4 zufällige Bildkritiken zum Thema Dunkelkammer:
Alle 11 Artikel zum Thema Dunkelkammer auf fokussiert.com:
Es muss nicht gleich Windows 7 sein: Wer seinem PC Beine machen will, kann mit einem Tuning-Programm gut bedient sein. TuneUp ist dabei ideal für alle, die nicht am PC basteln, sondern arbeiten wollen.
Dieses Jahr war es soweit: Ich musste mir neue Kameras anschaffen. Das bringt in der Regel höhere Auflösungen mit sich – und damit eine grössere Datenflut. Worauf wiederum mein PC noch heftiger gefordert war.
Um nicht auch gleich eine Neuanschaffung der digitalen Dunkelkammer tätigen zu müssen, habe ich es erst mal mit einer sanften Renovation versucht (die heftigere variante wäre ein Update auf Windows 7 – namentlich auf die 64bit-Version für all jene, welche noch mit XP arbeiten).
Ich fand das Programm TuneUp sehr hilfreich.
» weiterlesen
In der digitalen Dunkelkammer lässt es sich trefflich mit Effekten herumspielen. Die machen allerdings aus einem Bild niemals eine erstklassige Fotografie.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild wurde an einem sonnigen Tag im Gegenlicht aufgenommen. Der Effekt wurde folgendermaßen mittels Gimp erzielt: Zunächst habe ich eine entsättigte Ebene mit einem leichten “Warmes Leuchten”-Effekt erstellt, über die ich die farbige Ebene mittels “Überlagern” gelegt habe. Dies führt zu einer allgemeinen mehr oder weniger leichten Entsättigung und dem dramatisch wirkendem Effekt. Um das Ganze abzurunden habe ich den “Warmes Leuchten”-Effekt noch einmal in einer sehr schwachen Form wiederholt und das Bild leicht geschärft.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Michael Jobst:
Ein Baumstrunk inmitten eines moosbewachsenen Stücks lichten Nadelwaldes, daneben ist die saubere Schnittfläche eines gefällten Stammes zu sehen. Die Szene scheint einerseits überbelichtet und fast monochromatisch in grün gehalten mit einem Anflug von Sepiatönung; die hellen Flächen auf den querliegenden Stämmen und Wurzelstücken und der Waldboden im mittleren Hintergrund im Sonnenlicht scheinen fast schneebedeckt im hellen Weiss:
» weiterlesen
Randabschattung oder Vignettierung versuchen wir in der digitalen Dunkelkammer meist zu korrigieren. Dabei kann sie einem Bild das gewisse etwas geben.
Dem Softerotik-Fotografen und Regisseur David Hamilton wird nachgesagt, er soll als Weichzeichner einen Nylonstrumpf über das Objektiv seiner Kamera gezogen und mit einer Zigarette ein Loch ins Zentrum gebrannt haben. Das Resultat sollen angeblich die Hamilton-typischen, watteweichen Schmusefotos gewesen sein – lange, bevor sowas mit Photoshop an jedem Bild geübt werden konnte.
Mehr als den Mädchen-Fotografen aus meiner Teenie-Zeit interessiert mich heute die Technik von Profis wie dem spanischen AP-Fotografen Emilio Morenatti, der in Asien für die Agentur unterwegs ist und häufig erstaunliche Bilder über den Dienst schicken lässt. Ihnen sind allen einige Dinge gemeinsam:
» weiterlesen
Safder Ali ist 62 und Berufsfotograf: Am Straßenrand nimmt er in Gullistan Passfotos für Kunden auf. Sein Beruf liegt im Sterben.
Die Kamera hat keinen Auslöser, Safder hat keine Dunkelkammer: Sein Geschäft betreibt der 62jährige Bangladeschi auf der Strasse, in Gullistan, einem Teil der Stadt Dhaka. Mit zehn Jahren hat er den Beruf ergriffen, seither schießt er Passfotos für Kunden, dis sich vor seiner Holzkamera aufstellen, während Safder von Hand mit der Abdeckung der Glaslinse die Belichtung des Negativs vornimmt.
» weiterlesen
Wir zeigen an einem Beispiel, was sich in der Nachbearbeitung aus einem Schnappschuss machen lässt. Die Bearbeitung Schritt für Schritt.
In der digitalen Dunkelkammer passiert heute noch so viel wie früher beim Vergrössern der Negative. Oder vielmehr: Es sollte passieren. Denn in Programmen wie Apples Aperture, Adobe Lightroom oder anderen, auf die Nachbarbeitung / Verwaltung von digitalen Bildern spezialisiert sind, lässt sich analog zur Dunkelkammer und meistens in direkten “Übersetzungen” der Vorgänge aus manchem lauen Bild noch vieles rausholen: » weiterlesen
Eine Kamera und/oder eine Dunkelkammer kann der Schlüssel zu deinen eigenen abstrakten Welten sein.
Kommentar des Fotografen:
Flughafen Genf. Renne mit fliegenden Taschen zur Maschine, bin schon zweimal aufgerufen. Hetze die Gangway entlang, Kamera noch nicht ganz weggepackt. Dann plötzlich dieses Bild vor Augen. Hackenbremse. Okay, die zwei Sekunden kann das Rudel, das da angeschnallt im Flieger hockt, wohl auch noch warten…
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Michael G?rmann:
Das Tollste und Interessanteste am Fotografieren ist, dass man Welten und Orte der eigenen Vorstellung entsprechend kreieren kann.
