Thema: Bildbearbeitung

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Bildbearbeitung:


 

Alle 26 Artikel zum Thema Bildbearbeitung auf fokussiert.com:

Leserfoto:
Die verborgenen Schnappschüsse der Festplatte

Oft ist von längst verloren geglaubten Perlen der Fotografie die Rede, die jahrelang unbemerkt auf der heimischen Festplatte schlummerten und erst durch eine spätere Bildbearbeitung zu vollem Glanz emporsteigen. Nur: Nicht jedem Foto ist dieses Märchen vergönnt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Peter Keit).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Peter Keit).

Kommentar des Fotografen:

Winziger Ausschnitt aus Schnappschuss. Sonntäglicher Trödelmarkt Boxhagener Platz Berlin-Friedrichshain. weitgehende Bearbeitung mit Picasa 3, um die techn. Unzulänglichkeiten in Vorzüge zu verwandeln, die durch professionell perfekte Aufnahmen mit Qualitätskamera kaum zu erreichen. Wie oftmals, habe ich das Motiv erst beim durchmustern des Originalfotos entdeckt.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Peter Keit:

Der berühmte Fotograf Robert Capa hat gesagt: “Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, bist du nicht dicht genug dran.” Und dieser Mann war Kriegsfotograf, kein Flaneur, der beim Spazierengehen hofft, zufällig einige schöne Bilder machen zu können. Ein sicheres Zeichen, dass dieser Spruch auf die eigenen Fotos zutrifft, ist, wenn man das Bild stark beschneiden muss oder nur “winzige Ausschnitte” aus dem Originalfoto nehmen kann, damit es einem selbst zusagt.

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Werner Kiera:
Das verlängerte Auge

Werner Kiera aka Datenverarbeiter findet seine Motive in aller Welt – über Live-Webcms. Zuhause in Bonn setzt er daraus Kompositionen zusammen, die uns in eine phantastische Film-Noir-Welt entführen.

Werner Kiera: Das Geheimnis der hinteren Gasse

Werner Kiera: Das Geheimnis der hinteren Gasse

The Extended Eye – das verlängerte Auge, so nennt Kiera sein Projekt, an dem er über zwei Jahre gearbeitet hat und immer noch arbeitet. Inzwischen ist unter diesem Titel ein E-Book erschienen.

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Leserfoto:
Bild des Montas Dezember

Jeden Monat erhalten wir eine Vielzahl Bildeinsendungen zur Besprechung in unserer Kategorie Bildkritik. Die Autoren von fokussiert.com wählen sich ein Bild aus, welches sie sich gerne genauer anschauen möchten und beschreiben dann, was der Fotograf gut gemacht hat und wie er vielleicht mit einem kleinen Schritt nach links einen optimaleren Ausschnitt hätte kreieren können oder mit etwas mehr – oder manchmal auch weniger – Bildbearbeitung noch mehr aus seinem Bild herausgeholt hätte.

Die Autoren haben nun auch das letzte Bild aus 2012 gewählt. Und das Rennen auf das beliebteste Bild des Monats Dezember war sehr knapp – so viele wirklich gute Fotografien wurden eingesandt.

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder )

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Leserfoto:
Die Frau mit dem weißen Pelz

Nicht sonderlich originell, aber immer wieder schön anzusehen: Frau mit Pelz. Nur auf die vielen Feinheiten kommt es jetzt an.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Maximilian Weddigen).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Maximilian Weddigen).

Kommentar des Fotografen:

Ein Shooting im Allgäu mit einem tollen Modell. Es war eines der letzten Bilder des Tages, aus ca 40cm Entfernung mit aufgestecktem Speedlight 43. Die Augen wollte ich bei diesem Bild besonders zur Geltung bringen, da sie wirklich sehr blau sind und es durch den Blitz stark verstärkt wurde. Auch das lächeln finde ich sehr gut, da die strahlend weißen Zähne den Farbverlauf im Bild gut unterstützen. Was mich etwas an dem Bild stört ist der Jackenansatz unterm Kinn, aber das wollte ich nicht beschneiden. Einige Fotografen meinten, das Bild sei zu hell geraten, andere finden es sehr gelungen.
Was denkt ihr?

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Maximilian Weddigen:

Ein Portrait einer lachenden jungen Frau in einem weißen Pelzmantel? Wirklich originell ist das Motiv nicht, wie diese drei fast identisch aussehenden Bilder beweisen. (http://us.fotolia.com/id/28507792 http://de.fotolia.com/id/37146430 http://us.fotolia.com/id/28861149). Aber ich muss zugeben, dass ich es trotzdem für ein sehr dankbares Motiv halte und wenn die Augen dann noch blau und das Lächeln zauberhaft ist, gibt es keinen Grund, es nicht festzuhalten.

