Thema: Emotionen

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Emotionen:


 

Alle 13 Artikel zum Thema Emotionen auf fokussiert.com:

Digitale Nachbearbeitung von Fotos:
Das Salz in der Suppe

Die Digitalfotografie ermöglicht uns, „einfach mal drauflos zu schiessen“ und anschliessend zu löschen, was nicht gefällt. Oft tritt dabei der Akt des Fotografierens an sich in den Hintergrund. Aber auch in Zeiten der Digitalfotografie hat ein gutes Bild unsere volle Aufmerksamkeit beim Fotografieren verdient. Eine korrekt belichtete Aufnahme mit einem gut gewählten Sujet und dem richtigen Ausschnitt ist der erste Schritt zu einem perfekten Bild. Die Bildbearbeitung sollte dabei als eigener Schritt angesehen werden und nicht für Korrekturen bereits vor der Aufnahme vorausgesetzt werden.

Originalbild vor der Bearbeitung

Originalbild vor der Bearbeitung

Der Look steuert die Emotionen
Doch natürlich ist auch die Nachbearbeitung im Photoshop essentiell für das Bild, oder wer trinkt seinen teuren Wein schon aus einer Kaffeetasse? » weiterlesen

Tryptichon:
Herbstdepression

Fotografien sollen Emotionen vermitteln – und was eines nicht ganz schafft, müsste im Tryptichon gelingen. Oder?

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Kevin Kählke).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Kevin Kählke).

Kommentar des Fotografen:

Titel: Goldener Okt. aus der sich eines Pessimisten. Alle Bilder sind mit einer Nikon D200 + Af 50mm 1.8 enstanden. Meine Intention war, den Herbst aus sicht eines von Herbstdepressionen geplagten Menschen darzustellen. Der Herbst hat, meiner Meinung nach, einiges zu bieten. Auch wenn er in der Regel kalt und nass ist. Zum Beispiel wartet er mit einer schier unendlich Farbenpracht auf, welche “Herbsthasser” ignorieren. Deswegen auch die Presentation in S/W(mit Gelbstich;)).

Peter Sennhauser meint zum Bild von Kevin Kählke:

Eine dreiteilige Bildtafel – ein Tryptichon – mit schwarzem Rand oben und unten und weiss gerahmten Schwarz/Weiss-Fotografien. Links im Querformat eine leere Gartenwirtschaft, fotografiert auf Tischhöhe, in hartem Kontrast. In der Mitte ein trockenes Herbstblatt vor einer dunklen Fassade, vielleicht auf dem Gehsteig, rechts noch eine Hochkantaufnahme, Fahrräder stehen hier vielleicht an einem See.

Du schreibst, Du habest den Herbst aus der Sicht eines von Herbstdepressionen geplagten Menschen zeigen wollen. Ich habe damit meine Mühe:

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Bewegt-Bild:
Experiment mit Stil

Auf der Suche nach dem eigenen fotografischen Stil kommen einem bisweilen technische Tabubrüche gelegen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Brita Weigel).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Brita Weigel).

Kommentar des Fotografen:

“Shopping”: Seit ca. einem Jahr experimentiere ich mit der bewegten Kamera und habe die Technik für mich als geniale künstlerische Ausdrucksform entdeckt. Dabei habe ich mich schon an unterschiedlichen Bildmotiven in verschiedenartigen Lichtsituationen ausprobiert. Dieses Bild stammt aus einer Serie von Aufnahmen zum Thema “Shopping”.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Brita Weigel:

Ein von starker Bewegung der Kamera offensichtlich in bewegungsunschärfe getauchtes Bild zeigt etwas, was wie der Innenraum eines Einkaufszentrums aussieht. Mit etwas Abstand zu dem in verschiedenen Rottönen gehaltenen Bild erkennt man den zweiten Stock einer Verkaufshalle mit Brückenübergang und Glasdach.

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Menschlicher Punkt:
Architektur mit i-Tüpfelchen

Am leichtesten fällt es Menschen, sich mit anderen Menschen zu identifizieren. Diesen Umstand können Architekturfotografen ausnutzen, um ihre ansonsten meist “unbelebten” Bilder mit Emotionen aufzuladen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht und Kameradaten (© Ronny Ritschel).

Leserfoto: Klick für Vollansicht und Kameradaten (© Ronny Ritschel).

Kommentar des Fotografen:

Die Aufnahme (La Défense – study) entstand im Mai 2009 in Paris, genauer gesagt in dem berühmten Finanzdistrikt La Défense. Es ist ein beliebter Treffpunkt für alle Liebhaber der Archtikturfotografie. Ich wanderte also durch La Défense um mein Fotomotiv für diesen Tag zu finden. Als ich durch diese Hochhausschluchten ging, sprang mir plötzlich dieses Motiv ins Auge. Ich überlegte, wie ich es am Besten festhalten konnte und so kam diese Aufnahme zustande. Alles an diesem Bild fasziniert mich. Die Spiegelung der Wolken in der Fassade, Die Wolken an sich und natürlich das i-Tüpfelchen – Die Fensterputzer. Was für ein Anblick muss sich denen wohl da oben ergeben haben.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Ronny Ritschel:

Das ist eine Aufnahme, bei der einem leicht schwindelig werden kann. Schwarz-Weiß-Fotos leben von der sorgfältigen Verteilung der verschiedenen Grautöne im Bild, von ganz weiß bis ganz schwarz:

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Bühnenfotografie:
Chuck Berry

Gute Bühnenfotografie fängt die Emotionen der Musiker auf der Bühne ein. Das mit einer Kompaktkamera zu schaffen, ist eine besondere Herausforderung.