» weiterlesen
Ist es wichtiger, die Realität einer Szene wahrheitsgetreu abzubilden, als sie ästhetisch so ansprechend zu gestalten, wie es Dir gefällt?
Kommentar des Fotografen:
Stillfire, eine australische Nachwuchs-Hardrockband, aufgenommen an den Seminfinals der “National Campus Band Competition” in einem kleinen Pub in Fremantle, Western Australia. Dank dem Licht auf den Monitoren wirkt die Szene viel grösser als sie in Wirklichkeit ist. Die Band steht erst am Anfang ihrer Karriere, beherrscht aber bereits alle Tricks der “Grossen”, um das Publikum zu begeistern.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Lorenz Ramseyer:
Als Konzertfoto ist dieses Bild nicht schlecht. Es gibt schöne Farben von den Lichtern, einen Musiker in einer dramatischen Position, der einen Ton aus seiner Gitarre herausquetscht, und der Fotograf hat die Lautsprecher und Kabel benutzt, um unsere Augen zum Hintergrund des Bildes zu leiten, wo die Handlung stattfindet. Es ist auch cool, wie das Haar des Gitarristen sein Gesicht verbirgt, was ein wenig Geheimnisvolles hat.
Während das für ein ziemlich anständiges Konzertfoto durchaus genug ist, bleibt immer noch die Frage: wie können wir es verbessern?
» weiterlesen
Erfolgreiche Fotografen visualisieren stets das Endergebnis ihrer Arbeit, das heisst, sie stellen sich das Foto vor, das später in der Dunkelkammer oder am Computer entstehen wird, anstatt der Szene, wie sie sich vor der Kamera befunden hat.
Kommentar des Fotografen:
Dieses Bild ist eines meiner ersten Bilder, die ich mit einer ordentlichen Kamera (EOS 400D) gemacht habe. Es entstand in meinem Garten und zeigt eine Biene, die über einer Blüte fliegt. Zur Belichtung ist zu sagen, es war ein heller sonniger Tag mit leichten Wolken. Ich habe versucht mit dem goldenen Schnitt zu arbeiten.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Sebastian Müller:
Die Nachbearbeitung spielt in der Fotografie eine größere Rolle, als viele Amateure wahrhaben wollen. Kameras sind Werkzeuge, mit denen Szenen festgehalten werden, aber für die meisten Fotografen spielen die nächsten Schritte – sei es die Entwicklung des Films, das Scannen des Fotos oder die Bildbearbeitung am Computer – eine fast so große Rolle wie die Komposition der Szene und das Drücken des Auslösers.
» weiterlesen
Willst Du bloß an einem Teil Deines Bildes bearbeiten, ist das Magnetische-Lasso-Werkzeug eine gute Option in der Reihe Deiner Werkzeuge.
Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Alexander Horst). – PENTAX K10D – 1/1000s – f/8 – ISO 400 – 50mm
Kommentar des Fotografen:
Durch Zufall sah ich dieses etwa 2 cm große Insekt (ich denke es ist eine Libelle) auf dem Drahtseil Körperpflege betreibend. Einerseits hieß es schnell handeln, andererseits nicht zu hektisch werden und so nah ran gehen, dass ich es verscheuche. Da ich sicherstellen wollte, dass das komplette Tier scharf dargestellt wird, habe ich eine etwas kleinere Blende gewählt, allerdings nicht so klein, dass der Hintergrund zu sehr ablenkt. Aufgenommen wurde mit einer Pentax K10D ohne Stativ. Blende 8.0, 50mm 1/1000s
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Alexander Horst:
Dies ist ein beeindruckendes Makro-Foto und ein Beweis sowohl für die Qualität der heutigen ultramodernen technischen Wunderkameras, als auch für die Fähigkeit des Fotografen, sich leise genug an diese charmante Kreatur heranzuschleichen, um dieses Bild überhaupt machen zu können.
Aber sogar, wenn heutige ultramoderne Digitalkameras benutzt werden, werden die Fotos fast immer in der digitalen Dunkelkammer bearbeitet werden müssen, um die Farben richtig abzustimmen:
» weiterlesen
Die Nachbearbeitung von Bildern in Photoshop oder einer anderen Software-Dunkelkammer heisst nicht, dass ein Bild nicht gut genug war – wirklich gute Bilder verdienen leichte Eingriffe.
Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Volker Hackmann). – 1/125s – f/2.5 – ISO 400 – 85mm
Kommentar des Fotografen:
Eine Freundin hat letzte Woche geheiratet und mich gebeten, während der Trauung zu fotografieren. Blende 2,5 Belichtungszeit 1/125 ISO 400 85 mm Im RAW-Konverter habe ich die Blende um +0,9 korrigiert, sowie ein bisschen mit Helligkeit und Kontrast rumgespielt.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Volker Hackmann:
Dies ist ein visuell ansprechendes Porträt einer Braut, interessant besonders wegen der Beleuchtung. Es scheint natürliches Licht zu sein, das durch Fenster auf der rechten Seite fällt. Diese Beleuchtung ist gelungen, denn die eine Gesichtshälfte ist beleuchtet, während immer noch genug Licht bleibt, um nicht die andere Seite des Gesichts in tiefem Schatten verschwinden zu lassen, wie es manchmal passieren kann, wenn man mit Fenstern und natürlichem Licht arbeitet.
Durch eine leichte Überbelichtung haben die Farben einen pastellartigen Unterton bekommen. Dies mit der leichten Unschärfe gibt dem Foto fast einen verträumten Anschein.
» weiterlesen