Thema: Effekt

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Effekt:


 

Alle 29 Artikel zum Thema Effekt auf fokussiert.com:

Leserfoto:
Bild des Monats November

Die Beurteilung ist abgeschlossen: Die Wahl für das Bild des Monats November ist auf den Hund um High Noon gefallen, den wir hier bereits kennenlernen durften.

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Jeden Monat prämiert das Team von fokussiert.com aus allen Einsendungen für die Bildkritiken das Bild, welches besonders heraussticht. Der Fotograf erhält dafür als Preisgeld 100 €.

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Leserfoto:
Der Alien-Käfer auf dem fremden Planten

Das Spiel mit den Größenverhältnissen macht aus etwas Wüste, paar Gräsern und einem Scarabaeus eine kleine Fantasiewelt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Jochen Smolka).

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Kommentar des Fotografen:

Ein Südafrikanischer Wüstenscarabaeus in Namaqualand.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Jochen Smolka:

Tierfotos leben oft entweder von der Niedlichkeit ihrer Protagonisten oder ihrer Exotik. Wohl nur die wenigsten werden den Wüstenscarabaeus niedlich nennen, deswegen ist klar, dass bei diesem Foto die Neugier und der ungewohnte Anblick eines in unseren Breiten kaum anzutreffenden Tiers dominieren. Man spürt fast das Verlangen, den Panzer abzuklopfen, um dessen Härte zu testen und fragt sich, wie weich die Haare an den Beinen sein mögen.

Ich finde, das Foto ist ein gutes Bild, aber nicht nur wegen des exotischen Käfers, sondern vor allem wegen seiner Kombination mit der Umgebung. Die Pflanzen und Gräser, zusammen mit Sand, bei dem jedes einzelne Körnchen genau zu erkennen ist und der geringen Tiefenschärfe (interessanterweise trotz des kleinen Kamerasensors) sorgen für eine seltsame Wahrnehmung der Größenverhältnisse. Das Bild erinnert mich in der Anmutung an die Werbeaufnahmen mit dem Tilt-Shift-Effekt der Telekom, bei dem reale Stadtszenen wie bei einer Modelleisenbahn wirkten. Der Sand und die Gräser lassen aber erahnen, dass das Tier doch eher klein sein muss.

Die zweite unweigerliche Assoziation – vielleicht hervorgerufen durch zu viele Fantasy- und Science-Fiction-Romane – lässt mich bei dem Bild an die Wüstenlandschaft eines fremden Planeten denken, in der der Scarabaeus die Rolle des fremdartigen Aliens einnimmt. Daran ist sicher der knorrige rötliche Stamm der Pflanze links vom Käfer schuld und außerdem hat der Fotograf die alte Regel eingehalten, dass möglichst immer auf Augenhöhe fotografiert werden sollte und deshalb eine sehr niedrige Kameraposition eingenommen. Das wiederum sorgt für die optische Täuschung, dass wir entweder sehr stark geschrumpft worden sind oder der Käfer doch sehr groß ist. Wieder also das Spiel mit den Größenverhältnissen.

In der Rubrik “Bildkritik” analysieren Profi-Fotografen im Auftrag von fokussiert.com montags bis freitags jeweils ein Foto aus der Leserschaft.
Mehr über die Profi-Bildkritik erfahren / Eigene Bilder zur Kritik einreichen.

Bildbearbeitung:
Digitale Filmkornsimulation (2)

Überblick (bereits erschienene Teile sind verlinkt)
1. Einleitung
2. Das Problem des Bildrauschens
3. Die Haptik des Bildes
4. Das Phänomen der Kornschärfe
5. Der Aspekt des Stilmittels
6. Einbindung des beigelegten Aktionssets
7. Eine Beispielbearbeitung
8. Was noch zu sagen wäre …
9. Und noch etwas …

 

***

6.Einbindung des beigelegten Aktionssets

Nach dem Herunterladen des Aktionssets und dem Abspeichern an einer möglichst wiederauffindbaren Stelle der Festplatte öffnet man Photoshop und wählt die Aktionsverwaltung über das Menü (Fenster: Aktionen) oder über F9 direkt aus. In dieser findet sich rechts oben ein kleines Icon mit einem Pulldownmenü und dort in der fünften Abteilung der Befehl Aktionen laden. Nun kann der Aktionsset ausgewählt und eingebunden werden, er steht nun zur Anwendung bereit. » weiterlesen

Leserfoto:
See in Schwarzweiß – Linien und Flächen

Bereits totfotografierte Motive können zu neuem Leben erweckt werden, wenn man sie mit anderen Augen sieht – und auch so aufnimmt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Florian Gampert).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Florian Gampert).

