Thema: Film

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Film:

Der rote Punkt: Film-StandbildLinde mit Stockhorn: Gibt es zu viel Harmonie?Fantasyfilm-Romantik: Gelungener TunnelblickExperimentelles Schwarzweiss-Porträt: Verfolgt

 

Alle 9 Artikel zum Thema Film auf fokussiert.com:

Experimentelles Schwarzweiss-Porträt:
Verfolgt

Sofie Dittmann, 10. Dezember 2009 um 11.02 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

In einer Zeit, in der alles bereits irgendwie schon einmal irgendwo von irgendwem fotografiert wurde, ist es schwierig, etwas vollkommen Neues zu schaffen. Was zählt, sind letztlich Ideen und deren Umsetzung.

Kommentar des Fotografen:

“Verfolgt” Das Bild entstand, als Teil einer inszenierten Serie, im Avenida Palace Hotel in Lissabon. Es handelt sich um eine Einzelbelichtung. Die Idee war, ein Gefühl von Bedrohung und Verfolgtsein in noblem Ambiente zu vermitteln und dabei die Atmosphäre alter, leicht flimmeriger Schwarzweiß-Kinofilme zu erwecken. Vignettierung und Körnung sollen diese Atmosphäre verstärken.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Daniel Haeker:

Daniel Haekers Foto ist eines von denen, die mir sofort ins Auge stechen, weil es so vollkommen experimentell ist. So, wie es aufgenommen ist, macht es nicht viel Sinn, sich etwa auf rein Technisches zu beschränken (wie „es wurde Blende XY verwendet, und das führte dann zu YZ“), sondern man muß das Foto als Ganzes beurteilen, weil hier bewußt technische etc. Regeln gebrochen wurden, um einen bestimmten Effekt zu erzielen.

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Linde mit Stockhorn:
Gibt es zu viel Harmonie?

Peter Sennhauser, 20. November 2009 um 11.03 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Zu viel Harmonie und zuviel Beachtung der Regeln können ein Bild sterilisieren.

Kommentar des Fotografen:

Linde mit Stockhorn Aufgenommen im Juni 2004 auf dem Uttiggut, Bern, Schweiz an einem wunderbaren, warmen Abend.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Marcel Zaugg:

Eine grosse, grüne, saftige Linde in einem knallgelben Kornfeld vor einer glasklaren Kulisse der Schweizer Alpen unter einem blauen Himmel mit Schäfchenwolken. Die Beschreibung des Bildes klingt fast zu perfekt.

Und so ungern ich das sage:

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Pierre Winther:
Der auf dem Hai reitet

Uli Eberhardt, 5. August 2009 um 13.50 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Fotograf Pierre Winther setzt bildgewaltige, filmreife Geschichten und Illusionen in Szene. Trotzdem meint er, dass nichts die Realität schlägt.

“Shark Riding” – eine der bekanntesten von Fotograf Pierre Winther – ist tatsächlich nicht gestellt und eine kaum zu schlagende Wirklichkeit. Die Fotografie eines jungen Mannes, der lässig wie ein Rodeoreiter mit Sonnenbrille einen Tigerhai reitet, ist Teil der aktuellen Berliner Ausstellung “Nothing Beats Reality”.

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Der rote Punkt:
Film-Standbild

Peter Sennhauser, 7. Mai 2009 um 20.53 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ein schönes Beispiel für ein fast-Filmstandbild: Menschen in einer spannenden Kulisse, zwischen denen sich etwas abzuspielen scheint. Technisch interessant, fehlt es ein wenig an Modell-Einsatz.

Kommentar des Fotografen:

Hallo liebe Kritiker, neulich war ich mit einigen Freunden am Schlachtensee in Berlin, auf dem Rückweg vielen mir auf dem Bahnsteig diese, Blicke auf sich ziehende, signalisierende Rote Ampel und gleichzeitig auch die wunderschönen von links kommenden Lichtstrahlen der langsam heruntergehenden Sonne auf, die wunderbar die Gesichter meiner beiden Freunde hervorheben würden. So packte ich meine Nikon mit dem 85er Objektiv aus, stellte meine Kumpanen versetzt auf und überließ ihnen den Gesichtsausdruck, die Blende stellte ich auf f9. Dann schoss ich los, den Fokus auf dem Rechten, dem roten Punkt in der Mitte. Ich gelang zu diesem Foto welches ich in Lightroom anschließend bearbeitet habe, wobei ich nur Veränderungen an den Reglern machte und keine Einzelbearbeitung – heraus kam dann auch noch ein tolles Preset für Lightroom. Ich nahm dem Foto mit Hilfe von Lightroom die Sättigung einzelner Farben, sodass der Hintergrund mit Ausnahme vom “red dot” in Graustufen erscheint um nicht vom Wichtigeren abzulenken. Wichtig war für mich der “red dot” (rote Punkt) mein Titel für dieses Foto, der Lichteinfall auf die Gesichter und die Blendeneinstellung. P.S. Bitte scheut euch nicht in der Kritik, ich bin noch ein äußerst junger Fotograf – strebend nach Erfahrung.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Dennis Greenberg:

Du solltest Deinem Freund zur Rechten danken – sein Gesichtsausdruck macht das Bild: » weiterlesen

Fantasyfilm-Romantik:
Gelungener Tunnelblick

Peter Sennhauser, 12. März 2009 um 11.12 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Nebel, Bäume, Wasser, Rennaissance: Ein gelungenes Stimmungsbild mit einem raffinierten Dreh – dem “Filmausschnitt”.


