Thema: Color-Key

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Color-Key:

Hundeporträt: Drei klassische KomponentenFeuerwehr-Aktion: Rot und RauchSchlafender Mann: Isolation verlangt SorgfaltStadtszene im Colorkey: Die Bildaussage unterstützen

 

Alle 18 Artikel zum Thema Color-Key auf fokussiert.com:

Stadtszene im Colorkey:
Die Bildaussage unterstützen

Die Nachbearbeitung eines Fotos kann die Bildaussage unterstützen oder dagegenarbeiten und damit Aufmerksamkeit schaffen.

Kommentar des Fotografen:

Kuba, Juni 2009. Dieses Foto habe ich auf einer Hauptstraße Havannas aufgenommen. Ich habe durch die Bildbearbeitung versucht, die bunt bemalte Mauer von den tristen, baufälligen Gebäuden abzuheben. Aufgenommen habe ich das Foto mit meiner Panasonic FZ 10.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Sonja van Tuinen:

Ein einsamer Passant, der an einer mit Graffiti bedeckten Wand vorbeigeht. Den Lichtverhältnissen nach zu urteilen ist es um die Mittagszeit, aber außer ihm ist keiner dort unterwegs. Hinter der Wand ragen verfallene Häuser wie kaputte Zähne in die Höhe. Der Mann scheint aber weder das bunte Durcheinander der Wand, noch die dahinter herrschende Zerstörung zu bemerken. Er ist auf dem Weg irgendwohin, er hat ein Ziel.

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Schwarzweißporträt mit Color Key Effekt:
Subtil anders

Extreme Blende und leichter Color-Key fügen sich in diesem Foto zu einem gekonnten Porträt zusammen.

Kommentar der Fotografin:

Meine Freundin Nicole mal anders……

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Sandra Avery :

Das vorliegende Foto ist eines, an dem ich wirklich praktisch nichts auszusetzen habe. Auch nicht, daß die Augen farbig gelassen wurden, obwohl ich kein großer Fan vfon Color-Key-Effekten bin, weil ich denke, daß ein Foto entweder als Schwarzweißbild oder Farbfoto für sich alleine stehen können sollte:

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Schlafender Mann:
Isolation verlangt Sorgfalt

Weitgehend aus dem Zusammenhang freigestellte Motive brauchen besondere Sorgfalt und müssen dem Betrachter den Blick auf die Details ermöglichen.

Kommentar des Fotografen:

Aus einer Reflexreaktion gemachtes Freihandfoto (ohne durch den Sucher zu schauen) aus einer fahrenden Dampflok in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota. Es ist bestimmt nicht das schärfste und beste Foto, das ich in den Ferien in Kolumbien geschossen habe. Da es mir aber beim Betrachten meiner Bildersammlung immer wieder in die Augen stach, hat es einen Platz in meinem Bogota-Kalender bekommen. Dafür habe ich mit PSE/LR2 dem Hintergrund die Farbe genommen und den Bildausschnitt etwas verschoben, um das Motiv hervorzuheben. Persönlich bin ich also zufrieden, trotzdem werden es Profis wohl nochmals etwas besser wissen und mir evtl. noch ein paar Tipps geben können. Hätte ich das Bild doch etwas drehen sollen, oder den Bildausschnitt geschickter wählen sollen? Wie könnte ich aus dem Bild noch mehr herausholen?

Peter Sennhauser meint zum Bild von Remo Sansoni:

Ein Mann schläft auf dem Gehsteig, den Kopf auf einen relativ prallen Sack gebettet, selber auf einer Jacke oder etwas ähnlichem als Unterlage liegend.

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Selbstporträt mit Taschenlampe:
Das Auge im Color-Key

Porträts sollten die Augen einer Person in Szene setzen. Eine Reduktion auf das Auge allein allerdings bedarf spezieller Mittel.

Kommentar des Fotografen:

Entstanden ist das Bild vor dem heimischen Badezimmerspiegel beim Versuch, das Auge als möglichst aussagestarkes Element darzustellen. Als Lichtquelle diente eine LED-Taschenlampe.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Timo K.:

Der Fotograf hat hier nicht nur mit Licht experimentiert, sondern auch mit dem Genre des Selbstporträts. Er wollte sein Auge als möglichst aussagestarkes Element darstellen, und hat dazu sein Gesicht von rechts mit einer LED Taschenlampe beleuchtet.

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Feuerwehr-Aktion:
Rot und Rauch

Colorkey-Effekte in dokumentarischen Bildern machen genau dann Sinn, wenn die Farbe eine klare Aussage im Bild ergänzt. Das ist hier sehr gut gelungen.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild ist während der praktischen Ausbildung von Feuerwehrtruppführern entstanden. Das Bild soll das Ungewisse, das Besondere wiedergeben, das jeder Feuerwehrmann empfindet, wenn es in den Einsatz geht und er nicht weiß, was ihn erwartet.

