Thema: Blickwinkel

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Blickwinkel:


 

Alle 13 Artikel zum Thema Blickwinkel auf fokussiert.com:

Leserfoto:
Ein neuer Blick auf die Tower Bridge

Es ist gar nicht so einfach, häufig fotografierte Sehenswürdigkeiten in einem ungewöhnlichen Blickwinkel festzuhalten. Bei der Tower Bridge hat es der Fotograf hier mit einer Kombination aus Langzeitbelichtung, Tempo und Farbmischung geschafft.

Klick für Vollansicht (© Torsten Muehlbacher).

Klick für Vollansicht (© Torsten Muehlbacher).

Kommentar des Fotografen:

Speed > unterwegs in London
Canon EOS 5D Mark III
Belichtung 3.2
Blende f/8.0
Brennweite 40 mm
ISO-Empfindlichkeit 100
mit dem “genialen” Canon EF 40mm 2.8 Pancake

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Torsten Muehlbacher:

Pankcake-Objektive? Was ist das? Das sind sehr kompakte, sprich, kurze Objektive, die sich deshalb den Spitznamen der flachen Pfannkuchen (oder je nach Region Eierkuchen, Crepes, etc.) erarbeitet haben. Der Vorteil dieser Objektive ist, leicht und damit sehr transportabel zu sein, was sie zu idealen Begleitern auf Fotoreisen, vor allem mit dem Flugzeug, macht.

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Leserfoto:
Die flachen Steine

Die Tiefenwirkung eines Fotos hängt von mehreren Faktoren ab, vor allem der Perspektive und der Beleuchtung. Das gilt auch für das Foto einer Gesteinsformation.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Karl Siegemund).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Karl Siegemund).

Kommentar des Fotografen:

Dies ist ein verwitternder Stein in den Alpen. Man erkennt deutlich die Faltungen des ursprünglichen Gesteins, welches sich jetzt in lauter kleine Steinplättchen zerlegt. Ich hoffte auf etwas deutlicher zu Tage tretende Linien und Kontraste. Auf dem Foto wirkt der Stein deutlich flacher und weniger plastisch.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Karl Siegemund:

Wie sie sehen, sehen sie nichts. Nun ja, es ist Gestein zu erkennen, anscheinend zerbrochen, aber um zu erkennen, was wirklich wichtig ist auf diesem Foto, bedarf es schon des Kommentars des Fotografen. » weiterlesen

Holocaust Denkmal in Schwarzweiß:
Standpunkt und Perspektive

Totfotografierte oder schwierig zu fotografierende Motive kann man interessant gestalten, indem man “einfach” seinen Standpunkt oder den Blickwinkel verändert.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© kirsten heinrich).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© kirsten heinrich).

Kommentar des Fotografen:

Das Berliner Stelenfeld lockt uns wohl alle immer wieder. Ich war dort mehrfach, war nie mit meinen Ergebnissen zufrieden.
Hier habe ich erstmals eine Möglichkeit gesehen, den ablenkenden Hintergrund aus dem Bild zu halten ohne an Wirkung zu verlieren. 17 mm 1/15 f 9 iso 200

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von kirsten heinrich:

Ab und zu finden wir hier auf fokussiert Aufnahmen von vielfotografierten Motiven, bei denen die Hauptkritik aus der Leserschaft lautet: haben wir alles schon zig-mal gesehen. Ein Beispiel aus jüngerer Zeit war eines, das nachts vom Kölner Dom aufgenommen wurde. » weiterlesen

Fotografische Komposition – Teil 2 von 3:
Optische Spannung im Bild

Im ersten Teil über die Grundregeln der Bildgestaltung wurde aufgezeigt, wie mittels Goldenem Schnitt eine optische Spannung im Bild erzeugt werden kann. Der zweite Teil widmet sich nun der Perspektive.