Kommentar des Fotografen:

“Another World”: Nebel, Linien, die das Auge leiten, Reflexion, Statuen, mystische Atmosphäre und ein paar andere Umstände waren einfach fantastisch an diesem Morgen. Ich liebe diese Fantasy-Film-Ähnlichen Fotos einfach!

Peter Sennhauser meint zum Bild von Martin Wolf:

Nebel ist etwas Faszinierendes, mit dem zu spielen sich lohnt. Wie oft habe ich im Sommer (in San Francisco ist der Sommer ein konstanter Herbst, der im Herbst in einen wunderschönen Sommer übergeht…) im Golden Gate Park nach Sonnenuntergang geflucht, weil ich die Kamera nicht dabei hatte und die Nebelschwaden mal wieder die eigene Vorstellungskraft auf eine Karussellfahrt mitnahmen.

Dir ist meiner Ansicht nach hier ein schönes, wenn auch etwas sehr melancholisches Bild gelungen. Vor allem aber zeigt es, was man mit einer dezenten, wohlüberlegten Bearbeitung aus einem Foto zusätzlich herausholen kann.

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Gregor Stephan:
Schwarze Negative

Uli Eberhardt, 13. November 2008 um 14.08 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Gregor Stephan geht an die Grenzen der analogen Fotografie. Er belichtet seine Negative so lange, bis sie schwarz werden. Welche Art von Bildern dabei herauskommt, kann derzeit in Berlin betrachtet werden.

“Five Seconds Later” heißt Gregor Stephans Ausstellung in der Galerie Hunchentoot – und das ist wörtlich gemeint. Er belichtet seine Filme bei offener Blende fünf Sekunden lang. Natürlich sind die Negative dann überbelichtet und schwarz. Aber Gregor Stephan bringt dennoch Bilder daraus hervor mit einer eigenartigen malerischen Wirkung.

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William Eggleston, Fotograf:
Künstlerische Farbfotografie

Wolf-Dieter Roth, 6. Oktober 2008 um 16.30 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Schwarzweiß ist Kunst und Farbe ist Knipserei. So galt es lange Zeit. Erst der Fotograf William Eggleston beendete dieses Schubladendenken. Arte TV widmet ihm einen Film.

William Eggleston gilt als Wegbereiter einer modernen, künstlerischen Farbfotografie. Diesen Ruf erwarb er sich bereits 1976 mit seiner ersten Einzelausstellung, die gleich im New Yorker Museum of Modern Art gezeigt wurde. Obwohl die Ausstellung mehr Tadel als Lob erhielt und von den Kritikern missverstanden wurde, sollte sie Geschichte schreiben und den Beginn der modernen Farbfotografie markieren.

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Nikon D90:
Video aufnehmen mit der DSLR

Wolf-Dieter Roth, 27. August 2008 um 23.01 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Die erste digitale Spiegelreflexkamera, die auch filmen kann, stellt nun Nikon mit der D90 vor. Doch auch sonst hat die Neue einiges zu bieten.


Die Nikon D90 mit Objektiv AF-S DX 18-105mm/3.5-5.6G ED VR: Schaut so eine Videokamera aus? Ja! (Bild: Nikon)

Zugegeben, bei meiner zur Jahrtausendwende angeschafften Sony DSC-P1 war der bereits vorhandene Videomodus mit 160 auf 120 Pixeln eher ein Witz, begleitet von einem ebenso unbrauchbaren rudimentären Ton. Ein Fotoapparat ist nunmal keine Videokamera.

Bei der Minolta 7Hi sah ich es dann schon anders: Auch dort kamen zwar nur Briefmarken-Videos mit dumpfem Ton zustande, aber immerhin schon mit ein paar Pixeln mehr, und manche Dinge sind einfach nur als Video rüberzubringen, auch wenn man zu 95% nur Standbilder machen wird als jemand, der sich beim entspannten Fotografieren eher zu Hause fühlt als beim Videofilmen, das ja die komplette Aufmerksamkeit beansprucht und einen so im Urlaub eher blockiert.

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Lochkamera:
Erstaunliche Bilder

Peter Sennhauser, 1. Mai 2008 um 15.45 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Sonntag war internationaler Lochkamera-Tag. Wir haben die erstaunlichsten Pinhole-Bilder zur Ansicht versammelt.

veering left - Darren Constantino, Canfield, Ohio, USA
“veering left” - Darren Constantino, Canfield, Ohio, USA: “Ich habe eine selber gebaute Pinhole-Kamera an mein Fahrrad geklebt und bin im Hof im Kreis gefahren. Belichtungszeit rund 5 Sekunden, Fuji Reala 120 film (ISO 100).

Die Grundlagen der Fotografie sind ein dunkler Raum, lichtempfindliches Material – und ein winziges Loch, durch das eine bestimmte Menge Licht eingelassen wird. das beweisen die Teilnehmer des Internationalen Pinhole-Photography-Events:

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