Kommentar des Fotografen:

Ich weiß leider nicht mehr genau, wo in meinem Italien Urlaub ich das Bild gemacht habe.
Der Baum rahmt die Szene meiner Meinung nach schön ein. Ich würde mich über eine Kritik sehr freuen!

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Florian Gampert:

Dein Bild hätte ein langweiliger, nur für Dich interessanter Urlaubsschnappschuß werden können, hättest Du Dir nicht etwas mehr dabei gedacht, und das Motiv auf eine Weise eingefangen, die es jetzt auch für mich sehenswert werden läßt. Auf die Art, wie Du es fotografiert hast, ist es jetzt zwar kein Landschaftsfoto mehr im eigentlichen Sinn – für mich eher ein Kunstfoto – aber die Übergänge sind eben manchmal fließend.

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Einführung in Essensfotografie (Food Fotografie) und Food Styling / Teil 3

Im ersten Artikel über die Foodfotografie habe ich die wichtigsten Aspekte für dieses Thema aufgelistet. Nach Teil 2 hier nun noch der Rest mit detaillierten Ausführungen.

Licht und Beleuchtung

Wenn man keine Reflektoren und professionelle Beleuchtungsmöglichkeiten zur Verfügung hat, kann man entweder improvisieren oder man benutzt, wenn und wo möglich, natürliches Licht. Falls dieses nicht zur Verfügung steht, kann man auch Steh- oder Klemmlampen benutzen, die mit Glühbirnen im Tageslichtspektrum ausgerüstet sind, oder remot ausgelöste Blitze. Weiterhin ist ein Lichtzelt empfehlenswert, das auch selbst gefertig werden kann.

Wie man seine Beleuchtungssituation auch immer gestaltet, das Licht sollte durch einen Lichtzerstreuer weich gestaltet sein, sonst wird das Foto durch harte Schlagschatten und grelle ausgebrannte Stellen verunstaltet. Selbst wenn man Sonnenlicht auf einem Salat in einem Gartenrestaurant als erwünscht sieht, sollte man doch den unerwünschten Effekten entsprechend entgegenwirken.

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Leserfoto:
Die Brücke am Fluss

Blaue Stunde und warmes Licht dank zwei Aufnahmen mit unterschiedlichem Weissabgleich

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sascha Pihan).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sascha Pihan).

Kommentar des Fotografen:

Die Theodor-Heuss-Brücke in Mainz bei Nacht. Ich liebe den Kontrast der warmen und kalten Farben durch die unterschiedliche Beleuchtung der Brücke. Um diesen Effekt in einem Bild zu erzielen, wurden hier zwei Aufnahmen mit unterschiedlichem Weißabgleich übereinander gelegt.

Profi Barbara Hess meint zum Bild von Sascha Pihan:

Die sogenannte blaue Stunde präsentiert sich hier im schönsten Licht. Am Himmel sind noch die letzten Sonnenstrahlen und ein paar Wolken zu sehen und die Beleuchtung der Stadt hat bereits eingesetzt, was dem kalten Blau die nötige Wärme zurück gibt.

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Ohne Aureolen und Unwirkliche Farben:
HDR (High Dynamic Range) richtig bearbeitet. Teil 3/3

HDR oder „high dynamic range“ ist eine Bearbeitungsweise für Fotos, die in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat. Man sieht HDR Bilder überall, und wenn sie gut gemacht sind, haben sie einen gewissen „WOW!“ Effekt.

(Zu Teil 1 und Teil 2)

4. Nachbearbeitung in Photoshop
Dieses ist der Punkt, vor dem viele Fotografen bereits mit der Beareitung fertig sind, dabei fängt die Nachbearbeitung hier erst wirklich an. Insbesondere Amateure belassen es bei dem, was die HDR-Software „ausspuckt“, und das ist in der Regel von Auraeffekten und Quietschfarben geplagt, die das Bild künstlicher erscheinen lassen, als es sein müßte. Schnee etwa wird gerne grau, wie man hier sehr gut erkennen kann.

