach der ökologischen Apokalypse – der Interpretationen für dieses Bild gibt es viele. Der inhaltliche Kontrast stimmt aber leider nicht mit dem technischen überein.

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Promenadenspaziergang:
Worum geht’s?

Robert Kneschke, 17. Juni 2009 um 10.44 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Nicht auch, sondern grade ein Bild mit mehreren möglichen Motiven muss klar machen, was das Hauptthema ist.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild entstand im Rahmen einer Serie im letzten Herbst auf der Strandpromenade in Little Odessa, als ein gewaltiges Gewitter aufzog. Zugunsten der dramatischen Lichtverhältnisse habe ich die beiden Jungs im Vordergrund unterbelichtet – silhouettig fotografiert, indem ich auf den Himmel gespottet belichtet habe. Im Nachhinein habe ich dem Bild, was eher blaustichig war, diesen Sepia-Stich verpasst und die Schatten etwas aufgehellt. Es würde mich freuen wenn ihr was dazu sagen mögt. Viele Grüße Maxi

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Maxi Strauch:

Nix Halbes, nix Ganzes. Keine Aussage, Technik nicht ausgereizt. So lautet meine Meinung in Kurzfassung. Das klingt hart, deswegen möchte ich sie genauer begründen:

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Olympus E-30 im Test:
Fragwürdige Dunkelbelichtung

Wolf-Dieter Roth, 3. April 2009 um 20.27 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Um bei Langzeitbelichtungen fehlerhafte “Hot Pixel” zu eliminieren und das Sensorrauschen zu reduzieren, kann bei den meisten DSLR in einer zweiten Phase ein Dunkelbild aufgenommen und vom Originalbild subtrahiert werden. Der Nutzen wird allerdings oft angezweifelt. Wir haben an der Olympus E-30 mit einer ausführlichen Testreihe nachgetestet.

Praktisch jede bessere digitale Spiegelreflexkamera hat zwei Mechanismen zur Rauschunterdrückung: Der eine versucht, das normale Sensor- und Verstärkerrauschen der Elektronik zu vermindern. Dazu wird mit einem mehr oder minder guten Algorithmus das Bild “entschärft”, weichgezeichnet. Gut ist die Funktion, wenn es dabei nicht sichtbar unscharf wird.

Bei der Olympus E-30 nennt sich diese Funktion “Rauschunterdrückung” – sie kennt die Stufen “Aus”, “Weniger”, “Normal” und “Stark”. Wie stark das Rauschen bei den verschiedenen Empfindlichkeiten ist und welche Einstellung hier sinnvoll ist, zeigen wir in einem anderen Beitrag.

Der andere Vorgang heißt bei der Olympus E-30 “Rauschminderung”:

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Landschaftsfotografie:
Nach Sonnenuntergang

Peter Sennhauser, 11. Februar 2009 um 13.03 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Es muss nicht immer Vollmond sein: Aufnahmen nach Sonnenuntergang können auch bei Sichelmond oder scheinbar vollständiger Dunkelheit grossartige Fotos ergeben. Ein paar Tricks helfen dabei.

Ein Faszinosum der Wüste oder einfach abgelegener Gebiete (in den Weiten der USA beispielsweise) sind die absolut sternenklaren Nächte. Und wer hier draussen auf Fotopirsch ist und ohnehin jeden Sonnenauf- und Untergang erlebt, der sollte sich auch nach anderen Möglichkeiten umsehen, diese unglaubliche Szenerie zu nutzen. Wir haben das im Death-Valley-Workshop getan, sehr viel Spass gehabt, unheimlich gefroren und am Ende staunend die Sternspuren-Bilder heimgetragen, die unsere Digitalkameras ausgespuckt haben. Das weitaus beste darunter hat Rick Trautner allerdings später am Mono Lake, etwa hundert Kilometer nördlich, geschossen.

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Belichtungszeit sechs Monate:
Die Sonne über Bristol

Uli Eberhardt, 8. Januar 2009 um 13.17 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Justin Quinnells Bilder könnten einen Fantasy-Roman illustrieren. Mit einer Belichtungszeit von sechs Monaten zeichnet der Engländer die Sonnenbahnen über seiner Heimatstadt Bristol auf.

Für das Bild der Clifton Suspension-Brücke begann Justin Quinnell die Belichtung am 21. Dezember zur Zeit der Wintersonnenwende und belichtete bis zum Sonnenhöchststand am 21. Juni. Quinnells Kamera ist eine Lochkamera.

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Nächtlicher Strand:
Technik im Weg

Peter Sennhauser, 29. Dezember 2008 um 11.21 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Nachtaufnahmen sind mit digitalen Kameras wesentlich einfacher zu erstellen als mit Film. Dabei wird aber sofort ersichtlich, ob der Fotograf die Technik im Griff hat oder sie ihn.

Kommentar der Fotografin:

Mitternacht am Strand von Bonassola am 16.6.08

Peter Sennhauser meint zum Bild von Irene Buetikofer:

Das ist eine typische Nachtaufnahme, wie sie mit unseren digitalen Kameras heute leicht erstellt werden kann: Mit Matrix-Messung übernimmt die Kamera alle Einstellungen und schiesst ein Bild, das ausgewogen belichtet ist. Und da liegt eines der Probleme dieser Aufnahme.

Leider sagst Du uns nicht, was Du mit dem Bild beabsichtigt hast. Das würde mehr Aufschluss darüber geben, in welche Richtung man die Aufnahmetechnik hätte anpassen müssen, um zu einem gewollten und nicht einem – wie ich vermute – zufälligen Resultat zu kommen:

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Michael Kenna, Langzeitbelichtung:
Angesammelte Zeit

Uli Eberhardt, 12. Dezember 2008 um 13.19 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Der Brite Michael Kenna fotografiert Landschaften oft nachts mit stundenlangen Belichtungszeiten. In einer hektischen Welt, meint er, ist es ein Luxus, die Sterne über den Himmel wandern zu sehen.

“Cumulative Time” – angesammelte Zeit: Der Titel Michael Kennas derzeitigen Ausstellung in London ist in durchaus wörtlich zu nehmen. Kenna sucht den meditativen Blick auf die Welt, und will uns in seinen Bildern eine Kombination aus Frieden, Harmonie und Balance vorführen.

Für Michael Kenna ist der Vorgang des Fotografierens selbst wichtiger als das Bild.

Darüber sagt er:

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Gregor Stephan:
Schwarze Negative

Uli Eberhardt, 13. November 2008 um 14.08 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Gregor Stephan geht an die Grenzen der analogen Fotografie. Er belichtet seine Negative so lange, bis sie schwarz werden. Welche Art von Bildern dabei herauskommt, kann derzeit in Berlin betrachtet werden.

“Five Seconds Later” heißt Gregor Stephans Ausstellung in der Galerie Hunchentoot – und das ist wörtlich gemeint. Er belichtet seine Filme bei offener Blende fünf Sekunden lang. Natürlich sind die Negative dann überbelichtet und schwarz. Aber Gregor Stephan bringt dennoch Bilder daraus hervor mit einer eigenartigen malerischen Wirkung.

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