Thema: Blume

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Blume:


 

Alle 14 Artikel zum Thema Blume auf fokussiert.com:

Bildkritik:
Künstlerische Freiheit

In der Kunst ist alles erlaubt. Es gilt nur jemanden zu finden, dem es gefällt, wenn man damit an die Öffentlichkeit treten will.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Egbert M. Reinhold).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Egbert M. Reinhold).

Kommentar des Fotografen:

Das Foto ist natürlich auch scharf gemacht worden, ich habe aber dieses Bild bevorzugt, weil hier die Farben viel besser für den Betrachter rüberkommen. Die Blume ist in Wirklichkeit etwa drei Zentimeter groß.

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Egbert M. Reinhold:

Als Fotograf, der im Auftrag handelt, bin ich natürlich immer bestrebt, scharfe Bilder abzuliefern, die meine Kunden zufrieden stellen, die wenigsten nämlich können schon allein mit selektiver Schärfe etwas anfangen. Doch wenn es in die künstlerisch und abstrakte Richtung geht, darf es auch einmal komplett unscharf sein. Dein Bild wirkt auf jeden Fall als Hingucker, schon als kleines und auch in groß.

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Naturfotografie:
Blumen mit Wasserkraft

Es scheint paradox: Blumen zu fotografieren sollte sehr einfach sein. Sie sind klein, von Natur aus schön und halten ziemlich still, wenn nicht gerade ein Unwetter herrscht. Trotzdem ist es sehr schwer, gelungene Blumenbilder zu machen. Hier wurde die Blume in einem Zustand fotografiert, den nicht jeder Fotograf sofort nachmachen kann.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Claudia Portmann-Caminada).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Claudia Portmann-Caminada).


Kommentar des Fotografen:

Ich habe diese Blume in den Bergen am Morgen nach einem heftigen Gewitter aufgenommen. Der Himmel wurde plötzlich aufgerissen, dies wird wunderbar in den Wassertropfen gespiegelt. Ich wollte speziell gestalten, mit Gegenlicht, Spiegelungen und Aufnahmestandort (am Boden liegend mit Einbeinstativ).

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Claudia Portmann-Caminada:

Es scheint paradox: Blumen zu fotografieren sollte sehr einfach sein. Sie sind klein, von Natur aus schön und halten ziemlich still, wenn nicht gerade ein Unwetter herrscht. Trotzdem ist es sehr schwer, gelungene Blumenbilder zu machen.

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Bunte Blume:
Schön, aber auch gut?

Bunte, glänzende Farben ziehen unseren Blick magisch an und verleiten und zum Fotografieren. Sind aber solche Motive auch eine gute Voraussetzung für gute Bilder, oder braucht es mehr dazu?

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© André de Jonge).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© André de Jonge).

Kommentar des Fotografen:

Beim Spaziergang am Chiemsee entdeckte ich diese Dahlie. Besonders gefallen hat mir die Farbgebung der einzelnen Blätter, je nachdem, wie sie geformt waren und vom Sonnenlicht ausgeleuchtet wurden.

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von André de Jonge:

Thomas von Aquin definierte im 13. Jahrhundert die Schönheit als etwas, das vollständig und vollkommen, harmonisch und proportioniert ist und das leuchtende Farben hat und glänzt.

Auch noch heute (nach mehr als 700 Jahren) ziehen genau diese Dinge auch uns Fotografen magisch an. Blättern wir zum Beispiel durch das Wettbewerbsbuch des Trierenberg Super Circuits, dem grössten Fotowettbewerb der Welt, so sehen wir Thomas von Aquin bestätigt. Er hätte seine helle Freude an diesen Bildern, so bunt, glänzend, proportioniert und harmonisch sind sie.