In Photoshop habe ich den Bildausschnitt neu gewählt, die Blau und Grüntöne reduziert sowie den Kontrast etwas erhöht. Das Ursprungsbild habe ich im Hochformat aufgenommen.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Henning Welslau:

Was reizt kleine Jungen, Feuerwehrmann zu werden? Die Spannung, das Ungewisse, das Heldentum, wenn die uniformierten Feuerwehrmänner in das brennende Haus stürmen, um das Feuer zu löschen. Diese Faszination hat Hennig Welslau treffend eingefangen.

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Der blaue Trompeter:
Abgedrängt

Dinge wie eine ungewöhnliche Bildaufteilung, Negativraum oder Color-Key können viel Aufmerksamkeit auf ein Bild vereinen. Der Bruch mit Konventionen sollte aber nicht durch die unbewusste Vernachlässigung anderer Regeln geschwächt werden.

Kommentar des Fotografen:

Servus, das Bild wurde am 24.04.09 bei einem Konzert des Norwegischen Jazz Trompeters Nils Petter Molvaer aufgenommen. Ich finde selbst finde sowohl den Schnitt wie auch die Farbgebung sehr nett. Übrigens: Bis auf die Größe ist das Bild Out-of-the-Cam. Die Farben waren durch die Scheinwerfer so. Würde mich über ein Feedback freuen. Grüße aus München jesse

Peter Sennhauser meint zum Bild von Werner Tschernoussow:

Negativraum – “leerer” Bildanteil – kann ein wirksames Gestaltungswerkzeug sein. In der Landschaftsfotografie ist dabei nicht “nichts” zu sehen, aber nichts relevantes; in Bildern wie diesem Trompeterporträt und in Studioaufnahmen bietet sich die Möglichkeit, echten, total einfarbigen Negativraum zu benutzen.

Er sollte natürlich mehr sein als nur grafische Aufteilung des Bildes, sonst wirkt er aufgesetzt:

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Der rote Punkt:
Film-Standbild

Ein schönes Beispiel für ein fast-Filmstandbild: Menschen in einer spannenden Kulisse, zwischen denen sich etwas abzuspielen scheint. Technisch interessant, fehlt es ein wenig an Modell-Einsatz.

Kommentar des Fotografen:

Hallo liebe Kritiker, neulich war ich mit einigen Freunden am Schlachtensee in Berlin, auf dem Rückweg vielen mir auf dem Bahnsteig diese, Blicke auf sich ziehende, signalisierende Rote Ampel und gleichzeitig auch die wunderschönen von links kommenden Lichtstrahlen der langsam heruntergehenden Sonne auf, die wunderbar die Gesichter meiner beiden Freunde hervorheben würden. So packte ich meine Nikon mit dem 85er Objektiv aus, stellte meine Kumpanen versetzt auf und überließ ihnen den Gesichtsausdruck, die Blende stellte ich auf f9. Dann schoss ich los, den Fokus auf dem Rechten, dem roten Punkt in der Mitte. Ich gelang zu diesem Foto welches ich in Lightroom anschließend bearbeitet habe, wobei ich nur Veränderungen an den Reglern machte und keine Einzelbearbeitung – heraus kam dann auch noch ein tolles Preset für Lightroom. Ich nahm dem Foto mit Hilfe von Lightroom die Sättigung einzelner Farben, sodass der Hintergrund mit Ausnahme vom “red dot” in Graustufen erscheint um nicht vom Wichtigeren abzulenken. Wichtig war für mich der “red dot” (rote Punkt) mein Titel für dieses Foto, der Lichteinfall auf die Gesichter und die Blendeneinstellung. P.S. Bitte scheut euch nicht in der Kritik, ich bin noch ein äußerst junger Fotograf – strebend nach Erfahrung.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Dennis Greenberg:

Du solltest Deinem Freund zur Rechten danken – sein Gesichtsausdruck macht das Bild: » weiterlesen

Pont Alexandre Colorkey:
Effekte-Overkill

Zu viele Tricks in einem Bild machen das Motiv zum Statisten und das Bild zum Knallkörper ohne Nachhall.

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen wurde dieses Foto an einem Februartag in Paris. Ich wollte schon lange mal die Pont Alexandre III in Paris fotografieren. Diese Brücke ist meiner Meinung nach sehr schwierig zu fotografieren. Es gibt zwar viele Aufnahmen, jedoch zu wenig Interessante. Ich wollte mit dieser Aufnahme Architektur und Streetfotografie vereinen. Aus diesem Grund habe ich diese Perspektive auf die Strasse genommen. Um der Aufnahme noch ein wenig Dynamik zu schenken, wählte ich eine diagonale Ansicht. Zusätzlich wollte ich durch ein Colorkey-Effekt das “Street” in der Aufnahme unterstreichen.

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