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Ohne Aureolen und Unwirkliche Farben:
HDR (High Dynamic Range) richtig bearbeitet. Teil 2/3

HDR oder „high dynamic range“ ist eine Bearbeitungsweise für Fotos, die in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat. Man sieht HDR Bilder überall, und wenn sie gut gemacht sind, haben sie einen gewissen „WOW!“ Effekt.

(Zu Teil 1)

2. Aufnahmereihe
HDRs sind nur dann wirklich möglich, wenn man von dem selben Motiv eine Aufnahmereihe von mindestens drei Aufnahmen in RAW erstellt, die dieses in identischer Weise, aber mit unterschiedlichen Verschlußzeiten einfangen. Das heißt also, man benötigt eine oder mehrere Versionen, die absichtlich unterbelichtet, absichtlich überbelichtet und solche, die im Normalbereich belichtet worden sind.

Dazu muß allerdings die Kamera vollkommen still gehalten werden, weil sich die Aufnahmen ansonsten wie ein Ei dem anderen gleichen müssen – sonst können sie nicht zu einem neuen Bild kombiniert werden, ohne daß etwa Artefakte von sich leicht bewegenden Blättern störend mit ins Foto kommen. Oder der Aufnahmewinkel hat sich leicht verzogen. Oder jemand lief in die Szene.
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Ohne Aureolen und Unwirkliche Farben:
HDR (High Dynamic Range) richtig bearbeitet. Teil 1/3

HDR oder „high dynamic range“ ist eine Bearbeitungsweise für Fotos, die in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat. Man sieht HDR Bilder überall, und wenn sie gut gemacht sind, haben sie einen gewissen „WOW!“ Effekt.

Wenn sie allerdings schlecht gemacht sind, kann man sie bereits auf mehrere Meter an Auraeffekten und Quietschfarben erkennen, die mir persönlich immer Schauer den Rücken herunterjagen – dabei müßten sie nicht sein, wenn man nur ein bischen Mühe in die Nachbearbeitung investiert.
HDRs werden aus Aufnahmenfolgen erzeugt, und mit spezieller Software, die die Tonwerte im Zielbild neu und so verteilt, daß sie sich im Histogramm zwischen den Extremen in der Mitte anordnen. Es gibt mit anderen Worten keine extremen Hell- oder Dunkelwerte, und Fotos wie diese existieren im „normalen“ Leben nicht. Idealerweise sollten die Aufnahmefolgen aus fünf oder mehr Bildern bestehen, aber Kameras am unteren Ende des Preispektrums bringen oft nur drei zustande. Man kann allerdings je nach Programm auch sogenannte Pseudo-HDR Bilder erstellen, indem man ein in RAW aufgenommenes Foto entsprechend oft dupliziert und damit die Aufnahmereihe simuliert, und ich selbst habe auch schon einmal duplizierte Aufnahmen in Hybrid-HDRs integriert.

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Konzertfoto:
Musiker ohne Kopf

Auch, wenn es in einem Bild hauptsächlich darum geht, Stimmung einzufangen, sollten bestimmte Elemente trotzdem vorhanden sein.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Katharina Heinrich).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Katharina Heinrich).

Kommentar des Fotografen:

Nikon F3, Film: TMAX 3200. Konzertfotografie mal anders. Es geht mir um Stimmung und die Musik, nicht um die jeweiligen Musiker. Das vorhandene Licht verwenden ohne die Stimmung wegzublitzen.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Katharina Heinrich:

Gute Fotos leben von Stimmung und/oder Details, welche, im Idealfall effektvoll komponiert, eine Bildaussage ergeben, die den Betrachter bewegt. Wie der Fotograf das umsetzt, bleibt ihm überlassen. Manche Bilder leben hauptsächlich von Stimmung, andere hauptsächlich durch Details, die man nach und nach im Foto entdeckt. Am einen Ende des Spektrums – überwiegend Stimmung – stelle man sich etwa eine Aufnahme vor, die verschwommen etwas im Nebel zeigt, am anderen eine Makrofotografie, die detailliert den Kopf einer Fliege zeigt.

Konzertfotos sind eine Kunst für sich:

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