Thema: DDR

 

Alle 7 Artikel zum Thema DDR auf fokussiert.com:

«Schöne Akte»:
Blick in eine versunkene Welt

Der Bildband «Schöne Akte» (Das Neue Berlin) zeigt – als Nachfolgeband von «Schön nackt» – erneut Beispiele von Aktfotografie aus der DDR. Insgesamt sind 170 schwarz-weiß Aufnahmen von 24 Fotografen zu sehen, die vor allem einen Blick in eine untergegangene Welt gewähren.

«Mit Freunden über die Welt zu philosophieren, sich Geschichten zu erzählen und die Zukunft zu erträumen – das war ein Stück angenehmer, anregender Alltag in der DDR. Nacktheit war Teil des Lebensgefühls und bedeutete Freiheit, Ungezwungenheit und Selbstbestimmtheit», schreibt Herausgeber Hans-Jürgen Korn in seinem Vorwort. Und gegen Ende ergänzt er: «Aktfotografie in der DDR war kein Aufreger, sondern Anreger für Geist, Seele und Herz – erotischer Genuss, der nicht als Anzüglichkeit missverstanden wurde. Wie das Nacktbaden und der FKK-Strand gehörte sie zum ungezwungenen ostdeutschen Alltag.»

«Schöne Akte - Fotografien aus der DDR»
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Annett Gröschner/Arwed Messmer:
Die frühe Berliner Mauer

Ein wahrer Schatz aus ehemaligen DDR-Archiven: Panoramafotografien der frühen Berliner Mauer. Annett Gröschner und Arwed Messmer haben sie aufbereitet.

Wir sehen: Die frühe Mauer war durchsichtig, noch nicht überall massiv, provisorisch mit Stacheldraht oder Zäunen abgegrenzt. Zum fünfzigsten Jahrestag des Mauerbaus sehen wir die Bilder in Berlin.

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Sybille Bergemann:
Die Polaroids

Sybille Bergemann hat neben ihren Auftragsfotografien viel mit Polaroids gearbeitet. Es sind Unikate “vom Rand der Welt”, wie sie selbst bekannte.

Polaroids sehen, kaum haben sie Konturen angenommen, schon so aus, als seien sie vor Jahren bereits fotografiert worden. Diese Spannung zwischen dem “Jetzt” und dem “Vergangenen” finden wir in Sybille Bergemanns “Sofortbildern”, die erstmals zu sehen sind.
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Thomas Hoepker:
Verflossene DDR

Mit Magnum-Fotograf Thomas Hoepker blicken wir zurück die deutsche Geschichte: in Ansichten aus der verflossenen DDR.

Die Bildserien des ersten deutschen Magnum-Fotografen zeigen den klassischen humanistischen Fotojournalismus. Wir sehen die Fotos aktuell in Berlin.

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Anja Bohnhof:
“Fremdesland” DDR

Wie bewahrt sich nach zwanzig Jahren Wiedervereinigung die Alltagsgeschichte der DDR? Anja Bohnhof lässt uns schauen.

Einerseits wird die Geschichte in Museen nachgebaut. Andererseits erinnern viele “real-existierende” Spuren an die verflossene Zeit. “Fremdesland” heißt Anja Bohnhofs aktuelle Ausstellung in Brunsbüttel. » weiterlesen

Haus der Geschichte Bonn:
Bilder im Kopf

Wie Fotografien zu Bildern im Kopf werden und das Bewusstsein ganzer Generationen prägen, zeigt uns das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.

Zwei Tage nach dem Beginn des Mauerbaus springt der 19-jährige DDR-Bereitschaftspolizist Conrad Schumann an der Bernauer Straße in Berlin über den provisorisch ausgerollten Stacheldraht in den Westen. Bildikonen wie dieser “Sprung in die Freiheit” haben sich als Schlüsselbilder in das kollektive Gedächtnis der Deutschen in Ost und West eingebrannt und prägen unser Geschichtsbewusstsein. » weiterlesen

20 Jahre Mauerfall:
Geschichten aus einem
vergangenen Land

Vor 20 Jahren, im Herbst 1989, öffneten sich die Grenzen im geteilten Deutschland – der Anfang vom Ende der DDR. Die “Geschichten aus einem vergangenen Land” erzählen aus der Zeit bis 1989.

Sibylle Bergemann, Harald Hauswald, Ute Mahler, Werner Mahler – vier der bekanntesten ostdeutschen Fotografen, und Maurice Weiss – alle Mitglieder der Agentur Ostkreuz – zeigen in ungeschönten und sensiblen Bildern den Alltag und die Menschen in der DDR jenseits der sozial-realistischen Wunschwirklichkeiten.

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