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Neuer Autor bei fokussiert.com

Hinter fokussiert.com stehen eine Vielzahl Autoren, die täglich Berichte über Ausstellungen verfassen, Foto-Tips niederschreiben, Bilder beurteilen und unseren Lesern die vielen Fragen beantworten. Und seit diesem Monat ist jemand Neues zum Autoren-Team dazugekommen: Thomas Brotzler, der bereits einige Gastartikel für uns erarbeitet hat, gehört nun offiziell zu fokussiert.com

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Digitale Nachbearbeitung von Fotos:
Das Salz in der Suppe

Die Digitalfotografie ermöglicht uns, „einfach mal drauflos zu schiessen“ und anschliessend zu löschen, was nicht gefällt. Oft tritt dabei der Akt des Fotografierens an sich in den Hintergrund. Aber auch in Zeiten der Digitalfotografie hat ein gutes Bild unsere volle Aufmerksamkeit beim Fotografieren verdient. Eine korrekt belichtete Aufnahme mit einem gut gewählten Sujet und dem richtigen Ausschnitt ist der erste Schritt zu einem perfekten Bild. Die Bildbearbeitung sollte dabei als eigener Schritt angesehen werden und nicht für Korrekturen bereits vor der Aufnahme vorausgesetzt werden.

Originalbild vor der Bearbeitung

Originalbild vor der Bearbeitung

Der Look steuert die Emotionen
Doch natürlich ist auch die Nachbearbeitung im Photoshop essentiell für das Bild, oder wer trinkt seinen teuren Wein schon aus einer Kaffeetasse? » weiterlesen

Bildbearbeitung:
Abwedeln und Nachbelichten in der Digitalfotografie (1)

Der nachfolgende Artikel befaßt sich mit den Möglichkeiten des Abwedelns und Nachbelichtens. Im heutigen ersten Teil geht es um die Herkunft und Bedeutung dieser Technik. Im folgenden zweiten Teil werden praktische Aspekte mit einem Bearbeitungsbeispiel aufgezeigt.

Eine Begriffserklärung
Die Ausdrücke “Abwedeln” und “Nachbelichten” klingen fast nach einer Geheimsprache, und deren englische Entsprechungen “Dodge” und “Burn” sind auch nicht besser (siehe Bild 1). Ich möchte Euch zunächst die Herkunft der Begriffe erläutern. Der historische Bezug mag dann verdeutlichen, warum nicht einfach von “Aufhellen” und “Abdunkeln” einzelner Bildpartien gesprochen wird.

Ein klärendes Gespräch

Ein klärendes Gespräch

Die Begriffe stammen aus der Zeit der analogen Dunkelkammer. » weiterlesen

Bildbearbeitung:
Digitale Filmkornsimulation (2)

Überblick (bereits erschienene Teile sind verlinkt)
1. Einleitung
2. Das Problem des Bildrauschens
3. Die Haptik des Bildes
4. Das Phänomen der Kornschärfe
5. Der Aspekt des Stilmittels
6. Einbindung des beigelegten Aktionssets
7. Eine Beispielbearbeitung
8. Was noch zu sagen wäre …
9. Und noch etwas …

 

***

6.Einbindung des beigelegten Aktionssets

Nach dem Herunterladen des Aktionssets und dem Abspeichern an einer möglichst wiederauffindbaren Stelle der Festplatte öffnet man Photoshop und wählt die Aktionsverwaltung über das Menü (Fenster: Aktionen) oder über F9 direkt aus. In dieser findet sich rechts oben ein kleines Icon mit einem Pulldownmenü und dort in der fünften Abteilung der Befehl Aktionen laden. Nun kann der Aktionsset ausgewählt und eingebunden werden, er steht nun zur Anwendung bereit. » weiterlesen

Phoneography:
Einfach und schnell gute Fotos mit dem Smartphone

Die Kamera am Smartphone ist nur das technische Hilfsmittel. Mit unzähligen Apps können wir bereits bei der Aufnahme mehr aus dem Bild herausholen. Und wenn man die paar Tricks kennt, wie man die Kamera am iPhone oder Android-Phone richtig bedient, gelingen grossartige Fotos. Und diese Tricks will ich euch jetzt zeigen. Denn die beste Kamera ist ja im Grunde die, welche man immer dabei hat.

Aus der Handy-Kamera kommen leider nicht automatisch gute Bilder heraus. Bei der Phoneography müssen einige Punkte beachtet werden, die nur hier gelten.

Die richtigen Einstellungen
Für die besten Ergebnisse sollte man die Auflösung und Bildqualität auf hoch stellen. Das eröffnet nicht nur mehr Möglichkeiten bei der Nachbearbeitung, sondern verhindert auch ein böses Erwachen, wenn man seine Fotos vergrößert oder entwickeln lässt. Bei einem iPhone ist standardmässig die vollste Auflösung eingestellt.
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Studioporträt:
Allzu weich ist ungesund

Ein wunderschönes Gesicht und ein weiches Beautylicht sind die Basis für ein klassisches Beautyporträt. Wenn allerdings mit der Weichzeichnung so stark eingegriffen wird, verliert das Gesicht seine Persönlichkeit.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Diana Roscher).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Diana Roscher).

Kommentar der Fotografin:

Mein erstes Beauty Shooting mit einer Freundin in meinem Low-Budget Studio. Fotobearbeitung mit Gimp

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Diana Roscher:

Die Maler hatten es viel leichter als die Fotografen. Sie konnten ihre Porträts nach Belieben beeinflussen und so unschöne Stellen weglassen und ihre Kunden viel schöner Malen, als sie eigentlich waren.

Die Fotografie wurde auch erst dann für das Porträtieren von Menschen interessant, als auf der einen Seite die Belichtungszeiten kürzer wurden (aufgrund lichtstarker Objektive und lichtempfindlicheren Filmen) und es möglich wurde, die Bilder nachträglich zu retuschieren:

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