Auch die Blume von André de Jonge ist bunt und glänzend, und deshalb hat ihn das Motiv zur Aufnahme gereizt. Was dieser Aufnahme aber fehlt, sind die anderen Aspekte:

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Blumenbild:
Amaryllis ganz nah

Schlicht, aber wirkungsvoll. Wichtig bei Blumenfotos ist die Nähe und die Augenhöhe, um die feinen Details einer Blüte gut herausarbeiten zu können.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Franz-Josef Widekind).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Franz-Josef Widekind).

Kommentar des Fotografen:

Die Amaryllis blüht jetzt im Januar in voller Pracht. Pralle rote Blätter und Blütenstempel mit dicken Pollenkissen. Sehr schön anzusehen.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Franz-Josef Widekind:

Schlicht, aber wirkungsvoll. Der Fotograf Franz-Josef Widekind hat bei dieser Aufnahme einer Amaryllis just die Vorschläge befolgt, die ich einem anderen Fotografen für die Blumenfotografie ans Herz gelegt hatte.

Und schon entsteht ein gelungenes Foto. Zugegeben, es ist weder besonders originell noch atemberaubend, aber technisch makellos, und es erfreut das Auge:

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Blumenfoto:
Hohe Messlatte

Blumenfotos kranken oft daran, dass sie aus mehreren Gründen bevorzugtes Fotomotiv von Amateurfotografen sind.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Ingrid Menz).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Ingrid Menz).

Kommentar des Fotografen:

Nokia K810i

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Ingrid Menz:

Blumen sind schön. Die einen mögen bestimmte Sorten lieber als andere, aber im Grunde sind sich da die meisten Menschen einig: Blumen sind schön. Das liegt zum einen daran, dass sie so schön leuchtende Farben haben, vor allem, wenn die Sonne durch die etwas transparenten Blütenblätter strahlt und zum anderen daran, dass Blumen so gut wie immer symmetrisch sind.

Diese wohlgeordneten Formen in Kombination mit leuchtenden Farben empfinden wir als schön.

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Naturfoto:
Mohn-Details

Etwas so Alltägliches, dass die meisten Menschen es nicht mal mehr sehen, rückt hier in den Mittelpunkt des Fotos und erweitert damit unsere Wahrnehmung.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Anne Berlin).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Anne Berlin).

Kommentar der Fotografin:

Mich reizte es, den Mohn mal anders als “üblich” zu zeigen. Besonders gefiel mir jedesmal wieder, wie wunderschön die feinen Härchen der Pflanze im Gegenlicht leuchteten. Dies ließ sich besonders schön im frühen Morgenlicht festhalten, das zudem noch die Pflanzen in ein wunderschönes Licht tauchte. Canon EOS 1000D, 150mm Makro, 1/2000, f 3.2, ISO 200

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Anne Berlin:

Das Motiv ist simpel: Eine Mohnblume im Gegenlicht. Die Farben sind auf Gelbtöne reduziert. Trotz dieser einfachen Zutaten ist es der Fotografin gelungen, ein sehr ansehnliches Bild festzuhalten.

Das liegt vor allem an zwei Punkten:

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Blume vor schmiedeisernem Zaun:
Eine Frage der Tiefe

Blumenbilder und Nahaufnahmen gewinnen – wie Porträts – fast immer durch eine gekonnte Freistellung mit Schärfentiefe und Farbkontrast.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Jenny Pohl).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Jenny Pohl).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild wurde mit Blende 1,4 und 1/1250s Belichtungszeit aufgenommen. Mir gefiel der so entstandene Schärfeverlauf und der Kontrast zwischen der Blume und dem eisernen Zaun.

Profi Peter Sennhauser meint zum Bild von Jenny Pohl:

Eine einsame rote Blüte an einem emporstrebenden grünen Pflanzenstamm vor einem leicht unscharfen, mehrheitlich grünen Hintergrund. Dieser wird in einer Diagonalen aus der Bildtiefe von einem schmiedeisernen, schwarzen Zahn geschnitten, dessen zierende Fleurons ebenso treffend mit der Staude im Vordergrund korrespondieren wie seine Farbe einen Kontrast zu ihr bildet.