Perspektive und Blickwinkel
Egal, ob man eine Stadtszene fotografiert oder ein Porträt – man muß sich darüber klar sein, wo die Horizontallinie verläuft, und in welchem Verhältnis zu ihr die anderen Elemente angeordnet sind. » weiterlesen

Fotografische Komposition – Teil 1 von 3:
Darauf ist bei der Bildgestaltung zu achten

Komposition, kompositionelle Regeln und Stilrichtungen haben sich über die Jahrhunderte hinweg grundsätzlich geändert, sind geformt und gebrochen worden. Die folgenden Ausführungen sind daher auch nicht als historische Abhandlung gedacht, sondern als kurzer Überblick über wichtige Gesichtspunkte fotografischer Komposition.

David Hurn bemerkte in seinem Interview mit Bill Jay, dem auf fokussiert besprochenen „Fotograf sein – On being a photographer“, ein Fotograf habe grundsätzlich nur zu entscheiden, wo er steht, und wann er auf den Auslöser drückt. Insofern sei Fotografie sehr einfach. Und dem pflichte ich uneingeschränkt bei.
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Blumenfoto:
Stengel im Fokus

Blumenfotografie mal anders: Statt immer nur von oben auf die Blüte zu zielen, kann auch die Fokussierung auf eher weniger beachtete Pflanzenteile wie den Stengel reizvolle Fotos ergeben.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Alexander Gohlke).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Alexander Gohlke).

Kommentar des Fotografen:

Wichtig erschien mir, die Blüte dieser Küchenschelle(?) nicht einfach “nur so” vor weißem Hintergrund abzulichten, sondern mittels ungewöhnlicher Anordnung und mutigem Beschnitt einerseits und der Fokussierung auf den ungewöhnlich haarigen Stengel andererseits eine andere Sichtweise in der Blütenfotografie zu erzielen.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Alexander Gohlke:

Als Autor für fokussiert.com erhalte ich Einblick in die Fotos, welche uns Leserinnen und Leser für diese Rubrik schicken. Blumen, Pflanzen und Blüten sind da ein so häufiges Motiv, dass ich schon an anderer Stelle einen Beitrag über die “vier typischen Anfänger-Fehler bei Blumenfotos” geschrieben habe.

Umso mehr freut es mich, dass es mal ein Foto gibt, bei dem sich der Fotograf getraut hat, bewußt einen neuen Blickwinkel auf das arg überstrapazierte Motiv “Blume” zu versuchen:

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HDR:
Blick in den Lauf

Mit HDR und selektiver Schärfe lassen sich Dinge in den Vordergrund rücken, die wir nicht so oft “sehen”.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Pascal Steinbusch).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Pascal Steinbusch).

Kommentar des Fotografen:

HDR Aufnahme eines Panzerrohrs, sozusagen ein Porträt eines Panzerrohrs.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Pascal Steinbusch:

Der Lauf einer offenbar ausrangierten Panzerhaubitze ragt uns in diesem grau braunen Farbbild direkt ins Blickfeld. Ihre Mündung mit den Öffnungen zur Streuung des Mündungsfeuers liegt in der Schärfe der Offenblende-Aufnahme, mit HDR ist der Kontrastumfang erhöht wurden, und wir sehen die rostigen Kanten. Der Hintergrund des breitformatigen Bildes wird vom Turm des Gefährts und einem Wald gebildet, die beide in der Unschärfe verschwimmen, während der Himmel zwischen den Bäumen ausbrennt.

HDR, die Technik zur Erhöhung des Kontrastumfangs von Fotografien, wird meist mit grossen Blickwinkeln und Übersichtsaufnahmen bei geschlossener Blende angewandt:

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HDR in Schwarzweiß:
Stimmung und Detail

Wenn man sich die Mühe macht, HDR-Aufnahmen nachzubearbeiten, kommen dabei außergewöhnliche Ergebnisse heraus. Details und Stimmung, die vorher im Bild angelegt waren und durch HDR verstärkt herausgearbeitet werden sollen, kommen so zur Geltung, anstatt von unerwünschten Effekten “überrannt” zu werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Dr. Thomas Brotzler).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Dr. Thomas Brotzler).