Leserfoto: Klick für Fotodaten und Vollansicht (© Jürgen Schulte).

Leserfoto: Klick für Fotodaten und Vollansicht (© Jürgen Schulte).

Kommentar des Fotografen:

Eine Impression vom Konzert des “Großmeisters des Rock´n Roll” Chuck Berry, in Essen 2008. Mir gefällt dieses Bild so sehr, weil es (für mich) zum einen die Hingabe zweier Musiker zu ihrer Musik zeigt, zum anderen die Anerkennung des Altmeisters widerspiegelt gegenüber der Leistung seines jungen Mitstreiters, der sicher (vom Alter her gesehen) sein Enkel sein könnte.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Jürgen Schulte:

Konzertfotografie ist ein schwieriges Genre. Wenn man ein besonders gelungenes Foto dieses Genres sieht, hört man förmlich die Musik und spürt die Energie des Augenblicks, der da eingefangen wurde.

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Der Bassist:
Ohne Mimik keine Emotion

In der Musikfotografie kommt eigentlich alles auf den entscheidenden Moment an, in dem die Musiker ihre Emotionen zeigen. Dies fehlt mir hier.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Marianne Hamann-Weiss).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Marianne Hamann-Weiss).

Kommentar des Fotografen:

Hallo, das Bild wurde am 04.206 in Ludwigshafen aufgenommen. Der Künstler, den ich sehr bewundere ist Ron Carter (Bass) ein “Klassiker” der internationalen Jazzszene. Ich kann fömlich fühlen wie er in seiner Musik ist. Dass das Foto ohne Blitz oder bearbeiten entstanden ist, was bei Konzertfotos üblich ist, möchte ich noch erwähnen. Für mich ist diese Art zu Fotografieren besonders reizvoll. Improvisation ist hier wie in der Musik alles. Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Marianne Hamann-Weiss:

Grundsätzlich finde ich dieses Bild nicht schlecht. Mir gefällt der Aufbau, die Belichtung ist in Ordnung, der Moment ist ok und die Brennweite ist richtig gewählt. Nur die Verschlussgeschwindigkeit mit 1/25 ist viel zu kurz. Und doch reizt es mich nicht, das Bild länger anzuschauen:

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Lagerfeuereinsamkeit:
Geschichte zum Bild

Hier scheinen Mensch und Natur nur im Einklang zu sein. Die Geschichte aber ist eine andere.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Pax Auinger).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Pax Auinger).

Kommentar des Fotografen:

Silvester dieses Jahres, nach fast einjähriger Fernbeziehung sehe ich meine Freundin nur sporadisch. Einer dieser Momente ist zum Jahreswechsel. Wir feiern in einer kleinen Gruppe an einem wunderschönen Ort, aber die Beziehung ist alles andere als stabil und auch wenn / oder gerade weil ich alles versuche, etwas dagegen zu tun, kann ich nicht an sie heran. Emotionen überschlagen sich, ich wäre am liebsten nur noch allein und dennoch will ich nichts mehr als bei ihr sein. Ein Schizma. Ein schwarzer Jahreswechsel voller Emotion.

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Leben auf der Insel:
Der Roman zum Bild

Die besten Fotografien sprechen für sich selber. Wenn zur Interpretation für den Betrachter mehr als ein Titel nötig ist, hat der Fotograf wahrscheinlich das Ziel verfehlt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Matthias Haltenhoff).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Matthias Haltenhoff).

Kommentar des Fotografen:

Habe die Daten zum Bild leider nicht mehr zur Hand. Fotografiert mit einer wasserdichten (gelben) Minolta A20 (?) auf Formentera. Der Traum und die Illusion eines ursprünglichen einfachen Lebens unter diesem Himmel, in dieser kargen und doch beindruckenden Natur die einem wohl einiges abverlangt.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Matthias Haltenhoff:

Hier wären einige Elemente vorhanden, mit denen man arbeiten könnte: Die wunderbare Wolke, der Horizont hinter dem blauen Meer, die Natursteinmauer, die Kakteen und das Häuschen. In der aktuellen Komposition allerdings ist es etwas gar bunt durcheinander gewürfelt.

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24 Stunden:
Menschen, Emotionen

Thessaloniki, Griechenland; Brasilia, Brasilien; Chicago, USA; Mumbai, Indien. Klick für Vollansicht (Bilder Keystone)

Thessaloniki, Griechenland; Brasilia, Brasilien; Chicago, USA; Mumbai, Indien. Klick für Vollansicht (Bilder Keystone)

Menschliche Aktionen, Zusammen “-rottungen”, Ängste und Verzweiflung – in der Pressefotografie auf verschiedenste Art darstellbar.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Neuseeland:
Zivilisierte Wildnis

Bei Landschaftsbildern spielen Stimmungen eine große Rolle. Und wenn der Betrachter anfängt zu fühlen, dann hat es der Fotograf geschafft.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Tobias Schmidt).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Tobias Schmidt).

Kommentar des Fotografen:

Mt. Cook / Neuseeland

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Tobias Schmidt:

Irgendwie muss ich bei diesem Bild immer wieder an ein Auto einer bekannten süddeutschen Fabrik denken, das elegant und zügig auf der geschwungenen Straße fahrend im Nirgendwo verschwindet: in Richtung Freiheit. » weiterlesen