Es gibt viel zu entdecken in diesem Bild – es steckt voller geschwungener Linien, denen das Auge folgen und neue Ornamente ausfindig machen kann; dabei bilden Pflanze und Zaun nicht nur einen optischen, sondern auch einen inhaltlichen Kontrast, indem künstlerische Ornamentik und Natur direkt aufeinander stossen und sich auf harmonische Art ergänzen.

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Blumenfoto mit Leselampe:
Farben- und Tiefeneffekt

Der Einsatz von Kunstlicht erlaubt bei Blumenfotos starke Effekte. Die Tiefe sollte dabei optimiert werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Stephan Scherze).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Stephan Scherze).

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild entstand im Frühjahr dieses Jahres. Ich wollte damit die ersten Frühblüher diese Jahres festhalten. Als Mittel dienten mir dazu meine Canon EOS 350D, mein Tamron Objektiv mit einer 200er Brennweite und einer schlichten Leselampe. Nach etlichen Aufnahmen hatte ich dann endlich den Richtigen Abstand von der Lampe, die ich von schräg links oben per Hand halten musste, gefunden, und bin so zu diesem, wie ich finde, sehr schönen Ergebnis gekommen. Ich habe mich bewusst für diese Leselampe entschieden, da mit Tageslichtlampen nicht so eine schöne Farbstimmung rausgekommen ist. Leider musste ich mich daher auf den Autofokus der Kamera verlassen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Stephan Scherze:

Eine offene Blumenblüte, fotografiert vor rabenschwarzem Hintergrund in fahlem Licht, das von ersten, indirekten Sonnenstrahlen herrühren könnten. Die Blüte füllt den Bildrahmen fast vollständig aus und ist durch den dunklen Hintergrund radikal freigestellt.

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Makro-Blumenfoto:
Mehr Licht und Unschärfe

Blumen und farbige Blätter können ihre volle Pracht entfalten, wenn sie entweder in diffusen Lichtverhältnissen oder durchscheinend fotografiert werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Ingrid Menz).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Ingrid Menz).

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Ingrid Menz:

Das vorliegende Foto zeigt eine Blume, die mit einer Blende von f/2.8 bei Sonnenlicht von rechts oben in Makro fotografiert wurde. Der Mittelpunkt der Blüte ist scharf dargestellt, wenn auch im Schatten liegend, und auf den Blättern sieht man Schatten sowohl des Blütenstandes, als auch anderer Blütenblätter. Unmittelbar dahinterliegende grüne Blätter sind ähnlich scharf abgebildet, wie die darüberliegenden rosafarbenen Blütenblätter.

Blumen werden mit Vorteil in diffusen Lichtverhältnissen, etwa an bedeckten Tagen, oder mit vom Sonnenlicht durchschienenen Blättern fotografiert.

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Bewegter Klatschmohn:
Flamenco, Olé!

Mit Belichtungs- und Blitzsynchronzeiten lassen sich vermeintlich banale Motive in abstrakte Kunstwerke verwandeln.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Friedhelm Peters).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Friedhelm Peters).

Kommentar des Fotografen:

Durch den Einsatz einer langen Blitzsynchronzeit wollte ich dem Mohn der sich im Wind bewegte eine gewisse Dynamik verleihen es würde mich sehr interessieren wie das Ergebniss von euch gesehen wird und was ich beim nächsten mal besser machen könnte vg F.P

Peter Sennhauser meint zum Bild von Friedhelm Peters:

Du hast das Bild in der Kategorie “abstrakt” eingereicht und strebst demnach selber nicht nach einer “Blumenfotografie”.

Die Aufnahme hat etwas Gewinnendes, weil sie auf den ersten Blick nicht sofort preisgibt, was sie darstellt – oder wie sie entstanden ist.

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