Kommentar des Fotografen:

Je länger ich im Fotografier- und Ausstellungsgeschäft unterwegs bin, desto intoleranter werde ich gegenüber den “typischen HRD-Bildern mit Mickeymouse-Farben und Heiligenschein”. Man möge mir solche Radikalisierung nachsehen, bezieht sie sich doch in allererster Linie auf den Anspruch gegenüber meinen eigenen Arbeiten. Hier ein Beispiel …

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Dr. Thomas Brotzler:

Der Innenraum eines Klosters, links eine Steinbank, die durch das von rechts kommende Licht von Seiten eines Fensters spärlich beleuchtet wird. Auf der Bank lehnt eine Blume, daneben ist schwach eine Zeichnung mit Kreuz zu sehen. Der Rest des Raumes liegt fast vollständig im Dunkeln, die ganze Szene hat etwas Träumerisches.

Mein erster Impuls war, diesem Beitrag den Titel “HDR Done Right” (HDR Richtig Gemacht) zu geben. Glückwunsch zu diesem Foto, bei dem ich (fast) nichts anderes zu sagen habe als:

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Architektur:
Spiegelphilosophie

Vor allem moderne Gebäude mit ihren hohen Glasanteilen ermöglichen faszinierende Spielereien mit Spiegelungen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thomas Deuer).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thomas Deuer).

Kommentar des Fotografen:

Reflexion und Politik. Mich faszinieren Verfremdungen, andere Sichtweisen, Überraschungen und letztendlich das, was an Kopfkino dabei resultiert. Die drei verschiedenen Ebenen faszinierten mich, die ich in diesem Foto versucht habe einzufangen. Wo hört das Rückwärtige auf und fängt das Vordergründige an?! Dieses Bild entstand mit einem Neutralfilter (8) bei Blende 20 und 2,5 Sekunden. Mit PS etwas entzerrt, Kontrast geringfügig erhöht und beschnitten.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Thomas Deuer:

Das Kanzleramt in Berlin präsentiert sich in dieser Farbfotografie aus einem vermeintlich statischen Blickwinkel – frontal aus einer der Lücken zwischen der Kette von Bauten. Unter dem auf hohen Säulen stehenden Dach zwischen den Gebäuden allerdings erstreckt sich ein Gang mit gewienertem Boden, hinter dem Gebäude scheint sich ein Lichthof zu öffnen, der da eigentlich nicht sein kann; im blauen, mit kleinen Wölken duchsetzten Himmel schimmern wie in einer Überblendung weitere Fassadenteile durch, die in den Fluchtpunkt hinaus verlaufen. Erst nach eingiebiger Betrachtung wird klar, dass die Aufnahme die Spiegelung ind er Glasfassade eines der Gebäude zeigt.

Spiegelungen vermischen in der Fotografie Realität und Abbild viel “wirksamer” als im Leben, weil sie dem Betrachter keinen Ausweg und keine Umgehung der Spiegelung erlauben.

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Kroatische Tapasbar:
Den Weg zu Ende gehen

Ein Schnappschuß kann zu einem guten Foto werden, wenn man ihm in der Nachbearbeitung die Chance dazu gibt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Severin Latkovic).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Severin Latkovic).

Kommentar des Fotografen:

Sieht zwar aus wie Mexiko, wurde aber in Kroatien aufgenommen ;) Die Schrift sieht zwar sehr stark und etwas unwirklich aus, aber die war wirklich so. Am meisten gefällt mir, wie man auf der linken Seite den Stier noch knapp sehen kann.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Severin Latkovic:

Über die kroatische Tapasbar mußte ich lange schmunzeln. Die Textur der Wand im Zusammenspiel mit der Maserung der Tür finde ich auch sehr visuell verlockend und hätte in diesem Moment sicherlich auch meine Kamera gezückt.

Zur Komposition: Was ich persönlich anders gemacht hätte, ist der Blickwinkel, aus dem Du das Bild aufgenommen hast. Der Horizont ist etwas verschoben – genug, um aufzufallen, aber nicht genug, um wirklich “etwas zu bringen”.

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