Thema: Collagen

 

1 Bildkritik zum Thema Collagen:

Tryptichon: Herbstdepression

 

Alle 9 Artikel zum Thema Collagen auf fokussiert.com:

Axel Pfennigschmidt:
Das Alltägliche ist Schönheit

Axel Pfennigschmidt findet seine Bilder draußen in den Straßen: “Das Alltägliche ist Schönheit”, so sein Credo.

Axel Pfennigschmidt fotografiert Fragmente von dem, was einmal auf Häuserwände geklebt, gemalt oder gesprayt wurde. Unter seinem Blick entstehen daraus abstrakte, malerische Bilder.

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Hertha Miessner:
Digitales Leuchten

Hertha Miessners fotografische Bilder leuchten aus einem dunklen Hintergrund. Es sind digitale Bildcollagen.

Hertha Miessner verknüpft als bildende Künstlerin Malerei mit fotografischen Techniken. Unter dem Ausstellungstitel “Luminiszenz” sehen wir die Bilder derzeit in München.

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Sabine Dorothea Schnell:
Ansichten über Städte

Stadtlandschaften lösen sich im Ungefähren auf oder werden in Montagen neu erfunden. Sabine Dorothea Schnell stellt gängige Ansichten über Städte in Frage.

“Im.Mobile” heißt die eine ihrer Serien, obwohl die die Häuser doch zu springen, zu stürzen scheinen. “L.A. Cuts” – das ist die andere Reihe, Los Angeles ausgeschnitten und neu zusammengesetzt. » weiterlesen

Reduktion auf das Wesentliche:
Abstrakte Fotografie

Die abstrakte Fotografie ist ein weites Experimentierfeld. Die Reduktion auf das Wesentliche ist vielleicht der kleinste gemeinsame Nenner.

Ein Spektrum dieser Experimente können wir uns derzeit in München anschauen. Unter dem Titel <abstract> werden fünf Fotokünstler mit aktuellen Arbeiten ausgestellt.

Der Medienphilosoph Lambert Wiesing unterscheidet zum Begriff “abstrakte Fotografie” in einem Aufsatz folgende Formen der Abstraktion: Abstraktion im fotografischen Produktionsprozess, im fotografischen Produkt, um der Sichtweise willen, um der Sichtbarkeit willen und um der Objektkunst willen.

Die Intention, das Darzustellende auf das Wesentliche zu reduzieren, bleibt das Gemeinsame. Wir kennen diese Art von Fotografie auch unter dem Begriff “Konkrete Fotografie”. Darüber haben wir bei fokussiert.com schon ein paar Mal geschrieben, zum Beispiel über Wolfgang Tillmans: Das Wunder der Fotochemie.

Die Galerie f5.6 stellt uns die fünf Fotokünstler vor: » weiterlesen

Computerkunst:
Schöne neue Bildwelten

Fotografie, Grafik, Collage und Videotechniken mischen sich im Computer zu einer neuen Kunst. Die digitalen Bildwelten erscheinen uns “wie gemalt” oder “wie fotografiert”.

In der digitalen Kunst wird das Foto zum Arbeitsmaterial – zu einem Verfahren unter der ganzen Vielfalt bildgebender Techniken. In Erfurt sehen wir aktuell einen Ausschnitt aus dieser computergenerierten Malerei der Gegenwart. » weiterlesen

Tryptichon:
Herbstdepression

Fotografien sollen Emotionen vermitteln – und was eines nicht ganz schafft, müsste im Tryptichon gelingen. Oder?

Kommentar des Fotografen:

Titel: Goldener Okt. aus der sich eines Pessimisten. Alle Bilder sind mit einer Nikon D200 + Af 50mm 1.8 enstanden. Meine Intention war, den Herbst aus sicht eines von Herbstdepressionen geplagten Menschen darzustellen. Der Herbst hat, meiner Meinung nach, einiges zu bieten. Auch wenn er in der Regel kalt und nass ist. Zum Beispiel wartet er mit einer schier unendlich Farbenpracht auf, welche “Herbsthasser” ignorieren. Deswegen auch die Presentation in S/W(mit Gelbstich;)).

Peter Sennhauser meint zum Bild von Kevin Kählke:

Eine dreiteilige Bildtafel – ein Tryptichon – mit schwarzem Rand oben und unten und weiss gerahmten Schwarz/Weiss-Fotografien. Links im Querformat eine leere Gartenwirtschaft, fotografiert auf Tischhöhe, in hartem Kontrast. In der Mitte ein trockenes Herbstblatt vor einer dunklen Fassade, vielleicht auf dem Gehsteig, rechts noch eine Hochkantaufnahme, Fahrräder stehen hier vielleicht an einem See.

Du schreibst, Du habest den Herbst aus der Sicht eines von Herbstdepressionen geplagten Menschen zeigen wollen. Ich habe damit meine Mühe:

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Maja Weyermann:
Digitalisierte Kindheitserinnerungen

Kindheitserinnerungen von Migranten sind der Stoff für Maja Weyermann: Aus ihnen konstruiert die Schweizer Künstlerin am Computer Bilder von Räumen.

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Die digitalisierten Kindheitserinnerungen von Maja Weyermann sind aktuell in Berlin zu sehen – unter dem Ausstellungstitel “Real-Time-Nomads”. Zum Ausstellungsprojekt gibt es mehrere, über die Stadt verteilte Stationen.

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László Moholy-Nagy:
Der erste Multimedia-Künstler

Beim Bauhaus-Künstler László Moholy-Nagy stehen die Medien gleichwertig nebeneinander: Fotografie und Skulptur, Malerei und Film, Bühnenbildentwurf, Zeichnung und Fotogramm.

Die Schirn-Kunsthalle in Frankfurt am Main präsentiert eine große Retrospektive des ungarischen Künstlers László Moholy-Nagy. Er ist in Deutschland durch seine prägende Arbeit als Lehrer am Staatlichen Bauhaus in Weimar und Dessau (1923–1928) bekannt geworden – als erster Multimedia-Künstler, wie man ihn heute bezeichnen würde.

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Matt Mallams:
Fundstücke und Collagen

Matt Mallams fotografiert Relikte der Gegenwart, findet Details buchstäblich auf der Strasse und schafft mit Vexierbildern eine vierte Dimension.


Matt Mallams ist unter dem grössten Himmel aufgewachsen, den es gibt – in einem kleinen Kaff in Iowa. Vielleicht ist der junge Fotograf, der heute in San Diego lebt, deswegen so fasziniert vom Großstadtleben. Er betreibt etwas, das man als Fotografische Gegenwarts-Archäologie bezeichnen könnte: » weiterlesen