Thema: Blaue Stunde

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Blaue Stunde:

Nachtaufnahme: Schwarze Stunde - lichter MomentNachtaufnahme: Die dunkle Seite des MondesHafenbild: In der Blauen StundeStrassenszene: Verwischt, aber spannend

 

Alle 7 Artikel zum Thema Blaue Stunde auf fokussiert.com:

Hafenbild:
In der Blauen Stunde

Das Licht der Blauen Stunde bietet häufig ideale Aufnahmebedingungen, wenn es darum geht, sowohl das Tageslicht der Umgebung wie auch das Kunstlicht der Häuser im richtigen Kontrastumfang zu zeigen. Allerdings braucht eine Aufnahme nicht nur ein gutes Licht, sondern auch eine gute Gestaltung.

Kommentar des Fotografen:

Aufnahme des neuen Museumshafen in der Hamburger Hafencity zur Blauen Stunde.

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Borg Enders:

Das richtige Licht ist die Basis für viele gute Bilder. Sonne und blauer Himmel zur Mittagszeit ist dabei für die meisten Motive nicht das beste Licht, weil der Kontrastumfang zu hoch ist und deshalb die hellen Bereich zum Überstrahlen neigen, während die dunklen Bereiche ins Schwarze absaufen. Die Randzeiten des Tages sind daher meistens besser geeignet:

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Strassenszene:
Verwischt, aber spannend

Dramatik lässt sich auch durch fotografische Technik wie das Mitziehen erreichen – oder erhöhen.

Kommentar des Fotografen:

Korat, Thailand. Blaue Stunde. Die Lichter der Geschäfte und das Licht des Himmels vermischen sich. Ich ziehe mit, so dass der Hintergrund verwischt. Foto leicht gesättigt.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Peter von Känel:

Verwischte Bilder durch Mitziehen sind außergewöhnlich. Das liegt daran, dass sie schwer zu machen sind und man sie sehr selten sieht. Manchmal lohnt es sich jedoch, diese Technik einzusetzen. So wie hier.

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Nachtaufnahme:
Die dunkle Seite des Mondes

Es bedarf schon ein wenig der Planung, gute Nachtaufnahmen zu schaffen, weil vieles ganz anders auf dem Chip landet, als du es mit dem Auge siehst.

Kommentar des Fotografen:

Das war einer meiner ersten Versuche einer Nachtaufnahme. Das Bild zeigt das Industriegebiet Hagen von der Syburg aus. Fasziniert haben mich persönlich die Farben und das die “Abgase” bei einer Belichtungszeit von 30 sec sichtbar wurden – das helle “Band” in der Mitte ist die A1. Für gute Tips von Industrie- und Nachtaufnahmen bin ich immer dankbar.

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Andreas Epmeier:

Als erstes möchte gerne auf einen fokussiert Text von Peter über Nachtaufnahmen verweisen – Hier sind gute Beispiele und Übungen zu Nachtaufnahmen zu sehen, die nicht wirklich in der Nacht entstanden sind.

Meine Erfahrungswerte bestätigen auch, dass die zeit vor der echten Dunkelheit die beste ist für “Nachtaufnahmen”:

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Nächtliche Kamerafahrt mit Auto:
Energieeeeee!

Im fahrenden Auto lassen sich nachts originelle Bilder schiessen. Ein Stativ, gute Strassen und wenig Gegenverkehr vorausgesetzt.

Gefunden habe ich die Idee für dieses Bild bei den Webperlen von Fotoholikerin Julia Stern; die verweist auf dphotojournal.com, und dort wird die Technik von Fotograf Ben McLeod erklärt, der es mit seinen Autofahrt-Bildern zu einer beachtlichen Perfektion gebracht hat.

Meine sind beim ersten Selbstversuch nicht ganz so sauber gelungen (was vielleicht auch am weit weniger sauberen Auto liegt), aber es war ein Heidenspass, mit klickender Kamera in San Francisco rumzukurven:

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Nachtaufnahme:
Schwarze Stunde – lichter Moment

Nachtaufnahmen gelingen am besten in der Dämmerung, und wenn die Möglichkeit des HDR genutzt wird, sollte man es auch sehen.

Kommentar des Fotografen:

Es handelt sich hier um erste Gehversuche mit neuer Kamera. Ich bin zwar kein Anfänger in der Fotografie, aber von der Qualität, die mir vorschwebt, noch sehr weit entfernt. Ich möchte mich in nächster Zeit auf Architektur und Industrie konzentrieren. Als nächsten Schritt möchte ich das Augenmerk auf Gestaltung und Aussage des Bildes legen. Eins nach dem anderen…Ich bitte um Kommentierung der ersten Versuche hier, denn besser werden hat noch keinem geschadet…

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von A Wagner:

Die Nacht ist nicht allein zu schlafen da, sang Gustaf Gründgens schon 1938 im „Tanz auf dem Vulkan“. Und auch in deinem Bild bricht etwas aus, leider sind es in diesem Fall die Lichter, und das ist ganz selten erwünscht:

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Landschaftsfotografie:
Nach Sonnenuntergang

Es muss nicht immer Vollmond sein: Aufnahmen nach Sonnenuntergang können auch bei Sichelmond oder scheinbar vollständiger Dunkelheit grossartige Fotos ergeben. Ein paar Tricks helfen dabei.

Ein Faszinosum der Wüste oder einfach abgelegener Gebiete (in den Weiten der USA beispielsweise) sind die absolut sternenklaren Nächte. Und wer hier draussen auf Fotopirsch ist und ohnehin jeden Sonnenauf- und Untergang erlebt, der sollte sich auch nach anderen Möglichkeiten umsehen, diese unglaubliche Szenerie zu nutzen. Wir haben das im Death-Valley-Workshop getan, sehr viel Spass gehabt, unheimlich gefroren und am Ende staunend die Sternspuren-Bilder heimgetragen, die unsere Digitalkameras ausgespuckt haben. Das weitaus beste darunter hat Rick Trautner allerdings später am Mono Lake, etwa hundert Kilometer nördlich, geschossen.

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Blaue Stunde:
Wie hell ist es denn, bitte?

Die “Blaue Stunde” ist die Zeit zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit – die schönsten 20 Minuten des Tages. Bloss: wie dunkel ist es denn eigentlich?

Natürlich konnte ich nicht widerstehen: Wir haben 12 Mal im Jahr die Gelegenheit zu Vollmondfotos. Und auch wenn ich es jedes Mal zu spät realisiere, kann ich der Versuchung nicht widerstehen, die mühsam zusammengesuchten Erkenntnisse zur Mondfotografie umzusetzen zu versuchen.

Natürlich war ich auch diesmal zu spät: Das Zeitfenster zwischen Mondaufgang am Horizont (hinter einem möglichst attraktiven Motiv) und dem Ende der Dämmerung beträgt derzeit etwa 25 Minuten:

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